Cuba
Las Terrazas

Here you’ll find travel reports about Las Terrazas. Discover travel destinations in Cuba of travelers writing a travel blog on FindPenguins.

7 travelers at this place:

  • Day1

    Mit einigen technischen Schwierigkeiten (z.B. zwei platten Reifen, drei Speichenbrüchen und falsch eingestellten Schaltungen) haben wir heute die ersten hügeligen 25 km zurückgelegt. Dabei ging es durch wunderschöne bewaldete Hügel in das Dorf Las Terrazas. Dieses Dorf liegt in einem von der Regierung geschaffenen Naturreservat, das unter anderem für die Einwohner der Region angelegt wurde. Nachmittags waren wir dann noch in den tieferen Becken eines Flusses schwimmen. Das Wasser war jedoch ziemlich frisch 🤒.Read more

  • Day15

    Varadero wir kommen

    August 12, 2017 in Cuba

    Die schier endlos scheinende Fahrt von ganz im Westen nach Varadero, kurze Pause in Las Terrazas und an Havanna vorbei, ca. 2,5h vor unserem Ziel haben die vielen Schlaglöcher ihren Tribut gefordert. Eine Reifenpanne! Und zu allem Pech hat uns auch der Wagenheber seinen Dienst versagt. Er sah aus, als ob er schon sehr oft benutzt wurde. Aber auf Kuba muss man nicht lange auf Hilfe warten. Ohne ein Zeichen wird hier angehalten und geholfen. Rubbeldiekatz war auch ein funktionierender Wagenheber zur Stelle und der Reifen war gewechselt. Wir konnten weiter fahren und waren nach 9h Fahrt endlich angekommen.Read more

  • Day16

    Las Terrazas

    June 8, 2016 in Cuba

    Um 4 uhr stehen wir also auf, damit wir um 5 den Bus erwischen. Uns wird gesagt, dass wir um 4:30 an der Haltestelle sein sollten und nach "el último" (der letzte), dem weißen Bus fragen sollen. Angekommen an der Haltestelle, es ist noch stockdunkel, fragen wir ein paar Leute nach El último. Alle sagen er wird an der Station sein. Wir sehen einen großen weißen Lkw, der an der Bushaltestelle steht. Als um Punkt 5 dieser den Motor startet und sich alle Leute um ihn rum versammeln, wird auch uns endlich klar, dass dieser Lkw unseren Bus darstellen soll... Semi begeistert stellen wir uns zu den anderen dazu und warten was passiert. Eine Frau liest eine liste mit Namen vor, die zuerst in den Bus steigen dürfen. Da wird mir auch klar warum die Dame die uns von dem Bus erzählt hat, ständig con anrufen und reservieren gesprochen hat... Die ersten, die einsteigen setzen sich auf die sehr begrenzte Anzahl der Sitzplätze. Langsam wird uns klar, was da geschieht. Nachdem die Liste abgearbeitet ist, dürfen alle anderen nach und nach in den Bus. Wir stehen ganz hinten und realisieren, dass wir die 3 Stunden Fahrt nach Pinar del Rio wohl im Stehen verbringen müssen.... Als wir quasi als letzte in den Bus steigen, positionieren wir unsere Rucksäcke vor uns auf dem Boden und stellen uns mit den gefühlten 50 anderen Körper am Körper hin. Ziemlich müde, um 4 Uhr aufgestanden, mit wenigen Stunden Schlaf, kein Frühstück, und ich nahezu ohne zu essen seit dem Vortag, stehen wir da in diesem Viehwagen der sich Bus schimpft... Die Fahrt geht los und wir bestaunen noch etwas die Situation in die wir da unter verrücktesten Umständen hineingeraten sind.
    Ich realisiere kaum, was uns bevorsteht... Nach ca. Einer Stunde Fahrt über die holprigen Straßen kämpfe ich mit sämtlichen Gedanken. Überstehe ich das hier stehend für 3 Stunden? An mir kleben die anderen Mitfahrer, meine Füße kann ich nicht bewegen, da die Füße der anderen meine Bewegungsfreiheit begrenzen. Es fängt wieder an zu regnen und die Fenster werden geschlossen... Um Sauerstoff ringend, stehen wir da eine gefühlte Ewigkeit. Die Hoffnung liegt auf dem ersten Stopp in Viñales, da müssen doch sicherlich einige Leute raus. Ganz im Gegenteil. Der Bus hält an mehreren kleinen Haltestellen auf dem Weg dort hin und es steigen einfach immer mehr und mehr Leute ein. Es wird immer enger, immer heißer, feuchter, stickiger, übel riechend und der Sauerstoff ist merkbar knapp. Mir läuft der Schweiß den Rücken runter und ich kriege zu wenig Sauerstoff. In Viñales steigen tatsächlich einige Menschen aus. Es gelingt uns aber nicht einen Sitzplatz zu ergattern und ich fange an zu zweifeln ob ich das noch die verbleibende Stunde überstehe. Der Kampf um das Öffnen oder Schließen des Fensters geht über die letzte Stunde der Fahrt. Scheinbar ist es für die Herren wichtiger, nicht nass zu werden, als ein wenig Sauerstoff in diesen Viehwagen zu lassen. Ich kämpfe mit dem Gedanken, dass mein Kreislauf bald schlapp macht, aber versuche mich weiterhin auf den Beinen zu halten. Irgendwann wird es mir zu viel. Man sieht es mir wohl auch an. Langsam aber sicher wird mir schwarz vor Augen und mein Retter fragt mich ob ich mich auf seinen Platz setzen will. Ungerne sage ich ja, aber anders schaffe ich es nicht mehr. Sitzend drücke ich mir ein paar Schluck Wasser herunter und versuche wieder klar zu kommen. Dank diesem netten Herren schaffen wir es heile bis Pinar del Rio und setzen uns erstmal hin, um wieder auf die Höhe zu kommen und kurz mal zu verarbeiten was die letzten 3 Stunden abgelaufen ist. So schnell kommt man an seine Grenzen.... Der Gedanke, dass die Kubaner das teilweise täglich mitmachen müssen, um zur Arbeit oder in andere Dörfer zu kommen macht die Sache nicht gerade erträglicher für uns. Wir kollabieren ja schon fast bei dieser ersten Erfahrung...
    Nach ein paar Minuten machen wir uns auf die Suche nach unserem hoffentlich bald abfahrenden Bus zum gesetzten Ziel, las Terrazas. Der Touribus fährt erst um 15 Uhr. Wir verhandeln also mit einem Taxi Fahrer, um schneller ans Ziel zu kommen. Sowas von sitzend und gemütlich pesen wir mit dem Taxi nach las terrazas und freuen uns bei der Ankunft über ein Frühstück und das einfach nur im Café sitzen... Was für ein Morgen! Nach diesen Strapazen und dem immernoch ständigem Regen verwerfen wir unseren Plan, in las terrazas wandern zu gehen und laufen das kleine Ökodorf ab. An jeder Ecke finden wir ein Café oder eine Bar, in denen wir nach und nach den kubanischen Rum genießen... Wir fühlen uns auch entsprechend gut dabei, die Erfahrungen der letzten Tage zu verarbeiten, anstatt bei Regen durch die hügelige Landschaft zu wandern. Das muss doch auch mal sein und wir begrüßen die Ruhe im Grünen als gebührenden Abschluss Taleas Reise.
    Am nächsten Morgen nehmen wir ein Taxi, Talea laden wir am Flughafen ab und ich fahre wieder nach Havanna und freue mich darauf morgen einfach erstmal auszuschlafen! Grüße an Talea, das waren sehr intensive und wahnsinnig schöne Erfahrungen abseits des kubanischen Tourismus!
    Ich realisiere kaum, was uns bevorsteht... Nach ca. Einer Stunde Fahrt über die holprigen Straßen kämpfe ich mit sämtlichen Gedanken. Überstehe ich das hier stehend für 3 Stunden? An mir kleben die anderen Mitfahrer, meine Füße kann ich nicht bewegen, da die Füße der anderen meine Bewegungsfreiheit begrenzen. Es fängt wieder an zu regnen und die Fenster werden geschlossen... Um Sauerstoff ringend, stehen wir da eine gefühlte Ewigkeit. Die Hoffnung liegt auf dem ersten Stopp in Viñales, da müssen doch sicherlich einige Leute raus. Ganz im Gegenteil. Der Bus hält an mehreren kleinen Haltestellen auf dem Weg dort hin und es steigen einfach immer mehr und mehr Leute ein. Es wird immer enger, immer heißer, feuchter, stickiger, übel riechend und der Sauerstoff ist merkbar knapp. Mir läuft der Schweiß den Rücken runter und ich kriege zu wenig Sauerstoff. In Viñales steigen tatsächlich einige Menschen aus. Es gelingt uns aber nicht einen Sitzplatz zu ergattern und ich fange an zu zweifeln ob ich das noch die verbleibende Stunde überstehe. Der Kampf um das Öffnen oder Schließen des Fensters geht über die letzte Stunde der Fahrt. Scheinbar ist es für die Herren wichtiger, nicht nass zu werden, als ein wenig Sauerstoff in diesen Viehwagen zu lassen. Ich kämpfe mit dem Gedanken, dass mein Kreislauf bald schlapp macht, aber versuche mich weiterhin auf den Beinen zu halten. Irgendwann wird es mir zu viel. Man sieht es mir wohl auch an. Langsam aber sicher wird mir schwarz vor Augen und mein Retter fragt mich ob ich mich auf seinen Platz setzen will. Ungerne sage ich ja, aber anders schaffe ich es nicht mehr. Sitzend drücke ich mir ein paar Schluck Wasser herunter und versuche wieder klar zu kommen. Dank diesem netten Herren schaffen wir es heile bis Pinar del Rio und setzen uns erstmal hin, um wieder auf die Höhe zu kommen und kurz mal zu verarbeiten was die letzten 3 Stunden abgelaufen ist. So schnell kommt man an seine Grenzen.... Der Gedanke, dass die Kubaner das teilweise täglich mitmachen müssen, um zur Arbeit oder in andere Dörfer zu kommen macht die Sache nicht gerade erträglicher für uns. Wir kollabieren ja schon fast bei dieser ersten Erfahrung...
    Nach ein paar Minuten machen wir uns auf die Suche nach unserem hoffentlich bald abfahrenden Bus zum gesetzten Ziel, las Terrazas. Der Touribus fährt erst um 15 Uhr. Wir verhandeln also mit einem Taxi Fahrer, um schneller ans Ziel zu kommen. Sowas von sitzend und gemütlich pesen wir mit dem Taxi nach las terrazas und freuen uns bei der Ankunft über ein Frühstück und das einfach nur im Café sitzen... Was für ein Morgen! Nach diesen Strapazen und dem immernoch ständigem Regen verwerfen wir unseren Plan, in las terrazas wandern zu gehen und laufen das kleine Ökodorf ab. An jeder Ecke finden wir ein Café oder eine Bar, in denen wir nach und nach den kubanischen Rum genießen... Wir fühlen uns auch entsprechend gut dabei, die Erfahrungen der letzten Tage zu verarbeiten, anstatt bei Regen durch die hügelige Landschaft zu wandern. Das muss doch auch mal sein und wir begrüßen die Ruhe im Grünen als gebührenden Abschluss Taleas Reise.
    Am nächsten Morgen nehmen wir ein Taxi, Talea laden wir am Flughafen ab und ich fahre wieder nach Havanna und freue mich darauf morgen einfach erstmal auszuschlafen! Grüße an Talea, das waren sehr intensive und wahnsinnig schöne Erfahrungen abseits des kubanischen Tourismus!

    Ich kann euch nur raten mal nach Kuba zu fahren. Am besten man versucht diesem Tourismus so zu entkommen wie wir das die letzten tage gemacht haben. So lernt man Kultur, Land und Leute am besten kennen. Sobald ich wieder Zugang zu stabilem Internet habe, lade ich mir ein paar Bücher über dieses spannende Land herunter. Das kann ich euch auch nur empfehlen...
    Read more

You might also know this place by the following names:

Las Terrazas

Join us:

FindPenguins for iOS FindPenguins for Android

Sign up now