• Fazit

    September 18 in Germany ⋅ ☁️ 18 °C

    Kommen wir zum Fazit der Reise.
    Es war wieder schön in den USA zu sein. Alles in der Planung und in der Organisation hat wirklich gut funktioniert. Das erste Hotel war ein Verschulden von Expedia, aber das konnten wir selbst vor Ort lösen. Die Reise an sich könnte man kürzer machen und in einigen Städten vielleicht etwas länger bleiben. Kürzere Fahrstrecken sind sicher zu empfehlen, dann wird es weniger stressig und anstrengend. Die Autovermietung war super bei BSP über Avis.
    Auf einer langen Flugstrecke kann man ruhig die Mehrkosten für die Buisness Class oder 1. Klasse in Kauf nehmen. Am besten man bucht dann kurz vor dem Flug ein Upgrade darauf. Zu empfehlen ist dies auf jeden Fall für den Hinflug. Man kommt wesentlich entspannter in den Urlaub.
    Die USA sind etwas teurer geworden im Vergleich zu den letzten Jahren. Der Sprit unleaded kostet etwa 4,29 Dollar pro Gallone. Diesel liegt irgendwo bei 6 Dollar. Ein vernünftiges Motel- oder Hotelzimmer bekommt man kaum unter 100 Dollar die Nacht. AirBnB kann man sicherlich ausprobieren, aber uns hat es nicht überzeugt. Dafür konnten B&B Angebote bei uns punkten. Beim Essen kann man in den USA ruhig auf Family Restaurants setzen. Sie sind gesünder als Fast Food, haben meist günstige und faire Preise, das Essen schmeckt lecker und die Portionen sind reichhaltig. Bei Pizza haben wir die Erfahrung gemacht, das meist eine Pizza für zwei Personen vollkommen reicht.
    Aber kommen wir mal zu den reinen Zahlen.
    Der Flug in der Economy Class hat uns knapp 1600 € gekostet, das Auto für 22 Tage 1200 €, Hotel/Motelkosten 2535 €, insgesamt haben wir für 419,65€ getankt und die Verpflegung + 2 Aktivitäten schlug mit 820€ zu Buche.
    Das macht insgesamt 6574,65€, was dann 3287,33 € p.P. macht. Also ohne das man sich etwas kauft, wie Andenken oder tolle Dinge welche es in Deutschland nicht gibt, dann ist man bei knapp 1000€ pro Woche und Person. So sollte man schon rechnen.
    In den drei Wochen haben wir knapp 4000 Meilen oder 7000 km mit dem Auto zurückgelegt. Wir haben dabei 8 Bundesstaaten und 8 National Parks befahren und nur zwei Großstädte.
    Kommen wir zu einigen Tipps, die doch immer im Internet kursieren.
    Viele besorgen sich eine Kühlbox, welche sie dann am Ende der Reise abgeben wollen. auch wir hatten eine. Wir müssen aber sagen, dass dies aus unserer Sicht völlig unnötig ist. Jedes Hotel oder Motel hat einen Kühlschrank und das Ablagefach der Mittelkonsole im Auto wird auch gut gekühlt. Dort passen meist 4 bis 6 Flaschen à 500 ml hinein. In den Hotels/Motels gibt es immer Saft oder Wasser zum Frühstück. Wenn man einen gut isolierten Becher hat (meiner war es und fasste ca. 1 Liter. Außerdem hatte ich eine kleine Kaffeeflasche, welche ebenso gut isoliert ist), hat man immer gekühltes Wasser, Saft und warmen Kaffee dabei. Kaffee und Saft gab es immer kostenlos im Hotel/Motel.
    Wasser und andere Getränke kann man gut und günstig in einem Family Dollar oder Dollar General kaufen. Diese beiden Geschäfte hat man eigentlich in jeder noch so kleinen Stadt, den WalMart Supercenter nicht. Somit kann man sich auch immer frisch mit kleinen Knabbereien für die Fahrt eindecken.
    Wer ländlich unterwegs ist, denkt vielleicht daran sich ein Bärenspray zuzulegen. Auch wir hatten diese. Für diejenigen, die in den Nationalparks vor allem wandern gehen wollen, ergibt es Sinn. Für die Roadtriptouristen, wie wir, ergibt es eher weniger Sinn. Wenn ihr doch eins habt und es benutzen müsst, dann achtet auf die Windrichtung. Das Zeug sieht nicht nur gefährlich rot aus (wie Chilipulver), sondern es brennt auch schon in kleinsten Mengen in den Augen und im Hals.
    Bisher - und auch in diesem Urlaub - ist es uns noch nie passiert, dass wir ausgeraubt wurden oder das Auto eingeschlagen wurde. Wer sich dann jedoch sicherer fühlt, kann natürlich eine Decke über die Koffer legen, wenn man unterwegs ist.
    Wer, wie wir, in der Natur unterwegs ist, dem sei gesagt, bleibt auf den Straßen. Vor allem da wo kilometerweit nichts kommt. Haltet den Abstand zu den Tieren immer ein. Das ist kein Streichelzoo, die Tiere sind wild und echt.
    Am Ende sind wir klar der Meinung, dass sich Amerika immer wieder lohnt und über die nächste Reise dorthin haben wir schon kurz gesprochen.
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