Tag 10 Über das Gaularfjell bis Forde
June 21 in Norway ⋅ ☁️ 9 °C
Juhu, wieder Fähre fahren! Ich freue mich schon auf die Wurst im Imbissbereich, denn es ist eine etwas größere Fähre und schließlich gleich Mittagsessenszeit. Ich kläre mit dem Lademeister, dass ich beim zweiten Halt raus muss. Also auf die Fähre fahren, einmal Wendolin machen und entgegen der Fahrtrichtung unter einer Treppe abstellen. Da steht Elise trocken, und Hildegard wird nicht so angeregnet.
Die Fähre fährt die Strecke Vangsnes → Hella → Dragsvik, und während der Überfahrt hat man nochmals großartige Ausblicke auf den Sognefjord.
Tja, was soll ich sagen? Es gibt keine Wurst. Der Kiosk wurde auf SB umgestellt, und man darf seine Sachen wie beim Rewe selber scannen. Es gibt nur schnellen Süßkram und Kaffee.
Hier gibt es ein Schild, das besagt, dass man mit Fußballschuhen nicht in den Aufenthaltsraum gehen darf. Wer bitte läuft denn mit Fußballstollenschuhen auf einer Fähre herum?
Das Wetter wechselt minütlich. Also eine Minute Sonne und eine Stunde Regen. Wenn die Sonne draußen ist, kann man gar nicht glauben, dass es ein paar Minuten später wieder zu kübeln anfängt.
Es geht Richtung Gaularfjell, und ich erreiche bald die Serpentinen hoch zur Aussichtsplattform. Foto machen, Ausblick genießen, wirken lassen und Abflug über das Fjell. Es ist nicht so hoch, das heißt, man friert nicht so und fährt nicht ständig in den Wolken. Ich hätte schon fast gesagt: Hier sieht es aus wie im Allgäu.
An einem Milchhäusl halte ich an und inhaliere eine Elchsalami. Ich stecke sie mir in den Mund und nuckle daran wie an einer Zigarre.
Nach dem Sonnenschein kommt wieder Regen, und in Forde suche ich nach dem Campingplatz. An der Rezeption haben sie Mitleid mit mir und bieten mir ein Gästezimmer an statt eines Zeltplatzes. Preislich ist fast kein Unterschied, und ich schlafe heute noch einmal in einem Bett. Ist vielleicht auch für meine Nase noch mal gut.
Es gibt eine kleine Küche mit Aufenthaltsraum, und ich zaubere mir mein Abendessen aus den Resten von gestern. Heute ist Sonntag, und ich habe gestern reichlich für heute eingekauft.
Tigger darf nicht wissen, dass es zur Nachspeise einen Lion-Schokoriegel gibt.
Supaschöne 202 Kilometer. Sehr abwechslungsreich, mit 30 % Sonne und 70 % Nebel, Niesel und Regen.Read more
























Versteh ich nicht - die Küche mit dem Querbalken ist doch super; Brigitte und ich hätten da überhaupt kein Problem 😀 [GeliFeuerschaf]