• Bei den Flamingos in Südfrankreich

    Jan 5–6 in France ⋅ 🌬 1 °C

    Bevor es auf die nächste Etappe geht, geben wir die „eingesparten“ Mautgebühren heute sinnvoll für leckeren Côtes du Rhône in dem Weingut in Chusclan aus. Die kleine Weinprobe vor dem Frühstück hat bei der Beifahrerin dafür gesorgt, dass sie einen Teil der Reiseetappe verschlafen hat. 🙃
    Ein Unterwegs-Halt an einer Boulangerie, deren köstlicher Croissant-Duft ins offene Womo-Fenster weht, macht sie sofort wieder hellwach. 😅
    Sobald wir weiter nach Süden kommen, fühlt man sich sogleich in Urlaubsstimmung versetzt. Südfrankreich-Feeling halt.
    Alte Steinhäuser, Zypressen, Pinienwälder, die großen Weingüter des Languedoc, die Städte Montpellier, Beziers, Narbonne, Perpignan.
    Wir bleiben so nah es geht an der Wasserlinie, sehen unzählige Flamingos und fahren uns in dem mondänen Küstenort Sète fast fest. Die brauchen dort so viele Liegeplätze für ihre hunderte von Jachten, da werden die Straßen halt enger gebaut. Natürlich meistert mein Fahrer auch die engsten Kreisverkehre. Unser „Krümel“ auf dem Hänger hüpft fröhlich hintendran.
    Ein Nachteil auf der Strecke ist, dass alle Parkplätze mit Höhenbegrenzungen versehen sind! 🥲 Ein Pausenplätzchen findet sich nicht so einfach.
    Mit dem langen Gespann fahren wir wieder auf den Stellplatz in Port La Novelle. Er ist in dem französischen Camping-Car Führer enthalten, kostet 15 Euro inkl. Strom und Ver-und Entsorgung.
    Der Platz ist groß, aber für die Jahreszeit gut besucht. Hier brauchen wir nicht rangieren, sondern finden sogar noch einen recht windgeschützten Platz. Ich füge hier beide Links aus Google und P4N bei. Damit ist man umfassend informiert.

    https://maps.app.goo.gl/XVkiDyCUMddSfe3P9?g_st=ic

    https://park4night.com/lieu/3642/

    Sonst hat der Platz nichts zu bieten, das schmucke Städtchen ist in ca. 2 Kilometer fußläufig zu erreichen.
    Während mein Lieblingsmensch das Abendessen vorbereitet, legen mein Knie und Ich noch eine kleine Trainingseinheit ein.
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