• I bin jetzt bei der Gretl

    October 1 in Italy ☁️ 24 °C

    Zielstrebig fahre ich zum Campingplatz Gretl … ein Schild: Campingplatz voll.

    Ui, ich gehe trotzdem in die Rezeption. Auf dem Schild steht: „Es begrüßt Sie Erwin.“

    Ich frage, ob nicht doch noch auf der Zeltwiese ein Platz frei wäre.

    Und Erwin meint nur: „Für Fahrradfahrer.“

    Ich bettle ihn an und sage: „Ich habe ein Fahrrad mit Motor.“

    25 € wechseln den Besitzer.

    Ich bekomme den Platz von der Resterampe, hinterstes Abstellgleis.

    Aba passt.

    Aufbauen, im Campingplatz-Supermarkt einen Wein für Tigger und mich und einen vergoldeten Apfelstrudel gekauft und mir danach einen frischen Kaffee gefiltert.

    Stühlchen aufbauen, hinsetzen, Kaffee und Kuchen einverleibt und doof gucken bis zum Abendessen.

    Passt!

    Es gibt Filet im Speckmantel mit einem grünen Salat. Dazu einen Rotwein vom Kalterer See, die Hausmarke vom Campingplatz.

    Ich habe auch Aspirin dabei, falls mit zu viel Zucker oder Glykol nachgeholfen wurde.

    Oben drauf noch einen gefilterten Kaffee, und ich muss gerade an Rüdesheimer Kaffee denken.

    Memo an mich: Ein klitzekleines Fläschchen Asbach könnte das nächste Mal auch mitfahren.

    Dann gibt es halt zur Verdauung noch ein wenig Blog schreiben.

    Ui, was höre ich … die Luftmatratze …
    Sie flüstert leise: „Christian, Christian, komm zu mir.“

    Das waren heute klasse 323 Kilometer.
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