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KHW 403

Die erste Fernwanderung zusammen mit meiner Frau Read more
  • Trip start
    August 23, 2026

    Gut vorbereitet

    August 16 in Germany ⋅ ⛅ 16 °C

    So, die Vorbereitungen sind abgeschlossen:
    1. wir beide sind gut trainiert. Nicht nur Workouts/Fitness-Studio sondern auch durch zahlreiche Kilometer mit Rucksack
    2. Alles ist gepackt – auf 10g optimiert. Der einzige Luxus: der Kocher plus 1 Mahlzeit und Kaffee (insgesamt 920g). Dennoch liegen wir ohne Wasser bei 5 kg (Steffi) bzw. 6 kg (inkl. Kocher bei mir).
    3. Kinder sind ausgezogen (Johannes nach Frankfurt, Charlotte nach Tokio)
    4. Hund wird zuhause von Laura umtüdelt
    5. Gregor Zwanzig, meine Anwendung für hyperlokale Wetter-Briefings ist fertig! Sie wird uns unterwegs mit exakten Wetterinformationen versorgen ohne dass wir ständig online sein müssen – per E-Mail, Telegram oder Satelliten Empfänger, je nachdem was gerade geht.

    Heute Abend geht es mit dem Nachtzug nach Wörgl und dann weiter nach Toblach. Dort starten wir dann ab Mittags in die erste Etappe zum aufwärmen, um Dienstag auf den Karnischen Höhenweg aufzusteigen.

    So weit der Plan. Ich bin gespannt, was die Realität für Überraschungen bringt!
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  • Anreise

    August 23 in Germany ⋅ ☁️ 19 °C

    Wir beide sind uns einig: es gibt keine schönere Reiseform als im Nachtzug. Zumal wenn man ein Schlafwagenabteil hat.
    Einschlafen und reisen. Bei mir mit einer halben leichten Schlaftablette kann ich sagen, dass ich besser geschlafen habe, als zuhause. Aber auch ohne das Hilfsmittel, klappts gut.
    Und Frühstücken mit den Bergen im Hintergrund – einfach unbezahlbar.
    Umstieg in Innsbruck, dann über den Brenner nach Fortezza und von dort nach Toblach.
    Und auf geht’s in unsere Einstiegsetappe.
    Gregor hat für 16 Uhr ein leichtes Gewitter vorausgesagt. Mal sehen ob wir‘s trocken ins Hotel schaffen.
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  • Etappe 1 – nach Innichen

    August 24 in Italy ⋅ ⛅ 21 °C

    Nur ein leichtes Aufwärmen – aber war gut und es ist in den Beinen angekommen.
    Die Gegend ist recht exquisit und ich habe kein einfacheres Hotel gefunden. Da wir schon recht früh hier waren, konnten wir die Saunen genießen. Den Pool mangels Badebekleidung leider nicht.Read more

  • Etappe 2 – zur Sillianer Hütte

    August 25 in Italy ⋅ 🌧 13 °C

    Die Vorhersage war ziemlich bescheiden, so dass wir lange hin und her überlegt haben, ob wir die 1.400 hm laufen, oder die Gondel-Option nehmen. Letztere war aber komplizierter als gedacht, weil die Gondel ab Vierschach in Neubau war. Wir hätten also 40 min Bus fahren müssen.
    Der Regen war dann doch aber gar nicht so schlimm und so schleppten wir uns gegen 8:30 Uhr den Berg hinauf. „Schleppen“ deshalb, weil wir der Versuchung des unglaublich umfangreichen und leckeren Frühstücksbuffet nicht widerstehen konnten. Der Aufstieg war nicht besonders anstrengend, aber etwas nervig, weil wir die ganze Zeit Baufahrzeuge, die die Piste neu gemacht haben, passieren lassen mussten.
    Auf dem Helm haben wir einen Kaffee getrunken und um 13:39 waren wir schon an der Sillianer Hütte.
    Hier ist alles hausgemacht, Bio und regional. Aber die Halbpension kostet auch 50€/pP das Zimmer im 4-Bett 25€pP. Die Dusche 3,50€.
    Aber man muss immer bedenken, dass alles hier hoch gebracht werden muss!
    Das Essen war ordentlich (der kleine Kaiserschmarrn leider eine Enttäuschung – ich hoffe, dass sie den tagsüber als Einzelbestellung besser hinbekommen) und der Abend sehr nett.

    Spannende Erkenntnis: Ein Ehepaar kommt aus Neuseeland zum Wandern in die Alpen. Nicht weil es hier schöner ist, sondern weil es in Neuseeland nicht diese geniale Infrastruktur mit den Hütten gibt.
    Nun muss ich der Vollständigkeit halber noch sagen, dass sie ursprünglich aus Deutschland und er aus Italien kommt.
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  • Etappe 3 – zur Obstansersee-Hütte

    August 26 in Austria ⋅ ⛅ 8 °C

    Das Frühstück war sehr ordentlich und gut gestärkt, so sind wir bei perfektem Wetter in die sehr schöne und abwechslungsreiche Etappe gestartet. Der Anfang war noch sehr vermutlich und man konnte viel „einfach latschen“, und die zweite Hälfte wurde etwas anspruchsvoller, aber so, dass man die Stöcke weglegen musste.
    Steffi kam zu erst nicht so richtig flott los, was aber daran lag, dass sie immer wieder stehenbleiben und die wunderschöne Landschaft genießen musste 😅
    Aber zum Glück hat es sie nicht gestresst, dass ich etwas vorweg gelaufen bin – denn für mich ist das Laufen selbst ein großer Genuss und da der Weg so einfach war, konnte ich auch beim Laufen gucken.
    Das letzte Drittel, insbesondere der letzte Abstieg, hatte es aber schon in sich.
    Die Hütte ist sehr schön und der Service ist unglaublich aufmerksam und nett. Das Essen war wesentlich leckerer als auf der vorherigen Hütte. Und man kann alles mit Karte zahlen. Sogar Geld abheben ist möglich (10 % Gebühr). Und auf dieser Hütte kann man Müsli-Riegel, Schokolade, Pflaster, … und einige Merch-Artikel erwerben.
    Ach ja, wir haben ein Doppelzimmer bekommen – bei der Buchung war keins mehr frei gewesen.
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  • Etappe 4 – zur Porzehütte

    August 27 in Austria ⋅ ⛅ 11 °C

    Nach einem ordentlichen Frühstück mit gekochtem weichen Ei (!) ging es gut, gestärkt in eine anspruchsvolle Etappe. Es gab einige Kletterstellen, die mir Spaß gebracht haben, die aber leider für Steffi nicht so gut waren, weil sie nicht mit ihrer Höhenangst harmoniert haben genauso wie die Wege auf den ausgesetzten Grad und das steil abfallende Schotterfeld.
    Ich fand weite Teile der heutigen Etappe etwas langweilig, weil es gefühlte Ewigkeit über das Geröllfeld ging.
    Dabei war es die einzige Etappe, mit der Möglichkeit, Mittags einzukehren – was auch lecker war.
    Insgesamt waren wir am Ende froh, die Etappe hinter uns gebracht zu haben.
    Die Porzehütte ist ordentlich, das Sechsbettzimmer gut gemacht, genauso wie das Essen.
    Überschattet wurde der Abend von den Überlegungen, wie wir den morgigen Tag angehen – die „Königsetappe“. Mit 16 km noch einmal deutlich länger und angeblich auch viel Kletterei und vor allem Gratwege. Und morgen sind Boën bis 60 km/h angekündigt!
    Nach langer Überlegung und Diskussion vieler Alternativen haben wir uns jetzt entschieden, die noch einmal 10 km längere Schlechtwetter-Variante zu gehen. Sie soll deutlich einfacher sein und die vielen Höhenmeter verteilen sich ganz gut. Mal sehen!
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  • Etappe 5 – zum Hochweißsteinhaus

    August 28 in Austria ⋅ ☁️ 13 °C

    Wie geplant sind wir heute schon früh (6:50 Uhr) gestartet – Frühstück gab’s ab 6:30 Uhr, von daher ganz sportlich.
    Damit man die morgendliche Kühle gut überbrückt, ging der Weg erstmal ein paar hundert Meter stramm bergauf über einen Kamm.
    Und danach haben wir direkt verstanden, warum die Alternative im Rother als „blau“ bezeichnet wird: Es gibt ca. 20 km auf einer schönen Forststraße durch die liebliche Landschaft – bei perfekter Temperatur.
    Wir hatten maximal Wasser gelegen (2,75 bzw. 3,75l) was sich als vollkommen übertrieben erwies: alle naslang gab’s eine Quelle oder zumindest einen klaren Gebirgsbach.
    Alle ca. 1,5 h haben wir eine kleine Pause gemacht. Zum Mittag hatten wir leckere Nudeln Bolognese von Decathlon. Eine Portion für uns beide, damit das Weiterlaufen nicht zu schwer fällt.
    Zum Ende hin wurde es noch mal spannend: zum einen ging’s auf einen normalen Wanderweg, der recht steil zum Kamm führte und zum anderen hatte Gregor Zwanzig Gewitter gemeldet und das Wetter hatte sich ziemlich verändert, Wind war aufgekommen und hatte Wolken aufgetürmt.
    Die Wolken fest im Blick haben wir den Anstieg recht flott gemeistert und auch der Abstieg ging, schon weit über 20 km in den Füßen erstaunlich leicht. Allerdings trieb uns ein sehr starker, böiger Wind voran – den die anderen den ganzen Tag auf dem Kamm ausgesetzt waren.
    Steffi hat das kleine Schotterfeld mit Bravour gemeistert und so war es auf jeden Fall die bessere Alternative.
    Nach knapp 9,5 h sind wir auf der sehr schönen Hütte angekommen.
    Heute schlafen wir im Lager mit 10 anderen. Aber der Wind bläst draußen noch kräftig und es ist sehr gemütlich.
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  • Etappe 6 – zur Wolayersee Hütte

    August 29 in Austria ⋅ ⛅ 9 °C

    So ein Aufbruch mit 60 Leuten am Morgen ist schon immer eine spannende Sache. Insbesondere die Hütten mit Tagesgästen legen großen Wert darauf, dass man zügig die Hütte verlässt und Frühstück gibt’s daher oft nur von 6:30 bis 7:30 Uhr. Eigentlich ist es dann schon fast erstaunlich, dass es trotzdem mit nur 2 Toiletten je Geschlecht klappt…
    Heute sind wir um 7:40 Uhr aufgebrochen und hatten direkt wieder einen schönen Anstieg zum Warmwerden als Einstieg.
    Danach ging es zuerst auf einem Forstweg, später auf einem Wanderpfad durch eine sehr abwechslungsreiche Landschaft.
    Der Weg war insgesamt lang (knapp 15 km) und mit 1030m rauf und 930m runter auch nicht ohne – zumal er vom Untergrund auch teilweise anspruchsvoll war.
    Steffi hat den gestrigen langen Tag noch etwas in den Beinen gehabt aber dennoch wacker durchgehalten.
    Wir haben jede Stunde eine kleine Pause eingelegt und den Rucksack abgesetzt. Und von gestern hatten wir noch einen Apfel und vor allem eine Portion Nudeln-Bolognese (decathlon) übrig. Und die war wieder mächtig lecker!
    Der Weg runter ins Tal zog sich ganz schön hin aber der Anstieg zur Wolayersee Hütte war sehr weil wir den Fahrweg gewählt haben.
    Und den sind wir dann wesentlich zügiger gegangen als geplant, weil wir in der Ferne schon Donnergrollen gehört haben.
    Gregor Zwanzig hatte für 15:00 Uhr starkes Gewitter und Regen angekündigt.
    Um 14:40 Uhr haben wir die Hütte erreicht und wenige Minuten später fing es plötzlich an zu Regnen.
    Um 15:10 Uhr schüttete es wie aus Eimern und hagelte.
    Nach einer herrlichen Dusche konnten wir uns die Reste des Schauspiels bei einem Apfelstrudel und Kaffee durch die Panoramascheiben der Hütte anschauen!
    Das Menü war lecker (oberer Durchschnitt) und der Service gut.
    Morgen ist unser erster „Ruhetag“ – wir gehen nur 3 Stunden (300m Anstieg, 960 Abstieg aber auf nur 6 km – naja, so ein richtiger Spaziergang wird das auch nicht). Aber den Tag danach geht es noch mal richtig zur Sache.

    In Österreich ist der KHW (Friedensweg) übrigens sehr bekannt. Er erinnert an die gemeinsame verlustreiche Geschichte mit Italien.
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  • Etappe 7 – zur Unteren Valentins Alm

    August 30 in Austria ⋅ ☀️ 10 °C

    Heute haben wir einen Ruhetag geplant. Also so etwas in der Art. Deshalb geht es nur knapp 7 km hinunter zur Unteren Valentin Alm. Naja, 200 rauf und 960 m runter. Auch wenn es wahrscheinlich Sonntag ist, werden die meisten einen weniger beschwerlichen Sonntagsspaziergang machen. Aber es war wunderschön. Allein das Spiel der Wolken. Allein unglaubliche Stille. Hier in der Nähe des Plöckenpasses fällt einem erst wieder auf, wie herrlich still es ist, wenn man keine Motorräder hört!
    Wir sind ganz gemütlich gegangen und waren dennoch schon um 11:30 Uhr hier. Aber ein leichter Hunger hatte sich bereits eingestellt und so haben wir uns eine Portion Kärtner Kasnudeln (feine Maultaschen mit einer Mischung aus Kartoffeln, Lauch und Topfen gefüllt) sowie einen Kaiserschmarrn geteilt. Dazu je ein sauer gespritztes Radler. Herrlich.
    Danach dauerte es leider etwas lange, bis wir unser Doppelzimmer beziehen konnten. Etwas unverständlich, weil wirklich nichts los war. Insgesamt waren der Chef und die festangestellte Mitarbeiterin etwas spröde – um es vorsichtig auszudrücken. Überall hängen auch Verbotsschilder und so… Eine Enttäuschung ist die Dusche (im Gang), genauer der Duschkopf: Er sticht als Fremdkörper heraus, da er der einzige Gegenstand zu sein scheint, der nicht original aus den 70er Jahren zu sein scheint. Dafür ist der Preis von 110€ / ÜF doch recht hoch. Aber die Lage ist traumhaft und wir nehmen es mit Humor. Und wenn ich mich diagonal lege, passe ich einigermaßen ins Bett.
    Dafür bleiben der Hüttenschlafsack und das Ultraleicht-Handtuch mal im Gepäck.
    Morgen gibt’s ab 6:15 Uhr Frühstück, was wir auch gerne annehmen, da wieder ein sehr langer Tag auf uns wartet.
    Den Abend haben wir sehr nett zu viert mit Robert und seiner Mutter Annaliese verbracht, die wir seit der ersten Etappe kennen. Es ist toll wie man sich über die kurze Zeit nahe kommt. Und auch ein bisschen traurig, dass nur noch wir vier übrig geblieben sind!
    Das wird auch ein einsameres Frühstücksbüffet morgen um 6:15 Uhr zu viert! 😅
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  • Etappe 8 – zur Zollnersee-Hütte

    August 31 in Austria ⋅ ☀️ 15 °C

    Der eigene Clou des Gasthauses Valentinalm ist der Pächter. Beziehungsweise sein – man weiß es nicht genau – trockener Humor oder stoffelige Art. Wir haben uns gestern Abend und heute Morgen auf jeden Fall kaputtgelacht. Genauso hätte man sich aber auch ganz schrecklich ärgern können.

    Nun ja, das Frühstück war unter dem Durchschnitt. Die Frau, die uns am Vortag in Empfang genommen hatte, hatte angekündigt, dass wir uns natürlich auch einen Apfel oder ein Corny mitnehmen könnten, aber davon war nichts zu sehen. Auch das Brot wurde relativ genau abgezählt.

    Die ersten Kilometer der Etappe sind wir zusammen mit Robert und Anneliese gegangen. Das war auch mal eine schöne Abwechslung und wir hatten einen regen Austausch.

    Später, als es steiler wurde, haben wir uns getrennt und sind vor weggelaufen. Für uns war es die anstrengendste Etappe, da sie zugleich lang als auch vom Weg her anspruchsvoll war. Nicht so sehr technisch, aber es gab keine Passagen, in denen man richtig ausschreiten konnte. Dafür war der Weg aber auch wundervoll abwechslungsreich inklusive Gipfelbesteigung. Auf selbigen haben wir unsere mitgebrachte Jause gegessen und einen frisch gebrühten Kaffee genossen.

    Ich komme für uns ganz gut mit dem Schweizer Modell zur Berechnung der Gehzeit zurecht: 15 Minuten pro Kilometer + 15 Minuten pro 100 m bergauf bzw. pro 200 m bergab.
    Gegen 14:00 Uhr hatten wir noch mal Handyempfang, und ich habe bei Gregor Zwanzig einen neuen Wetterbericht angefordert. Für 17:00 Uhr war für unseren Zielort die höchste Stufe (Gewitter mit Hagel) vorhergesagt. Und nach dem Schweizer Modell sollten wir um 17:00 Uhr an der Zollnersee-Hütte ankommen!
    Also keine Pausen mehr, sondern stramm weitergehen, und der Weg hatte es in sich: ziemlich felsig und glitschig.
    Am Ende nach einer kurzen, schönen Passage mit Gehweg um eine Alm herum ging es noch mal richtig steil bergauf – voll auf die Fresse könnte man sagen. Und auch nach diesem steilen Anstieg war die Hütte noch nicht in Sicht.
    Zum Glück verarscht sie sich nur hinter einem kleinen Hügel in der wunderschönen Hochmoorlandschaft.
    Und die Hütte war echt genial.
    Wir haben dann direkt Bescheid gegeben, dass wahrscheinlich noch zwei weitere Gäste 2 Stunden später kommen. Ich hab dann ergänzt, dass diese 2 Stunden Wunschdenken sind, weil es sich bei einer dieser Personen um eine knapp 70-jährige Frau handelt und es etwas beschämend wäre, wenn wir auf der Distanz nicht mindestens 2 Stunden schneller wären. Tatsächlich kamen Robert und Anneliese nur etwas über 1,5 Stunden später an!
    Zuerst waren wir zu zweit und am Ende des Abends zu viert – ein sehr intimer Hüttenaufenthalt mit sehr leckerem Essen und toller Stimmung.
    Wir fuhren dann auch, dass der 70. Geburtstag nicht irgendwann in der nächsten Woche ist, sondern morgen (also heute, wo ich diese Zeilen schreibe).
    Schnell haben wir morgen zusammen mit der lieben Hütten-Mitarbeiterin ein Geburtstagsfrühstück improvisiert.
    Es war einfach eine wunderschöne emotionale Stimmung. Und das Frühstück war auch ohne den kurzerhand hergezauberten Geburtstagskuchen das beste bisher. Es gab bestimmt 5 unterschiedliche Obstsorten, Hefezopf und Eier… einfach nur lecker!

    Heute gehen wir nur 4 Stunden und besteigen auf dem Weg zur Straninger Alm noch einen kleinen Gipfel. Steffi möchte sich gern der Challenge eines ausgesetzten Grates stellen – ganz in Ruhe.
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  • Etappe 9 – zur Straniger Alm

    September 1 in Austria ⋅ 🌙 10 °C

    Gestern Abend war es noch lustig: Zum einen kamen die beiden Frauen von der Wolayersee-Hütte tatsächlich noch an, gerade als wir ins Bett gehen wollten und es zu regnen begann. Aber die beiden, etwa in unserem Alter, waren ganz gechillt.
    Weniger Zeit später begann es heftig zu stürmen und zu gewittern – aber mehr horizontal als vertikal. Daher war es kein ganz so extremes Getöse, wie man es aus den Bergen teilweise kennt.

    Der Morgen war wieder Eifel-Sonnen­schein. Und es war auch Annelieses 70. Geburtstag. Schnell haben wir das Mögliche organisiert: Blumen und Tischdeko gepflückt, Kerze und Geburtstagskuchen organisiert. Es war äußerst herzlich und warm, und es hat unglaublich gutgetan, einen so glücklichen und dankbaren Menschen zu erleben.
    Die beiden und auch das Frankfurter Ehepaar sind gegen 7:00 Uhr aufgebrochen, und wir haben uns noch die Zeit bis ca. 9:00 Uhr vertrieben, da wir – genauso wie Petra aus Lübeck und Gaby aus München – nur eine 3-h-Wanderung vor uns hatten.
    Die haben wir mit einem Gipfel garniert – unter anderem, weil sich Steffi noch ihrer Höhenangst stellen wollte.
    Der Weg ging erst durch idyllische Hochmoorlandschaft und später über einen Grat und durch alte Schützengräben und Stollen auf dem Gipfel. Steffi hat das super gemeistert!
    Der Weg runter zur Straniger Alm war größtenteils idyllisch. Nur „größtenteils“ weil die Schotterwege bei Motorradfahrern sehr beliebt sind …
    Die Alm ist sehr schön gelegen, das Personal äußerst nett und das Essen sehr lecker.
    Nach einer Buttermilch mit Preiselbeeren hatten wir zusammen eine Kaspressknödelsuppe. Später hatte ich noch einen Topfenstrudel mit Blaubeeren.
    Der Nachmittag und der Abend waren sehr gemütlich – es war ja auch unser Restday.
    Abends haben wir zusammen mit Petra und Gaby gegessen und uns nett unterhalten.
    Wir hatten Kärtner Nudeln und Käsespätzle und zum Nachtisch quasi nochmal Kärtner Nudeln, aber jetzt mit einer Füllung aus Nüssen und getrockneten Birnen – sehr lecker, obwohl sie mit Zimt bestreut waren.
    Jetzt hoffen wir auf eine ruhige Nacht im Zweibettzimmer, denn heute Nachmittag und Abend hörte man sehr laut die Geräusche aus der Käserei unter uns …
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  • Etappe 10 – nach Nassfeld

    September 2 in Austria ⋅ ☀️ 11 °C

    Das Zimmer Arnika war zwar schön, aber geräuschtechnisch nicht ideal: Schon am Nachmittag war es recht laut, weil unten mit einem Hochdruckreiniger gearbeitet wurde. Aber störender noch war der Aufzug von der Toilette. Aber das liegt wahrscheinlich auch nur daran, dass wir jetzt diese absolute Stille gewohnt sind.
    Apropos absolut: Das Frühstück in der Straniger Alm war absolut lecker, fast alles war hausgemacht. Ein echtes Highlight war der „Schotten“, ein geräucherter Ricotta. Und der Kaffee! Weil wir nur 8 Gäste waren, wurde nicht der große Pott genutzt, sondern der Vollautomat - himmlisch. Und der Käse, und der Joghurt, und der Topfen!
    Recht gut genährt sind wir gegen 7:30 Uhr aufgebrochen. Leider war es sehr wolkig, bzw. neblig. Also wir sind den halben Weg in den Wolken gegangen. Als selbige sich am Trogkofel gelichtet haben, war das schon spektakulär. Geradezu theatralisch!
    Insgesamt ein toller, in Summe und Länge durchaus anspruchsvoller und vor allem abwechslungsreicher Weg.
    Das mit 110 Pistenkilometern gar nicht mal kleine Skigebiet Nassfeld zu erreichen war ein kleiner Schock! So viele Menschen, so viel Trubel! Zum Glück ging unser Weg so gut es ging um diesen herum und auch unser Gasthof, das Livio, liegt außerhalb auf der italienischen Seite des Ortes.
    Ein Zimmer mit eigenem Bad zu haben ist natürlich genial. Und die Pizza etc. war auch super lecker.
    Und wir freuen uns schon auf die Einfachheit und die Einsamkeit der kommenden Almen.
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  • Etappe 11 – zur Egger Alm

    September 3 in Italy ⋅ ☀️ 11 °C

    Es macht uns ja wirklich nichts aus, im Lager zu schlafen. Und dennoch ist so ein Doppelzimmer mit eigenem Bad eine feine Sache, übertroffen wurde das Ganze aber vom Frühstück: Es gab frische Brötchen. Weizenbrötchen, die ich normalerweise links liegen lasse. Aber nach zehn Tagen Roggenmischbrot schmecken frische Weizenbrötchen einfach himmlisch. Auch der Rest des Frühstücks war hervorragend: zum Beispiel frische Blaubeeren oder Eier zum Selbstkochen. Mich würde interessieren, wie viele es übersehen und die frischen Eier am Platz aufschlagen! Zwei nur mit Butter geschmiert. Brötchen nehmen wir für später mit.
    Gemütlich. Gegen 8:00 Uhr brechen wir auf, um einen relativ steilen Skihang zu erklimmen. Zum Glück geht es nicht die Piste hoch, sondern durch einen hübschen Lerchenwald. Tatsächlich hätten wir auch mit der Gondel hochfahren können, aber…
    Weiter geht es durch das Skigebiet auf recht schönen Wegen, und nach einer Zeit treffen wir auf einen Gasthof, wo wir ein erfrischendes Getränk zu uns nehmen. Danach geht es auf Wald- und teilweise Forstwegen durch einsame, stille Berge.
    Gegen Mittag finden wir ein schönes Plätzchen für unsere Mittagspause und genießen das Stück Pizza, das wir eingepackt haben, und vor allem das Butterbrötchen mit dem Gaitaler Käse – es schmeckt himmlisch!
    Der Weg ist relativ abwechslungsreich und es geht z.B. auch mal an einem kleinen Geröllfeld entlang. Er endet schließlich auf der Egger Alm.
    Die Egger Alm ist irgendwas zwischen Kommune und Laubensiedlung in den Bergen. Überall zwischen den putzigen traditionellen Häusern laufen Kühe, Autos parken außerhalb – alles ist sehr chillig.
    Da wir sehr früh ankommen, ist unser Zimmer noch nicht fertig und wir überbrücken die Zeit mit Kaffee und Kuchen.
    Die Zimmer sind einfach, aber funktional, und dasselbe gilt für die Toiletten und die Dusche. Das Tolle ist aber, dass es Handtücher gibt.
    Das Abendessen nehmen wir zusammen mit Gabi und Petra ein – zum ersten Mal können wir draußen sitzen und die Abendsonne genießen. Zuerst klang es etwas stressig, dass man bis 17:00 Uhr die letzte Bestellung aufgegeben haben müsse, weil dann alle ins Tal fahren, aber wir konnten auch um 18:30 Uhr noch einen kleinen Kaiserschmarrn zum Nachtisch bestellen.
    Ich esse die besten Käsespätzle vom ganzen KHW. Auch die anderen sind sehr zufrieden mit ihrem Essen.
    Wir gehen schon vor acht aufs Zimmer und ich bin so müde, dass ich eine erste Runde schlafe. Um 20:30 Uhr wache ich noch einmal auf, putze die Zähne und schlafe weiter bis zum nächsten Morgen, an dem wir um 6:30 Uhr ein Frühstück im Bett zu uns nehmen.
    Zum Glück haben wir den Kocher dabei, denn das heiße Wasser in der Thermoskanne bleibt uns verwehrt, weil wir die Kanne nicht aufbekommen.
    Das Brot ist herrlich frisch und Wurst, Schinken und Käse herrlich würzig. Dazu gibt es auch noch Gurken, Tomaten und Trauben – ein echtes Frühstückshighlight!
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  • Etappe 12 – zum Refugio Nordio

    September 3 in Austria ⋅ ☁️ 17 °C

    Um 7:15 Uhr brechen wir auf. Steffi hatte gestern einen Hänger und ist heute dafür wieder voll motiviert!
    Deshalb stimme ich ihrem Vorschlag zu, einen Abstecher über den Poludnig (1.999 m) zu machen. Das macht aus unserer eigentlich recht gemütlichen Etappe eine anspruchsvolle! Ziemlich steil geht es durch einen dunklen, urwüchsigen Tannenwald den Berg hinauf. Man kann sich gut vorstellen, wie im Dickicht die Wölfe einen beobachten. Später lichtet sich der Wald, und es geht über einen offenen Kamm weiter hinauf, immer höher und höher. Der Aufstieg lohnt sich – der Blick von oben auf die umliegenden Berge ist beeindruckend.
    Weiter geht es über einen Kamm, dann hinunter zu einer Alm und schließlich wieder auf den ursprünglichen Weg.
    Hier hat man teilweise die Wahl, auf einer Forststraße zu gehen oder dem KHW zu folgen. Es geht noch einmal bergab, bergauf durch dich in feuchten Wald über mehrere Becher, bis dann schließlich der letzte Anstieg ansteht und der hat es auch noch mal in sich. Wir wählen die Forststraße – so haben wir zwar mehr Kilometer zu laufen, aber weniger steile Wege. Als wir endlich oben ankommen, sind meine Kräfte ziemlich am Ende. Zum Glück haben wir noch verschiedene Dinge zum Stärken dabei, und so komme ich wieder zu Kräften. Diese Koffeintabletten wirken Wunder, und auch das Brötchen aus Nassfeld, zusammen mit dem Käse und den Mettwürstchen von der Straniger Alm, schmeckt himmlisch. Jetzt geht es nur noch bergab und wieder entscheiden wir uns für den längeren, aber weniger steilen Weg. Leider hat der Almgasthof Starhand geschlossen, daher gehen wir direkt weiter zum Refugio.
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  • Etappe 13 – nach Nötsch an der Gail

    September 5 in Italy ⋅ ☁️ 14 °C

    Etappe 13 – nach Nötsch im Gailtal

    Am Abend haben wir noch die sehr nette Bekanntschaft mit Nadine und Olaf aus der Sächsischen Schweiz gemacht. Sie haben kurz vor uns gegessen und konnten uns das Gulasch mit Polenta empfehlen. Als zweite Secondi wählten wir Salciccia (Würstchen) ebenfalls mit Polenta und als Primo Klöße mit geräuchertem Ricotta (ähnlich Schotten) und Spaghetti Aglio e Olio.
    Es war unser erster Aufenthalt in einem Refugio des italienischen Alpenverbandes (CAI) und er scheint sich nicht wesentlich von den anderen zu unterscheiden – auch etwas bürokratisch und nicht wirklich „durchoptimiert“, aber liebenswert.
    Zurück zu Nadine und Olaf (oder ähnlich 😅): Die beiden sind wahre Reiseprofis und wollten eigentlich in einem Monat von Salzburg nach Triest gehen. Wenn da nicht Nadines Knie einen Strich durch die Rechnung gemacht hätte. Naja, so haben wir sehr viel Inspiration für wildes Biwakieren und spannende Reiseziele erhalten.

    Das Frühstück war… italienisch. Es gab das aufgeschnittene Weißbrot vom Vorabend, aber dafür auch einen leckeren Nusskuchen. Es gab kein Müsli oder Haferflocken, dafür aber frischen Kaffee aus der Siebträgermaschine. Usw. usf.

    Gestartet sind wir gegen 8:15 Uhr – das Wetter war heute etwas instabil, Gewitter ab 14 Uhr möglich. Zuerst ging es durch den Wald entlang eines tief eingeschnittenen Flussbettes den Berg hinauf, ca. 250 Höhenmeter, zur Feistritzer Alm. Und dort trennen wir uns vom KHW und treten den 1.000 m langen Abstieg nach Nötsch an. Es geht zwar über einen Forstweg (mit erstaunlich viel Autoverkehr), aber 1.000 Höhenmeter bleiben 1.000 Höhenmeter. Schocken kann uns der Abstieg nicht mehr, aber ermüden schon. Gegen 11 Uhr legen wir auf einer schönen Bank eine Pause ein, essen unseren Käse und unsere Wurst mit dem trockenen italienischen Brot und spülen es mit einem frischen Instant-Kaffee herunter – himmlisch!

    Ich hab noch vergessen, dass wir zwei weitere Bekanntschaften im Refugio gemacht haben: 1. Petre aus der Tschechischen Republik (ein paar Jahre älter als ich und liebenswert schrullig) und ein „älteres“ Ehepaar (Anfang Mitte 60), die abends spät kamen und schnell verschwanden.
    Wie sich am Morgen herausstellte, waren sie die Etappen von Nassfeld über die Egger Alm zum Refugio am Stück gegangen!
    Die beiden waren auch ansonsten ziemlich krass drauf und zudem wirklich ultraleicht unterwegs (bis auf die Wanderstiefel). Sehr inspirierend! Leider waren die Knie der Frau durch und sie mussten ins Tal absteigen.

    Wir haben dann nach 14 km und einem Willkommensbier wie geplant den Zug nach Villach genommen.
    Das Harry’s Home ist ordentlich, löst aber auch keine Begeisterung aus. Vielleicht ja morgen zum Frühstück. Heute Abend waren wir noch österreichisch im „Stadtwirt“ essen – sehr lecker! Villach ist eine kleine nette Stadt. Sie ist jetzt weder so, dass es in mir schreit „da möchte ich noch einmal für eine Woche hin“, noch so, dass es schlimm wäre, noch einmal einen Tag dort zu verbringen.

    Steffi ist kurz nach 21:00 Uhr eingeschlafen, ich hab’s noch bis kurz vor 22:00 Uhr gepackt, bevor auch ich die knatternden Biker vor unserem Fenster gegen sanfte Träume eingetauscht habe.
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  • Rückfahrt

    September 6 in Germany ⋅ ☀️ 11 °C

    Rückfahrt Tag 1 & 2

    Wir sind beide ziemlich früh schlafen gegangen und haben lange geschlafen, aber es gibt auch keinen Grund zur Hektik.
    Theoretisch hätten wir auch gestern Abend noch den Nachtzug ab Wörgl bekommen. Aber …
    So haben wir ausführlich gefrühstückt und danach noch auf dem Zimmer gechillt.
    Später rief mich Johannes an, um mit mir über seine erste Woche im Studium in Frankfurt zu quatschen. Dann meldete sich parallel Charlotte und Johannes schlug vor, dann doch einfach eine Familienkonferenz zu machen.
    Das war eine große Freude! Lotti hat uns ihre Nachbarschaft gezeigt, ihren nächsten Seven11-Store, was es dort alles gibt und wie man sich einen frischen Smoothie mixt und so. Johannes hat von der O-Woche, seinem vollen Stundenplan und seinen neuen Studienfreunden berichtet. Irgendwann mussten wir den Gesprächsfluss unterbrechen, weil wir auschecken und zum Zug mussten. Lotte und Johannes haben aber noch alleine weitergequasselt, was uns besonders gefreut hat.

    Die gemütliche Fahrt beginnt durch das Drautal mit einem ICE (mit dem wir bis nach Darmstadt hätten fahren können) und dann ab St. Veit im EuroCity bzw. Panoramawagen nach Innsbruck.

    Die Fahrt im Panoramawagon bei diesem Wetter ist der Hammer. Es ist so unglaublich schön! Diese majestätischen Berge, das satte Grün, die hübschen Häuser.
    Und dass ich das alles nach diesem wunderschönen Wanderurlaub zusammen mit Steffi erleben darf – was für ein Geschenk! Das ist einer der schönsten Tage meines Lebens, würde ich sagen!
    Und die Gespräche über die FPÖ, Haider und die AfD versuche ich mal für heute auszublenden – mit Alfred Brendel, der Franz Liszts „Années de Pèlerinage“ so wunderbar passend spielt, auf den Ohren.

    Innsbruck ist wunderschön gelegen. Imposant ergeben sich die Berge ringsherum! Auch die Innenstadt ist durchaus niedlich und hat einiges an hübschen, barocken und modernen Bauwerken zu bieten. Dementsprechend tümmeln sich aber auch die internationalen Touristen!
    Wir trinken ein Campari-Soda in der Maria-Theresien-Straße mit einem wunderschönen Blick auf die Berge im Norden. Nach einem kleinen Stadtbummel gehen wir in die AdlersBar des Hotels Adler, direkt am Bahnhof. Die Bar liegt im 12. Stock und man hat einen wunderschönen Blick!
    Der Burger war lecker, wenn auch etwas fleischlastig.
    Die Rückfahrt im Schlafwagen des NightJets war wie gewohnt komfortabel. Ich nehme wieder eine leichte Schlaftablette und schlafe hervorragend (habe aber auch kein Problem, nachts wie üblich einmal auf die Toilette zu gehen (bzw. zu klettern, denn ich schlafe oben)). Steffi meint stündlich wach gewesen zu sein, sieht aber trotzdem ziemlich erholt aus.
    Ich nehme vor dem Frühstück noch eine schnelle Dusche, denn um 6:50 steigen wir in Dortmund in den RE nach Münster.
    Mein Gott, ist die Landschaft hier flach!
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    Trip end
    September 7, 2026