• Magischer Nachtrundgang Kyōto

    13 maggio, Giappone ⋅ 🌙 17 °C

    Gion in Kyoto ist das berühmteste Geisha-Viertel Japans, in dem die jahrhundertealte Kultur der traditionellen Unterhaltungskunst bis heute lebendig ist. Die Künstlerinnen werden hier im lokalen Dialekt nicht Geisha, sondern Geiko genannt.

    Wir starten am Minamiza-Theater in Gion, einer echten Sehenswürdigkeit, und gehen zuerst nach Hanamikoji, das als Geisha-Viertel bekannt ist.

    In der traditionellen Gegend erfahren wir von unserem Guide und Pikachu-Fan Yuma alles über die geheimnisvollen Regeln und die Geisha-Kultur.

    Er erklärt uns den Unterschied zwischen Geisha und Maiko. Eine Geisha ist eine ausgelernte Meisterin der traditionellen Künste. Ihr Auftreten ist eleganter und dezenter. Geishas tragen meist Perücken statt des eigenen gestalteten Haares und unauffälligere Kimonos. Maiko nennt man junge Auszubildende im Alter von 15 bis 20 Jahren. Sie tragen sehr farbenprächtige Kimonos, einen langen Gürtel (Darari Obi) und echtes, aufwendig geschmücktes Haar – weswegen sie nachts auf speziellen, sehr ungemütlich aussehenden Kissen schlafen müssen.

    Wir haben sogar Glück und sehen eine Maiko, die gerade aus einem Taxi steigt.

    Als Nächstes sehen wir außerhalb des Geisha-Viertels einen Schrein für Liebeshungrige auf der Suche nach dem perfekten Match und eine wunderschöne buddhistische Pagode, die nachts beleuchtet wird.

    Wir erkunden mit Yuma viele versteckte Ecken und Wege und beenden die Tour mit einem Besuch in einem über 1.000 Jahre alten Schrein. Eine wirklich tolle Erfahrung.
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