• Alltagsleben in Mahenye

    26 febbraio, Zimbabwe ⋅ ⛅ 31 °C

    Heute sind wir wieder in die Community Mahenye gefahren und haben innerhalb dieser Kommune das Puzi Village besucht. Nach einem frühen Frühstück trafen wir bereits früh am Morgen um 8 Uhr vor Ort ein, um der anstehenden Hitze des Tages zu entfliehen.
    Unter der organisatorischen Leitung von Faye und Last bekamen wir vielfältige Einblicke in die alltäglichen Aufgaben der Bewohner:innen von Puzi Village. Dazu teilten wir uns in Gruppen ein und absolvieren mithilfe der Bewohner:innen diese Aufgaben.
    Beim reed-making nähten wir Matten aus Schilf zusammen, die nach ihrer Fertigstellung vielfältig genutzt werden können, beispielsweise als Bett oder als Unterlage zum Sitzen.
    Beim brick-molding wurden Formen mit einem Gemisch aus Lehm und Wasser befüllt, um Ziegelsteine zu produzieren.
    Beim grain grinding wird Sorghummehl hergestellt, welches die Grundzutat von Sadza ist. Dazu werden die Körner mit einem großen Mörser gerieben und zwischendurch immer wieder von größeren Bestandteilen getrennt.
    Beim plastering und wall painitng bemalten wir mit unseren Händen ein Haus und eine Kochstelle. Die Farbe bestand aus verschiedenen Erden.
    Das cleaning and cooking sowie firewood and water collection zeigten uns, wie die Menschen in Mahenye kochen und Feuerholz sowie Wasser beschaffen.
    Nach einem anstrengenden aber wunderschönen und ereignisreichen Vormittag begaben wir uns zurück in unser Camp, erfüllt von einprägsamen Erinnerungen. Vielen Dank an das Puzi Village für die Gastfreundschaft.
    Der frühe Nachmittag stand zur freien Verfügung und ab 16.00 Uhr berichtete Faye von ihrer Masterarbeit. Mit einem Sundowner schlossen wir den Tag ab.

    Leonie Schwerdt & Louisa Straßburg
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