• Toto von den DirtBirds
  • Zisi von den DirtBirds
  • Toto von den DirtBirds
  • Zisi von den DirtBirds

TET Spanien

Wir sind drei Wochen auf dem TET Spanien und dem ATC Spanien unterwegs. Weiterlesen
  • Es surrt in Andorra 🇦🇩

    26. September 2024 in Andorra ⋅ 🌫 10 °C

    Das könnten teure Tage werden 😅 Wobei hier vieles günstiger ist (die Tankstelle hat uns mit ihren Preisen zumindest fast ungläubig gemacht). Oder vielleicht gerade deswegen. Andorra ist bekannt als Steueroase und viele fahren hierhin um zu Shoppen. Wir eigentlich nicht. Doch irgendwie zieht es auch uns in die Läden. Kaum fahren wir über die Grenze, müssen wir bereits halten. Toto kann dem Aprilia-Store nicht widerstehen. Immerhin schaffen wir es, den Laden ohne Kauf wieder zu verlassen. Doch auf dem Weg zu unserem Hotel nehmen wir die sehr attraktive Shoppingmeile wahr. Die ist nicht zu vergleichen mit anderen Städten. Hier ist alles besonders, auch die Läden. Doch dazu später.

    Wir wollen jetzt einchecken und fahren vor die Hotel-Lobby. Der Concierge kommt uns sofort entgegen gelaufen und fragt, ob wir die Bikes einen Meter von der Türe wegschieben können. Hier fahre gleich einen Bus vor. Kaum gesagt, sind wir bereits umzingelt von einer grossen Reisegruppe. Es dauert eine gefühlte Ewigkeit, bis alle ihren Platz im Car eingenommen haben. Bis dahin sind unsere schmutzigen Bikes vor dem 4-Sterne Hotel natürlich ein Highlight und werden bewundert.

    Nachdem unsere Töffs in der Garage versorgt sind, geniessen auch wir die verschiedenen Verpflegungsmöglichkeiten in der Shoppingmeile. Toto hat genug Kartoffeln gegessen und sehnt sich nach Sushi. Wir werden schnell fündig. Und auch nicht enttäuscht. Es ist sehr lecker. Und teuer 🫰

    Auf dem Weg dahin machen wir aber noch ein paar Läden unsicher. Einen ersten Glücktreffer landen wir in einem Bike-Store. Dort finden wir Töffhandschuhe. Die sind zu einem grossen Teil aus Mesh und daher viel angenehmer zu tragen, als die Lederhandschuhe, die wir für die Strasse haben. Zisi ist froh, kann sie ab sofort mit leichten und trockenen Handschuhen fahren. Denn seit dem letzten Regen müffeln ihrer stark.

    Doch den wahren Glückstreffer machen wir in einem Fotoladen. In einer Vitrine sehen wir verschiedene Drohnen ausgestellt. Toto und Zisi haben sich schon länger Gedanken dazu gemacht. Denn wenn wir durch die schönen Gegenden fahren, würden wir gerne mehr von der Aussicht festhalten. Doch bisher waren uns die Drohnen schlicht zu gross und zu teuer. Doch heute scheint unser Tag zu sein. Das neueste Drohnen-Modell sei soeben in diesem Laden eingetroffen. Es ist sehr klein und auch der Preis ist einiges günstiger. Wir sind überzeugt, das ist ein Zeichen und wird unsere Reisen ab sofort begleiten.

    Kaum sind wir im Hotel-Zimmer, beginnt Toto das kleine Ding in Betrieb zu nehmen. Es surrt im Zimmer und ein paar Crashs sind zu hören. Doch die Navigation mit dem Mobile wird immer präziser und ehe sich Zisi sich fertig gemacht hat im Bad, wird sie schon heimlich gefilmt. Unser neues Spielzeug verspricht schon mal lustige Aufnahmen.

    Da es heute doch recht kühl geworden ist, freuen wir uns aber auch auf den Spa-Bereich im Hotel. Dieser liegt im obersten Stockwerk und bietet eine gewaltige Aussicht über die Stadt und die umliegenden Bergen. Andorra hat uns in seinen Bann gezogen.
    Weiterlesen

  • Kein Spiegel, dafür Sangria N*19

    27. September 2024 in Andorra ⋅ ☀️ 13 °C

    Unser heutiges Ziel sind eigentlich die zerbrochenen Spiegel von Venus zu ersetzen. Denn gestern Abend haben wir voller Freude gesehen, dass es einen Touratech-Laden in Andorra gibt. Da gibt es top Spiegel, welche auch Chloé hat. Aber es gibt nicht nur Touratech, sondern unzählige Biker-Stores in dieser offensichtlich sehr Motorrad-freundlichen Stadt.

    Nach dem Frühstück, legen wir los und klappern einen Biker-Laden nach dem anderen ab. Selbstverständlich auch den herbeigesehnten Touratech-Laden. Doch leider werden wir nicht fündig. Er hat die Spiegel nicht. Und auch in den spanischen Läden sei er nicht verfügbar. Nun gut, dann müssen wir warten mit dem Spiegel-Ersatz, bis wir in der Schweiz sind. Denn da gibt es die und haben wir auch gleich reservieren lassen. Bis dahin muss Zisi also noch mir einen gebrochenen Spiegel fahren.

    Immerhin finden wir noch ein unverhofft leckeres Restaurant direkt neben der Shoppingmeile für Töfffahrer. So hat sich zumindest die Anfahrt gelohnt.

    Am Nachmittag gönnen wir unseren Bikes wieder mal eine Wäsche. Für die 3 Euro, die wir in den Automaten stecken, hätten wir eine ganze Töff-Armee waschen können. Wir pflegen auch gleich noch unsere Ketten mit einem speziellen Reinigungsspray und Kettenöl. Die beiden Produkte haben wir auf der Shopping-Meile erstanden. Ansonsten sind wir heute dem Shopping-Rausch nicht erlegen.

    Als Belohnung für die ganze harte Arbeit besuchen wir am frühen Abend nochmals den Wellenbereich. Nach dem Whirlpool (37 Grad) und der Sauna (80 Grad) geniessen wir noch die Abendsonne auf der Dachterrasse (zunehmend kälter).

    Zum Abendessen kehren wir dann beim Italiener ein. Der ist ganz entzückt von Zisis Französisch und macht uns direkt zu seinen 👑-Kunden. Er will uns auch jeden Wunsch erfüllen. Er empfiehlt uns den „besten Sangria“, den es gibt. Er mache unser einen guten Preis, wenn wir die Flasche nehmen. Aber wir dürfen auch nur ein Glas haben, wenn wir möchten. Vorsorglich stellt er die exklusive Flasche Nr. 19 schon mal hin. Und oh Wunder, die schmeckt wirklich ✨😋😋😋

    Wir bodigen die ganze Flasche. Er will sie und noch als Erinnerung mitgeben. Doch morgen ist nochmals Offroad angesagt. Da wäre Glas an Board nicht so gut. Platz haben wir nach unseren Einkäufen eh keinen mehr. So muss nun einfach ein Foto als Erinnerung ausreichen.
    Weiterlesen

  • Auf Schmuggler-Pfaden

    28. September 2024 in Andorra ⋅ ☀️ 6 °C

    Wir haben lange diskutiert, ob wir aus Andorra heraus den Schmugglerpfad nehmen wollen. Gestern Abend hat es nochmal stark geregnet. In der Streckenbeschreibung der ACT-Crew heisst es, dass dieser Teil des Tracks bei Nässe sehr schwer zu fahren sei. Am Ende wagen wir es doch.

    Um es kurz zu machen: Wir bereuen es nicht. Die Landschaft ist unbeschreiblich. Wir haben herrlichen Sonnenschein. Wir können unsere Drohne testen (Spoiler). Und der Weg hat nur eine anspruchsvolle (da schlammig) Passage - über wenige Meter.

    Wir brauchen zwar 3 Stunden für diesen Teil des Tracks, aber eher wegen der vielen Stopps, die wir einlegen. Es ist auch einfach zu schön.
    Weiterlesen

  • Drohnenstart

    28. September 2024 in Spanien ⋅ ☀️ 9 °C

    Kaum kommen wir auf einem einigermassen freien Feld an, funkt Zisi: „Lass uns die Drohne ausprobieren.“

    Gesagt, getan. Hier unsere ersten plumpen, aber wegen der Landschaft trotzdem eindrücklichen Versuche.Weiterlesen

  • Chueli-Stopp

    28. September 2024 in Spanien ⋅ ☀️ 11 °C

    Was fressen den die Kühe hier? Zisi ist verblüfft, dass die Muttertiere mit ihren Kälbern total entspannt mitten auf der Strasse liegen. Unsere Motoren scheinen sie nicht zu stören und schon gar nicht zu verscheuchen.

    Während sich Toto elegant um die Tiere herum schlängelt, muss Zisi selbstverständlich mittendrin halten und die Stimmung und das Miteinander etwas länger geniessen 🫠.

    Toto fühlt sich dafür bei den Pferden sehr heimisch. Heute reitet er zwar etwas mehr PS, doch die Ruhe der Tiere tut auch uns sehr gut.
    Weiterlesen

  • Grenzgänger

    28. September 2024 in Spanien ⋅ ☀️ 13 °C

    Heute fahren wir durch drei europäische Länder. Wir haben zwar eine Schmuggler-Route genommen, hätten wir aber nicht müssen. Wir hätten auch auf der Strasse ohne Grenzkontrolle von Andorra über Spanien nach Frankreich und zurück nach Spanien reisen können. Das verdanken wir dem grandiosen Schengen-Abkommen. Und dafür sind wir dankbar. Es ist schon ein Privileg, das wir hier in Europa haben. Das sollten wir nicht für selbstverständlich nehmen.

    Das gleiche gilt für das Zahlungsmittel. Überall haben wir den Euro. Wir brauchen gar nicht mehr nachzudenken. Nur die Sprachen unterscheiden sich.

    Einen ganz speziellen Grenzübertritt erleben wir heute von Spanien aus nach Frankreich. Wir befinden uns vermutlich in einem ehemaligen Flussbett. Und plötzlich erscheint auf dem Navi die Grenze. Toto stoppt genau auf der Linie. Irgendwo im Nirgendwo. Es ist keine Grenze zu erkennen. Und weiter geht es in ein anderes Land.

    Früher, vor Schengen, wäre das so vermutlich nicht möglich gewesen. Wir sind sehr froh, gibt es für uns Enduro-Reisende keine Landesgrenzen mehr. Wir sollten - allen Ängsten, die verbreitet werden zum Trotz - dafür sorgen, dass das so bleibt.
    Weiterlesen

  • Aussicht aus dem Bett

    28. September 2024 in Spanien ⋅ ⛅ 12 °C

    Toto bucht unterwegs ein Hotel im Grünen. Auf den Fotos entnehmen wir, dass es vom hoteleigenen Restaurant eine schöne Aussicht in die Berge gibt.

    Wir werden nicht enttäuscht. Pünktlich mit der Abenddämmerung treffen wir ein und sind von der Aussicht aus der Lobby heraus bereits verzaubert. Was wir nicht wissen, das Hotel hat uns das vermutlich beste Zimmer gegeben. Als Toto die Vorläden vom grossen Zimmerfenster öffnet, sind wir beide sprachlos. Der zwischenzeitlich rosa eingefärbte Himmel macht die Aussicht noch schöner als auf den Werbe-Fotos.

    Die Nacht ist dafür bitterkalt und Zisi braucht auch die Reservedecken vom Hotel, damit sie nicht friert. Dafür bietet der Himmel am nächsten Morgen einen magischen Start in den Tag. Wir sind früh wach und sehen vom Bett heraus die Sonne aufgehen.
    Weiterlesen

  • Unter Pilzsammlern

    29. September 2024 in Spanien ⋅ ☀️ 8 °C

    Kaum losgefahren, gewinnen wir schnell an Höhe. Obschon wir eine Naturstrasse benutzen, haben wir heute viel Gegenverkehr und müssen auch einige seeehr langsame Fahrzeuge überholen. Das wirbelt zwar Staub von der Strasse auf, doch wer hier unterwegs ist, ist naturverbunden und unkompliziert.

    Es ist Sonntag und Pilze suchen scheint hier Nationalsport zu sein. Wir sehen links und rechts am Wegesrand viele Menschen mit ihren Flechtkörben und Unmengen an Pilzen. Ja selbst Zisi findet welche, als sie kurz hinter den Busch muss.

    Natürlich sehen wir auch wieder viele Kühe. Toto weiss mittlerweile, da kommen wir nicht ohne Halt weiter. Eine gute Gelegenheit, die Drohne wieder mal zu starten. Es klappt immer besser und ehe er sich umsieht, ist der erste Akku schon leer. 17 Minuten hält dieser. Gut haben wir drei davon dabei 😊 denn auf uns wartet eine unfassbar lange Strecke, welche über mehrere Berggipfel entlang führt. Da wollen wir natürlich mehrmals halten und die Aussicht nicht nur fahrend geniessen.

    Der ACT bietet und am heutigen Tag noch eine zusätzliche Route an. Da wir erstaunlicherweise trotz Drohnenflug schon weit gekommen sind, fahren wir die Zusatzschlaufe hoch zu einem Sendeturm. Die Strecke führt sehr lange durch einen Wald und ist abwechslungsreich zu fahren. Wunderschön 😍.

    Im obersten Abschnitt gelangen wir dann tatsächlich noch auf eine Bettonstrasse, respektive, was davon noch übrig ist. Die ist voller Schlaglöcher und es fehlen immer wieder Abschnitte. Zum Teil mitten in einer sehr engen und steilen Serpetine. Lieb gedacht mit der befestigten Strasse, aber die ist einiges anspruchsvoller zu fahren als sämtliche Sand-, Stein-, Schotter- und Waldwege. Wir schaffen es dann doch noch und kleben zuoberst voller stolz unser Dirt-Birds Logo hin 🥰.
    Weiterlesen

  • Wo sind wir denn gelandet?

    29. September 2024 in Spanien ⋅ 🌙 16 °C

    Untertitel: Da lässt man einmal Zisi das Hotel aussuchen 🙄

    Nach einem entspannten, wunderschönen und extrem sonnigen Tag auf dem ACT kommen wir in La Jonquera an. Hier hat Zisi uns eine Unterkunft rausgesucht. Das Hotel hat eine grosse Wanne, schöne Zimmer und liegt fast auf dem ACT. Toto bemerkt, beim Blick in die Karte, dass es dort auch ziemlich viele Tankstellen gibt. Prima. Gebucht.

    Als wir ankommen sind wir nicht ganz sicher, ob wir uns nicht verfahren haben. Dort steht eine riesige Einkaufsmall, mehrere Spielhallen und Strip-Clubs. Vor allem aber sehen wir Trucks. Die ganze Gemeinde ist ein Truckerparadies. Torben überlegt kurz, ob La Jonquera auf katalanisch “die große Kreuzung” bedeutet und hier einfach alle Trucks einmal die Woche vorbei kommen.

    Was für ein Kontrast zu gestern. Aber wir haben ein Hotel und auch einige Essensmöglichkeiten in der Nähe. Was wollen wir mehr.
    Weiterlesen

  • Endspurt

    30. September 2024 in Spanien ⋅ ☀️ 22 °C

    Wir machen uns auf die letzte Etappe des ACT Pyrenäen. Fast die letzte. Denn wir dürfen die letzten 1,3 Kilometer, hoch zu einem Leuchtturm, nur zwischen 21:30 Uhr und 9:30 Uhr fahren. Also entscheiden wir uns, in einem kleinen Fischerdorf namens Cadaqués, kurz vor dem Ziel, ein Hotel zu nehmen (dazu später mehr) und am nächsten Morgen von dort aus zum Leuchtturm zu fahren, um den Sonnenaufgang zu sehen (dazu später ebenfalls mehr).

    Auf dem Weg nach Cadaqués sehen wir erstmal das Meer. Wir suchen einen Platz zum Halten. Wir wollen dort picknicken und die Aussicht geniessen. Und diesen Platz findet Zisi am Fusse einer Burgruine. Dort ruhen wir aus, blicken aufs Meer, essen zu Mittag (Picknick) und lassen die Drohne steigen.
    Weiterlesen

  • Cadaqués - was für ein Zufall

    30. September 2024 in Spanien ⋅ ☀️ 20 °C

    Auf dem Weg Richtung Cadaqués kommt Zisi der Ortsname irgendwie Spanisch vor 🧐🤨🤭. Den hat sie doch schon mal gehört. Und plötzlich macht es Klick. Ihre Mitstudentin Wera war dort im Urlaub. Als sie hörte, dass wir nach Spanien reisen, hat sie Zisi den Tipp gegeben, unbedingt Cadaqués anzusehen.

    Was für ein Zufall, dass wir unbewusst und zufällig genau dieses Städtchen für unseren letzten Abend gewählt haben. Dieser Ort strahlt eine besondere Romantik aus. Die Häuser sind weiss und einige Vorläden leuchten in blau. Eine Kombination die uns beiden gut gefällt.

    Aber auch die vielen einheimischen Läden ziehen uns an. Zisi nutzt die Gunst der Stunde und probiert sich in einer kleinen Boutique durch sämtliche Klamotten. Eigentlich haben wir keinen Platz für zusätzliches Gepäck. Doch bis zu unserer Rückkehr in die Schweiz sind es nicht mehr viele Kilometer. Und schon gar keine Offroad-Passagen mehr 😅. Neben einem besonderem Top, das Zisi findet, sucht Toto ein sehr schönes Kleidchen für Zisi aus. Nicht nur der Schnitt, auch die Farbe und der Stoff passt super. Das wird Zisis neues Mitreisekleidchen ☺️ denn es braucht wenig Platz im Gepäck und es kann nicht verknittern.

    Sogar Toto findet in einem Laden etwas, dass er brauchen kann - eine Lesebrille. Ja, es ist soweit 😄 aber die steht ihm super und ab sofort kann auch er in der Speisekarte das Kleingedruckte lesen.

    Da unser Hotel in der Nähe des Meeres liegt, nutzen wir die Chance, um nochmals gemeinsam im Meer baden zu gehen. Der heutige Tag ist extrem warm und wir freuen uns auf etwas Abkühlung. Das ist es dann auch 😅 aber von den schweizer Seen sind wir einiges gewohnt und abgehärtet genug. Ohne zu zögern schwimmen wir bis zu den schönen Segelbooten, welche in der Bucht geankert sind. Die einheimischen schauen uns skeptisch dreinschauend zu.

    Für unser Abendessen entscheiden wir uns nochmals für ein Restaurant direkt am Meer. Es ist zwar italienisch, doch wir schwelgen gerade sehr in unseren spanischen Erinnerungen. Wir können es selbst nicht fassen, was wir in diesen drei Wochen alles erlebt und gemeistert haben.

    Dankbar lassen wir den Abend beim Meeresrauschen und unter dem Sternenhimmel ausklingen. Und ja, es ist so kitschig wie es tönt 😂☺️. Darf es auch sein. Diese Reise hat uns auch ein paar mal ans Limit gebracht. Doch sie hat uns gezeigt, dass die DirtBirds gemeinsam alles meistern können.
    Weiterlesen

  • Sunrise at Lighthouse

    1. Oktober 2024 in Spanien ⋅ 🌙 18 °C

    Der Adventure Country Track (ACT) Pyrenäen beginnt offiziell am Cap de Creus, dem östlichsten Punkt des spanischen Festlands und der iberischen Halbinsel. Für uns endet der ACT dort, weil ihn ja entgegen der geplanten Richtung fahren, und damit auch unsere Reise.

    Am Cap de Creus steht ein Leuchtturm. Zisi liebt Leuchttürme. Und sie liebt das Meer. Und Sonnenaufgänge. Also der perfekte Start in diesem 1. Oktober 2024.

    Wir stehen dafür früh auf. Der Sonnenaufgang ist für 7:43 Uhr vorhergesagt. So ganz trauen wir der Angabe nicht. Denn es ist bereits recht hell, als wir 7:30 Uhr am Leuchtturm ankommen.

    Dort weht eine abgewetzte katalanische Fahne im Wind. Am Fahnenmast sind bereits zahlreiche Aufkleber verschiedener ACT-Fahrer angebracht. Zisi klebt den DirtBirds-Aufkleber an eine freie Stelle. Wir haben es geschafft. Wir sind den ACT vom Ende bis zum Beginn durch gefahren. Nur an einem Tag haben wir etwas abgekürzt.

    Und dann, pünktlich um 7:43 Uhr steigt am Horizont ein glühender Feierball aus dem Meer auf. Drei Minuten dauert das Schauspiel, bis die Sonne vollständig zu sehen ist. Wir geniessen den Moment und sind sehr glücklich. Unsere Ferien enden hier, an dieser Stelle an einem wunderschönen Ort, in einem wunderschönen Moment.

    Nun beginnt unsere Rückreise.
    Weiterlesen

  • Heimreise mit Schwenker

    1. Oktober 2024 in Spanien ⋅ 🌬 25 °C

    Da unser Bus für die Rückreise erst um Mitternacht fährt, haben wir uns ein Hotel direkt bei der Abholstelle am Flughafen von Girona gebucht. So können wir uns ohne Eile umziehen und auch die Bikes für den Verlad vorbereiten. Ja dieses mal wollen wir es besser machen und die Windschutzscheibe bereits abmontieren, bevor der Bus da ist. Wenn Zeit bleibt, können wir sogar etwas Vorschlafen, denn im Bus ist das kaum möglich.

    Doch bis dahin geniessen wir nochmals die letzten Eindrücke von Spanien. Es ist richtig heiss, als wir uns auf das letzte Teilstück nach Girona begeben. Unterwegs spritzt Toto nochmals Venus und Chloé sauber und wir pumpen unsere Pneus wieder für die Strasse auf. Eigentlich führt der Weg nach Girona durchs Landesinnere. Doch Zisi möchte nochmal die Hände ins Meer tunken. Toto baut daher einen Schwenker zum nächstgelegenen Strand ein.

    Viele Restaurants haben bereits geschlossen. Es ist Saisonende. Doch wir haben Glück und finden noch ein sehr schickes und leckeres, aber sehr erschwingliches Lokal direkt an einem schönen Sandstrand.

    Es ist sehr windig und bei so starken Wellen badet niemand mehr. Umso erfreulicher für die Kitesurfer. Die nutzen die gesamte Uferfläche. Als sie bemerken, dass wir sie filmen, bieten sie uns eine eindrückliche Privat-Show.

    So. Alles ist erledigt. Wir auch. Zum Glück sind es nur noch 20 Minuten bis zum Hotel. Da sollte ja eigentlich nichts mehr dazwischenkommen. Sollte…

    5 Minuten vor dem Ziel winkt uns eine Polizistin mit ihrem Partner raus. Unsere Führerscheine will sie sehen. Aber sie hat nicht damit gerechnet, dass die aus der Schweiz stammen. Das ganze überfordert sie etwas und auch unsere Bikes sehen wohl nich so aus, als ob sie Teile prüfen wollten 😅.

    Weil den beiden Gesetzeshütern nichts mehr besseres einfällt, muss halt Toto für die Alkoholkontrolle herhalten und blasen. Am frühen Nachmittag.

    Zisi sieht wohl etwas vernünftiger aus, bei ihr reicht ein „Nein ich habe nichts getrunken“. Auch wenn wir uns immer mal wieder am Abend ein Glas feinen Wein aus Rioja gönnen, so würden wir nie angetrunken fahren. Es gehen schon im nüchternen Zustand zu viele Teile kaputt 😅😂😂. Wir dürfen also weiterziehen.

    Kurz vor Mitternacht packen wir ein letztes mal unsere Bikes. Da wir nicht in Töffkleider in den Bus wollen, packen wir diese in eine separate Tasche. Da wir keinen Platz im Töffgepäck haben, konstruiert Toto einen zusätzlichen Turm und macht sie fest mit diversen Spannsets. Es sieht zwar aus wie in Indien … oder bei einem durchschnittlichen GS-Fahrer. Doch die Konstruktion hält tatsächlich die drei Minuten bis zur Bushaltestelle 💪.

    Toto und Zisi sind pünktlich. Doch der Bus hat Verspätung. Das erfahren wir zum Glück von anderen Schweizern, die auf den Bus warten und bereits informiert wurden. Aus einer Stunde Verspätung, werden fast zwei. Es dauert, bis unsere Bikes wieder verladen sind. Wir ahnten bereits, dass der Anhänger wieder umgeladen werden muss. Denn seit Beginn der Bus-Reise, irgendwo in Südspanien, sind zahlreiche Gäste zugestiegen und ihre Koffer wurden im Hänger gestapelt.

    Doch diesmal verschlägt es uns fast die Sprache. Im Hänger stapeln sich nicht nur Koffer, sondern auch Fahrräder, Rollstühle und Boxen mit (sehr gut trainierten) Hunden. Wo sollen denn unsere Bikes noch Platz haben? 😅

    Doch die Chauffeure sind wohl Tetris-Meister. Routiniert laden sie wieder aus, schieben unsere Bikes in die dafür vorgesehenen Halte-Vorrichtungen, zurren sie fest und laden alles wieder ein.

    Nun kann’s losgehen mit der Heimfahrt. Es ist 1:30 Uhr am Mittwochmorgen. Und Toto hat jetzt richtig Hunger. So sehr, dass es ihm etwas schlecht ist. Zum Glück hat Bord-Stewardess Silvia noch etwas Fleischkäse, den sie aufwärmt und mit Brot kredenzt.

    Sogar Zisi macht die Augen zu. Richtig gut schlafen wir zwar nicht. Aber als wir um 12:30 Uhr in Gunzgen ankommen, sind wir fit genug, um noch die 30 Minuten entspannt nach Nottwil zu fahren. Vorher ziehen wir uns nochmals um (Töff-Klamotten) und schrauben die Scheiben wieder an die Töffs.

    Daheim werden wir schon von Leica und Charly erwartet. Bilden wir uns ein…
    Weiterlesen

    Ende der Reise
    2. Oktober 2024