• Etappe 4 – zur Porzehütte

    August 27 in Austria ⋅ ⛅ 11 °C

    Nach einem ordentlichen Frühstück mit gekochtem weichen Ei (!) ging es gut gestärkt in eine anspruchsvolle Etappe. Es gab einige Kletterstellen, die mir Spaß gebracht haben, die aber leider für Steffi nicht so gut waren, weil sie nicht mit ihrer Höhenangst harmoniert haben, genauso wie die Wege auf dem ausgesetzten Grad und das steil abfallende Schotterfeld.
    Ich fand weite Teile der heutigen Etappe etwas langweilig, weil es gefühlte Ewigkeit über das Geröllfeld ging.
    Dabei war es die einzige Etappe mit der Möglichkeit, mittags einzukehren (Filmoorhütte) – was auch lecker war.
    Insgesamt waren wir am Ende froh, die Etappe hinter uns gebracht zu haben.
    Die Porzehütte ist ordentlich, das Sechsbettzimmer gut gemacht, genauso wie das Essen.
    Überschattet wurde der Abend von den Überlegungen, wie wir den morgigen Tag angehen – die „Königsetappe“. Mit 16 km noch einmal deutlich länger und angeblich auch viel Kletterei und vor allem Gratwege. Und morgen sind Boën bis 60 km/h angekündigt!
    Nach langer Überlegung und Diskussion vieler Alternativen haben wir uns jetzt entschieden, die noch einmal 10 km längere Schlechtwetter-Variante zu gehen. Sie soll deutlich einfacher sein und die vielen Höhenmeter verteilen sich ganz gut. Mal sehen!

    Steffi says: Viel gesehen habe ich heute nicht, aber festgestellt, wie es sich anfühlt, auf einem Höhenweg zu gehen! Rückblickend bin ich mit meiner Leistung recht zufrieden, hier habe ich gleich drei Wegarten kennengelernt, die dann im Verlauf immer leichter für mich wurden. Auch schön: die an mir vorbeiziehenden Wanderer waren größtenteils sehr achtsam und hilfsbereit, man kannte sich ja nun schon ein bisschen.
    An der Filmoorhütte mussten wir uns außerdem von dem Ehepaar aus Neuseeland verabschieden, die dort die Nacht verbrachten.
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