• Etappe 5 – zum Hochweißsteinhaus

    August 28 in Austria ⋅ ☁️ 13 °C

    Wie geplant sind wir heute schon früh (6:50 Uhr) gestartet – Frühstück gab’s ab 6:30 Uhr, von daher ganz sportlich.
    Damit man die morgendliche Kühle gut überbrückt, ging der Weg erstmal ein paar hundert Meter stramm bergauf über einen Kamm.
    Und danach haben wir direkt verstanden, warum die Alternative im Rother als „blau“ bezeichnet wird: Es gibt ca. 20 km auf einer schönen Forststraße durch die liebliche Landschaft – bei perfekter Temperatur.
    Wir hatten maximal Wasser gelegen (2,75 bzw. 3,75l) was sich als vollkommen übertrieben erwies: alle naslang gab’s eine Quelle oder zumindest einen klaren Gebirgsbach.
    Alle ca. 1,5 h haben wir eine kleine Pause gemacht. Zum Mittag hatten wir leckere Nudeln Bolognese von Decathlon. Eine Portion für uns beide, damit das Weiterlaufen nicht zu schwer fällt.
    Zum Ende hin wurde es noch mal spannend: zum einen ging’s auf einen normalen Wanderweg, der recht steil zum Kamm führte und zum anderen hatte Gregor Zwanzig Gewitter gemeldet und das Wetter hatte sich ziemlich verändert, Wind war aufgekommen und hatte Wolken aufgetürmt.
    Die Wolken fest im Blick haben wir den Anstieg recht flott gemeistert und auch der Abstieg ging, schon weit über 20 km in den Füßen erstaunlich leicht. Allerdings trieb uns ein sehr starker, böiger Wind voran – den die anderen den ganzen Tag auf dem Kamm ausgesetzt waren.
    Steffi hat das kleine Schotterfeld mit Bravour gemeistert und so war es auf jeden Fall die bessere Alternative.
    Nach knapp 9,5 h sind wir auf der sehr schönen Hütte angekommen.
    Heute schlafen wir im Lager mit 10 anderen. Aber der Wind bläst draußen noch kräftig und es ist sehr gemütlich.
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