Cuba
Provincia de Pinar del Río

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Top 10 Travel Destinations Provincia de Pinar del Río
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Travelers at this place
    • Day9

      Vinales

      May 2 in Cuba ⋅ ☀️ 29 °C

      Last minute change - we're going on horseback. Something not usual for Michael.

      We left with Franka towards the horses, I had the fast / more active one (Tequila) Michael the bigger easier one (Mojito). This ride was totally not like any other tourist horse tours I did before in the past. We stopped a few times, we adjusted te route on what we would like and this time we went again to see "real Cuba"

      Franka is a Dutch girl living here. Her daughter, Olivia, is probably the only blond with blue eyed two year old in town. She knows everyone here, perfect translator for us.

      First stop was a Tabacco farm, they explained in very details about the process and also the government rules. They take 90% of all the Tabacco, where 10% is left for the farmers to sell for themselves. The big difference is that the cigars made by the farmers are all natural, handmade, what we would call bio, while the rest of the production (cohibas, partagas, etc) is not.

      On this farm they also grow and brew coffee, honey and a special rum. We decided to buy 5 kilo of the coffee, delivered to us in plastic bottle
      .. The only packaging they have! Francesca helped making this happen, it would have been impossible otherwise. They started roasting the coffee when we left, and would later deliver it to our house.

      We hopped on back on our horses. On our way we have seen our house owner, working on the land with his oxes. We stopped at a cave, rode through wetland and some jungle parts.

      Last stop was a cute restaurant up on a hill, we said good bye to our horses and left for a super nice cuban lunch with a amazing view . Franka parents joined us, super nice and friendly people with amazing travel stories! The apple did not fall far from the tree.

      The evening we walked over to her house, spend some more tile with her parents and learned more from Franka about the life in Cuba.
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      Traveler

      humm cela doit être bon

      5/5/22Reply
      Traveler

      un petit sourire mon fils stp

      5/5/22Reply
      Traveler

      stalactites

      5/5/22Reply
      6 more comments
       
    • Day4

      Abreise aus Havana

      February 9, 2020 in Cuba ⋅ ☀️ 28 °C

      Heute haben wir Havana hinter uns gelassen. Zeit mal die ersten Eindrücke festzuhalten. In meinen Gedanken schleicht sich schon oft der Vergleich in die DDR.. oder zumindest meine Vorstellung davon aus den Erzählungen der Eltern und Großeltern. Am Supermarkt muss man Schlange stehen und wenn man dann endlich reindarf sind die Regale leer oder mit den immer gleichen Sachen ausgefüllt. Viele Dinge die für uns selbstverständlich erscheinen suchen wir hier vergeblich und vermeintliche Luxusartikel aus dem Westen werden hinter Gittern für hohe Preise verkauft.
      Zudem gibt es leider eine Art Zweiklassengesellschaft, geschuldet durch die unterschiedliche Währung die es hier für Einheimische und Ausländer gibt. Was der Kubaner für 10 Pesos (nicht mal 50 ct) bekommt kostet für uns locker mal 3-5 CUC (in etwa das selbe in Euro). Das ist bei einem Grundgehalt von wohl so 18 Euro zwar verständlich, aber dennoch schafft es eine unangenehme Distanz.
      Trotz allen (vermeintlichen?) Mangels scheinen die Menschen aber allesamt glücklich zu sein und auch in gewisser Sicht freier von den uns westlich aufgelegten gesellschaftlichen Zwängen.
      Und glaubt man den uns wiederholt zugerufenen Komplimenten sind wir wohl die schönsten Frauen die Kuba je erblickt hat.. das ist doch auch mal was 😁
      Insgesamt gefällt es uns aber bisher sehr gut in Kuba und heute durften wir mit dem Bus gespannt zur nächsten Etappe aufbrechen. VINALES. Der kurze Blick aus dem Bus heraus, als wir bei Sonnenuntergang in die Stadt fuhren ist absolut atemberaubend. Was für eine Natur! Morgen ist ein Wanderausflug geplant.. man darf gespannt sein.
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      Traveler

      Ich denke diesen objektiven Meinungen könnt ihr ruhig Glauben schenken. 😘

      2/10/20Reply
       
    • Day10

      Vinales day 2 / Transfer to Havana

      May 3 in Cuba ⋅ ⛅ 30 °C

      Wake up call at 5.30.....

      We decided to go on a sunset hike. One hour walk uphill in the dark with a guide and Franca. Watch sunset, one hour walk down.

      Despite the punishment and the early hour, this was very much worth it. Amazing views, endemic birds, jungle mountain sights, it was everything we hoped for.

      After a well needed shower and a gargantuan breakfast, drive to Havana in a modern car with air conditioning! Nap time!

      Arriving in Havana we looked at an old fort. OK, had to be done.

      Back at hotel we decide to go to complete different part of town. Clean, nice, almost modern : vedado. Compare to the absolute wreck and poverty of old Havana, this feels like heaven.

      We have a decent dinner there on a rooftop and we walk back via the malencon, the beach strip to the hotel.

      Its where couple hangs, Cuban plays music and fish. We saw one guy fighting and bringing up a massive barracuda - just from the shore. Impressive!
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      Traveler

      très intéressant avec des paysages magnifiques

      5/5/22Reply
      Traveler

      très belle

      5/6/22Reply
      Traveler

      belle pièce

      5/6/22Reply
      Traveler

      magnifique paysage

      5/6/22Reply
       
    • Day14

      Tagestrip nach Viñales

      July 24 in Cuba ⋅ ⛅ 23 °C

      Dieser Ausflug powerd by Hannelore! Danke fürs Buchen aus Deutschland! Hier aus Kuba ist online bei weitem nicht alles möglich, so musste mein heutiger Tagesausflug aus Deutschland gebucht werden 😅

      Um 07:00 ging die Fahrt los. Ein Kleinbus mit Touristen aus Spanien, Belgien, Frankreich und ich aus Deutschland machte sich auf den 3 Stundigen Weg in den Westen Kubas. Hier ist eines der 3 größeren Gebirge und was wächst hier? Genau! Tabak! Und zwar genau der, aus dem die ganzen berühmten kubanischen Marken wie Cohiba, Romeo y Julieta, Montecristo entstehen. Auserdem besuchten wir die Felsmalerei Mural de la Prehistoria. 4 Jahre hat es gedauert das Bunte Gemälde an den Fels zu bringen, wobei 1 Jahr ausschließlich mit der Reinigung des Felsen verbracht wurde. Heute wird das Gemälde täglich! restauriert, um es instand zu halten. Gezeigt wird die Evolutionsgeschichte Kubas.
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      Traveler

      Da ist es so schön grün.

      7/25/22Reply
      Traveler

      Wahnsinn, wunderschön!

      7/26/22Reply
      Traveler

      😍

      7/26/22Reply
      Traveler

      Yamyam, erfrischend ☺️

      7/26/22Reply
       
    • Day10

      Wandern im Viñales Tal

      August 14 in Cuba ⋅ ⛅ 28 °C

      Vergangene Nacht war das Gefühl gegenwärtig, eine Reise in die Vergangenheit gemacht zu haben. Temperaturen und Geräuschkulisse, wie im City-Club in Kelkheim (Beachhandball-Turnier). Nur war er hier bedingt durch den Stromausfall, also keine Klimaanlage, und keinem, wirklich gar keinem Luftzug.
      Nachdem mitten in der Nacht der amerikanische Oldtimer unseres Nachbars direkt neben unserem Bett in die Garage gefahren ist, war irgendwann an Schlafen zu denken.
      Ziemlich gerädert und dehydriert war die erste Anlaufstelle der botanische Garten. „Desayuno como Reyes“ (königliches Frühstück), wie unser Sitznachbar sehr treffend beschrieben hat. Mango, Guave, Banane, Sternfrucht, Kokosnuss, Maracuja und Marmai (sieht aus wie rote Beete und hat die Konsistenz von einer Avocado, wenig süß und eher wie ein Gemüse). Dazu ein großes Käse-Sandwich, Rührei mit Brot und selbstgemachter Guavenmarmelade.
      Der Plan, eine geführte Tour durch das Viñales-Tal zu machen, wurde kurzer Hand über den Haufen geworfen. Wandern auf eigene Faust mit Hilfe der offline-Karten von maps.me, die beste Entscheidung des Tages. Wir unternahmen eine fünfstündige Wanderung durchs Viñales-Tal, von der man uns ohne Pferd abriet. Aber wir genossen die Ruhe, die Flexibilität und die Ungewissheit, sicher anzukommen, als wir ein halbvertrocknetes Flussbett im dichten Wald über Brücken aus Steinen, Holzstücken und matschigen, viel zu weiten Sprüngen von Seite zu Seite überqueren mussten. Kurz bevor sich die Wolkendecke zuzog, nahmen wir um 17 Uhr die erste Mahlzeit nach dem Frühstück ein: Bananenchips! Dazu gab es viel zu starke Cocktails (95/5-Mische), cheers.
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      Traveler

      Handballer Mische 🤙

      8/15/22Reply
      Traveler

      Tolle Bilder 😍

      8/15/22Reply
      Traveler

      So schön dort 👌

      8/15/22Reply
      2 more comments
       
    • Day11

      Reise in die Vergangenheit

      August 15 in Cuba ⋅ ⛅ 25 °C

      Mittagshitze, nur wir und ein paar Farmer sind im Viñalestal unterwegs. Diesmal zeigt uns ein Guide von UNESCO den Weg, der uns einen informativen Einblick in die Pflanzen- und Vogelwelt hier in Viñales liefert. Fast minütlich wird uns eine Frucht oder ein Kraut gereicht. Selten konnten wir erraten, um welchen kubanischen Verwandten es sich handelte. Wir sahen ein Camäleon und ein paar Geckos, hörten den hier endemisch lebenden Kubafinken, der Nationalvogel der Insel.
      Wir laufen an Mais-, Reis- (sie haben in der Regenzeit Saison), Yuca- und Tarofeldern vorbei, denn neben asiatischen Einflüssen gibt es vor allem afrikanische. Der Weg war nicht weniger lang, nicht weniger matschig und nicht weniger von Wasserüberquerungen als gestern gekennzeichnet. Der mit großen, starken Stacheln übersähte Baumstamm des Sandbüchsenbaums sowie Stacheldraht waren manchmal der einzige Halt oder das einzig zu überwindende Hindernis dieser Tour. Beeindruckend ist, wie hier das Leben Jahrhunderte zurück versetzt scheint, sieht man hier nur Reiter ohne Sattel, Farmer und Ochsengespanne zur Bewirtschaftung.
      Trotz der Hitze umgab uns überall Wasser - das floss nämlich nicht nur literweise in uns, sondern auch an uns herunter. Bei fast 100% Luftfeuchtigkeit schwitzen wir alles, was wir trinken, direkt wieder aus. Glücklicherweise konnten wir auf dem Weg bei einem Farmer Rohrzuckerwasser mit Limetten und Honig trinken. Lecker!! Am Ende der 15km-Wanderung in der Hitze genau das Richtige.
      Auf der Wanderung besichtigten wir zudem noch eine Tabakfarm und konnten die Herstellung von eigenem Kaffee bewundern - in allem steckt so viel Handarbeit, Zeit und Mühe! Nur für das Drehen einer Zigarre werden 25 Minuten gebraucht und allein für das Rösten von 1kg Kaffeebohnen werden 30min benötigt! Da schätzt man den Kaffee morgens noch einmal mehr.
      Nach dem gestrigen 18-Stunden-Stromausfall und dem entsprechend noch mehr eingeschränkten Nahrungsangebot gab es heute wieder ein paar Stunden Strom und ein warmes Reisgericht und gegrillten Mais mit Mangosaft zu Abend.
      Wenn man bedenkt, dass das Durchschnittsgehalt im Monat hier bei ca. 20/30€ liegt und wir täglich für unser Abendessen zusammen 15€ zahlen, fehlen einem die Worte. Mit dem Luxus, satt zu sein und eine momentan kühlende Klimaanlage zu haben, senden wir liebe und zufriedene Grüße an euch!
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      Traveler

      15 Kilometer bei dem tropischen Klima? Respekt!

      8/17/22Reply
       
    • Day12

      Holterdipolter

      August 16 in Cuba ⋅ ☀️ 29 °C

      Aufgeben? Niemals!
      Nachdem uns bei der ersten Rollervermietung gesagt wurde, dass es für die kommenden Tage keine Roller mehr zum Mieten gibt, fanden wir mit ein bisschen Glück einen Fahrradverleiher. „Bicicletas?“ Ich: „No, motocicleta.“ Natürlich kannte dieser Verkäufer einen wohlhabenden Kubaner, der uns seine 125ccm-Suzuki in wirklich gutem Zustand und mit nagelneuem Motor privat verlieh. Mit großen Bauchschmerzen sah er meinen ersten Fahrversuchen zu, um sich sicher zu sein, sein Baby wohlbehalten wieder zurückzubekommen. Denn: Die Straßen zu unserem Ziel, der Insel Cayo Jutias, sind furchtbar schlecht! Und wenn die Kubaner sagen furchtbar schlecht, dann sind sie quasi nicht befahrbar. Doch das hielt uns nicht davon ab, den Tagesausflug anzutreten. Vamos a la Playa zum Zweiten. Streckenabschnitte mit „gutem“ Asphalt, auf denen man bis zu 60 km/h schnell fahren konnte, wurden sehr regelmäßig durch lange Kies-/ Sandabschnitte unterbrochen, auf denen Slalomfahren, auch für längere Zeit auf der Gegenfahrbahn und eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 5-20km/h angesagt waren. Die bis zu 20cm tiefen Schlaglöcher waren über die gesamte Fahrbahn verteilt, unterschiedlich groß und teilweise erst sehr spät zu erkennen. Sie wechselten sich ab mit Bodenwellen und Resten, die auf einen ehemaligen Fahrbahnbelag hindeuten könnten. Unvermeidlich holperten wir in Richtung Cayo Jutias an den Strand. Dabei aber immer sicher und in Begleitung unvergleichlicher Landschaft. Der Weg lohnte sich allemal, als wir am paradiesischen, kleinen Strand ankamen. Vor Ort haben wir unter den Palmen die Füße hochgelegt, gelesen und uns regelmäßig im badewannenwarmen Wasser benetzt. Klares türkisblaues Meer, feinster Sand und einiges an Entspannung später, traten wir die Rückfahrt an. Mit Einbruch der Dunkelheit kamen wir wieder in Viñales an. Und gaben dem sichtlich erleichterten Mopedbesitzer sein Baby zurück. Nachdem er sich die Bestätigung abholte, dass er ein superfeines Motorrad besitzt und die Fahrt sehr gut war, konnte er mit Sicherheit auch wie ein Baby schlafen.Read more

      Traveler

      Traumhaft schön 😍

      8/17/22Reply
      Traveler

      Mega schöne Landschaft, Strand, kristallklares Meer und keine Menschenseele, nur ihr zwei, wie im Paradies ☀️🏝👍

      8/18/22Reply
      Traveler

      125ccm mit Fahrradhelm, auch geil 🤙

      8/18/22Reply
      2 more comments
       
    • Day2

      Miau

      August 19, 2019 in Cuba ⋅ ☀️ 30 °C

      Gestern Abend habe ich eine neue Serie entdeckt: The Rook! Ich steige noch nicht ganz durch die Handlung aber eine junge Frau hat ihr Gedächtnis verloren und versucht nach und nach, dieses Puzzle zu lösen.

      Meine Nacht war gut und ich freute mich an einem absolut tollen Frühstücksbuffet- es gab eine unglaublich große Auswahl an allem!

      Um 8 traf ich die Reisegruppe und mich der Schlag: Es gibt eine Familie mit 2 Teenietöchtern und eine Familie mit 2 Teeniesöhnen (ich bin gespannt, was noch passiert! Ich sehe mich schon als Amor mit Pfeil, Bogen und Rum) und ein Paar in mittleren Alter. Und ich. Miau.

      „Biste gonz alleene hior?“ fragte mich die Teeniesohnmama aus Sachsen. Genauso fangen gute Gespräche an.

      Unser schöner Reiseleiter Alexis (hat dieser Ring am Ringfinger links irgendwas zu bedeuten??) erzählte uns 90 Minuten im Bus über Kuba aber mein Kopf ist wie ein Sieb und alles, was ich jetzt noch weiß, ist, dass Zigarren aus 4 Blättern hergestellt werden und dass Cuba Zucker ausschließlich nach China exportiert.
      „Jeder Kubaner hat einen Verwandten in den USA. Die USA hat für uns also 2 Gesichter: Politik (schlecht) und Familie (gut).“
      In den 90ern gab es ein Abkommen, dass jeder Kubaner, der es IRGENDWIE in die USA schaffte und sich dort als Kubaner ausweisen konnte, innerhalb von 90 Tagen einen Job, eine Krankenversicherung und einen amerikanischen Pass bekam. „Wir verloren viele Menschen an das Meer aber ein paar haben es geschafft.“ Diese Familienmitglieder schickten amerikanische Dollar aber es war verboten für Kubaner, mit ihnen zu zahlen oder sie zu besitzen. Somit erfanden die ausgewanderten Kubaner einfach eine neue Währung mit einen ähnlichen Wert wie der Dollar und schickten diese. Also hat Kuba nun 2 Währungen: die Einheimischen benutzen weiterhin Peso, die Touristen COC. Ein Coc ist etwa ein Euro, ein Euro sind etwa 8 Pesos.
      Ich bin gespannt was ich noch über die Beziehungen der USA zu Kuba herausfinden werde.

      „Bei uns steht man viel an. Wenn es Hühnchen gibt, kaufen wir 15 Kilo für einen ganzen Monat, denn das ist der Tag, an dem es Hühnchen gibt. Wenn es Eier gibt, kaufen wir 70 Stück, denn das ist der Tag, an dem es Eier gibt. Aber wir sind offener und mehr zusammengewachsen. Wenn man ansteht, dann unterhält man sich. Ich begrüße jeden Kubaner wie einen alten Freund.“

      Mit dieser Einstellung ging es zum Mittagessen. Als Alexis fragte, ob denn jemand Vegetarier sei, und sich eines der Teenies meldete, konnte ich mir ein „Dödömm“ nicht verkneifen. Jetzt denken alle, ich sei ein Freak. In solchen Ländern, wo Auswahl schwierig ist, finde ich persönlich es unmöglich, „Ansprüche“ ans Essen zu stellen, ohne dass eine echte Unverträglichkeit vorliegt. Als die Eltern vom Veggie-Teenie aber auch darüber gescherzt haben, war ich versöhnt. So verbrachten wir unser Mittag (Platten mit Huhn, Reis, Manjok, Avocado und Bohnen standen auf den Tischen, jeder durfte sich nehmen - wie ich sowas ja liebe! Essen mit Fremden teilen, ein Traum) bei Hollando Bier (aus den Niederlanden!) auf einer Zigarrenfarm.

      „Drink some rum, smoke a cigar, dance salsa- then you have been to Cuba.“
      In feinstem amerikanisch und mit Under Armour Shirt erklärte mir der Boss der Farm, wie die Blätter getrocknet werden und dass die Zigarren von der Farm mit 5/5 Punkten in diversen Fachzeitschriften bewertet wurden. Dann durfte probiert werden: Jeder konnte aus dem gleichen Glas einen Schluck Rum nehmen und dann an der gleichen Zigarre ziehen. Ich war raus aus der Nummer.
      Anschließend gingen wir in den „Humidor“ a.k.a. Bretterhaus (Zedernholz!) mit Klimaanlage und bekamen die Möglichkeit, Zigarren zu erwerben. Da ich mir nicht sicher bin wegen den Einfuhrbestimmungen in die USA, hab ich noch keine gekauft.

      Mit dem Bus fuhren wir über Stock und Stein und zwischen Pferdekutschen und Oldtimern hindurch nach Viñales. Hier sahen wir die Warenknappheit live: Im Supermarkt gab es kein Wasser oder Cola, dafür 10 Meter lang im Regal die gleiche Nudelsorte. Es gab Shops, die änderten ihr Sortiment je nach Verfügbarkeit. Man kann also nicht sagen: „Oh, ich betreibe eine Drogerie“, denn je nachdem was da ist, ändert sich das Sortiment und dann ist die ehemalige Drogerie plötzlich ein Klamottenladen. Die Apotheke hatte erschreckend leere Regale.
      Unsicher fühlte ich mich nicht, wurde auch nicht angesprochen oder belästigt. Ich denke die Kubaner sehen hier doch einige amerikanische Touristen.
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      La descripción tuya del viaje es mejor que cado los libros!! Besitos Kathy

      8/22/19Reply
      Traveler

      Dödömm! hahahaha :D

      8/22/19Reply
      The shady Penguin

      Manchmal passt halt dödömm am Besten!

      8/24/19Reply
       
    • Day2

      Bring it on

      August 19, 2019 in Cuba ⋅ ⛅ 27 °C

      Einige dieser Reisegruppe scheinen noch nicht so viele Reise ins ferne Ausland gemacht zu haben. So beschwert sich die sächsiche Teeniesohnmutter, dass es kein Toilettenpapier gab. Well. Außerdem muss diese Familie vor jedem Pferd/ Rind/ Baum/ Haus tausende Fotos machen. Der untergewichtig wirkende Teeniesohn („Dr Grouße!“🙄 wie alt ist er? 12??) hat ausführlich vor der Scheune mit Zigarre gepost. Zigarre und Arm waren etwa gleich dick. Ich schmier ihm mal ein Leberwurstbrot.

      Am sympathischsten bisher ist mir das Paar ohne Kinder 🤣 Sie ist sehr schick angezogen, kommt aus Griechenland, hat allerlei Armbänder und Ketten dran und redet viel und schnell. Er, eher der ruhige Typ, versteht spanisch und wohl auch italienisch.

      Wir schlafen heute in Privatunterkünften, alles zwar in der gleichen Straße aber die Gruppe ist verteilt. Die Unterkunft ist ein kleines Zimmer mit Bad bei „Marisa“, alles völlig sauber, und ausreichend. Auf dem Weg zur Unterkunft wurde ich immer aufgeregter aber dann hab ich mich erinnert, dass ich in Peru in einer Hütte bei 0 Grad geschlafen habe- BRING IT ON!

      Leider gibt’s ab 16.45 bei der Privatunterkunft nichts zu tun und ich bin mir unsicher ob ich nun mit den anderen gehen „muss“ oder meinen Weg und mein Dinner allein finde. Letzteres ist unbequemer aber mir lieber...
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      Traveler

      😍 Yo quiero estar ahi también..

      8/22/19Reply
       
    • Day3

      Kunst für Augen...

      August 20, 2019 in Cuba ⋅ ⛅ 26 °C

      Ich hab so gut geschlafen wie schon lange nicht und wachte gegen 7 Uhr auf. Um 8.00 machte uns Maritza ein wunderbares Frühstück mit Ei, Früchten, Käse, Wurst, süßen Teilchen,... es war grandios und völlig unerwartet!
      Eine Stunde später war der Bus bepackt und wir sind zu einer Tropfsteinhöhle gefahren. Ich bemerke immer mehr, wie sicher ich mich auch auf unsicherem Terrain bewege. Früher hätte ich bei jedem Schritt nach unten in diese Höhle Angst gehabt. Nun denke ich mir: „Es wird schon werden- uh- dieser Felsen siehe cool aus!“ Manche anderen in dieser Reisegruppe haben noch diesen Weg- wenn sie es denn wollen- vor sich. Man merkt ihnen an, dass sie noch nicht so weit sind, denn sie beschweren sich an kleinen Dingen. Sie machen sich im wahrsten Sinn schwerer! Das zieht sie nach unten.
      In der Tropfsteinhöhle schützte ich meine Kamera vor den Tropfen und freute mich, dass es keine Fledermäuse gab. Die Höhle an sich war prächtig und nach einem Spaziergang durch manchmal enge Stellen, setzten wir uns in ein Boot (mein mentaler Alf sagt: „Null Problemo!“) und der Fahrer zeigte uns herausstechende Felsformationen und sagte, was sie ähnelten. Das fand ich einerseits praktisch, andererseits hätte ich gerne meine eigene Fantasie benutzt, denn es gab so viel zu entdecken.

      Danach fuhren wir zu einer Wandzeichnung welche in den 70er - Jahren von einem Künstler angefertigt wurde. Sie ist sehr groß (70-120 Meter) und stellt die Geschichte der Menschheit dar. Ich stellte sie mir etwas filigraner vor.
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      Traveler

      Como siempre, super interesante!!

      8/22/19Reply
      Traveler

      Morgäääään! :D

      8/22/19Reply
      Traveler

      Go Pengiun Go! Sei stolz auf dich!

      8/22/19Reply
       

    You might also know this place by the following names:

    Provincia de Pinar del Río, Provincia de Pinar del Rio

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