• Dominik Scholten
  • Dominik Scholten

Dome in Südamerika

A 150-day adventure by Dominik Read more
  • Stargazing in der Atacama-Wüste

    January 9, 2019 in Chile

    Nach Valparaiso und Santiago hieß es für mich Abschied nehmen vom Großstadtleben und ab in die Wüste - genauer nach San Pedro de Atacama, ganz im Norden von Chile gelegen und landschaftlich umgeben von Wüste, Vulkanen, Salzpfannen, Geysiren und heißen Quellen! Vielversprechend!
    Zuvor stand mir allerdings noch eine 23-stündige Busfahrt (bisheriger Rekord während meiner Reise) bevor! Morgens um 8 trudelten wir schließlich im beschaulichen San Pedro ein und ich machte mich zu Fuß auf den Weg zu meinem wirklich schönen Hostel, in dem ich die nächsten Tage viel Gelegenheit zum Relaxen in der gemütlichen Hängematte bekommen sollte.
    Auf meiner Erkundungstour durch das kleine Städtchen wurde ich fast erschlagen von den unzähligen Touranbietern, bei denen man Trips zu den umliegenden Sehenswürdigkeiten buchen konnte. Überall gibt es außerdem handgemachte Taschen, Mützen, Ketten und vieles weitere zu kaufen.
    Um mir unnötigen Stress beim Vergleichen der Touranbieter zu sparen, buchte ich gleich in meinem Hostel eine Tour zu den Tatio-Geysiren für den nächsten Morgen. Da die Geysire in den Morgenstunden am Aktivsten sind, klingelte der Wecker bereits um 4:00 Uhr und eine halbe Stunde später saß ich schon gemeinsam mit anderen Frühaufstehern im Minibus, der uns bis auf über 4000 Meter Höhe zum Krater fuhr. Bei für mich inzwischen völlig ungewohnten -5 Grad Eiseskälte tranken wir alle dankbar unseren heißen Tee/Kaffee beim Frühstück, bevor es zu den Geysiren ging, die wir schon aus der Ferne sprudelnd und dampfend erspäht hatten.
    Über eine Stunde schlängelten wir uns durch das Feld der Geysire - wirklich ein beeindruckendes Naturspektakel! Anschließend hatten wir die Gelegenheit, uns beim Bad in einer heißen Quelle etwas zu entspannen. Der Rückweg führte uns noch an einigen Aussichtspunkten und einem kleinen ursprünglichen, chilenischen Dorf vorbei.
    Leider ließ mich der Akku meiner Kamera im Stich, sodass ich notgedrungen mit dem Handy meine Fotos machen musste.
    Da wir mittags schon wieder in San Pedro waren, buchte ich gleich noch eine zweite Tour für den Spätnachmittag ins "Valle de la luna", welches nach seiner mondähnlichen Landschaft benannt ist. Bei nun wieder über 30 Grad fühlte ich mich wirklich ein bisschen wie auf dem Mond. Unzählige Fels- und Sandformationen boten ein wirklich beeindruckendes Bild. Bei mehreren Halts quetschten wir uns durch enge Salzgrotten, kletterten auf Felsen umher und bestiegen schließlich zum krönenden Abschluss einen der höchsten Berge, um von dort einen spektakulären Sonnenuntergang zu erleben!
    Mein persönliches Highlight in San Pedro war aber meine letzte Tour - Stargazing in der Wüste! Im Gegensatz zu den beiden anderen Touren, buchte ich diese nicht direkt beim Hostel, sondern machte mich vorher über TripAdvisor schlau - definitiv eine gute Entscheidung!
    Abends um 21 Uhr ging es los, raus aus der Stadt bis zum Haus von Guide Rodrigo, welches mitten in der Wüste liegt. Nach einer kurzen astronomischen Einführung, wurden Ponchos verteilt und wir machten uns auf den kurzen Weg zur Beobachtungsstätte, wo uns Rodrigo interessant, witzig und ausführlich Details zum phantastischen Sternenhimmel näherbrachte - erst nur mit dem bloßen Auge und schließlich am Teleskop.
    Wirklich unglaubliche Bilder und definitiv eine meiner Lieblingstouren bislang! :)
    Die übrige Zeit in San Pedro verbrachte ich hauptsächlich mit Lesen im Hostel, dem Verdrücken von zahlreichen köstlichen Empanadas und der Vorbereitung auf meine Weiterreise - eine 3-tägige Jeeptour von San Pedro nach Uyuni, unter anderem durch die riesige Salzwüste Salar de Uyuni!
    Next stop: Bolivia! :)
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  • Salar de Uyuni Tour - Part 1

    January 10, 2019 in Bolivia

    Frühmorgens begann mein Salar de Uyuni - Abenteuer, mit dem Minibus wurde ich um 5:30 Uhr beim Hostel eingesammelt. Der Fahrer war allerdings völlig überfordert mit der Abholung der anderen Reisenden, so kamen wir nach ca. einer Stunde Irrfahrt zum zweiten Mal bei meinem Hostel vorbei und sammelten ein Pärchen aus dem Nachbarhostel ein.
    Letztlich waren dann aber doch alle beisammen und es ging endlich los zum Grenzübergang nach Bolivien.
    Nach Abholung des Stempels stiegen wir hier in den Jeep um, in dem uns unser Fahrer, Reiseleiter & Mechaniker namens Grober die nächsten drei Tage durch die unglaublichen Landschaften der Salar de Uyuni chauffieren sollte.
    Mit mir im Jeep war eine unglaublich nette holländische Familie sowie eine Französin.
    Schon die ersten Stops, Laguna Blanco und Verde, ließen uns staunen mit schillernden Farben und beeindruckenden Berglandschaften im Hintergrund.
    Weiter ging es vorbei an den Salvador-Dali-Felsen, die von hell- bis dunkelbraun schattiert weit verstreut auf einer Anhöhe liegen - fast fühlten wir uns hier als Teil eines Gemäldes spanischen Künstlers.
    Nach dem Mittagessen dürfen wir uns für einen kurzen Moment entspannen in den heißen Quellen auf ca. 4000 Metern Höhe - wieder vor spektakulärer Bergkulisse!
    Intensiver Schwefelgeruch erwartete uns bei unserem nächsten Stop "Sol de Manana" - ein farbenfrohes Geothermal-Gebiet mit Geysiren und zahlreichen brodelnden Schlammlöchern.
    Das Highlight des Tages wartete aber noch am späten Nachmittag auf uns: Völlig surreal tauchte die Laguna Colorado in tiefem Rot - durchsetzt mit weißen Stellen, vor uns auf - mit unzähligen Flamingos, die es sich hier gutgehen ließen. Bei der Erkundung der Lagune entdeckten wir zudem eine kleine Lama-Herde.
    In unserer Unterkunft des Abends, ein sehr einfaches, kleines Hostel ließen wir den Tag beim gemeinsamen Abendessen Revue passieren, bevor wir uns doch ziemlich geschafft vom stundenlangen Fahren und vor allem dem Wandern in der großen Höhe ins Bett fallen ließen.
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  • Salar de Uyuni Tour - Part 2

    January 11, 2019 in Bolivia

    Mächtige Felsformationen aus Vulkanstein konnten wir am Morgen des zweiten Tages bewundern und beklettern. Vorbei an weiteren farbenfrohen Lagunen erreichten wir schließlich gegen Mittag eine weitere, diesmal die schwarze Lagune - ein unglaublich schöner Ort, an dem sich zahlreiche Lamas, Esel, Vögel und weitere Tiere tummelten, umgeben von riesigen roten Felsen.
    Nach ausgiebiger Erkundung dieses magischen Ortes, stärkten wir uns bei einem wirklich tollen Mittagessen.
    Der Nachmittag führte uns schließlich durch den Inka-Canon, vorbei an einige Quinoa-Plantagen und durch einige kleine Anden-Dörfer, in denen wir unter anderem leckere Lama-Empanadas probierten, bevor wir schließlich in unserem Nachtquartier, dem Hotel de Sal, eintrafen. Wie der Name schon verrät besteht dieses zu großen Teilen tatsächlich aus Salzplatten - auch das Bettgestell bestand komplett aus Salz und war trotz der Härte erstaunlich bequem.
    Grober schickte uns mit einer nicht so schönen Nachricht ins Bett: Während der Regensaison ist die Salzwüste teilweise mit Wasser bedeckt und ist daher an manchen Stellen nicht passierbar. Der Ausflug zur Kaktus-Insel mitten in der Salzwüste für den nächsten Tag schien daher für uns auszufallen.
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  • Salar de Uyuni Tour - Part 3

    January 12, 2019 in Bolivia

    Trotz des frühen Weckrufs um 4:30 Uhr stiegen wir gut erholt und voller Vorfreude auf den letzten und gleichzeitig spektakulärsten Teil der Tour in den Jeep.
    Grober chauffierte uns durch die Dunkelheit in Richtung der Salzwüste, in der Ferne kündigte sich schon der Sonnenaufgang an, für den wir so früh aufgestanden warren. Kurz bevor die Sonne sich über den Horizont schob, stoppten wir und genossen gemeinsam einen unglaublichen Sonnenaufgang, der sich in der leichten Wasserschicht auf dem Salz spektakulär spiegelte.
    Als wir wieder im Auto saßen, hielt Grober die nächste Überraschung für uns parat: Er steuerte vorsichtig hinein ins Wasser und hielt zu auf die Kaktus-Insel. Gemeinsam mit seinen Kollegen hatte er in der Nacht entschieden, es doch zu versuchen.
    Irgendwann ließen wir den mit Wasser bedeckten Teil hinter uns und nun knirschte das Salz unter dem Jeep, bis wir unser Ziel erreichten.
    Wir erklommen die Insel, auf der sich unzählige und riesige Kakteen ranken. Von ganz oben hatten wir eine spektakuläre Aussicht über die größte Salzwüste der Welt!
    Nach kurzem Frühstück ging es dann weiter hinein in die Wüste - um uns herum nichts als Salz! Hier stoppten wir erneut, um die typischen Perspektiv-Fotos zu machen, die diese Umgebung ermöglicht.
    Dann ging es auch schon Richtung Uyuni, dem Endpunkt der Tour - zumindest für mich. Die anderen brachen am Nachmittag wieder auf Richtung San Pedro, während auf mich der Nachtbus nach La Paz wartete.
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  • La Paz - Mountainbike auf der Death Road

    January 16, 2019 in Bolivia ⋅ 🌧 14 °C

    Etwas müde von der dreitägigen Wüstentour hatte ich in La Paz keine allzu großen Pläne, sondern legte eine kleine Pause ein.
    Abgesehen von einer Free-Walking-Tour, die uns unter anderem über den Hexenmarkt und durch das Zentrum führte, verbrachte ich bei miesem Wetter viel Zeit mit Lesen im Hostel, in dem es praktischerweise auch ein sehr gutes Restaurant gab.
    Ein Abenteuer konnte ich mir dann aber doch nicht entgehen lassen: Eine Mountainbike-Tour auf der Yungas-Straße, besser bekannt als "Death Road" und eine der gefährlichsten Straßen der Welt, auf der heute bis auf die Mountainbiker allerdings kaum noch Verkehr herrscht.
    Gemeinsam mit einigen anderen Wagemutigen (es gibt unzählige Touranbieter für die Death Road in La Paz) ging es also frühmorgens los zum Startpunkt auf über 4500 Metern Höhe.
    Mit Helm, Schutzjacke, Knie- und Armschonern ausgestattet, hatten wir auf einem asphaltierten Stück erstmal für eine halbe Stunde Zeit, uns mit unseren Mountainbikes vertraut zu machen, bevor es ernst wurde und wir auf den ungemütlicheren Teil, die vom Regen matschige, aus Schotter und Kies bestehende schmale Death Road abbogen.
    Auch wenn wir uns nicht wirklich in Gefahr fühlten, war die Abfahrt, ständig am Rande von steilen Abgründen ohne Leitplanken, auf der ruckeligen Piste nicht ohne und schnell spürten wir unsere Arme vom vielen Bremsen. Nachdem wir uns an den Unterboden gewöhnt hatten, riskierten wir dann auch mal den ein- oder anderen Blick auf die unglaublichen Landschaften um uns herum - spektakulär!
    Nach insgesamt rund 4 Stunden (fast durchgehend bergab) erreichten wir unsere Talstation und nahmen unsere obligatorischen "Finisher-Shirts" entgegen, bevor es noch zum Essen in eine schöne Hotelanlage ging.
    Insgesamt sicher die aufregendste (und schönste) Fahrradtour meines Lebens - falls ihr mal in La Paz seid, unbedingt ausprobieren!
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  • Entspannung am Titicacasee

    January 20, 2019 in Bolivia ⋅ ⛅ 12 °C

    Mein letzter Stop in Bolivien führte mich nach Copacabana, gleich am Titicacasee gelegen. Mein Hostel entpuppte sich als kleine Wohlfühloase, mit wunderschönem Garten und Terassen zum Entspannen.
    Auch das kleine Copacabana lud zum Bummeln ein. Neben dem Titicacasee ist die Stadt vor allem wegen ihrer "Autotaufen" als Wallfahrtsort bekannt: An jedem Wochenende kommen zahlreiche Familien aus ganz Bolivien hierher, um Ihre Autos segnen zu lassen, die sie hierfür bunt schmücken.
    Der Weg auf den Stadtberg, obwohl nicht sonderlich lang, entpuppte sich aufgrund der Höhe trotzdem als ziemlich schweißtreibend, aber entlohnte mich mit einem tollen Blick auf die Bucht und den Hafen. Von hier aus fahren täglich zig Boote Richtung Isla del Sol, eine sagenumwobene Insel, einst von den Inkas als Geburtsort der Sonne verehrt.
    Eine solche Bootsfahrt auf dem am höchsten schiffbaren See der Welt und gleichzeitig größtem See Südamerikas konnte ich mir natürlich auch nicht entgehen lassen :)
    Obwohl die Insel nur einige Kilometer vom Festland entfernt liegt, dauerte die Überfahrt knapp zwei Stunden, da die Boote seeeehr langsam über den See tuckern. Zum Glück hatten wir gutes Wetter und konnten die Fahrt auf dem Oberdeck genießen.
    Nach einer (zu kurzen) Erkundung der Insel, bei der ich wieder ein bisschen klettern musste, ging es auch mit dem Boot schon wieder zurück. Beim nächsten Mal würde ich hier definitiv eine Nacht auf der Insel einplanen, um diese richtig zu erkunden.
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  • Auf den Spuren der Inka in Cusco

    January 24, 2019 in Peru ⋅ ⛅ 16 °C

    Nach fast genau 4 Monaten habe ich mein letztes Land erreicht: Peru! :)
    Mein erster Anlaufpunkt hier sollte Cusco sein, einst die Hauptstadt des Inkareichs und wohl eine der schönsten Städte Südamerikas. Überall finden sich noch historische Überbleibsel aus der Inkazeit. Um die Stadt herum gibt es außerdem zahlreiche archäologische Stätten, die bekannteste natürlich Machu Picchu, die berühmte Ruinenstadt der Inkas - natürlich auch ein Pflichtstop für mich!
    Vorher nutzte ich aber die Zeit, um Cusco selbst zu erkunden. Von meinem zentral gelegenen Hostel aus konnte ich bequem per Fuß durch die Stadt laufen, den beeindruckenden Plaza de Armas begutachten, mich durch die Massen im San Pedro Market kämpfen (die Märkte in Südamerika sind wirklich der Wahnsinn!) und die tolle historische Altstadt mit unglaublich vielen, kleinen Restaurants und Cafés kennenlernen. Natürlich ließ ich mir auch eine weitere Free Walking Tour nicht entgehen :)
    Zu Fuß konnte ich auch hinauf zur Christus-Statue laufen, die nur 40 Minuten vom Zentrum auf einem Hügel über der Stadt thront - gleich neben der historischen Inka-Festung Sacsayhuaman. Hier bekam ich schon einmal einen kleinen Vorgeschmack auf die beeindruckenden Bauten der Inka.
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  • Magisches Machu Picchu

    January 26, 2019 in Peru ⋅ ⛅ 19 °C

    Machu Picchu - natürlich ein Pflichtstop für alle Südamerika-Reisenden und auch für mich! :)
    Da hier zurzeit Regensaison ist, traute ich mich zwar nicht an die klassische 4-tägige Trekking-Tour auf dem Inka-Trail heran, wollte aber zumindest ein Stück des berühmten Weges nach Machu Picchu laufen (statt bequem mit Zug und Bus).
    So entschied ich mich für die kurze 2-Tagestour mit einer Wanderung auf dem Inka-Trail bis zum Sun-Gate am ersten Tag und Übernachtung in Aguas Calientes, von wo aus wir am nächsten Tag eine zweites Mal Machu Picchu besichtigten konnten. Wieder hatte ich Glück und erwischte eine tolle Gruppe mit zwei jungen Pärchen aus Australien und Irland, sowie einem älteren amerikanischen Ehepaar.
    Schon die Wanderung auf dem Trail war spektakulär, mit toller Aussicht über das Tal und immer am Rande von steilen Abhängen entlang. Auf dem Weg lagen außerdem bereits einige andere Inka-Stätten, deren Bedeutung uns Guide Robinzon ausführlich näher brachte. Zwischendurch gab es ein tolles Mittagessen, zubereitet mit einfachen Mitteln, aber sicher das beste Essen bisher auf meiner Reise!
    Frisch gestärkt ging es dann an die finale Etappe des Tages hinauf zum Sun-Gate, von wo aus wir zum ersten Mal die sagenumwobene Inka-Stätte sehen sollten. Bis dahin mussten wir allerdings noch ein bisschen "kraxeln", denn der Weg war zum Teil recht steil, bis hin zu den von Robinzon getauften "Monkey-Stairs", die so steil waren, dass wir die Arme mitbenutzen mussten.
    Mit Erreichen des Sun-Gates wurden wir aber durch einen tollen Blick auf Machu Picchu entlohnt - für mich irgendwie unglaublich, dort oben zu stehen! Trotz - oder gerade wegen - einiger Wolken, ein mystisches Bild!
    Nach zahlreichen Foto-Shootings aus allen Perspektiven, machten wir uns auf den Weg hinab und hatten die Inka-Stätte weitgehend für uns, da die meisten Tagestouristen schon wieder auf dem Rückweg waren.
    Schließlich fuhren auch wir mit dem Bus nach Aguas Calientes und bezogen unser Nachtquartier - ein tolles Hotel, ungewohnter Luxus für mich. Nach einem gemeinsamen peruanischen Abendessen (erneut sehr, sehr lecker) ging es früh ins Bett, um am nächsten Morgen einen der ersten Shuttle-Busse zurück nach Machu Picchu zu erwischen.
    Im Licht der ersten Sonnenstrahlen staunten wir erneut über diesen magischen Ort, bevor wir von Robinzon eine detaillierte Führung durch die Ruinen-Stadt erhielten.
    Ich hatte mich außerdem im Vorfeld für die Besteigung eines der beiden umliegenden Berge, nämlich dem Machu Picchu Mountain, registrieren lassen - und machte mich so im Anschluss an die Führung auf den Weg Richtung Gipfel.
    Der Aufstieg bzw. auch der Abstieg war wohl bisher der härteste Weg während meiner Reise, denn es ging durchweg steil bergauf - die beiden Amerikaner machten sogar auf halbem Weg kehrt. Nach ca. 2 Stunden war es aber geschafft und ich konnte für einen kurzen Moment eine weitere, tolle Perspektive auf Machu Pichu, aber auch auf die umliegende Landschaft genießen. Um rechtzeitig zum vereinbarten Treffpunkt mit den anderen wieder in Aguas Calientes zu sein, musste ich mich allerdings sputen!
    Mit dem Panorama-Zug ging es von dort zurück nach Cusco - wo ich mich müde, aber glücklich ins Hostel-Bett fallen ließ.
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  • Rainbow-Moutain

    January 30, 2019 in Peru ⋅ 🌧 8 °C

    Einen weiteren Tagestrip von Cusco aus wollte ich unbedingt noch machen - zum Rainbow-Mountain, von dessen spektakulären Farben ich schon viele tolle Bilder gesehen hatte.
    Dafür musste ich allerdings schon mitten in der Nacht aufstehen, denn die Fahrt von Cusco aus dauert fast 3 Stunden und wir wollten früh, nämlich vor den meisten anderen Touristen, da sein.
    Das Wetter machte uns allerdings etwas Sorgen, denn als wir vom Ausgangspunkt losmarschierten, konnten wir vor lauter Nebel so gerade unseren Vordermann erkennen und ab und zu ein Lama, welches uns neugierig von der Seite begutachtete - schlechte Voraussetzungen, um eine gute Sicht auf den Regenbogenberg zu haben.
    Guide Ricardo machte uns aber Hoffnung, dass der Nebel und die Wolken rechtzeitig verschwinden. In kleiner Gruppe ging es also bergauf - zum ersten Mal bis auf knapp über 5000 Meter für mich.
    Da von der Landschaft nicht viel zu erkennen war, ging es flott voran und wir waren tatsächlich so gut wie alleine auf dem Gipfel - ohne allerdings viel vom Berg zu sehen.
    Also machten wir es uns oben bequem und warteten auf ein kleines Wetterfenster - und hatten Glück! Nach einer kurzen Zeit zog der Nebel kurz auf und offenbarte uns das wirklich tolle Farbenspektakel, welches wir ausgiebig bewunderten und fotografieren konnten.
    Kurze Zeit später zog es dann aber endgültig zu und wir machten uns im Regen auf den Rückweg - nun entgegen von zahlreichen anderen Gruppen, die vermutlich nicht mehr viel Glück hatten auf dem Gipfel!
    Im Tal konnten wir dagegen etwas mehr erkennen als noch am Morgen und auch hier war die Landschaft wunderschön - wie man hoffentlich an den Bildern erkennen kann. :)
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  • Arequipa & Colca-Canyon

    February 1, 2019 in Peru ⋅ ⛅ 16 °C

    Nach fast zwei Wochen Cusco musste ich meine Sachen mal wieder zusammenpacken und auf zum Busbahnhof. Per Nachtbus ging es nach Arequipa, der weißen Stadt im Süden Perus.
    Glücklicherweise konnte ich trotz der Ankunft früh am Morgen schon in mein Zimmer einchecken und gleich die Stadt erkunden, zum Beispiel den ziemlich beeindruckenden Plaza de Armas, wie fast überall in Peru der zentrale Platz der Stadt.
    Die drei riesigen Vulkane, die im Hintergrund der Stadt ragen, konnte ich dagegen wegen Nebel erst am nächsten Morgen bestaunen.
    Bei meiner obligatorischen Walking-Tour lernte ich einen anderen Deutschen kennen, mit dem ich mir nachmittags noch das Kloster Santa Catalina anschaute und der berühmtesten Tochter der Stadt, Juanita, einen Besuch abstattete:
    Juanita ist die Mumie eines Inkamädchens, die vor ca. 25 Jahren bei einer Expedition auf einem der umliegenden Berge gefunden wurde, geopfert von den Inkas zur Besänftigung Ihres Gottes. Neben Juanita wurden noch zahlreiche weitere Kinder in Arequipa und anderen Orten gefunden. Leider durften im Museum keine Fotos geschossen werden, aber es war definitiv den Besuch wert!
    Von Arequipa buchte ich kurzerhand auch noch einen Tagesausflug zum Colca Canyon, eine Schlucht einige Stunden nördlich, die sogar tiefer als der Gran Canyon ist.
    Neben der tollen Landschaft hatten wir dort sogar das Glück, die riesigen Kondore bei Ihrer Flugshow zu beobachten.
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  • Nasca-Linien aus der Luft

    February 7, 2019 in Peru ⋅ ☁️ 25 °C

    Mit meiner allerletzten Nachtbusfahrt ging es von Arequipa weiter nach Nasca, wo ich nur eine Nacht eingeplant hatte, um die weltberühmten und ca. 2000 Jahre alten Nasca-Linien anzuschauen: Hierbei handelt es sich um geometrische Formen und Tierbilder, die von der Nasca-Kultur in die Wüste gescharrt wurden.
    Mit einer kleinen Propeller-Maschine ging es für eine halbe Stunde in die Luft, um die zum Teil riesigen Bilder am besten zu erkennen.
    Auch der Rest des Tages wurde dank Privattour durch Guide Julio noch recht interessant, so besuchten wir noch einige alte Nasca- und Inkastätten, unter anderem einige Pyramiden und den Friedhof Chauchilla, in dem man jahrhundertealte, aber gut erhaltene Mumien aus der Nasca-Zeit sehen kann. Ein bisschen gruselig, aber mega interessant!
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  • Sandbuggy und -boarding in Huacachina

    February 10, 2019 in Peru ⋅ ☀️ 29 °C

    Ica ist vor allem wegen der direkt außerhalb der kleinen Stadt gelegenen Wüstenoase (ich glaube, die einzige in ganz Südamerika) Huacachina bekannt.
    Allerdings entpuppte sich diese als nicht ganz so romantisch wie in meiner Vorstellung, sondern eher als eine einzige große Partyoase umgeben von Hostels, Hotels und vielen, vielen Touristen.
    Zum Glück hatte ich meine schöne, ruhige Unterkunft in Ica direkt gebucht und konnte dort ein bisschen die Sonne im Garten genießen.
    Zur Oase ging es für mich nur für die dort obligatorische Sandbuggy und Sandboarding-Tour - ein letztes Mal Action und jede Menge Spaß!
    Die Fahrt mit dem Buggy (nur als Beifahrer natürlich) war rasanter als gedacht und brachte die Gruppe ganz schön ins Kreischen und Lachen!
    Und auch das Sandboarding wurde nach kurzer Eingewöhnung auf einem kleinen Hügel noch recht spektakulär, als wir uns kopfüber eine sehr, sehr steile und ziemlich lange Düne hinunterstürzen durften!
    Auch wenn der Sonnenuntergang an diesem Tag wegen der Wolken ausfiel, doch eine schöne Tour und ein letztes Abenteuer in der Wüste!
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  • Natur pur in Paracas

    February 14, 2019 in Peru ⋅ ☁️ 25 °C

    Auf meinem vorletzten Stop hatte ich in Paracas noch einmal Gelegenheit, die Natur in vollen Zügen zu genießen! Endlich noch einmal Strand und Meer! :)
    Daneben ging es per Bootsausflug zu den Islas Ballestas, wegen seiner vielen Vögel und Tiere auch bekannt als das "Galapagos für Arme". Und tatsächlich schwirrte die Inselgruppe (die man übrigens nicht betreten darf) nur so vor Vögeln, auch Pinguine und Seelöwen konnten wir beobachten. Wer mal hier hinfährt: Besser eine Kappe mitnehmen, denn von oben regnet einiges auf die Boote herunter! :D
    Ebenfalls ein lohnenswerter Ausflug: Das Nationalreservat Paracas! In einer Nachmittagstour wanderten wir hier entlang der Steilküste und bekamen immer wieder tolle Aussichten geboten, inklusive spektakulärem Sonnenuntergang. :)
    Im Reservat gibt es auch die schöneren Strände im Vergleich zum Ort Paracas selbst. Da ich nicht noch einmal den Eintritt ins Reservat zahlen wollte, begnügte ich mich allerdings mit letzterem und tauchte auch zumindest einmal kurz ins ziemlich kalte Meerwasser ein.
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  • Endstation Lima

    February 20, 2019 in Peru ⋅ ☁️ 26 °C

    Kaum zu glauben, wie schnell die Zeit vergeht! Nach fast genau fünf Monaten hatte ich nur noch fünf Tage in Perus Hauptstadt Lima bis zum endgültigen Abschluss meiner Reise.
    Und Lima war ein toller Abschluss!
    Ich gönnte mir noch einmal ein tolles Apartment (mit eigenem Bad!) im schönen Stadtteil Miraflores, etwa 10km vom Zentrum der Stadt entfernt.
    Schon gleich nach der Ankunft und dem ersten Erkunden meiner direkten Umgebung fühlte ich mich hier pudelwohl, denn neben einem großen Park gleich nebenan gab es auch zahlreiche nette Restaurants & Cafés in meiner direkten Umgebung.
    Den ersten Tag nutzte ich (natürlich) für eine Walking-Tour durchs Zentrum, bei der ich unter anderem Robin aus Stuttgart kennenlernte, der gerade in sein eigenes Reiseabenteuer startete.
    Mit ihm erkundete ich abends noch die Parks an der beeindruckenden Steilküste Limas, mit tollem Blick auf das Meer und die zahlreichen Surfer (und natürlich den Sonnenuntergang) und genoss eine erfrischende Ceviche in einem der vielen Restaurants.
    Bei strahlendem Sonnenschein ging es am nächsten Morgen ins Künstlerviertel Barranco mit seinen zahlreichen Graffitis und schönen Gässchen. Hier hatte ich auch die Gelegenheit, eine traditionelle peruanische "Causa" zu genießen (danke für den Tipp, Bernd!) - wirklich sehr, sehr lecker!
    Die restliche Zeit in Lima verbrachte ich mit ein bisschen Souvenir-Shopping und einem Besuch am Strand, bevor ich tatsächlich zum allerletzten Mal meinen Rucksack packen musste.
    Lima hat mich insgesamt sehr positiv überrascht: Phantastisches Essen, tolle Küstenlandschaft, schöne Parks und viele nette Menschen!
    Nach vielen, vielen Kilometern im Bus, schönen Begegnungen mit neuen Freunden und unzähligen tollen Reiseerfahrungen in unglaublichen Landschaften heißt es nun tatsächlich: Gracias & adios Suramerica, hallo Frankfurt! :)
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    Trip end
    February 21, 2019