• Ich verlasse die Gretl

    October 2 in Italy ☁️ 13 °C

    Der Tag erwacht bei 14 Grad. Ich rolle mich von der Luma. Hab supa geschlafen, eine sehr lange Nacht gewesen. Kennt ihr das, wenn man nachts aufwacht, nicht genau weiß, wo man ist, und feststellt, dass es noch nicht Zeit zum Aufstehen ist, und gleich wieder einratzt? Das passierte, glaub ich, dreimal.
    Manche Nächte … so zack, und es ist morgen. Aber diese Nacht war supa lange.

    Hier ist es so, wie es auch in Frankreich war: Im Waschhaus ein Toilettenpapierspender außerhalb der Toilettentür. Also den Toilettengang vorher sehr genau überlegen, ob man nur biseln muss oder einen richtigen Durchfall haben möchte.

    Ich bin ja ein Schlaumeier und nehme immer meine Rolle Toilettenpapier selber mit. Die habe ich an einem Böndchen und häng sie mir genauso wie mein Bauchbeutelchen mit Geldbeutel, Handy, Schlüssel und Schweizer Taschenmesser in Blau um den Hals. Ich schau aus wie ein Bernhardiner mit dem Schnapsfässchen um den Hals.

    Nein, ich mach jetzt kein Bild davon.

    Aba, man hat alles parat und es fällt nix runter.

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    Damit ich den Küchenkoffer nicht wieder halb ausräumen muss für den Topf und Kocher, kommt die Milch in ein Wasserbad.

    Tipp: Im Abspülraum ist das Wasser oft heißer wie im Waschhaus.

    Muichi warm machen für Müsli. Läuft. 👍

    Ich unterhalte mich noch kurz mit dem Tübinger GS-Fahrer, der unweit von mir geschnarcht hat. Ich muss sagen, er packt sehr, sehr sorgfältig ein. Ist wohl beim Finanzamt beschäftigt und prüft dort auch immer sehr genau.

    Ich mach einen auf Stopfinger: alles in den Packsack und fertig ist. Packsack 1 auf Elise, Packsack 2 drauf und wir sind abflugbereit.

    Nicht, dass der Finanzbeamte noch zum Kontrollieren kommt.

    Kurz nach 8 Uhr. Wir legen einen Strich hin im Kies und rollen dann mit einem „Buon Giorno“ an der Schranke vorbei vom Hof.
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