Auf Opalsuche nach Cooper Pedy
Oct 14–16 in Australia
☁️ 20 °C
Schweren Herzens verlassen wir den Uluru. An das rote Herz Australiens haben wir unser Herz verloren – ein Sehnsuchtsort, der uns mit seinen Farben, seiner Stille und seiner gewaltigen Ausstrahlung tief berührt hat. Drei Tage lang durften wir diese besondere Landschaft erleben, und der Abschied fällt uns wirklich nicht leicht. Aber unsere Reise geht weiter, und Australien hält bestimmt noch viele Überraschungen für uns bereit.
Wir erreichen South Australia und halten natürlich am Grenzschild für ein Erinnerungsfoto. Dabei stellen wir unsere Uhren um eine Stunde vor – wieder einmal heißt es, sich auf eine neue Zeit einzustellen. Australien macht es uns mit seinen Zeitzonen wirklich nicht ganz einfach!
Unser nächstes Ziel ist Coober Pedy, wo wir zwei Tage bleiben werden. Der Name klingt schon ein bisschen geheimnisvoll, und der Ort ist tatsächlich etwas ganz Besonderes. Mitten im trockenen Outback liegt eine der bekanntesten Opalstädte der Welt.
Opale sind der einzige Grund für die Existenz von Cooper Pedy, dieser skurrilen Kleinstadt.
Hier dreht sich fast alles um die schillernden Edelsteine. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts werden in der Gegend Opale gefunden. Der Legende nach begann alles im Jahr 1915, als ein junger Goldsucher auf der Suche nach Wasser und Gold zufällig auf Opale stieß. Schon bald lockte der Fund Glücksritter aus aller Welt an, die hier ihr Glück machen wollten. Aus der Stadt stammen an die 75 Prozent der weltweit geförderten weißen Opale.
Doch Coober Pedy ist nicht nur für seine Opale bekannt. Weil es im Sommer an der Oberfläche extrem heiß werden kann, haben viele Bewohner ihre Häuser, Kirchen und sogar Geschäfte unter die Erde verlegt. Diese sogenannten Dugouts bieten angenehme Temperaturen und gehören heute zum unverwechselbaren Bild der Stadt. Eine unterirdische Welt mitten in der Wüste – das müssen wir uns natürlich genauer ansehen!
Und dann wären da noch die Opale selbst: kleine Schätze, die im Licht in den schönsten Farben schimmern – von Blau und Grün bis hin zu Rot und Orange. Sie entstehen über lange Zeiträume in den Gesteinsschichten und sind hier der Grund für so manchen großen Traum.
Jeder Quadratzentimeter hier ist schon zigfach umgegraben. Dennoch gehen auch wir auf die Suche. Jeder Stein wird mit Argusaugen betrachtet, hochgehoben und umgedreht. Die richtigen Schatzsucher kraxeln im Dunkeln auf die Schuttberge und suchen mit einer Schwarzlichttaschenlampe nach den hellen Adern im Stein, die auf Opale hindeuten.
Ob ich wohl auch einen Opal finde? Wahrscheinlich braucht man dafür eine gute Portion Glück und ein geschultes Auge. Aber wer weiß – manchmal hält Australien ja gerade dann eine Überraschung bereit, wenn man gar nicht damit rechnet.
Zwei Tage haben wir Zeit, in die faszinierende Welt von Cooper Pedy einzutauchen. Wir haben eine spannende Führung in einer Mine und besichtigen auch eine der vielen unterirdischen Wohnungen.
Danach gibt es im Verkaufsraum des zertifizierten Händlers die funkelnden Steine zu kaufen, verarbeitet in Armbändern, Ringen, Halsketten und Ohrringen.
Uns zieht es aber eher auf die Schuttberge. Wir wollen selber suchen und finden. Mit einem Haufen Steine kommen wir zum Camp zurück. Dort erläutert uns ein hilfsbereiter australischer Opalsucher, dass in unseren Steinen eher keine Opale zu finden sind. Bei zweien ist er aber nicht sicher. Die nehmen wir mit und lassen sie in Deutschland aufschneiden. Vielleicht gibt es ja doch noch eine funkelnde Überraschung! 😅Read more






































Traveler
Hast was gefunden😉
TravelerVielleicht, wird sich zuhause rausstellen, der Stein muss aufgeschnitten werden.
TravelerDa drücken wir doch euch beiden Schatzsucher die Daumen 👍🍀👍🍀