• Ausflug zum „Friedhof der Anker“

    March 2 ⋅ 🌬 15 °C

    Der Praia do Barril ist einer der schönsten Strände der östlichen Algarve und bietet gleichzeitig einen faszinierenden Einblick in das vergangene Erbe der Thunfischfänger in der Region.
    Jenseits seiner unberührten weißen Sandstrände, die wieder ein Traum sind für alle Strandjunkies, bewahrt der Barril-Strand die Geschichte einer einst florierenden lokalen Fischergemeinschaft, die diesen Küstenstreifen ihr Zuhause nannte. Die Überreste dieser vergangenen Thunfischindustrie wurden zu den heutigen touristischen Einrichtungen des Strandes umfunktioniert.
    Es gibt ein Museum und natürlich das auffälligste Merkmal des Strandes, den Ankerfriedhof. Dieses ungewöhnliche Denkmal besteht aus Hunderten rostender Anker, die in den Sandbänken halb vergraben liegen, wo einst Fischerboote an Land gezogen wurden.
    Die Anker dienen als eindrucksvolle Erinnerung an die Gemeinschaft, die gezwungen war, ihre traditionelle Lebensweise aufzugeben.
    Ein charmanter Mini-Zug bringt die Besucher vom Festland zum Strand. Er war einst die Lebensader für die Fischergemeinschaft.
    Wir laufen die Strecke durch das unberührte Ökosystem der Dünen im Naturpark der Ria Formosa, die sich hinter dem Strand erstreckt.

    Wer sich in der Gegend auskennt, wird gemerkt haben, dass wir nicht weit gekommen sind, nach unserem Abschied von Paula und Norberto vom Ecopark in Sao Brás de Alportel. Wir haben uns von netten Menschen überreden lassen, mit ihnen noch ein paar Tage auf dem „Algarve Parque de Autocaravanas“ in Tavira zu verbringen.
    Der Platz ist immer voll, wenn man aber vormittags kommt, kann man Glück haben, so wie wir. Es gibt einen unglaublichen Run auf diesen Stellplatz, der für 120 Fahrzeuge Platz bietet. Wir mussten das kleine Auto draußen lassen, der Trailer geht mit auf dein Grundstück. Passt soweit.
    Eigentlich ist aber dieses „Tür an Tür stehen“ überhaupt nicht unser Ding. Aber die Umgebung, die Stadt Tavira und eine gesellige Runde zum Sundowner sind einen Besuch wert. 😉
    Außerdem wollen wir nicht dem, zur Zeit in Südspanien herrschenden, Wetter mit Regen und Sahara-Sandsturm begegnen.
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