Cuba
Provincia de Pinar del Río

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81 travelers at this place:

  • Day188

    Anstelle eines Reisecars, entscheiden wir uns für ein am Vortag gebuchtes Collectivo, um nach Vinales zu kommen. Der mit neun Leuten beladene rote 52er Ford Station Wagon hat zwar keine Klimaanlage, fühlt sich dank karibischer Dauerbeschallung aber sehr authentisch an. Der Mann hinterm Steuer und sein Fahrstil erinnern mich irgendwie an meinen Lieblings-Ra... äh -Fahrer, Pedro Fictivo. Schnell, vermeintlich sicher und mit kubanischer Stimmung im Herzen erreichen wir unser nächstes Casa Particulares in einem malerisch bis kitschigen Städtchen. Wo Dealer einem in allen anderen Ländern Drogen andrehen wollen, bieten sie einem hier - und in jeder grösseren Stadt in Kuba - irgendwelche Wifi-Codes an. Wir verzichten aber auch hier dankend. Neun Tage ohne Internet sollte man überleben, ohne sich zu trennen. Hoffentlich. Und sonst sucht man sich im Internet halt was Neues. Oder versöhnt sich per Whatsapp. So oder so, das Leben geht weiter.

    Und was haben wir noch gar nicht gemacht auf dieser Reise? Genau, Reiten. Also auf Pferden. Und das Valle Vinales ist ein herrlicher Ort dafür. Also zum auf Pferden Reiten. Ein paar Stunden durch die wunderschöne Landschaft mit diversen und meist zu langen Pausen für eine Zigarren-Tour, eine Kaffee-Tour, eine Rum-Tour und eine Tortour. Wobei, nein, Tortour ist was für Pius. Irgendwie war das Ding dann schon ziemlich nah an einer Kaffeefahrt mit Rheuma-Kissen und so. Natürlich alles völlig unverbindlich. Probieren darf man alles und kaufen muss man nichts. Aber man wäre ja doof. Wenn nicht hier, wo dann? Wir sind doof und kaufen nix. Ausser einen Coco Loco, denn der macht lustig. Und da ich die offerierte und gar nicht mal so schlechte Tasting-Zigarre äusserst schnell vernichtet habe, schenkt mir der Capo tatsächlich noch eine für auf den Weg. Umsonst. Einfach so. In Kuba. Guter Mann!

    Ich reite auf Moro. Keine Ahnung wieso Moro, das Teil ist fast weiss. Ziemlich elegant, mit schönen Haaren. Ich nenne ihn darum Miro. Ich reite also auf Miro, etwas wovon viele Menschen unterschiedlichen Geschlechts träumen. Das kecke Cowgirl Sue sitzt auf Ramon Lauda dem Ersten (und sicher auch Letzten). Natürlich hiess der Esel anders, aber ich kann mir hier doch nicht jedes Detail merken. Auf jeden Fall hat das arme Viech nur ein Ohr und wird deshalb wohl des Öfteren gehänselt. Denn Ramon Laude der Erste scheint auch sonst irgendwie kaputt. Mental. Er trägt diese subtile Aggressivität in sich, die sich immer dann bemerkbar macht, wenn Ramon Lauda der Erste von einem anderen Pferd überholt wird. Und das wird der lahme Gaul ständig. Zum Beispiel vom viel schöneren Miro. Kaum im Augenwinkel erspäht, will dieser offensichtlich immer als Letzter in ein Team gewählte Aggressor zuschnappen. Miro und die anderen schönen Pferde nehmen es gelassen und wie durch ein Wunder, haben wir auch diesen Ausflug überlebt. Danke. Miro.

    Und dann passiert es doch. Nach einem langen Wandertag und dem offensichtlich vom Mossad vergifteten Ananassaft - oder ist es Nowitschok? Verdammte Russen! -, ist die Statistik mit den null krankheitsbedingten Ausfalltagen wohl Geschichte. Traurig. Nachdem ich sechzehn Jahre Rauchen, noch mehr Jahre Alkohol und eine Dodge Viper überlebt habe, soll es nun ein Ananassaft richten? Die Nacht verbringe ich mehrheitlich im Bad und ohne nennenswerte Schlafphasen. Schreckliche Bauchkrämpfe halten mich wach und hetzen mich immer wieder aufs Töpfchen. So stelle ich mir Wehen vor. Uhh, ich weiss, Glatteis. Woher sollte Mann wissen, wie schmerzhaft Wehen sind? Schon klar, aber wer ausser mir weiss wie schmerzhaft meine Bauchkrämpfe waren?! Hä? Ich wollte mich schon an unseren Antibiotika- und Morphium-Reserven vergreifen, so schlimm war das. Im Laufe des Morgens verbessert sich mein Zustand völlig unerwartet. Wir halten also an unserem Plan fest und reisen mit etwas Verspätung weiter nach Pinar del Rio. So gesehen, war ich also keinen „Tag“ krank. Geburtsschmerzen waren das trotzdem. Sue sieht das natürlich ganz anders. War ja klar. Sie spricht von einem halben Tag Ausfall. Ich will dies umgehend meiner Rechtsschutz melden, wobei mein Hilfeschrei ohne Internet leider im Sand verläuft. Dann ist es eben ein halber Tag. Die schöne Sue gewinnt. Wie immer. Ausser mit Ramon Lauda dem Ersten.

    Der kleine Einbruch hindert uns natürlich nicht daran, in Pinar del Rio die in meiner Vorstellung heilig leuchtende Fabrikationsstätte von Cohibas, Montecristos und Romeo y Julietas zu besuchen. Die einmonatigen Umbauarbeiten in der Fabrica De Tabacos Francisco Donatien hingegen schon. Verdammt, darum bin ich doch hier! Und jetzt einfach zu?! Naja, es gibt ja noch eine Schnaps-Fabrik in der Stadt. Mir scheint das genau das Richtige, um die Stimmung wieder zu heben und den Käfern in meinem Magen/Darm-Trakt vollends den Gar auszumachen. Mit mässigem Erfolg. Mir ist schlecht. Kein Wunder bei der Hitze. Und dann ist da noch DIE Tabak-Plantage unter den unzähligen Plantagen rund um Pinar - Alejandro Robaina. Da fahren wir mit dem Taxi auch noch hin. Ich muss schliesslich meinen Reise-Humidor, mein wichtigstes Gepäckstück, mit Hinterhof-Material auffüllen. Obwohl die ausserhalb der Farm an einem Küchentisch angebotenen Zigarren und die Labels daran völlig offensichtlich Fake sind, kaufe ich mir unterschiedliche Exemplare. Als der umtriebige Verkäufer die dreissig Stutz mit zwei weiteren Stengel zum halben Preis voll machen will, greift dann auch Sue noch ins Geschehen ein. Während ich dankend ablehne, hält Sue dies für einen grossartigen Value-Deal, den ich auf keinen Fall verpassen darf. Also gut, gib her. Und danke Sue!

    Das dachte ich zu dem Zeitpunkt zumindest noch. Aber ein Fazit gibts erst am Schluss unserer Kuba-Kaffeefahrt und jetzt geht es zuerst weiter nach Trinidad.
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  • Day4

    Viñales

    July 7, 2017 in Cuba

    Heute bin ich nach Viñales gefahren, ein mittelgroßer Ort im Inneren des Landes. Das Taxi nach Viñales hat mein Hostel für mich organisiert und dann wurde ich um 9 Uhr morgens abgeholt. Es war allerdings kein normales Taxi, sondern ein "Taxi Collectivo". Das heißt das mehrere Leute mit einem großen Taxi fahren und eine Fahrgemeinschaft gründen, sodass es deutlich billiger ist. In meinem Taxi waren noch weitere 9 Leute und ich habe hinten auf der Rückbank gesessen mit einer norwegischen Familie. Die Koffer wurden einfach aufs Dach geschnallt und dann ging die 3 Stündige Fahrt auch schon los. Als ich dann endlich in Viñales angekommen bin, wurde ich direkt von meiner Vermieterin zugetextet auf Spanisch. Das ich kein Wort verstanden habe, hat ihr wohl nichts ausgemacht.. ich habe einfach immer nur "Si" gesagt..
    Keine 5 Minuten nachdem ich da war kam auf einmal ein Mann ins Haus und wollte mir eine Tour verkaufen was er leider auch geschafft hat.. für 25 Dollar 😬 ich weiß auch nicht warum ich das gemacht habe, ich wurde auf jeden Fall richtig über den Tisch gezogen bei dem Preis. Ein Monatsgehalt in Kuba beträgt nämlich 25 Dollar, das habe ich ihm schön verdoppelt.
    Eine halbe Stunde später wurde ich dann abgeholt von einer Frau die auch kein Englisch gesprochen hat.. wir sind bestimmt 3 Stunden durch den Nationalpark gelaufen, haben allerdings auch an einer Tabakfabrik gestoppt wo mir ca. 30 Minuten erklärt wurde wie der Tabak angebaut wird und mir wurde noch gezeigt wie eine Zigarre gedreht wird. Das war auf jeden Fall das interessanteste am heutigen Tag. Danach sind wir zu eine Kaffee-Plantage gegangen, wo mir dann der Kaffeeanbau erklärt wurde. Zum Schluss sind wir noch zu einem See gelaufen, wo man drin schwimmen konnte, was dadran so besonders sein soll hab ich allerdings nicht verstanden.
    Bis jetzt bin ich nicht so begeistert von dem Ort hier aber ich werde hier wohl auch nur 2 Nächte bleiben.
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  • Day5

    Am zweiten Tag in Viñales habe ich gleich beim Frühstück in meiner Casa ein Pärchen aus Deutschland kennengelernt. Ich war ganz froh, dass außer mir noch jemand hier wohnt und es hat auch mal wieder gut getan einfach auf deutsch ein bisschen zu quatschen. Mein Plan für den Tag war es eigentlich erstmal heraus zu finden wo ich als nächstes hin fahren werde und dann alles zu buchen, jedoch haben mir die beiden gleich angeboten, dass Sie mich am nächsten Tag mit nach Cienfuegos nehmen können. Das hat die Entscheidung natürlich erleichtert. Nach Cienfuegos wollte ich eigentlich sowieso, da ich schon von einigen gehört habe, dass es dort ganz schön sein soll, außerdem ist der Ort dann auch wieder besser mit Havanna und den anderen Städten verbunden um von dort aus weiter zu reisen. Nach dem Frühstück habe ich mich dann auf den Weg gemacht zum Dorfmittelpunkt um in den "Viñales Tour Bus" zusteigen. Leider habe ich an einer Haltestelle gestanden die nicht mehr angefahren wurde.. bis ich das geschnallt habe war der Bus auch schon wieder weg und ich musste 70 Minuten warten auf den nächsten Bus.. Zufälligerweise habe ich dann die 2 Holländer und einen Engländer wiedergetroffen mit denen ich 2 Tage vorher in Havanna feiern war, so habe ich einfach die Zeit mit denen überbrückt. Als der Bus dann endlich kam bin ich bei der "Cueva del Indio", einer Höhle im Berg, ausgestiegen und habe somit dort dann eine kleine Tour mitgemacht. Man ist durch enge und sehr schmale Gänge gegangen bis man an einen Fluss angekommen ist der im Inneren des Berges fließt. Mit einem Motorboot ist man für ca. 10 Minuten durch den Fluss gefahren bis man wieder draußen angekommen ist. Ich bin auf jeden Fall sehr froh, dass ich das noch gemacht habe, da ich sonst bis auf die eher weniger gute Tour gestern nicht viel gesehen hätte. Ich freue mich jetzt auf jeden Fall schon mal auf die Fahrt nach Cienfuegos und bin gespannt wie es dort weiter geht.Read more

  • Day4

    Vinales

    May 22 in Cuba

    Stop 2 on the Cuba Rhythms tour....Vinales in the West of Cuba. 3 or 4 hrs on the bus with a stop in Las Terrazas, which is a protected UNESCO site. As communities live isolated in this site, they are self sufficient in every aspect of life but have now opened a hotel/specialist coffee cafe to bring tourism in to support them. Weirdly it was a bit like a rustic centre parcs!! But cute. A random stop. The bus journeys literally rock the entire group to sleep within 5min (Maj catches flies within seconds!) so it goes quick!
    We hit vinales which was so lush and green, it has a #thelandbeforetime because it looks so stunning like the dinosaur film. 😂
    Heading into the small town we stop at a cigar 'factory'....literally a couple of farmers who grow the leaves, carry out the process & roll'em. Sell them to the state & get to keep 10% (ish) to themselves to sell. I think we could have learnt more & had a hands on go but it was still good to learn, I reckon the farmer definately had more in his roll than just tobacco! 😋. Bought a couple to try later...
    The weather is dodge but then it's the start of the rainy season so the planned beach day we're all a bit sceptical....yep it rained. The first 5min the island was stunning, then dull with mass mosi bites but we're not leaving til 5!! Oh well, better Cuba than an office!
    Getting off the bus we got allocated to a local lady who runs a Casa, they share the tours around all those who run Casa's to keep it fair. (See pic). It's Cute. The lady doesn't speak any English so we do everything with animated actions! Get there in the end. She greets us with a fresh mango smoothie. So cute. So far all the Cuban people have been super friendly and helpful with no hidden agendas.
    We head out for group dinner with an epic view then pay 1 CUC (pence) to watch some local salsa/singers near the town square. It's rustic but fun. They always have a good vibe going on.💃
    Tomorrow.....Trinidad, that takes an epic bus journey in the day to get there 😭
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  • Day202

    El tabaco de Viñales

    May 27 in Cuba

    Mit dem Bus ging’s nach Viñales, das am westlichen Zipfel von Kuba liegt und vor allem für die atemberaubende Landschaft und den Anbau von Kaffee und Tabak bekannt ist.
    Ein paar neugierige kubanische Jugendliche begleiteten uns zu einer Tabakplantage. Da gerade die Mango-Zeit angefangen hatten, trugen die Bäume viele Früchte. Schon 17 Mangos hätten die Jugendlichen bereits verdrückt an diesem Tag und pflückten uns ebenfalls ein paar. Noch bevor wir bei der Plantage ankamen, verabschiedeten sie sich, um weitere Mangos zu pflücken.

    Der Besuch beim Tabakbauer war sehr spannend, da er uns viel über Tabak und Kuba erzählen konnte und uns zeigte, wie eine Zigarre korrekt gedreht wird. Die Bauern verkaufen übrigens jeweils 90% des Tabaks an den Staat, der somit für ein stabiles Einkommen sorgt. Die restlichen 10% können sie selbst weiterverarbeiten. Auch interessant: Obwohl Kuba natürlich ganz anders ist als die Schweiz, sind einige Probleme dieselben. Auch dort wird beispielsweise mit Überalterung gekämpft, da Jüngere immer weniger Kinder zur Welt bringen – oder sich oftmals ins Ausland absetzen.
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  • Day101

    Viñales, Cuba

    January 26, 2017 in Cuba

    Bicycles, Caves, Mogotes and Tobacco.

    Our western most stop in Cuba! Coming from our eastern most stop meant for some brutal travel, but I'm sure there's worse to come.

    Viñales is small. There's one main drag, one convenience store and one million tourists. It's out of the way, well off the main highway, and almost camouflaged into the surrounding landscape. From the roof of our casa, lush green tobacco fields extend gently over rolling hills to the vertical rock face of numeorus mogotes - rocky mounds.

    Rising to another casa breakfast, we opted for bicycles as our transport mode (third brutal day on the bum in a row!) and after a little hiccup over the quality of our bikes, we were off. The valley of Viñales is extraordinarily picturesque. Dirt trails cut through tobacco farms and clusters of palm trees, backdropped with the rocky faces of the towering mogotes. Farmers tend their crop, and señoritas their casas. Pigs, horses, goats and dogs stare blankly at passer bys and smell of burning wood sifts intermittently through the valley.

    Before stop number one, we asked a local man (in a very blue pair of overalls) the way to La Cuerva des Piscinas. Half way onto his bike already, he pointed the way, then led the way, mentioning something about his famillia. Little did we know he was to be our tour guide for the day and we would have to understand spanish or get lost trying.

    Our bikes took us first to a cave you could swim in. Unsurprisingly, it was cold and dark but wonderfully refreshing from the day's heat. Stop two was his famillas cafe in the valley for lunch. Stop three was his friends bar for a drink (of water to his disgust) at a very overhyped lake. Stop four, on our request, was off the beaten track, up a 'big' hill and 'very far' away. 20mins later we were there with little exertion. I'm guessing the lack of spending opportunities was the driver in his attempts of dissuasion. Our spanish improved steadily over the day, and between us (read: Cat) we had a vague idea of where we were going and what we were looking at. By the end of the journey we were more than happy to tip the man for his day's work. Hopefully it buys dinner for their family and not his beers on the way home.

    We dined out every night in Viñales and spent most meals exploring the menu in search of some delicious local food. Our favourite dish would have to be Ropa Vieja which is usually a lamb and tomato based curry but varies from restaurant to restaurant. Aside from the usual pizza and pasta, food here is repetitive and rather bland. Hopefully Havana steps it up!

    On our second day in Viñales we went ziplining over the forest which was exhilarating and incredibly efficient. That might sound and odd description but it accurately sums it up! We had a very brief tour of a tobacco farm which ended in us hiding from the police - probably because they were illegally selling cigars. Nonetheless it was a bit of excitement! The afternoon was spent swimming in the pool and relaxing at a hotel overlooking the valley - with a long walk at either end.

    We're yet to figure out the Cuban economy. There are two currencies; CUC and CUP. One CUC = about 1 USD. One CUC = about 25 CUP. Basically, CUC is for tourists and CUP is for locals. From several different conversations, a local earns the equivalent of around 20 CUC (welder) to 70 CUC (heart surgeon) per month. Say on average about 1.50 CUC per day. But, a tourist pays 10CUC per person per night for accommodation, 2 CUC for a beer and around 6 or 7 CUC per person per hour in a long distance taxi. Now I'm assuming at least half of that ends up with the government but nonetheless, why would anyone not be in the tourism industry???
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  • Day105

    Zu dritt auf der Rückbank eines Taxi Colectivos ging es von Havanna nach Viñales. Eigentlich wollten wir die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen, dies ginge aber nicht für Touristen, erklärte man uns. Für den Fahrdienst, der eher einer Mitfahrgelegenheit ähnelte ließen uns die Kubaner tief in die Tasche greifen.. was nicht das letzte mal sein sollte.
    In Viñales kamen wir wieder in einem Casa Particular unter, welches uns unsere Vermierterin aus Havanna vermittelt hat. Das Zimmer war zwar nicht der Hit, aber nach ein paar Diskussion ließ es sich auf einen halbwegs vernünftigen Preis runterhandeln.
    Am nächsten Tag mieteten wir uns einen Roller, um die Umgebung zu erkunden und an den Strand zu fahren. Leider hatte sich die Sonne hinter einer dicken Wolkendecke versteckt.
    Nach einer holprigen Fahrt kamen wir schließlich am Strand an. Die Sonne hatte sich immer noch nicht Blicken lassen, dafür stürzten sich haufenweise Sandfliegen auf uns. Auf dem Rückweg fing es dann auch noch an zu Regnen und Gewittern. Wir hatten den perfekten Tag für eine Rollertour ausgewählt. Zu guter Letzt sprang am Abend der Roller nicht mehr an und wir mussten schieben. Geld gab es zwar nicht zurück, aber dafür mussten wir, nach ewigen Diskussionen, den Sprit nicht bezahlen.
    Viñales hat uns nicht überzeugt, daher organisierten wir uns für den nächsten Tag mal wieder ein überteurtes Taxi, dass uns zum nächsten Reinfall bringen sollte... 😂
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  • Day41

    Viñales nach Trinidad

    January 6 in Cuba

    Wir haben heute eine große Distanz zu überbrücken und werden deshalb bereits nach dem Frühstück losfahren. Hoffentlich wird es in Trinidad wieder etwas wärmer. Gegen 09:30h sind wir losgefahren in Richtung Autopista. Die Landschaft bis dahin ist sehr reizvoll. Auf den Kubanischen Autobahnen ist wenig los. Pferdegespanne, Fahrradfahrer und Fußgänger teilen sich die Piste. Linksfahren auf einer dreispurigen Piste mit ganz wenigen Autos ist definitiv angesagt, um die wenigsten Schlaglöcher zu erwischen. Tanken ist Glückssache. Und an der Tankstelle kann es dir passieren, dass man im Voraus zahlen muss. 20 CUC bei halbleeren Tank passt. Einmal wären wir fast als Geisterfahrer in die Geschichte eingegangen. Aber Heidi hat dann cool auf der Autobahnauffahrt gewendet.

    15:00h:
    Unsere hinterer Reifen ist platt! Der erste Wagen, den ich runtergewinkt habe ist, hat sofort angehalten (in Deutschland undenkbar) und im Wagen war ein Pärchen auf Hochzeitsreise (Italienerin und Kubaner) mit Familie aus Italien. In 10 Minuten haben die den Reifen gewechselt (hätte bei mir 1 Stunde gedauert) und wollten auch kein Geld von uns. Das nenne ich Hilfsbereitschaft.

    18:00h:
    Sind wir in unserem Quartier angekommen: "Casa El Suizo", Trinidad ,Pablo Pichos Gron, No. 20. Wie der Name schon suggeriert, ein sehr netter Schweizer der mit seiner kubanischen Familie bereits seit 11 Jahren in Kuba lebt. Heidi ist übrigens ganz toll gefahren. Es ist übrigens abends immer noch frisch. Laut dem Schweizer schneit es derzeit sogar in Florida. Das kann aber nicht ewig dauern. Spätestens wenn wir wieder in Varadero zum Strandurlaub sind, wird die Wärme auch abends zurückkehren.

    19:00h:
    Wir sind noch gefühlte 500 m zum historischen Zentrum gegangen und haben was gegessen und einige Drinks genommen. Hier gibt es wieder viel Livemusik, was es in Viñales leider gar nicht gab.

    Editiert am 07.03.2018
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  • Day40

    Viñales

    January 5 in Cuba

    Heute ist eine dreistündige Reittour für 5 CUC pro Person/h geplant. Das ist laut unserer Pensionswirtin der beste Weg die Landschaft sinnvoll zu erkunden. Es ist bewölkt und kühler, als man es für Kuba erwarten würde.

    14:00h:
    Wir sind nach über 4 Stunden Reiten durch diese tolle Landschaft wieder zurück. Das war eine wirklich gute Sache. Preis: 20 CUC pro Person. Wir haben auf einer Farm gelernt, wie organische Zigarren produziert und gerollt werden. Wir haben dort auch 2 x organischen Honig und einen guten lokalen Rum für stolze 35 CUC gekauft, nachdem wir beides probieren konnten. Letztendlich war Reiten die bessere Entscheidung, denn mit dem Fahrrad wäre es bei weitem nicht so gut gewesen!

    Editiert am 07.03.2018
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  • Day179

    The Last House on The Left

    April 24, 2017 in Cuba

    Wir ziehen weiter, um dem lauten Treiben der Hauptstadt zu entfliehen und ein wenig kubanische Natur zu erleben. Drei Stunden Taxifahrt später sind wir in der kubanischen Version von Riccione angekommen: Viñales. Was ursprünglich ein kleines Dörfchen mit knapp 10.000 Einwohnern und vielen Tabakfeldern inmitten atemberaubender Landschaft war, hat sich innerhalb weniger Jahre neben Varadero und Trinidad zu einem der Hauptattraktionen des Landes gemausert. Und da man mit Tourismus mehr Geld verdienen kann als mit Nikotin (zumal 90% der Ernte für schlechtes Geld an den Staat geht), ist mittlerweile jedes Haus in Viñales eine "casa particular": ein staatlich genehmigtes BnB. Wir haben uns für eine Bleibe etwas abseits entschieden - es ist das letzte Haus links in einer unbedeutenden Nebenstraße kurz vor dem subtropischen Urwald.

    Der Rest des Tages wird damit verbracht, den Hühnern hinter dem Haus beim Scharren zuzuschauen. Nach vier Tagen Havanna ist das Entspannung pur.
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You might also know this place by the following names:

Provincia de Pinar del Río, Provincia de Pinar del Rio

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