Etappe 11 – zur Egger Alm
September 3 in Italy ⋅ ☀️ 11 °C
Es macht uns ja wirklich nichts aus, im Lager zu schlafen. Und dennoch ist so ein Doppelzimmer mit eigenem Bad eine feine Sache, übertroffen wurde das Ganze aber vom Frühstück: Es gab frische Brötchen. Weizenbrötchen, die ich normalerweise links liegen lasse. Aber nach zehn Tagen Roggenmischbrot schmecken frische Weizenbrötchen einfach himmlisch. Auch der Rest des Frühstücks war hervorragend: zum Beispiel frische Blaubeeren oder Eier zum Selbstkochen. Mich würde interessieren, wie viele es übersehen und die frischen Eier am Platz aufschlagen! Zwei nur mit Butter geschmiert. Brötchen nehmen wir für später mit.
Gemütlich. Gegen 8:00 Uhr brechen wir auf, um einen relativ steilen Skihang zu erklimmen. Zum Glück geht es nicht die Piste hoch, sondern durch einen hübschen Lerchenwald. Tatsächlich hätten wir auch mit der Gondel hochfahren können, aber…
Weiter geht es durch das Skigebiet auf recht schönen Wegen, und nach einer Zeit treffen wir auf einen Gasthof, wo wir ein erfrischendes Getränk zu uns nehmen. Danach geht es auf Wald- und teilweise Forstwegen durch einsame, stille Berge.
Gegen Mittag finden wir ein schönes Plätzchen für unsere Mittagspause und genießen das Stück Pizza, das wir eingepackt haben, und vor allem das Butterbrötchen mit dem Gaitaler Käse – es schmeckt himmlisch!
Der Weg ist relativ abwechslungsreich und es geht z.B. auch mal an einem kleinen Geröllfeld entlang. Er endet schließlich auf der Egger Alm.
Die Egger Alm ist irgendwas zwischen Kommune und Laubensiedlung in den Bergen. Überall zwischen den putzigen traditionellen Häusern laufen Kühe, Autos parken außerhalb – alles ist sehr chillig.
Da wir sehr früh ankommen, ist unser Zimmer noch nicht fertig und wir überbrücken die Zeit mit Kaffee und Kuchen.
Die Zimmer sind einfach, aber funktional, und dasselbe gilt für die Toiletten und die Dusche. Das Tolle ist aber, dass es Handtücher gibt.
Das Abendessen nehmen wir zusammen mit Gabi und Petra ein – zum ersten Mal können wir draußen sitzen und die Abendsonne genießen. Zuerst klang es etwas stressig, dass man bis 17:00 Uhr die letzte Bestellung aufgegeben haben müsse, weil dann alle ins Tal fahren, aber wir konnten auch um 18:30 Uhr noch einen kleinen Kaiserschmarrn zum Nachtisch bestellen.
Ich esse die besten Käsespätzle vom ganzen KHW. Auch die anderen sind sehr zufrieden mit ihrem Essen.
Wir gehen schon vor acht aufs Zimmer und ich bin so müde, dass ich eine erste Runde schlafe. Um 20:30 Uhr wache ich noch einmal auf, putze die Zähne und schlafe weiter bis zum nächsten Morgen, an dem wir um 6:30 Uhr ein Frühstück im Bett zu uns nehmen.
Zum Glück haben wir den Kocher dabei, denn das heiße Wasser in der Thermoskanne bleibt uns verwehrt, weil wir die Kanne nicht aufbekommen.
Das Brot ist herrlich frisch und Wurst, Schinken und Käse herrlich würzig. Dazu gibt es auch noch Gurken, Tomaten und Trauben – ein echtes Frühstückshighlight!Read more












