Cuba
Provincia de Pinar del Río

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96 travelers at this place:

  • Day54

    Viñales

    September 26 in Cuba

    Vinales hed mer viel viel besser gfalle als Havana. Ich bin so froh gsii us de Stadt dosse z sii. Mer händ üs z Havana werklich es alts Taxi chönne uftriibe wo üs zum normale Priis uf Vinales fahrt und händ üs mit de Rucksäck uf ehm Dach und de Salsa Musig im Radio zimlich cool gfühlt :)

    Mer send am Obig in Vinales ahcho und händ problemlos ehn Untetkunft gfonde. Öbbe jedes zwoite Huus esch mit Casa ... beschrifted und nimmt liebend gärn spontan Lüüt uf. Sobald das mit ehm Bett gregled gsii esch sind mer go Znacht ässe. Und sogar s Ässe esch do besser als in Havana!

    De ersti Tag esch denn absolut unglaublich gsii. Obwohl mer zimlich planlos ufgstande sind und ich eigentlich ehn eher ruhige Tag erwarted han händ mer schlussändlich sehr viel unternoh. Mer sind nach ehm Zmorge eifach mol is Hostel und händ det gftogt ob sie üs ehn Tour zu ehnere Tabakplantage chienged organisiere. De Hostelbsitzer hed de gfonde er känni do so eine und esch mit üs ca. 20 minute us de Stadt use zu ehmene Tabakbuur gloffe. Det esch üs de vo ehmene mega härzliche Maa alles sehr geduldig erklärt worde. Er hed zwar nur spanisch chönne, hed aber so dütlich, langsam und mit Geste gredt dass sogar ich bizli drus cho bi - und söscht han ich ja no mini Übersetzer gha. Ih sim Höttli händ mer denn nacher no früsch gmolnige Kaffi serviert becho währeddem er üs zeigt hed wie er Zigarre rollt. Nach de "Füehrig" sind mer no chli wiiter is Gago use gloffe zu ehnere Bar zmitzt im nüt. Det hämmer früsch pflückti (mer händ chönne zueluege wie er sii abeholt) Kokusnüss trunke und Banane gässe. Die händ üs denn empfohle no chlii wiiter z laufe zum go ehn Höhli besichtige. De Wäg det hii esch es rechtigs Abentüür gsii weil niemert so gnau gwösst hed wo dure laufe und d Landschaft so mega schön gsii esch. D Höhli sälber esch denn ned werklich spektakulär gsii. Am Obig sind mer de no i Usgang - leider esch das im Momänt chli doof weil ufgrund vom Tod vom vietnamesische Präsidänt in ganz Kuba luuti Musig verbotte esch. Aber mer händs gliich lustig gha!

    Am nöchste Tag heds viel grägned und mer händ ned werklich viel gmacht ussert üs mol werklich guets Ässe gönnt. Am Obig simmer no go ehn tolli Salsaband luege :)

    Höt sind mer ehn 5h Riit-tour go mache. Jede hed sis Rössli becho und denn eschs im Westernstyle los gange. Mer sind dur sehr viel Schlamm zu ehmene chline "See" (eher tümpel ehrlich gseid) gritte. Det händ mer öbbis gässe und händ no chli Infos über Kubanische Kaffi, Honig & Rum becho - natürlich alles mit kostprobe. Denn sind mr weder zrug gritte. Min chocolate (name vo mim ross) hed das ganz super gmacht :)

    Morn plane mer wiiter uf Trinidad z goh.
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  • Day3

    Daytrip to Valle de Viñales

    September 22 in Cuba

    Gestern sind wir mit Michael nach Valle de Viñales in der Region Pinar de Rio gefahren, das größte Tabakanbaugebiet Kubas.
    Die Fahrt dahin war schon aufregend. Nach Prachtbauten, Villen und Botschaften in Miramar, stehen überall Pferde am Straßenrand, Kutschen fahren auf der Autobahn und unter den Autobahnbrücken stehen Menschen um vom Bus abgeholt zu werden. Einmal mehr fühlt man sich Jahrzehnte zurück versetzt. Von der Autobahn abgefahren sieht man noch mehr Tiere in Vorgärten. Büffel die Pflüge ziehen und so maßgeblich die Landwirtschaft unterstützten. Ich musste dabei oft an meinen Vater denken, der noch als Kind mit den Pferden vorm Pflug das gefällte Holz aus dem Wald holte.

    Michael setzte uns plötzlich irgendwo und meinte, „da müsste ihr rein, 5 cuc“ natürlich genau als Anabelle gerade eingeschlafen war.
    Wir sind dann in eine Höhle der Kalkfelsen, oder wie Anabelle sagen würde „die Monsterhöhle“. Es ist sehr feucht dort drin und man kann genau sehen wie die Wände vom Wasser abgetragen wurden. Der zweite Teil war eine Bootsfahrt, was auch sehr cool war.
    Nach der Höhle empfingen uns die typischen Touri Dinger, ein Riesen Bülle auf dem man reiten könnte und Pferde... Anabelle wollte natürlich auf ein Pferd. Jedoch leider nicht alleine, sodass ich mit aufsteigen musste. Wir sind dann zusammen über ein Feld und durch Wasser geritten und somit war der Tag endgültig gerettet für die Maus.

    Weiter ging’s zu einer Tabakfarm, wo uns die Herstellung erklärt und gezeigt wurde, wie man Zigarren rollt...
    Nach einem interessanten Mittagessen, fuhren wir zu den berühmten bemalten Kalkfelsen sowie zu einem tollen Aussichtspunkt bevor es wieder heimwärts ging.

    Kurz vor Havanna ging dann die Welt unter. Starkregen und Gewitter wie man da selten bei uns hat. Doof nur, dass wir noch unser Hotel für morgen, draußen am Placa Cristo im WLAN, buchen mussten 🙈 es sah nicht wirklich nach einem Ende aus, wenn man das Gewitter mit den hellsten und längsten Blitzen so beobachtete...
    Aber irgendwann wurde es dann doch besser und Swen und Alex könnten los, während ich Babysitterin spielte...
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  • Day16

    Soroa und Las Terrazas

    December 9 in Cuba

    Von San Diego de los Baños ging es dann nach Soroa. Auf unserer linken Seite begleiteten uns den ganzen Trip über die grünen Berge der Sierra del Rosario. Dass Soroa in den Bergen liegt wussten wir, aber dass die Steigungen so extrem sind, hatten wir nicht vermutet. Die Kubaner scheinen nicht so gerne Serpentinen zu bauen, sondern es geht dann mal einfach steil in die Berge - ein klarer Fall für unseren ersten Gang. ;)
    In Soroa sind wir dann zu einem 23 Meter hohen Wasserfall gelaufen (leider ohne Kamera) und haben dort baden können. Nach all den Höhenmeter die perfekte Abkühlung! Am nächsten Morgen sind wir von Soroa nach Las Terrazas geradelt. Das war unsere kürzeste Tagesetappe, aber durch dauerhafte Steigungen und super steile Berge die wohl anstrengendste. Am Nachmittag haben wir dann eine sehr nette Unterkunft auf einem kleinen sich selbstversorgenden Bauernhof gefunden. Abseits von Dörfern und Städten konnten wir hier endlich mal unseren Camping Kocher austesten :)
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  • Day36

    5.5 Collectivo a Viñales

    September 28 in Cuba

    Those typical old American (50s/60s) cars that everyone knows Cuba for are mostly used as taxis. But some are also used privately by Cubans.

    In our case, we shared a “collectivo” taxi from Habana to Viñales, a popular city in the tabaco region Pinar del Rio of Cuba (tabaco is Spanish for tabacco). Very interesting ride, especially when the driver keeps going 50 km/h in a strong rain shower ... with no windshield wipers what so ever.

    However, we stopped at a tabaco plantation and got free (I mean really free, free) coffee and an introduction to the tabaco making process. You could even smoke one fro free. I did not use any of the services, as I still don’t smoke and drink coffee. I enjoyed the smell though.
    We also made our own cigar, being taught by a professional. Of course it is not that easy, so ours looked like sh...

    Never mind, it was super cool.

    (Unfortunately I took no pictures, only video, so you have to wait for th Cuba movie)
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  • Day37

    One of my favourite moments in Cuba. We met this super open and friendly Cuban guy. We randomly bumped into him on the street and he gave us shelter under some roof. But not just that; we chatted a bit (in broken Spanish), which was super enjoyable, and he afterwards invited us for a kind of tour into the backland/country side of Viñales. This included basically meeting all his family on the way: mother, sister, brother, girlfriend of brother, cousin 1, cousin 2, grad cousin, grandfather and uncle. Super fun!

    He showed us several different plants and we ate berries, star fruits and bananas directly from the tree or bush. He even took the girls piggyback to cross the rivers that were coming out of nowhere because of the rain. We also stopped at a café plantation and got an introduction.

    And at the end, he was not even demanding money or similar. What a great guy! Would you agree girls?
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  • Day188

    Anstelle eines Reisecars, entscheiden wir uns für ein am Vortag gebuchtes Collectivo, um nach Vinales zu kommen. Der mit neun Leuten beladene rote 52er Ford Station Wagon hat zwar keine Klimaanlage, fühlt sich dank karibischer Dauerbeschallung aber sehr authentisch an. Der Mann hinterm Steuer und sein Fahrstil erinnern mich irgendwie an meinen Lieblings-Ra... äh -Fahrer, Pedro Fictivo. Schnell, vermeintlich sicher und mit kubanischer Stimmung im Herzen erreichen wir unser nächstes Casa Particulares in einem malerisch bis kitschigen Städtchen. Wo Dealer einem in allen anderen Ländern Drogen andrehen wollen, bieten sie einem hier - und in jeder grösseren Stadt in Kuba - irgendwelche Wifi-Codes an. Wir verzichten aber auch hier dankend. Neun Tage ohne Internet sollte man überleben, ohne sich zu trennen. Hoffentlich. Und sonst sucht man sich im Internet halt was Neues. Oder versöhnt sich per Whatsapp. So oder so, das Leben geht weiter.

    Und was haben wir noch gar nicht gemacht auf dieser Reise? Genau, Reiten. Also auf Pferden. Und das Valle Vinales ist ein herrlicher Ort dafür. Also zum auf Pferden Reiten. Ein paar Stunden durch die wunderschöne Landschaft mit diversen und meist zu langen Pausen für eine Zigarren-Tour, eine Kaffee-Tour, eine Rum-Tour und eine Tortour. Wobei, nein, Tortour ist was für Pius. Irgendwie war das Ding dann schon ziemlich nah an einer Kaffeefahrt mit Rheuma-Kissen und so. Natürlich alles völlig unverbindlich. Probieren darf man alles und kaufen muss man nichts. Aber man wäre ja doof. Wenn nicht hier, wo dann? Wir sind doof und kaufen nix. Ausser einen Coco Loco, denn der macht lustig. Und da ich die offerierte und gar nicht mal so schlechte Tasting-Zigarre äusserst schnell vernichtet habe, schenkt mir der Capo tatsächlich noch eine für auf den Weg. Umsonst. Einfach so. In Kuba. Guter Mann!

    Ich reite auf Moro. Keine Ahnung wieso Moro, das Teil ist fast weiss. Ziemlich elegant, mit schönen Haaren. Ich nenne ihn darum Miro. Ich reite also auf Miro, etwas wovon viele Menschen unterschiedlichen Geschlechts träumen. Das kecke Cowgirl Sue sitzt auf Ramon Lauda dem Ersten (und sicher auch Letzten). Natürlich hiess der Esel anders, aber ich kann mir hier doch nicht jedes Detail merken. Auf jeden Fall hat das arme Viech nur ein Ohr und wird deshalb wohl des Öfteren gehänselt. Denn Ramon Laude der Erste scheint auch sonst irgendwie kaputt. Mental. Er trägt diese subtile Aggressivität in sich, die sich immer dann bemerkbar macht, wenn Ramon Lauda der Erste von einem anderen Pferd überholt wird. Und das wird der lahme Gaul ständig. Zum Beispiel vom viel schöneren Miro. Kaum im Augenwinkel erspäht, will dieser offensichtlich immer als Letzter in ein Team gewählte Aggressor zuschnappen. Miro und die anderen schönen Pferde nehmen es gelassen und wie durch ein Wunder, haben wir auch diesen Ausflug überlebt. Danke. Miro.

    Und dann passiert es doch. Nach einem langen Wandertag und dem offensichtlich vom Mossad vergifteten Ananassaft - oder ist es Nowitschok? Verdammte Russen! -, ist die Statistik mit den null krankheitsbedingten Ausfalltagen wohl Geschichte. Traurig. Nachdem ich sechzehn Jahre Rauchen, noch mehr Jahre Alkohol und eine Dodge Viper überlebt habe, soll es nun ein Ananassaft richten? Die Nacht verbringe ich mehrheitlich im Bad und ohne nennenswerte Schlafphasen. Schreckliche Bauchkrämpfe halten mich wach und hetzen mich immer wieder aufs Töpfchen. So stelle ich mir Wehen vor. Uhh, ich weiss, Glatteis. Woher sollte Mann wissen, wie schmerzhaft Wehen sind? Schon klar, aber wer ausser mir weiss wie schmerzhaft meine Bauchkrämpfe waren?! Hä? Ich wollte mich schon an unseren Antibiotika- und Morphium-Reserven vergreifen, so schlimm war das. Im Laufe des Morgens verbessert sich mein Zustand völlig unerwartet. Wir halten also an unserem Plan fest und reisen mit etwas Verspätung weiter nach Pinar del Rio. So gesehen, war ich also keinen „Tag“ krank. Geburtsschmerzen waren das trotzdem. Sue sieht das natürlich ganz anders. War ja klar. Sie spricht von einem halben Tag Ausfall. Ich will dies umgehend meiner Rechtsschutz melden, wobei mein Hilfeschrei ohne Internet leider im Sand verläuft. Dann ist es eben ein halber Tag. Die schöne Sue gewinnt. Wie immer. Ausser mit Ramon Lauda dem Ersten.

    Der kleine Einbruch hindert uns natürlich nicht daran, in Pinar del Rio die in meiner Vorstellung heilig leuchtende Fabrikationsstätte von Cohibas, Montecristos und Romeo y Julietas zu besuchen. Die einmonatigen Umbauarbeiten in der Fabrica De Tabacos Francisco Donatien hingegen schon. Verdammt, darum bin ich doch hier! Und jetzt einfach zu?! Naja, es gibt ja noch eine Schnaps-Fabrik in der Stadt. Mir scheint das genau das Richtige, um die Stimmung wieder zu heben und den Käfern in meinem Magen/Darm-Trakt vollends den Gar auszumachen. Mit mässigem Erfolg. Mir ist schlecht. Kein Wunder bei der Hitze. Und dann ist da noch DIE Tabak-Plantage unter den unzähligen Plantagen rund um Pinar - Alejandro Robaina. Da fahren wir mit dem Taxi auch noch hin. Ich muss schliesslich meinen Reise-Humidor, mein wichtigstes Gepäckstück, mit Hinterhof-Material auffüllen. Obwohl die ausserhalb der Farm an einem Küchentisch angebotenen Zigarren und die Labels daran völlig offensichtlich Fake sind, kaufe ich mir unterschiedliche Exemplare. Als der umtriebige Verkäufer die dreissig Stutz mit zwei weiteren Stengel zum halben Preis voll machen will, greift dann auch Sue noch ins Geschehen ein. Während ich dankend ablehne, hält Sue dies für einen grossartigen Value-Deal, den ich auf keinen Fall verpassen darf. Also gut, gib her. Und danke Sue!

    Das dachte ich zu dem Zeitpunkt zumindest noch. Aber ein Fazit gibts erst am Schluss unserer Kuba-Kaffeefahrt und jetzt geht es zuerst weiter nach Trinidad.
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  • Day4

    Viñales

    July 7, 2017 in Cuba

    Heute bin ich nach Viñales gefahren, ein mittelgroßer Ort im Inneren des Landes. Das Taxi nach Viñales hat mein Hostel für mich organisiert und dann wurde ich um 9 Uhr morgens abgeholt. Es war allerdings kein normales Taxi, sondern ein "Taxi Collectivo". Das heißt das mehrere Leute mit einem großen Taxi fahren und eine Fahrgemeinschaft gründen, sodass es deutlich billiger ist. In meinem Taxi waren noch weitere 9 Leute und ich habe hinten auf der Rückbank gesessen mit einer norwegischen Familie. Die Koffer wurden einfach aufs Dach geschnallt und dann ging die 3 Stündige Fahrt auch schon los. Als ich dann endlich in Viñales angekommen bin, wurde ich direkt von meiner Vermieterin zugetextet auf Spanisch. Das ich kein Wort verstanden habe, hat ihr wohl nichts ausgemacht.. ich habe einfach immer nur "Si" gesagt..
    Keine 5 Minuten nachdem ich da war kam auf einmal ein Mann ins Haus und wollte mir eine Tour verkaufen was er leider auch geschafft hat.. für 25 Dollar 😬 ich weiß auch nicht warum ich das gemacht habe, ich wurde auf jeden Fall richtig über den Tisch gezogen bei dem Preis. Ein Monatsgehalt in Kuba beträgt nämlich 25 Dollar, das habe ich ihm schön verdoppelt.
    Eine halbe Stunde später wurde ich dann abgeholt von einer Frau die auch kein Englisch gesprochen hat.. wir sind bestimmt 3 Stunden durch den Nationalpark gelaufen, haben allerdings auch an einer Tabakfabrik gestoppt wo mir ca. 30 Minuten erklärt wurde wie der Tabak angebaut wird und mir wurde noch gezeigt wie eine Zigarre gedreht wird. Das war auf jeden Fall das interessanteste am heutigen Tag. Danach sind wir zu eine Kaffee-Plantage gegangen, wo mir dann der Kaffeeanbau erklärt wurde. Zum Schluss sind wir noch zu einem See gelaufen, wo man drin schwimmen konnte, was dadran so besonders sein soll hab ich allerdings nicht verstanden.
    Bis jetzt bin ich nicht so begeistert von dem Ort hier aber ich werde hier wohl auch nur 2 Nächte bleiben.
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  • Day5

    Am zweiten Tag in Viñales habe ich gleich beim Frühstück in meiner Casa ein Pärchen aus Deutschland kennengelernt. Ich war ganz froh, dass außer mir noch jemand hier wohnt und es hat auch mal wieder gut getan einfach auf deutsch ein bisschen zu quatschen. Mein Plan für den Tag war es eigentlich erstmal heraus zu finden wo ich als nächstes hin fahren werde und dann alles zu buchen, jedoch haben mir die beiden gleich angeboten, dass Sie mich am nächsten Tag mit nach Cienfuegos nehmen können. Das hat die Entscheidung natürlich erleichtert. Nach Cienfuegos wollte ich eigentlich sowieso, da ich schon von einigen gehört habe, dass es dort ganz schön sein soll, außerdem ist der Ort dann auch wieder besser mit Havanna und den anderen Städten verbunden um von dort aus weiter zu reisen. Nach dem Frühstück habe ich mich dann auf den Weg gemacht zum Dorfmittelpunkt um in den "Viñales Tour Bus" zusteigen. Leider habe ich an einer Haltestelle gestanden die nicht mehr angefahren wurde.. bis ich das geschnallt habe war der Bus auch schon wieder weg und ich musste 70 Minuten warten auf den nächsten Bus.. Zufälligerweise habe ich dann die 2 Holländer und einen Engländer wiedergetroffen mit denen ich 2 Tage vorher in Havanna feiern war, so habe ich einfach die Zeit mit denen überbrückt. Als der Bus dann endlich kam bin ich bei der "Cueva del Indio", einer Höhle im Berg, ausgestiegen und habe somit dort dann eine kleine Tour mitgemacht. Man ist durch enge und sehr schmale Gänge gegangen bis man an einen Fluss angekommen ist der im Inneren des Berges fließt. Mit einem Motorboot ist man für ca. 10 Minuten durch den Fluss gefahren bis man wieder draußen angekommen ist. Ich bin auf jeden Fall sehr froh, dass ich das noch gemacht habe, da ich sonst bis auf die eher weniger gute Tour gestern nicht viel gesehen hätte. Ich freue mich jetzt auf jeden Fall schon mal auf die Fahrt nach Cienfuegos und bin gespannt wie es dort weiter geht.Read more

  • Day10

    Adios Trinidad

    August 29 in Cuba

    Wir entschieden uns diesmal ein Collectivo zu nehmen, ließen unsere Reservierung verfallen, welches die Autos sind wo die fare geteilt wird, wobei das hier nicht ganz stimmt denn es gibt trotzdem fixpreise pro Person, jedoch natürlich günstiger. Unser Auto verließ Trinidad schon um 8:30 Uhr und gegen 14/15 Uhr sollten wir ankommen hieß es. Nach etlichen Stunden im Auto und ein paar Pausen wurde kurz vor Havana das Auto getauscht und wir kamen mit weiteren Personen in einen kleinen Truck/Bus. Dieser fuhr dann weiter Richtung vinales wo unser Ziel für heute lag. Wir wählten das Collectivo deshalb da wir mit dem Bus nicht direkt hingekommen wären sondern eine Nacht in Havana hätten übernachten müssen und es letzten Endes nur 3 CUC pro Person mehr waren und schneller gehen sollte. Betonung liegt auf sollte. Wir schauten natürlich noch bei einem Freund der eine Tabacoo Farm hat vorbei. Es war zwar wirklich interessant aber ich wollte jetzt endlich ankommen. Mittlerweile waren wir schon 7 1/2 Stunden unterwegs und die reine Autofahrt soll normalerweise 6 Stunden dauern. Aus dem 10 Minuten Stop den er angekündigt hatte wurde natürlich eine gute dreiviertel Stunde. Dann ging die Fahrt aber endlich weiter und wir kamen nach einem weiteren Stop um Fotos zu machen in vinales an. Nun hieß es die einzelnen Casas finden. Das gestaltet sich scheinbar schwieriger als von uns gedacht. Er fragte nämlich etliche Male einheimische, der eine kannte die eine Mal, der nächste hat sie augenscheinlich noch nie gehört. Wir waren am Ende die letzten im Auto, die Italiener würden als erstes abgeliefert, dann die Holländer und als letztes nach über 9 Stunden auch endlich wir. Dann das nächste, die Reservierung die wir von unserer Casa in Trinidad telefonisch machten hat iwie nicht funktioniert wie sie sollte, einmal wenn man was anders macht, klappt's nicht. Kommt mir irgendwie bekannt vor. Aber sie brachte uns freundlicherweise bei einer Freundin unter. Wir fragten dann aber Gott sei Dank noch nach dem Preis, denn dieser war uns etwas zu hoch, vorallem für 4 Nächte dir wir hier verbringen wollten. Haben es dann aber hinbekommen einen angemessen Preis zu verhandeln. Dann kam raus dass wir nur maximal 2 Nächte hier bleiben können ehe wir zu ihrem Vater umziehen müssten da sie eine Reservierung hat. Alles gar kein Problem für uns wir sind ja trotzdem noch flexibel so ist es nicht. Also erklärte sie uns alles was es hier Außenraum gibt, Touren, Fahrradverleih etc und dann machten wir den gewöhnlichen Papierkram. Dann lagen wir eine Runde auf dem Bett ausruhen und Berichte schreiben bevor wir loswollten zum Abendessen, doch ein heftiges Gewitter machte uns da einen Strich durch die Rechnung und so mussten wir erstmal abwarten bis es etwas weniger wurde. Dann fanden wir uns nach einem kurzen Stück laufen in einem Restaurant wieder. Für Laura gab es Spaghetti Bolognese und für mich eine Creme Aurora, welche unter der Abteilung Pasta stand. Als ich dann ein Süppchen vor die Nase gestellt bekamen hab ich etwas komisch aus der Wäsche geschaut und habe nachgefragt ob ich plain spaghetti dazu haben könnte. Denn ein Süppchen reichte mir bei dem Hunger sicher nicht. Er kam dann mit einem süßen Häufchen Spaghetti und sagte sie seien aufs Haus. Das war natürlich sehr nett aber ich hätte auch für eine ordentliche Portion bezahlt, denn die Creme hat echt gut geschmeckt, etwas mehr Gewürze für meinen Geschmack hätten gut getan aber es hat trotzdem gut geschmeckt. Ich war danach natürlich nicht satt aber es hat in dem Restaurant leider alles etwas länger gedauert so das wir lieber noch zwei Sandwiches auf dem Weg mitgenommen haben. Diese haben den Bauch dann definitiv gefüllt gehabt!
    Dann ging es noch eine gute Stunde ans Karten spielen bevor es Richtung Bett ging.
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  • Day11

    Erster Tag in vinales

    August 30 in Cuba

    Heute hatten wir vor ein bisschen hiken zu gehen. Nach dem Aufwachen machten wir uns aber erst auf den Weg etwas zu frühstücken zu finden. Sind dann nach ein paar hundert Metern in einen Stadteile gekommen wo es von Restaurants nur so wimmelte. Alles mögliche und meist zu echt zu sehr günstigen bis hin zu angemessenen Preisen war alles dabei. Wir setzten uns in einem der Restaurants nieder und bestellten uns drei Sandwiches zum Frühstück. Einmal Schinken Käse, einmal mit Omlett drauf und für Laura gab es eins mit Käse. Laura kränkelte die letzten Tage schon ein wenig, doch heute war es am schlimmsten so das wir entschieden noch beim Supermarkt vorbei zu schauen und dann zurück zur Casa zu gehen das sie sich ausruhen kann. Außerdem zogen sowieso wieder Regenwolken auf. Daheim fielen ihr ganz schnell die Augen zu und ich machte mir einen Film an. Danach quatschten wir noch etwas und spielten Karten, bevor wir uns auf den Weg zum Abendessen machten. Heute hatten wir Lust auf Fleisch und sahen morgens schon ein Angebot für nur 3 CUC welches wir uns näher anschauen wollten. Also bestellten wir uns in besagtem Restaurant zwei Mal Pollo asado was ein Hühnchen Schenkel war mit kubanischem Reis und Gemüse. Es hat sehr gut geschmeckt gehabt und danach schauten wir noch kurz beim WiFi für Laura vorbei. Daheim packten wir erst unsere Sachen denn morgen mussten wir ja umziehen, bevor wir den Film fertig schauten bei welchem Laura in Trinidad die Augen nicht mehr aufhalten konnten.Read more

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Provincia de Pinar del Río, Provincia de Pinar del Rio

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