168 Meter
September 3 in the United States ⋅ ☀️ 16 °C
Endlich mal wieder etwas länger geschlafen, wobei uns die Deers in den Schlaf gebrüllt hatten. Scheinbar hatten sie sich in der Nähe lautstark unterhalten.
Der Morgen beginnt kühl, es sind 1 Grad Celsius um 7.00 Uhr morgens. Also wieder die dicken Sachen raus zumindest für den Morgen.
Das Frühstück ist normal wie sonst auch. Es ist alles da was man braucht. Jedoch muss man ein wenig Zeit aufbringen, da es doch viele Menschen zu verköstigen gibt. Wir sind gestärkt und können uns auf den Weg in den Bryce Canyon machen.
Die üblichen Bilder am Eingang des NP und dann sind wir auch schon drin. Bis zum Rainbow Point, dem Ende der Straße sind es knapp 18 Meilen. Auf dem Weg gehen immer wieder Zweige weg zu verschiedenen Aussichten in den Canyon. Wir entscheiden uns bis zum Ende zu fahren und den Park von hinten zu erkunden. Die Aussicht am Rainbow Point ist schon mal grandios. Wahnsinn, wie kleine Nadeln stehen die Felsen dicht nebeneinander. Wir erledigen noch eine kleine Aufgabe für zwei Freunde, sie sind demnächst auch hier. Dann fahren wir weiter zum nächsten Punkt.
Wieder eine neue Aussicht, am Ende können wir gar nicht sagen welcher Aussichtspunkt der schönste war. Vielleicht der am Inspiration Point oder der Anblick des Schildes "Sunrise Point" beim Aufstieg aus dem Canyon. Auf den Bildern kann man das alles gar nicht festhalten was einem hier von der Natur geboten wird.
Aber von Anfang: Wir kommen am Sunset Point an. Von hier wollen wir in den Navajo Loop Trail starten. Diesen Weg gehen die meisten, bis hinunter zum Canyongrund. Der Anfang ist steil und die Felswand fällt zu einer Seite recht steil ab. In solchen Fällen hält sich Sonni immer bei mir fest und läuft hinter mir. Nur nicht runter schauen. Und sagen wie eng es gerade wird,schon gar nicht.
Wir steigen immer tiefer hinab und die Felsnadeln erreichen Höhen welche für uns gigantisch sind. Die Serpentinen nach unten werden etwas besser und Sonni kann wieder ohne festhalten laufen.
Eigentlich ist der Navajo Loop Trail ein Rundweg, sagt der Name ja schon, doch die zweite Hälfte, wieder nach oben, ist geschlossen. Jetzt hat man zwei Möglichkeiten entweder die knapp 168 Höhenmeter auf einer Entfernung von einem Kilometer wieder zurück oder auf dem Queens Garden Trail zum Sunrise Point. Das sind dann 2,7 km mit 137 Höhenmetern. Wir nehmen die zweite längere aber scheinbar leichtere Variante.
Hier unten im Canyon ist es schön kühl und immer wieder verirrt sich der Wind hinein. Sofern nicht viele Menschen unterwegs sind ist es hier still. Nur die Bäume im Wind und die Tiere im Canyon lassen uns die Naturgeräusche erleben. Herrlich.
Es geht stetig aber recht leicht bergauf. Zwischendurch ruhen wir uns immer mal im Schatten aus und sammeln Sauerstoff. Immerhin bewegen wir uns bei knapp 2.500 bis 2.700 Meter über dem Meeresspiegel.
Die letzten Kurven werden dann ein klein wenig steiler aber sie sind gut tolerierbar.
Die USA und der Bryce Canyon sind klein. Wie kann es anders sein, dass wir kurz vor dem Sunrise Point und dem Ende unserer Wanderung, das Paar aus Düsseldorf /Köln wieder treffen, welches wir schon am Antelope Canyon getroffen haben. Sie starteten ihre Wanderung von diesem Punkt. Manchmal eine verrückte Welt.
Wir sind froh wieder oben zu sein. Jetzt nur noch ein kleines Stück zurück zum Sunset Point, denn dort steht ja unser Black Panther. Also unser Auto, welches wir jetzt so getauft haben.
Insgesamt waren wir 4 km auf unserer Wanderung unterwegs und haben dafür 2 Stunden gebraucht. Ich denke wir sind nicht schlecht.
Die Perspektiven von unten nach oben sollte man sich nicht entgehen lassen, wenn man sich dazu in der Lage fühlt. Anstrengend ist es auf jeden Fall, aber man wird auch immer wieder belohnt.
Für die Gemütlicheren unter unserer Leserschaft, ihr könnt auch mit Pferden in den Canyon reiten, so hat maximal das Pferd die größere Anstrengung.
Wir halten noch kurz am Fairyland Canyon außerhalb des Parks an und dann geht es zurück zur Unterkunft.
Mittlerweile sind es doch 22 Grad geworden.
Die Füße tun etwas weh und brauchen eine kurze Ruhepause. Wir haben für heute fast unser Tagesziel erreicht. Zum Sonnenuntergang wollen wir nochmal an den Sunset Point.
Das Abendbrot haben wir vor den Abendausflug gelegt und heute gibt es Pizza. Die 7'' sieht uns zu klein aus und wir entscheiden uns für die 14'' Pizza, jeder eine. Ein Fehler wie sich dann herausstellt. Auch wenn wir Hunger haben, diese Pizza schaffen wir nicht. Sonni schafft ein Drittel und ich schaffe knapp eine halbe. Aber sie sind lecker und wie ich finde sehr gut gemacht. Ein dickerer Boden, gute Sauce und toller Belag dazu viel Käse. Aber wie gesagt für uns zuviel und so lassen wir uns noch zwei Boxen geben. Ratet mal was es morgen zu essen gibt?
Der Sonnenuntergang am Paria View soll wohl der Top Tipp sein und .....naja geflasht hat es uns jetzt nicht gerade. Wir sind zwar noch zum Sunset Point, dem Klassiker, gefahren, aber da war die Sonne leider schon sehr weit gesunken.
Also, wer einen Sonnenuntergang erleben will, dann eine Stunde vor Untergang am Sunset Point.Read more















































Traveler
Ich kann das sooo gut verstehen. Selbst wenn nur ein Laufseil an der Seite wäre würde man sich sicherer fühlen, aber so is es als würde es einen in die Tiefe ziehen wollen. Gute Idee mit dem festhalten am Rucksack
Wiedermal scheene Bilder. Ihr habt meine Erinnerung geweckt. [Ande]