• Charline auf Weltreise
  • Charline auf Weltreise

Weltreise 🌍🧭🍀🎒

Hallo ihr Lieben,
am 13. Juni 2024 beginnt meine Weltreise als Solo-Backpackerin. Ich gebe hier einen kleinen Einblick in meine Erlebnisse und hoffe, dem einen oder anderen Herzensmenschen ein wenig die Sorge nehmen zu können.
Eure Charline 🧡
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  • Tag 30: Jubiläum! Einen Monat Pilgerin 🥾

    12. Juli 2024 in Spanien ⋅ ⛅ 20 °C

    Heute vor einem Monat bin ich mit meinem Rucksack nach Bilbao gestartet, um das Abenteuer „Camino del Costa/ Camino del Norte“ zu beginnen. Ich bin so dankbar für die unzähligen Momente, tollen Begegnungen, mein Durchhaltevermögen und die mentale Unterstützung von meinen Liebsten. 🙏🫶🏻
    Mein heutiger Weg führte mich zusammen mit den liebevollen Menschen aus Lettland nach Vilalba. Die Zeit auf meinem Weg heute verging wie im Flug, aufgrund schöner Gespräche und das Schaffen gemeinsamer Erinnerungen. 🥰 Unterwegs trafen wir auf einen sehr spirituellen Mann, der uns sehr an Jesus erinnerte - er konnte unglaubliche Klänge mit dem Mund erzeugen und brachte für einen Moment echte Ruhe in unsere Körper. Absolut faszinierend! 😮
    Leider bedeutet der Camino aber auch oft Abschied nehmen. Meine liebgewonnenen Pilger-Freunde sind von Vilalba wieder Richtung Heimat abgereist. Doch ich bin mir sicher, wir sehen uns in Lettland und in Atlanta wieder. 🥰 Danke für Eure Zeit - die Adoption in Eure herzliche Gruppe habe ich dankend angenommen. 😬🫶🏻
    Nach meiner Ankunft in der Pilgerherberge ging es wieder in die Stadt und ich hatte einen super lustigen Abend mit meinen neuen Bekanntschaften aus Spanien und Italien. Anstoßen war gestern, heute werden die Gläser nur noch lachend auf den Tisch gehauen. 🤣

    Morgen gibt es nur eine kurze Etappe von 18 km - dafür will ich es auf meine letzten Kilometer nochmal wissen und starte übermorgen einen meiner letzten Wege auf dem Camino mit 40 km. Meine Füße verfluchen mich jetzt schon für diese Entscheidung. 🦶🫣

    Wenn ich morgen in Baamonde ankomme - sind es nur noch 100 km bis Santiago!! 🥳
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  • Tag 31: Das Ende naht!

    13. Juli 2024 in Spanien ⋅ ☀️ 24 °C

    Die kurze Strecke heute hat wirklich gut getan. Das Wetter war endlich durchgängig sonnig und ohne Regen - so wie ich mir die Zeit in Spanien eigentlich vorgestellt habe. 😅 ☀️ Ansonsten ist ehrlich gesagt nicht viel passiert - der Weg war einfach mit knapp 19 km und in Baamonde, meinem Zielort, erwarteten mich meine spanische und italienische Bekanntschaft, die bereits wahnsinnig zeitig heute gestartet sind, während ich noch seelig in der Herberge schlief. 😴 Nach dos cervezas und der weiteren Übung unseres Anstoß-Rituals (heute mit Video für Euch 😉) gab es gesunden leckeren Salat zur Stärkung.
    Nun liege ich brav im Bett und freue mich eher weniger über den um 5:00 Uhr klingelnden Wecker - bereit um zeitig die 40 km zu rocken und mit den neuen Bekanntschaften das EM-Finale zu schauen - natürlich wollen wir mit den Spaniern ihren heiß ersehnten Sieg feiern. 😬🥳🍻

    Nur noch 101 km bis Santiago. 🫣
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  • Tag 32: Nach Regen kommt Sonne ☀️

    14. Juli 2024 in Spanien ⋅ ☁️ 19 °C

    Oh man - heute hätte ich den Rucksack am liebsten in die Ecke geworfen. Die Strecke hat sich so gezogen und aus zwei Blasen wurden vier in einer. Dank einer kleinen Abkürzung wurden aus 40 km „nur“ 35 km - das hat aber auch wirklich gereicht. 😅
    In der Herberge angekommen erwarteten mich nicht nur meine neu gewonnen Pilger-Freundinnen, sondern ein richtiges Laken, ein Handtuch und eine Kuscheldecke - wir waren im Paradies. 🥳 Meine Laune wurde stetig besser - eine Pizza und dos cervezas später, feierten wir mit den Spaniern ihren EM-Sieg. 🇪🇸🥳🍻 Es war ein so lustiger Abend - das kann ich alles gar nicht wiedergeben. Ich habe nun gelernt, dass die Italiener zur Hunde-Erziehung deutsche Wörter wie Sitz, Platz und raus benutzen, weil die deutsche Sprache härter ist als die italienische. 🤣 Auch führt es immer wieder zu schallendem Lachen, dass Cristina nur spanisch spricht und ich englisch, sodass wir uns kaum verständigen können - aber uns trotzdem irgendwie verstehen. Wir sprechen die Sprache des Cervezas 🤣🍻 Schreit es irgendwo durch den Raum „Vamos, Vamos“ weiß ich, ich muss mich beeilen und renne ihr einfach hinterher - ohne zu wissen wohin es geht - hat bisher gut geklappt. 🤣🤣

    Dieser Tag hat wieder bewiesen: Nach Regen kommt immer Sonnenschein. ☀️ 🫶🏻
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  • Tag 33: Zwischen Kultur und Party 🥳

    15. Juli 2024 in Spanien ⋅ ☁️ 15 °C

    Wir haben heute erstmal „ausgeschlafen“ und zu Beginn des Tages ein kulturelles Programm genossen. Mit der „Girls-Gang“ habe ich das Kloster von Sobrado de Monxes besichtigt. Sehr spannende Geschichte und eindrucksvolle Räume haben uns überrascht.
    Nach einem kleinen Walk von 20 km kamen wir an unserem Ziel in Arzúa an. Nach der dringend notwendigen Dusche und kurzer Ausruhzeit zeigte uns Cristina wie man in Spanien feiert - es gibt scheinbar immer einen Grund zu feiern, wurde mir erklärt. 😅
    Zufällig an einem Rummel vorbei gekommen, ging es spontan zum Auto-Scooter - das hab ich ewig nicht mehr gemacht. 🤣 Wir haben Tränen gelacht - nach fast 700km Laufen tun meine Knie nicht weh, aber nach einer Runde Auto-Scooter umso mehr. 🫣 Lerneffekt: Lass niemals eine Spanierin das Auto fahren!!

    Nach einer wirklich nicht sehr leckeren Pizza musste Alizé ihren italienischen Pass abgeben - sie wird sicher verstoßen, wenn jemand davon erfährt, dass sie das gegessen hat. 😅 Bis Mitternacht wurde dann zu spanischer Blasmusik getanzt - ich habe immer noch Bauchschmerzen vor Lachen. 🤪 💃🥳

    Morgen starte ich meine letzte große Etappe nach Santiago - 35 km und das Ziel ist zum greifen nah. Wahnsinn wie schnell diese Zeit vorbeigegangen ist und was ich alles erleben durfte. Ich bin unendlich dankbar für die tollen Menschen, die ich treffen durfte und die unzähligen schönen, aber auch manchmal emotionalen Momente. 🫶🏻
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  • Tag 34: Das zieht sich aber auch …

    16. Juli 2024 in Spanien ⋅ ☁️ 16 °C

    Heute haben wir unsere letzte große Etappe gemeistert. Nach knapp 35 km kamen wir völlig fertig in Monte do Gozo an. Überall sehe ich die Schilder „Santiago“ und die Wegweiser zeigen auf einmal Zahlen an wie „30 km, 20 km, 10km …“. Das ist alles so wahnsinnig verrückt. Ich habe es wirklich fast geschafft und kann es noch gar nicht wirklich glauben. Total kaputt kamen wir 22:30 Uhr in der Herberge an - 4:30 Uhr klingelt der Wecker für die letzten 4 km nach Santiago, damit wir den Sonnenaufgang erleben können. An Schlaf ist eigentlich gar nicht zu denken. 😅Weiterlesen

  • Tag 35: I did it!!! 🙏

    17. Juli 2024 in Spanien ⋅ ⛅ 12 °C

    Um 4:30 Uhr aufgestanden, um 6:45 Uhr pünktlich zum Sonnenaufgang an der Cathedrale of Santiago de Compostela angekommen. Ich habe es geschafft. Ein Moment, den ich nie vergessen werde. Ein Tränchen kullerte bei Ankunft gepaart mit so viel Stolz auf das Geleistete. Fast 700 km bin ich gelaufen, um hier anzukommen.

    Danke für Eure Unterstützung!! ❤️
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  • Tag 35&36: Ein unbeschreibliches Gefühl

    17.–18. Juli 2024 in Spanien ⋅ ☀️ 25 °C

    Nach der Ankunft in Santiago de Compostela haben wir erstmal ausgiebig gefrühstückt und unsere Wäsche gewaschen - so richtig, in einer Maschine. 😍 Ich war ganz glücklich, sodass ein Waschmaschinen-Selfie nicht fehlen durfte. 😅 Danach haben wir offiziell unsere Compostela abgeholt - hier wird von offizieller Stelle dein Pilgerausweis geprüft und geschaut, ob alle Stempel samt Datum sinnig sind oder man geschummelt hat. Die nette Dame am Schalter beglückwünschte mich ganz freudig, dass alles seine Richtigkeit hat und ich meine Compostela erhalte. 🥳 Und dann…wurde es noch emotionaler. In der Kathedrale von Santiago de Compostela fand um 12:00 Uhr die feierliche Pilgermesse statt. Dabei wird zunächst verlesen, wer in den letzten 24h offiziell die Compostela erhalten hat, ohne Namen, aber mit Startort und Herkunft. Gleich zu Beginn hörte ich „Alemania, Bilbao“ - das war ich. Was für ein Gefühl! Meine Gruppe drehte sich direkt zu mir und wir fielen uns in die Arme. Wie schön diesen Moment mit so wunderbaren Menschen teilen zu dürfen. 🫶🏻🥹 Nach dem Gottesdienst hatten wir das große Glück erleben zu dürfen wie der Weihrauchkessel, der sogenannte Botafomeiro, in 1,60m Höhe und seinen 80kg mit ca. 65 km/h geschwungen wurde. Amber war so lieb ein Video zu machen, damit wir es genießen konnten.

    Nach einer weiteren Foto-Session vor der Kathedrale schenkte mir Cristina ihre spanische Flagge, die den ganzen Weg über an ihrem Rucksack hing. Nun schmückt er meinen. Was für ein Zeichen - ein Heiligtum für die Spanier. Sie übersetzte in einer App für mich „Du bist ein unglaublicher Mensch. Ich werde dich vermissen.“ 🥹🫶🏻

    Nach diesen vielen emotionalen Momenten musste erstmal ausgiebig gefeiert werden! Bei einigen Cervezas habe ich so viele Menschen wiedergesehen, die ich auf meinem Weg manchmal nur kurz, manchmal länger kennengelernt habe. Wir haben uns so füreinander gefreut. 😊

    Und dann ist etwas passiert, was vermutlich ein absolutes Sinnbild für die Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft unter den Pilgern ist. Vor einigen Tagen haben wir an einem Stand, am Rand des Weges, einen Pilgerausweis gefunden - ohne Namen, aber mit Stempeln, die Person ist in Irland gestartet und hatte dort den 1. Stempel vom Flughafen. Auf unserem Weg haben wir jede Person gefragt, ob sie in Irland angefangen hat - Fehlanzeige. An jeder Station mit Stempeln haben wir den Pass auch stempeln lassen, schließlich scheint die Person auch auf dem Weg zu sein. Gestern, nach Ankunft in Santiago, schrieb uns Cristina, dass ein Ire in ihrer Unterkunft ist und seinen Pass sucht. Wenige Stunden später konnten wir ihm den Pass in Santiago geben und er erhielt seine Compostela. Er war so glücklich und dankbar, dass wir fleißig Stempel gesammelt haben und ihn suchten. Nun kann er seinen Weg glücklich und erfolgreich abschließen. 🫶🏻🥹

    Danach folge der traurige Abschied von unserer kleinen „Girls-Gang“. Es war eine wunderschöne und so lustige Zeit mit diesem verrückten Hühnerhaufen. Ich bin unendlich dankbar für alles, was ich aus dieser Zeit mitnehmen darf. Ich habe so viel über mich gelernt und werde diese Erfahrung, mit allen Höhen und Tiefen, nie vergessen. Danke an alle, die mich begleitet haben. ❤️❤️❤️
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  • Tag 37: Am Ende der Welt 🤞🏻

    19. Juli 2024 in Spanien ⋅ ☁️ 19 °C

    Heute bin ich zum „Ende der Welt“ gefahren - nach Fisterra. Ja, ihr lest richtig - ich bin Bus gefahren. Nachdem ich in Santiago ankam und spontan noch eine Nacht länger blieb, fing mein Körper an mir Signale zu senden. „Wir sind angekommen - es reicht“. Mir fehlte die Kraft und mentale Stärke für weitere 3 Tage Laufen, jeden Tag 30km zu schaffen mit sehr vielen Höhenmetern. Mein Ehrgeiz ließ mich straucheln - aber keinen Weg werde ich schaffen, wenn ich nicht auf meinen Körper höre. Mein Weg ist zu Ende. Ich habe mein Ziel erreicht. Es ist gut. 🙏

    Nun - da ich die Möglichkeit einer Wiedervereinigung hatte - kaufte ich mir spontan ein Busticket nach Fisterra und fuhr zu Dario, meinem liebgewonnenen Schweizer aus meinen ersten Tagen auf dem Camino. Leider musste Leona bereits abreisen, sonst hätte wir wieder komplett zusammengefunden - aber: wir sehen uns auf jeden Fall in Hamburg! 🤞🏻

    Wir hatten einen wunderschönen Tag. 😊🌊☀️ Das Wetter war super, wir hatten uns so viel zu berichten, zeigten uns die Fotos der letzten Wochen und teilten Erinnerungen. Es war ein wirklich schöner Abschluss meines ersten Caminos. Vielen Dank für deine Zeit und dass ich mich bei dir so wohlfühlen darf. 🤞🏻🥰

    Aus der Kategorie „Das kann doch nicht wahr sein“: Wir schauten uns gerade tolle Aussichten auf das Meer an als es tief unter uns aus einer Bucht brüllte „Charliiiiine“. Amber, aus der „Girls-Gang“ hatte ihren Aufenthalt in Fisterra verlängert und stand nun vor mir. Es war schön wieder so viele Bekannte Gesichter zu sehen. 😊

    Ihr Lieben - meine Reise ist vorerst zu Ende. Es treibt mich für zwei Wochen wieder nach Deutschland, um unter anderem die Tradition aufrecht zu erhalten, jedes Jahr mit Familie und Freunden zum Wacken Open Air zu fahren. Am 8. August geht meine Weltreise weiter und ich nehme Euch gern wieder mit - gemeinsam Abenteuer zu erleben und sie zu teilen - sind ein wunderbares Gefühl. 🫶🏻

    Vielen Dank für Eure Unterstützung in den letzten Wochen! ❤️🙏
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  • Wacken 2024 🤘🏻🤘🏻🤘🏻

    30. Juli–4. Aug. 2024 in Deutschland ⋅ ☀️ 27 °C

    Ahoi ihr Lieben! 😬 Eine Weile gab es nun keine Updates mehr und ich möchte es nicht missen Euch auf meinem Weg der letzten Wochen mitzunehmen. Nach meiner wunderschönen Zeit auf dem Camino del Norte ging es für mich zum Sachen tauschen zurück nach Deutschland und ich habe es mir nicht nehmen lassen mit wunderbaren Menschen mein 13. Wacken Open Air zu feiern. Verrückte Tage mit vielen tollen Momenten liegen hinter mir. Danke an alle für diese wirklich fette Party und dass sich das Leben mit Euch immer so wunderbar leicht anfühlt. Ich habe die Zeit in vollen Zügen genossen und bin mit dem Gedanken abgereist, bald in das nächste Abenteuer zu reisen. 😎🤘🏻🥳

    PS: Ein kleines Mitbringsel aus Wacken gab es: Corona to go. 🙄 Wie das meine Pläne fast aus den Fugen riss, erzähle ich Euch noch. 🫶🏻
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  • Albanien 🇦🇱 🫶🏻

    8.–11. Aug. 2024 in Albanien ⋅ ☀️ 31 °C

    Nächster Stop: Albanien! 🇦🇱

    Ihr Lieben, wie in meinem letzten Post schon offenbart, habe ich mich in Wacken mit Corona angesteckt und das ein paar Tage vor meinem Abflug nach Albanien. Einige Tage in denen es mir wahnsinnig schlecht ging - das hab ich schon lange nicht mehr erlebt. Mit fast 40 Grad Fieber, Gliederschmerzen und Schüttelfrost des Todes habe ich mich nicht im Flieger sitzen sehen …
    Ein Besuch bei meiner Hausärztin des Vertrauens hat mich wieder hoffen lassen - alle Tipps wurden umgesetzt und mit einem Lager an Medikamenten war ich nach einigen Tagen wieder auf dem Dampfer, sodass ich frisch negativ getestet, meine Reise zum Glück mit reichlich FFP-2-Masken antreten konnte. 🍀

    Wie ihr wisst, bin ich auf meiner Weltreise grundsätzlich alleine unterwegs, was manchmal auch sehr einsam sein kann. Umso mehr freue ich mich darüber meine nachfolgenden Erlebnisse mit euch teilen zu können, die ich nicht allein erleben musste. 😉 Denn dieses Mal hat mich die liebe Xenia begleitet und wir hatten eine wunderschöne Zeit in diesem für uns beide unbekannten Land. Meine Berichte folgen nun etwas zeitversetzt, da ich keine mobilen Daten hatte und das WLAN oft nicht zu gebrauchen war. Handy-Detox war angesagt. 😉 Aber so ließen sich viele Momente auch viel schöner erleben. 🥰

    Gestartet sind wir am 8. August 2024 in Berlin und nach reichlich Verspätung dann abends in Tirana gelandet. Über eine Facebook-Gruppe hatte ich bereits einen bezahlbaren Mietwagen gefunden und Veri, der Vermieter holte uns pünktlich und zuverlässig vom Flughafen ab.

    Der erste Schock: Autofahren in Albanien fühlt sich eher wie Go-Kart an …. 😅 Das kann was werden ….
    Geschafft und völlig übermüdet sind wir dann in Durrës, unserem ersten Zielort angekommen. Darauf erstmal einen Vino. 🤪 🍷
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  • Entlang der Küste Albaniens 🌊 ☀️

    11. August 2024 in Albanien ⋅ ☀️ 36 °C

    Die Zeit in Durrës ist wie im Flug vergangen. Aufgrund noch nachwirkender Corona-Symptome mussten wir die Tage ruhig angehen und haben uns viel ausgeruht und so wie es eben ging den Strand unsicher gemacht. 🏖️

    Unser nächster Weg führte uns entlang der Küste Albaniens in den Süden des Landes. Unterwegs haben wir viele tolle Landschaften und kleine Städtchen entdecken dürfen. Zum ersten Mal gab es dann auch typisch albanisches Essen für uns - wir vermuten - da hat die Oma des Hauses fein selbst gekocht - alles ganz hervorragend. 🤤 🥣

    Im Hochsommer nach Albanien zu reisen, war vielleicht nicht die beste Idee. 😅 Die Hitze drückt sehr und bei fast 40 Grad haben wir uns mehrfach gewünscht, lieber im Meer zu schwimmen, als Aussichtsplattformen zu besteigen. 🤣 Aber … wer weiß, wann man das wieder erleben darf - also mussten wir da durch. 😉
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  • Genießen und abschalten 🥰🏖️

    12.–18. Aug. 2024 in Albanien ⋅ ☀️ 33 °C

    Wir genießen die Sonnenseiten des Lebens. ☀️🏖️🥰

    In Saranda angekommen, haben wir unser Apartment mit Deluxe-Meerblick bezogen. Am Abend ging es dann in eine Rooftop-Bar mit wunderschöner Aussicht. 😍 🍹

    Das Wetter ist weiterhin sehr sehr heiß und wir brutzeln den ganzen Tag in der Sonne. Hier gibt es so viele schöne Strände und Buchten zu entdecken. Für viele Ausflüge und lange Wanderungen ist es leider wirklich zu warm, weshalb wir die Tage einfach mal ganz ruhig und entspannt am Meer genießen, wobei wir uns gegenseitig regelmäßig beim UNO abzocken. 🃏🤣 ☀️

    Die vielen Sonnenauf- und untergänge, die wir sehen durften, haben uns ganz verzaubert. Es ist wirklich schön mal nicht allein auf Reisen zu sein. Aber seht selbst …. 🥰☀️

    Xenia hat uns eine Melone besorgt, die direkt im Laden in der Tüte geschnitten wurde - sehr freundlich alle hier. 😬🍉 Am Strand von Ksamil, den sogenannten „Malediven Europas“ haben sich die Menschen beinahe gestapelt - da haben wir es kaum länger als eine halbe Stunde ausgehalten und durch Zufall einen wunderschönen, nicht überlaufenen Strand gefunden. Unser neuer Lieblingsort für die kommenden Tage. 😍 🌊 🏖️
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  • Bennis Car-Service & Nobel-Doc 🚗👨‍⚕️

    17. August 2024 in Albanien ⋅ ☀️ 33 °C

    Tja … und auch die Sonnenseite des Lebens bringt manchmal Probleme. Wir wollten eines schönen Vormittags fröhlich Richtung Strand starten und bereits einige Meter vor dem Auto sah ich, dass wir einen ordentlich platten Reifen haben. 🙄 Ersatzrad und Equipment zum Wechseln wurden schnell im Kofferraum gefunden - bei 36 Grad im Schatten, aber keine Aufgabe, die ich mir gern an Land gezogen hätte. Also auf zu Bennis Auto-Service. 🤣 Die Schrauben waren so fest, dass drei verschiedene Maschinen ans Werk mussten und danach war der Strandtag gerettet. 😎☀️ Meine Freude über die Situation sieht man mir mutmaßlich auf dem Video an. 🤣

    Zweites nettes Ereignis an diesem Tag: In meinem Wackenbericht habe ich eventuell eine Kleinigkeit unterschlagen, um nicht für Schnappatmung bei Familie und Freunden zu sorgen …. Ich bin am ersten Abend versehentlich beim fröhlichen Pogen gestürzt und habe mir eine Platzwunde am Hinterkopf zugezogen, die direkt vor Ort von einer sehr freundlichen Ärztin genäht wurde. Also alles in bester Ordnung. 😉 Jedoch: Mussten die Fäden in Albanien gezogen werden, sodass meine sehr kompetente Reisebegleitung so lieb war und mir einen super Arzt rausgesucht hat. Die Nobel-Praxis ließ mich ahnen, nun ein Vermögen auszugeben … aber tatsächlich war alles ganz unkompliziert und es wurde sich sofort gekümmert. Nach wenigen Minuten, 50€ und lustigen Momenten später war alles vollbracht. Nachdem die Fäden raus waren, ist ihnen eingefallen, dass sie mal noch meinen Blutdruck und Fieber messen - einfach fürs Protokoll. Wir haben alle sehr gelacht. 🤣
    Der Doc sagte, ich bin kerngesund - darauf erstmal einen Vino. 🤪🍷 👨‍⚕️🍀
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  • Wunderschöner Ausflug mit dezenter Panik

    18. August 2024 in Albanien ⋅ ⛅ 33 °C

    Ich wollte unbedingt mal wieder Boot fahren … also blieb kein Wunsch unerfüllt und Xenia buchte uns eine Fahrt mit einem Schnellboot von Vlorë zu einer früheren Piratenhöhle „Haxhi Ali“ inklusive Badespaß.

    Zunächst hatten wir eine sehr spaßige und holprige Fahrt mit dem Schnellboot für knapp 40 Minuten - tja, die neuen Frisuren gab es gratis zur Tour dazu. 🤣 Nachdem wir alle einmal ordentlich durchgeschüttelt wurden inklusive Facelifting vom Fahrtwind, ging es in die Höhle - und dann hieß es: Vom Boot direkt ins Wasser springen. Grundsätzlich kein Problem, wenn nicht die Info gekommen wäre, dass es hier 14m tief ist … in meinen Gedanken kamen sofort jegliche Horror-Hai-Filme, die ich je gesehen habe - fast jeder begann genau so. 🤣 Xenia ließ das ziemlich kalt, sie schnappte sich mein Handy und nach der einfachen Anweisung „Spring jetzt!“ ließ ich mich überzeugen und überwand meine Panik. 😅 🌊 Nach meiner etwas panischen Schnappatmung und Herzrasen bis ins Unermessliche sprang sie endlich hinterher und ich war mir sicher, dass wir nun beide gefressen werden. 🤪 🦈

    Ich krallte mich an ihrem Badekissen fest, was ich übrigens als „unnötig“ bezeichnete als wir die Tasche für den Ausflug packten. 🤣 Ich kassierte viel Spot von meiner freundlichen Begleitung für meinen festen Griff an das „unnötige Badekissen“ 🤪 Nach einigen Fotosessions und dem einen oder anderen mulmigen, aber trotzdem glücklichen Gefühl später war ich tatsächlich die letzte im Wasser und wurde quasi wie ein Taxi vom Schnellboot auf der anderen Seite der Höhle abgeholt. Später erfuhr ich, dass unser Fahrer Xenia fragte, ob sie mich da lassen will - Danke, dass du dich dafür entschieden hast mich wieder mitzunehmen. 😬🙏

    Nach diesem wirklich aufregenden Erlebnis dachten wir, dass wir die Rückfahrt antreten. Wir hatten uns für eine kurze Tour mit einer Dauer von zwei Stunden entschieden, da wir am selben Tag wieder zurück nach Tirana wollten, um am morgigen Abreisetag keinen Stress zu haben. Tja … was soll ich sagen? Entweder saßen wir im falschen Boot oder da ist irgendwas anderes schief gelaufen. Aus einem zweistündigen Ausflug wurden fast 5h. 😅 Nach einer kurzen weiteren Fahrt mit dem Boot wurden wir auf der Halbinsel Karaburun rausgelassen und konnten diese wunderschöne Landschaft für zwei Stunden erkunden. Nach wenigen Minuten fanden wir eine kleine abgelegene Bucht am Strand von St. Vasil und als echte Wasserratten sprangen wir sofort wieder ins kühle Nass. 😍 🌊 Es war wirklich traumhaft schön. Die Farben des Wassers, die bergige Landschaft im Hintergrund - alles rundum perfekt. Glücklich über dieses wirklich tolle Erlebnis wurden wir zurück an den Hafen von Vlorë gebracht und traten unsere letzte Fahrt Richtung Tirana an. 🚗
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  • Abschiede sind blöd …

    19. August 2024 in Albanien ⋅ ☁️ 28 °C

    Abschiede sind richtig doof … seitdem ich meine Reise angetreten habe, musste ich viele Abschiede erleben. Zunächst von meinen Freunden, Familie, Kollegen und ganz grundsätzlich von meinem alten Leben. Auf meiner Reise habe ich bisher zahlreiche meistens kurzfristige Bekanntschaften gehabt, die mal mehr und mal weniger intensiv waren. Aber alle hatten eins gemeinsam: Am Ende haben sich unsere Wege wieder getrennt. Nun musste ich heute Xenia zu ihrem Flieger zurück nach Deutschland bringen. ✈️ Ich glaube, das hat uns beiden nicht wirklich gefallen - zu schön waren die letzten Tage. 🫶🏻☀️

    Die gemeinsame Zeit war erlebnisreich, geprägt von viel Lachen und schönen Gesprächen. Viele Momente, die ich nicht vergessen werde, haben sich eingeprägt und auch die erneute Erkenntnis, dass gemeinsame Erinnerungen immer die schönsten sind - denn das Glück ist erst perfekt, wenn man es teilen kann. Vielen Dank für die intensive und wirklich schöne Zeit mit dir! ❤️ Ich freue mich auf unser nächstes gemeinsames Abenteuer! 😘 🫂

    Doch nun geht mein Weg wieder alleine weiter. Während ich Euch hier schreibe, sitze ich gerade im Flieger auf dem Weg nach Marseille. Dort habe ich einen kurzen Aufenthalt bis morgen Vormittag mein Anschlussflug nach Málaga startet. Es treibt mich für einen Monat zurück nach Spanien, aber dieses Mal nicht zum Pilgern, sondern meine erste „Urlaub gegen Hand“ - Erfahrung wartet auf mich. Dazu berichte ich Euch dann in den kommenden Tagen ausführlich. 😊

    Bis die Tage und bleibt alle schön gesund! 😬🤘🏻
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  • Zwischenstopp: Marseille 🇫🇷

    19.–20. Aug. 2024 in Frankreich ⋅ ☀️ 28 °C

    Ich bin mit etwas Verspätung und ein paar Turbulenzen gut in Marseille gelandet. Immer noch froh und dankbar, dass sich in meiner Sitzreihe niemand übergeben hat. 🤣🙏

    Da ich nur wenige Stunden in Marseille habe bevor mein nächster Flug startet, gibt’s ein abgespecktes Kulturprogramm im Dunkeln:
    Cathédrale Sainte-Marie-Majeure de Marseille, Hafen, Futter und Vino. 😉

    Die wenigen Orte, die ich in der kurzen Zeit sehen durfte, waren wirklich sehr schön - nicht überlaufen, trotzdem lebendig, an jeder Ecke haben Paare getanzt, junge Menschen undefinierbare Ballspiele gespielt und Einheimische gaben mir einen Schnell-Crash-Kurs in französisch inklusive Tipps für die besten Restaurants. Ich würde sagen, mein Kurztrip war erfolgreich. 😬🥰

    Nun sitze ich wieder im Bus zum Flughafen und lande um 13:10 Uhr in Spanien, Málaga. Ich bin wahnsinnig gespannt, was mich dort erwartet und wie meine kommenden Wochen aussehen werden. ☀️ 🪴 🌴 🌊

    Habt einen tollen Tag und liebe Grüße 🫶🏻
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  • Wenn das Auto streikt …

    20. August 2024 in Spanien ⋅ ☀️ 31 °C

    Ihr Lieben, ich bin gut in Málaga angekommen und sollte eigentlich von meiner ersten „Urlaub gegen Hand“- Erfahrung am Flughafen abgeholt werden. Tja, das Leben schreibt manchmal andere Geschichten - das Auto streikt - Batterie defekt - mitten auf dem Land und keine Möglichkeit dort anders wegzukommen. Also startete mein aufregendes Abenteuer mit öffentlichen Verkehrsmitteln irgendwo ins nirgendwo zu kommen. 😅

    Die erste Bahnfahrt in einem wahnsinnig überfüllten Zug war zum Glück nach zwei Stationen beendet. Die abenteuerliche Beschilderung zu meinem Anschlusszug in Victoria Kent war nicht sehr hilfreich. Die einzige Anzeige ohne Gleis - naja - da habe ich dann einfach geraten. 🤣 Mit etwas Verspätung stand dann tatsächlich der richtige Zug vor mir - auf nach Pizarra. Im Zug saß ich keine zwei Sekunden, da sprach mich ein älterer Herr ganz panisch an, ob ich wirklich im richtigen Zug sei - alle Backpacker wollen nach Málaga und nicht ins Niemandsland. 😅

    Bis dahin - alles ziemlich unkompliziert, aber wie komme ich nun die letzten 11 km in die Natur? Bus? Taxi? Laufen? Keine der Optionen schien so richtig zu klappen - und Laufen bei 38 Grad war nun nicht mein Favorit. Kein Bus fuhr in die Richtung, von Taxis weit und breit nichts zu sehen. Alle Taxi Apps zeigten an „Kein Service in dieser Region verfügbar“. Naja, ich ließ mich nicht aus der Ruhe bringen und setzte mich erstmal an die Busstation und wartete - auf ein Wunder. 😅 Das Wunder kam dann auch tatsächlich in Form von 3 freundlichen Menschen aus Argentinien ohne Englischkenntnisse, dafür mit einem coolen Metalshirt. 🤘🏻 Sie fragten mich, ob ich wisse wie man von hier nach Casarabonela kommt und tatsächlich war das genau die Richtung in die ich auch musste. Dank Übersetzerapp fanden wir schnell eine Idee: Ich hatte genügend Taxi-Nummern, die ich aber nicht anrufen konnte, da mein Spanisch dafür einfach zu schlecht ist. Sie hatten keine Nummern und sprachen dafür Spanisch - die Lösung wurde also schnell gefunden und wenige Minuten später war ein Taxi auf dem Weg zu uns. Vor Freude rannte Nicolas in den Supermarkt und kam mit drei kalten Bieren zurück - vielen Dank! 😍😬🍻
    Während der Fahrt versuchten wir uns mit Händen und Füßen gegenseitig zu erklären, wie er zum Wacken Open Air kommen kann und das obligatorische Selfie durfte nicht fehlen. 😬 Nach einer 20-minütigen Fahrt war ich endlich angekommen - was für ein Abenteuer!!

    Am Tor erwartete mich bereits eine alte Bekannte - die liebe Sandra (@Sandra W. - solltest du das hier lesen - ja, ich werde deinen Namen einfach nicht los - auf jedem Reiseziel habe ich eine Sandra aufgegabelt. 😋)!

    Die liebe Sandra und ich kennen uns seit ca. 5-6 Jahren und hatten im politischen Kontext eine Weile miteinander zutun. Danach brach der Kontakt ab und aufgrund eines Gesuchs meinerseits in den sozialen Medien ist sie wieder auf mich aufmerksam geworden und prompt kam die Nachricht „Charline, ich bin nach Spanien ausgewandert und lebe auf einer Finca - wir brauchen dringend Hilfe!“
    Und nun: Bin ich da - nach so vielen Jahren haben wir uns wiedergetroffen an einem Ort, den wir nie für möglich gehalten hätten. Das Leben schreibt immer wieder die schönsten Geschichten. 🥰
    Nach einer kalten Cola und schönen Gesprächen wurde mir das 7ha große Anwesen gezeigt. Überall gibt es was zutun und trotzdem ist es ein fabelhafter Ort der Ruhe und Entspannung. Sofort wurde ich zum Mangos pflücken mitgenommen, konnte spontan die erste Wasserleitung reparieren und hatte sofort das Gefühl, Willkommen zu sein. Nach einem wirklich leckeren veganen Abendbrot und einem Begrüßungssektchen on top saßen wir noch eine Weile draußen und waren vertieft in faszinierende Gespräche.

    Was für ein Tag … glücklich und k.o. habe ich mein schönes Zimmer bezogen und bin sofort ins Land der Träume abgetaucht. 🥰
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  • Ich fühle mich so willkommen! 🥰

    21. August 2024 in Spanien ⋅ ☀️ 30 °C

    Endlich wieder eine Aufgabe …
    Wisst ihr - das Reisen ist wirklich eine schöne Sache … aber für jemanden, der immer produktiv ist und Neues ausprobieren will, kann nur laufen oder nur allein durch die Gegend reisen, auch wirklich anstrengend sein. Ich bin nun an diesem wunderschönen Ort angekommen und hab sofort die Ecken und Kanten gesehen. Was könnte man hier noch alles tun? Was würde diesen Ort noch verschönern? Wo fühle ich einen gewissen Spirit?
    Für alle, die gar nicht wissen was „Urlaub gegen Hand“ bedeutet, hier eine kurze Erklärung: Viele Menschen auf der ganzen Welt brauchen Hilfe. Sei es jemand der im Garten Unkraut beseitigt, im Haushalt hilft oder sich um die Kinder kümmert, weil die Arbeit wieder zu viel Zeit in Anspruch genommen hat. Manchmal sind es auch kleine oder große Renovierungsprojekte oder der Aufbau einer Selbstversorger-Gemeinschaft. Es gibt ganz viele Gründe sowas anzubieten - im Grunde bedeutet dies, jemand braucht Hilfe und ein anderer Mensch bietet für wenige Stunden am Tag seine Leistung an und erhält dafür kein Geld, sondern meist an einem schönen Ort Unterkunft und Verpflegung. In meinem Fall habe ich Sandra durch diese tolle Plattform wiedergefunden und konnte mir mein Projekt, mit dem ich unterstützen kann, selbst aussuchen, weil es hier auf dem Hof einfach unendlich viel zutun gibt.

    Bei unserer Begehung auf dem wahnsinnig großen Grundstück sind wir in einem Raum angekommen mit direkt angrenzendem völlig maroden und nicht genutztem Pool. Als ich dort stand, hatte ich 1000 Ideen - wie man diesen Ort zu einer richtig schönen Ruhe-Oase verwandeln kann. Die Gedanken sprudelten aus mir und Sandra ... war direkt Feuer und Flamme. Sie hat das Selbe an diesem Ort gespürt und sich schon lange gewünscht, hier ein Gemeinschaftsprojekt zu entwickeln. Keine 24h später, hatte ich bereits die Wände verspachtelt, geschliffen und verputzt. Ich habe mein neues Projekt gefunden und freue mich einen Ort der Ruhe, Entspannung und des Genießens zu erschaffen. Gern nehme ich Euch mit - dieses Bauprojekt zu begleiten. 🥰

    Und ansonsten: Bietet das Leben hier eine Fülle von neuen Erinnerungen. Ich habe Tiere um mich herum, entdecke kleine Städtchen und Wege. Wir lösen gemeinsam Probleme und finden Lösungen - gemeinschaftlich - ohne Stress - ohne Krisen. Ein wirklich schönes und entspannendes Gefühl. Ein Gefühl von Willkommen zu sein.
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  • 35 Grad und kein Wasser … 🫣

    22. August 2024 in Spanien ⋅ 🌙 26 °C

    Was für ein Tag … die Katastrophen nehmen irgendwie nicht ab. Seit gestern Abend hatten wir kein fließendes Wasser mehr und haben uns heute den halben Tag damit beschäftigt Wasservorräte zu zählen, aufzuteilen und zeitgleich das Hauptproblem zu lösen.

    Parallel bin ich bei meinem Sonnenraum weitergekommen und alle Wände sind nun glatt geschliffen - bereit um gestrichen zu werden. 🥳

    Nach der Arbeit kommt natürlich auch das Vergnügen nicht zu kurz. Wenn wir kein Wasser mehr in der Finca haben - fahren wir eben zum Wasser 🌊 🏊 🏖️
    Wir hatten einen sehr schönen Nachmittag am Strand von Fuengirola und danach gab es hervorragende Pizza. 🥰 🍕 Obendrauf die gute Nachricht vom Nachbarn: Das Wasser läuft wieder - eine defekte Leitung konnte repariert werden. 🥳 💦 Eigentlich schade - sich mit einem Kanister in der Außendusche zu waschen, hatte heute auch was. 🤣

    Platt und müde rolle ich nun ins Bett. 😉
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  • Mein Leben im Paradies ☀️

    26. August 2024 in Spanien ⋅ ☀️ 27 °C

    Ich befürchte, die Zeit vergeht hier viel zu schnell. Nun bin ich seit fast einer Woche auf dieser wunderschönen Finca in Andalusien mit diesen tollen Menschen. 🥰 Die letzte Woche bestand eindeutig aus zu vielen Katastrophen - Sandra betont immer wieder, dass sie das noch nie so geballt hier erlebt hat - also entweder ist es meine „Pleiten, Pech und Pannen“- Aura oder sie will mich nicht verjagen. 😅
    Nachdem das Wasserproblem zum Glück gelöst wurde, das Auto wieder läuft und ich meine Spinnenphobie langsam im Griff habe, konnten wir uns alle wieder unseren eigentlichen Aufgaben widmen. Ich habe fleißig meinen „Sun-Room“ weiter verputzt und an manchen Tagen Olli etwas unter die Arme gegriffen, der sich freut endlich nicht mehr alleine werkeln zu müssen.
    Seit Wochen buddelt er im Garten, entfernt Unkraut ohne Ende und versucht den Ort, mit dem schönsten Ausblick, zu einer Ruheoase zu verwandeln. Heute haben wir zusammen einen kleinen Sitzbereich erschaffen, der noch durch Deko und eine Feuerstelle komplementiert werden soll. Naja, was soll ich sagen: Es ist nicht perfekt, aber wir waren beide definitiv der Meinung, dass wir mit dem zusammengesammelten „Müll“ trotzdem was geschafft haben. 😅 Auf jeden Fall liegt ein anstrengender, lustiger und manchmal nervenaufreibender Tag hinter uns. Keines der Werkzeuge hat so richtig das gemacht, was es sollte - alle meine Freunde, die schon mal mit mir was gebaut haben, werden jetzt vermutlich ahnen können, dass ich ausgeflippt bin - aber was soll ich sagen, vielleicht ist es dieser wahnsinnig entspannende Ort - ich bin ganz ruhig geblieben - quasi für euch nicht wiederzuerkennen. 😋
    Ansonsten ist es hier wirklich paradiesisch. Ich futtere mich den ganzen Tag an Früchten von den Bäumen und Sträuchern satt, die Hunde befriedigen fast mein Bedürfnis nach Kuscheln und vor allem die Momente allein in der Natur verzaubern mich jede Sekunde aufs Neue - manchmal dürfte die Zeit hier gern auch für einige Minuten still stehen. 🥰
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  • Von der Arbeit und dem Vergnügen☀️

    5. September 2024 in Spanien ⋅ 🌙 21 °C

    Viel zutun gibt es auf der schönen Finca. 🥵
    Wir arbeiten fleißig jeden Tag daran, diesen bezaubernden Ort noch etwas schöner zu gestalten. Es wird im Garten gerackert, Reparaturen erledigt und der Sunroom nimmt langsam Form an.
    Etwas frustrierend: Egal was man hier anfasst, es ergeben sich diverse Herausforderungen - das raubt oft Zeit und Nerven. 😩 Aber …. wir verlieren nicht den Spaß und versuchen einfach darüber zu lachen, während die Lösungssuche beginnt. 😅

    Nach der Arbeit gibts auch oft Vergnügen.
    Wir besichtigen kleine Städtchen, fahren an den Strand oder suchen verzweifelt nach Baumärkten im Nirgendwo. 🔍

    Ansonsten scheint hier weiterhin jeden Tag die Sonne und ich genieße die Ruhe an diesem schönen, freien Ort. ☀️ Unser WG-Leben hat sich wie von selbst gefügt. Die beiden fragen sich immer mal, ob ich überhaupt noch da bin, weil es so ruhig mit mir ist. 😅 Vermutlich für Euch da draußen kaum zu glauben. 😉
    Bei schönen Vino-Abenden sitzen wir abends oft zusammen und führen super interessante Gespräche über die Abenteuer des Lebens. ☺️🍷

    Speziell war auch unser Abend mit Donnern und Blitzen, aber leider ohne Regen - den hätten wir uns tatsächlich mal für die Natur und unser Wasserbecken gewünscht. 😩 Im Video seht ihr den Beweis: Ich bin wirklich hier. 🤪

    Da ich immer für eine kleine Überraschung zu haben bin: Morgen geht’s für mich spontan wieder in ein Flugzeug. ✈️ Wohin es geht? Das verrate ich euch morgen. 😉

    Fühlt euch lieb gedrückt! 🫶🏻
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  • Die Stadt der (Selbst)Liebe 😉❣️

    6.–7. Sept. 2024 in Italien ⋅ 🌙 23 °C

    Heute habe ich mal wieder in einem Flugzeug gesessen. ✈️ Für alle die meine Footprints schon ein bisschen verfolgen: Vielleicht erinnert ihr euch noch an meine Girls-Gang auf dem Jakobsweg?
    Alizé veranstaltet jedes Jahr ein Filmfestival in einer kleinen Stadt in Italien und hat unsere Gruppe kurzfristig eingeladen. Da hab ich doch nicht lange gefackelt und meine Flüge gebucht. Ich habe mich also auf den Weg nach Italien gemacht, um diese liebgewonnenen Menschen wiederzutreffen. 🥰
    Aufgrund der sehr günstig gelegenen Flüge konnte ich mir heute noch einen kleinen Traum erfüllen. Ich war endlich in der Stadt der Liebe. 😍 Schon viele Jahre wollte ich nach Venedig und irgendwie hat es immer nicht geklappt. Da ich immer dachte, ich würde diese Reise mal mit jemandem zusammen machen - habe ich heute für mich entschieden, dass es nun meine ganz persönliche Stadt der Selbstliebe ist. 😉❣️
    Ich hatte einen wundervollen Tag in den schönen Gassen, am Wasser, bei herrlichem Sonnenschein. Es gab so viel zu entdecken und ich denke, ich habe aus den wenigen Stunden alles rausgeholt. 😬
    Nachdem mich das Wassertaxi bei Sonnenuntergang zum Bus brachte, war ich der Überzeugung, dass es nicht besser werden könnte. Und dann?
    Nun bin ich in meinem Hostel angekommen und lasse meinen Abend bei einem Glas Vino Blanco und einem überraschenden Akustik-Konzert von Carlotta Zentilini in der Lobby ausklingen. 🥰 🎶

    Das Leben könnte schlechter sein. 😉🍷

    Morgen nehme ich euch mit zu den Mädels. Alizé hat mir schon berichtet, dass ihre Freunde ganz aufgeregt sind mich kennenzulernen. Ihr Auftrag war eigentlich mich direkt vom Jakobsweg nach Italien mitzubringen - ich habe wohl damals bei Videos, Sprachnachrichten und Telefonaten einen bleibenden Eindruck hinterlassen. 🤣🫶🏻 Ich freue mich sehr auf den Hühnerhaufen und das #notfilmfestival! 🎥 🍿💃
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  • NotFilmFestival - Dankbarkeit ❤️

    7.–11. Sept. 2024 in Italien ⋅ ☀️ 28 °C

    Ihr Lieben, die letzten Tage waren super anstrengend, aber vor allem wunderschön. 🤩

    Das Wiedersehen mit Alizé und Amber hat mich mit so viel Freude erfüllt. Alizé hat zusammen mit ihrem Co-Gründer ein wirklich bezauberndes Festival auf die Beine gestellt. Ich habe unzählige Menschen aus der Filmbranche kennengelernt und so viel gelernt. Mein Kopf rauchte manchmal von so vielen Eindrücken der verschiedensten Independent Movies. 😅 Aus manchen Filmen bin ich rausgegangen und dachte mir „ok, dafür bin ich scheinbar nicht verrückt genug“. 🤣 Aber es waren auch wirklich für meinen Geschmack schöne Werke dabei, z.B. hat mich der Film „Upon Waking“ besonders berührt. 🥰 Das durfte ich beim Fotoshooting auf dem „Red Carpet“ dem Produzenten dann auch selbst sagen. 🙏

    Aber ganz ganz oben auf der Liste der schönsten Erinnerungen stehen auf jeden Fall die tollen Begegnungen mit so liebevollen und lustigen Menschen. 😍 Während ich nun im Zug auf dem Weg zum Flughafen sitze, schwelge ich anhand der vielen schönen Bilder und Videos in wunderschönen Erinnerungen. 💭

    Alizé hat ihren Freunden tatsächlich sehr intensiv von unserer Begegnung und der Zeit auf dem Camino berichtet. Sie wussten einfach alles. 🤣 Wundervolle Menschen, die mir das selbe Gefühl zurückgegeben haben. 🫶🏻

    Abgesehen von den vielen Filmen, haben wir jeden Tag mit 120 Menschen im Garten einer kleinen Villa Mittag gegessen. Ich habe selten so herzliche und offene Menschen kennengelernt. In den letzten Tagen durfte ich vielfältige intensive Gespräche führen, die mich wieder ein Stück weiterbringen auf meinem Weg. ❤️

    Danke, danke, danke für diese unglaubliche Zeit! Ich hab euch super schnell in mein Herzchen geschlossen und bin mir sicher, dass das nicht mein letzter Besuch war. 🥰🫶🏻

    PS: Sobald die offiziellen Bilder der Fotografen des Festivals veröffentlicht sind, würde ich diese in einem nachträglichen Post mit euch teilen. 😉 Leider kann ich pro Footprint nur 2 Videos hochladen - damit euch nicht zu viel entgeht, folgt nach diesem vernünftigen Beitrag ein zweiter mit einem Ausschnitt der lustigsten Momentaufnahmen. 😉🤣
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  • NotFilmFestival - Bitte lachen 🤣

    7.–11. Sept. 2024 in Italien ⋅ ☀️ 29 °C

    Wie die meisten von euch wissen, bin ich bekennender Fan von wirklich hässlichen und blöden Selfies. Ich liebe sie einfach. Schön kann ja jeder. 😉 Also - haben wir diese Tradition auch auf dem Festival eingeführt und dabei ganz bezaubernde Aufnahmen erschaffen. Seht selbst. 🤪

    Auch habe ich beim Tanzen wieder alles gegeben, wie unschwer zu erkennen ist. 🫣🤣 Das Alizé auf einmal hinter mir stand mit diesem unbezahlbaren Blick, hat es einfach noch lustiger gemacht. Ich weiß nicht wie oft ich von ihr „You are so weird“ gehört habe - wir haben danach so sehr gelacht. Mein Bauch tut immer noch weh, wenn ich nur daran denke. 🤣

    Humor lässt mein Herz ein bisschen höher schlagen. ❤️ Man sollte sich nicht zu ernst nehmen. 😉

    Ihr Lieben, ihr seht - mir geht’s gut. 😉😘
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  • Back in spain 🥳

    12. September 2024 in Spanien ⋅ 🌙 25 °C

    Hallo liebe Leserschaft,

    da mich wiederholt Nachrichten erreichen, dass sich mehr Beiträge von mir gewünscht werden und sich viele fragen, ob ich wieder gut gelandet bin - hier mein Lebenszeichen-Post.

    Ich bin gestern Nachmittag wohlbehalten in Málaga angekommen und meine liebe Hausgemeinschaft hat mich abgeholt, um wieder auf die schöne Finca zu meinem Projekt zu kommen. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist dieser wundervolle Ort nämlich kaum erreichbar. 😅 Bis zum nächsten Nachbarn sind es übrigens circa 15-20 Minuten zu Fuß.

    Heute waren wir wieder den ganzen Tag fleißig. Ich stand bereits um 6 Uhr im Sun-Room und habe fleißig Wände gestrichen. Der liebe Oli hatte heute etwas Zeit und kam dann später dazu, um mir das Malern der lästigen Ecken abzunehmen. 🙏 Ich habe heute sooo … viel geschafft und war stolz auf den großen Fortschritt. Ich habe nämlich etwas Zeitdruck, da ich diesen Ort nächste Woche wieder verlasse und das nächste Abenteuer auf mich wartet. 🥰 Aber dazu erzähle ich euch ein anderes Mal mehr.

    Ansonsten habe ich meinen etwas späteren Feierabend an meinem Lieblingsort genossen. Wir haben zwei Jurten auf dem Grundstück. Hier ist man ganz für sich allein und kann die schöne Natur und den Sonnenuntergang genießen. Für Ruhe, Entspannung und Gedankensammeln ein perfekter Ort. 😊💭
    Während eines Telefonats fiel mir dann noch ein Kopfhörer zwischen die Dielen des Bodens. Tja - das war eine ganz schöne Nummer den wieder raus zu bekommen. 🤣Da ich heute nicht so viele Bilder gemacht habe, gibt’s dieses Mal eine kleine Videobotschaft. 😉 Leider sieht man den schönen Sonnenuntergang gar nicht so sehr auf dem Video, wie ich gehofft hatte. 🫣

    Herzliche Grüße nach Deutschland! ❤️
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