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Finnischer Meerbusen

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  • Frühstück in Peterhof

    3 lipca 2017, Rosja ⋅ ⛅ 21 °C

    In der Unterkunft befand sich eine schöne große Küche, was mich auf die Idee brachte zu Abwechslung leckeres Rührei mit Speck zu machen. Die Zutaten hatten wir am Vorabend bereits eingekauft. Wir deckten uns den Tisch in der gemütlichen Veranda. Bei herrlichen Sonnenschein genossen wir den Instantkaffee und unser Frühstück. So ganz allmählich räumten wir das Zimmer und bereiteten unsere Räder für die letzte Strecke nach Sankt Petersburg vor. Zwischendurch kamen wir immer wieder mit Nikolai und Elena ins Gespräch. Sie erzählten aus ihren jungen Jahren, wo sie noch in Deutschland auf dem Feld gearbeitet haben. Sie waren sehr aufgeschlossen und weltoffen. Nikolai gab uns noch ein paar Sightseeing Tipps für Peterhof, welche wir uns unbedingt noch anschauen sollten. Zum Abschied bestanden wir auf ein gemeinsames Foto. So kamen wir erst gegen 13:30 Uhr vom Holiday-Cottage los. Auf nach Sankt Petersburg. Czytaj więcej

  • Sankt Petersburg

    3 lipca 2017, Rosja ⋅ ⛅ 22 °C

    Von Peterhof, welcher ja bereits als Außenbezirk zu Sankt Petersburg gehörte, bis zur Innenstadt waren es mit etwas um die 35-40 Km im Vergleich zu den anderen Strecken nur wenige Kilometer. Wir verabschiedeten uns ordentlich von unseren Gastgebern und folgten dem Rat, uns den Garten und die Residenz in Peterhof anzuschauen. Hier wurden wir jedoch sofort vom militärisch ausgebildeten Sicherheitsmann beim Betreten des wunderschönen Gartens zurückgepfiffen. Fahrräder waren hier nicht erlaubt. Also ging Martin allein rein und ich wartete außerhalb mit den Rädern. Es war ein beliebter Ausflugsort und gut besucht. Es schien ja auch herrlich die Sonne. Nach ein paar Fotos zogen wir weiter. Immer wieder verplämperten wir die Zeit mit kurzen Pausen und Ausblicken. Von weitem konnte man über Bucht der Ostsee schon die Silhouette der Stadt erkennen, welche sich so nah und doch so fern anfühlte. Unsere Route führte uns durch den südlichen Randbezirk Sankt Petersburgs. Dieser ähnelte den Bezirken Marzahn und Hellersdorf sehr, sodass wir uns ungewollt ein wenig heimisch fühlten. Dennoch war der Bereich weitaus größer angelegt und mit vielen Parks durchzogen. Letztlich relativ spät, um nicht zu sagen mit weit nach 18 Uhr zu spät, in der Innenstand angekommen, standen wir jetzt vor dem Problem, in unser Bed&Breakfast heinein zu kommen. Mal ganz davon abgesehen, dass wir erstmal an der unscheinbaren Eingangstür vorbeifuhren. Mit dem Türcode kamen wir jetzt zwar in das Haus, aber nicht wirklich weiter. Die Hausdame hatte schon Feierabend gemacht und keiner öffnete uns. Ein mulmiges Gefühl in diesem baufälligen Haus festzusitzen. Bis irgendwann eine weitere Gastfamilie uns Einlass gewährte. Diese telefonierte freundlicher Weise auch mit der Hausdame, sodass alles geklärt werden konnte. Czytaj więcej

  • Randhouse B&B

    4 lipca 2017, Rosja ⋅ ⛅ 13 °C

    Hier ein paar Eindrücke unserer kleinen aber feinen Unterkunft inmitten von Sankt Petersburg. Von Außen kaum wahrzunehmen. Der Eingang ist mit elektronischem Code geschützt. Das Treppenhaus und der Rest des Gebäudes sind eher als baufällig einzustufen. In den Fahrstuhl passt gerade mal eine Person. Jedoch erst einmal oben angelangt, fühlt man sich sicher und wohl. Und die nette Hausdame war sehr hilfsbereit. Es haperte mit ihren Englischkenntnisse und wir probierten uns mit unserem Schulrussisch. Insgesamt immer wieder eine lustige Angelegenheit. Das Frühstück bereitete sie alles selbst zu und es gab immer frischen Kaffee. Auch die Wäsche konnten wir waschen lassen. Czytaj więcej

  • Sightseeing Sankt Petersburg

    4 lipca 2017, Rosja ⋅ ⛅ 18 °C

    Da waren wir nun in Sankt Petersburg. Der erste Teil unserer Radreise war geschafft. Wir hatten uns mal wieder selbst überrascht. Jetzt wollten wir die Stadt kennenlernen. Ähnlich wie in Berlin gibt es hier soviel zu sehen, dass man es nicht an ein oder zwei Tagen schaffen wird alles zu erkunden. Wir entschlossen uns den Hopp-On Touristenbus zu nutzen, um einen ersten Eindruck der Stadt und der unzähligen Sehenswürdigkeiten zu erhalten. Das Wetter war perfekt. Wir genossen es, mal nicht selbst in die Pedale treten zu müssen und gefahren zu werden. Czytaj więcej

  • Sankt Petersburg auf Wasserstraßen

    4 lipca 2017, Rosja ⋅ ⛅ 19 °C

    Unser Sightseeing setzten wir nun auf eines der vielen Touristenschiffen fort. Sankt Petersburg besitzt unzählige kleine Kanäle & Wasserstraßen und wird daher nicht ohne Grund mit Venedig verglichen. Zentral fließt die große Neva hindurch. Interessante Optik die Stadt von der Wasserseite aus zu betrachten. Es ergeben sich immer wieder neue tolle Anblicke. Geschichtlich hat Sankt Petersburg ebenfalls sehr viel zu bieten. Als wir in unsere Unterkunft zurückkehrten, machten wir die Bekanntschaft mit zwei asiatischen Touristen die gerade im Begriff waren abzureisen. Es war eine tolle Unterhaltung zwischen Globetrottern. Wir erzählten von unserer Radreise während sie von ihrer Reise mit der Transsibirischen Eisenbahn berichteten und ihren Aufenthalten in Moskau und nun schlussendlich in Sankt Petersburg. Sie gaben uns noch den Tipp die Lichtertour in der Mitternacht anzuschauen und verabschiedeten sich höflich. Czytaj więcej

  • Night Light Bridge Boat Tour

    5 lipca 2017, Rosja ⋅ 🌙 13 °C

    In der Nacht folgten wir der Empfehlung, uns die Lichternacht von Sankt Petersburg anzuschauen. Hier fuhren sämtliche kleinere und größere Touristenschiffe raus aus den Kanälen auf die große Neva um sich die wunderschön angestrahlten und beleuchteten Brücken anzuschauen. Nach und nach werden dann die Brücken geöffnet und die Schiffskolonne fährt hindurch. Der Wahnsinn wieviel Boote sich hier auf der Neva tummelten. Einfach ein tolles Farbenspiel und wahnsinnig schönes Erlebnis. Czytaj więcej

  • Über den Dächern von Sankt Petersburg

    5 lipca 2017, Rosja ⋅ ☁️ 17 °C

    Am zweiten Tag machten wir eine kleine individuelle Tour durch die Stadt und wurden hier von unserer Stadtführerin an Orte geführt, die nicht auf dem Touristenführer stehen. An den vielen kleinen Schaufenstern vorbeilaufend, erschloss sich mir so langsam, warum Sankt Petersburg auch die Stadt der Katzen genannt wird. Wir lernten ein kleines verstecktes Café über den Dächern Sankt Petersburgs kennen und genossen den Ausblick. Czytaj więcej

  • Metro

    5 lipca 2017, Rosja ⋅ ☁️ 15 °C

    Das wollte ich mir nicht nehmen lassen. Das U-Bahn-Netz der Sankt Petersburger Metro gehört zu den tiefstgelegenen der Welt. Die Stationen sind wunderschön und teilweise sogar sehr prunkvoll eingerichtet. Ein Highlight ist natürlich auch die längste Rolltreppe der Welt. Eine gefühlte Ewigkeit steht man auf dem Eisenblock und wird durch den Tunnel vorangetrieben. Das muss man erlebt haben. Czytaj więcej

  • Lokales Bier

    5 lipca 2017, Rosja ⋅ ⛅ 14 °C

    Am Abend ließen wir uns ein kleines Pub zeigen, in welchem lokale Biere aus der Umgebung ausgeschenkt werden. Russland ist jetzt nicht so als Bier-Land bekannt. Die Biersorten schmeckten dann auch etwas gewöhnungsbedürftig. Lange konnten wir sowieso nicht machen, da wir am nächsten Tag unsere Radreise schonwieder fortsetzen mussten. Czytaj więcej

  • Autobahnpause

    6 lipca 2017, Rosja ⋅ ⛅ 12 °C

    Wir fuhren nun nördlich raus aus Sankt Petersburg. Von weitem sahen wir nochmal das Stadion und den Putin-Tower und sagten leise Tschüss. Auf dem Weg raus aus der Stadt war es schwer unseren Radweg bzw. unsere Route nach Selenogorsk zu finden. So mussten wir ein kleines Flussbett durchqueren und auch über Zäune steigen. Letztlich entschieden wir uns einfach quer über ein Feld in Richtung befestigte Straße zu fahren. Diese stellte sich dann als Autobahn heraus. Bei einer Unterführung legten wir wind- und wettergeschützt unsere erste Pause ein. Wir waren schon auf der kurzen Strecke gut abgekämpft. Irgendwie auch ungläubig dass die Strapazen schon wieder weitergehen sollen. Und sie sollten weitergehen. Es warteten noch einige Abenteuer auf uns. Czytaj więcej

  • Kurz vor Selenogorsk

    6 lipca 2017, Rosja ⋅ ☀️ 13 °C

    Dieser erste Tag schien uns schonwieder alles abzuverlangen. Die Strecke führte uns durch ein Waldstück, welches mit unterschiedlichsten Untergründen auf uns wartete. Schotter, Loch an Loch, Wurzelwaldboden, ausgelegte Dachkacheln, Zentimeter tiefer Matsch mit Wasserlöchern. So kamen wir langsamer voran als erwartet und dementsprechend sahen auch unsere Räder aus. An einer kleinen Weges- Öffnung kamen wir wieder an die Ostsee heran und machten eine kleine Pause direkt am Wasser. Von weitem war noch die Silhouette der Stadt noch zu erkennen. Gut gestärkt und etwas erholt, ging es weiter. Nur noch wenige Kilometer bis zu unserer ersten Unterkunft. Czytaj więcej

  • Selenogorsk

    6 lipca 2017, Rosja ⋅ ☀️ 12 °C

    Insgesamt war es sehr feucht und ungemütlich vom Wetter her. Und kurz vor Selenogorsk fing es dann auch noch richtig an zu regnen. Mal wieder ziemlich spät kamen wir an unserem kleinen Hotel an und mussten verdutzt feststellen, dass das Restaurant schon geschlossen hatte. Also machten wir uns zu Fuß auf Erkundungstour.

    Selenogorsk ist hübsch gestaltet. Für junge Leute gibt es hier alle Attraktionen. Einen Zoo, Beach, Fußball, Tennis, Minigolf, Freischwebeanlage und teure Neubau-Strandhäuser. Kleine Empfehlung von uns, kosten nur 3 Millionen Rubeln. Das Nest ansich zählt nur knapp 11.000 Einwohner. Am Wasser befindet sich ein kleiner Yachthafen und rund herum ist alles auf Tourismus ausgelegt.

    Wir mussten aber erstmal in die Stadt einen Supermarkt aufsuchen. Im ersten Supermarkt wurden wir auch gleich wieder rausgeschickt, weil die Kasse schon geschlossen war. Man verwies uns auf einen kleinen Kiosk ein paar Straßen weiter. Hier konnten wir uns dann doch noch mit ein paar Konserven und Streckenfutter eindecken. Gegessen hatten wir jetzt immer noch nicht. Im Städtchen waren die Bürgersteige hochgeklappt, hier gab es nix mehr. Also machten wieder uns wieder zurück und fanden an der Marina noch ein kleines Nobelrestaurant. Dieses war eigentlich auch schon fast geschlossen, aber wir wurden noch bedient und bekamen leckere Pizza gereicht. Der Kellner gab sich alle Mühe und war hellauf begeistert uns kennenzulernen. Ein schönes Fleckchen Erde hier.
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  • Polyany

    7 lipca 2017, Rosja

    Heute ging es weiter. Der gestrige Abend war eher frustrierend. Wir waren einfach viel zu spät im Ort. Nichts hatte mehr offen. Und heute morgen war es nicht viel besser. Zunächst gab es vor 10 Uhr kein Frühstück. Super. Also haben wir alles vorher verpackt und sind nach dem Frühstück gleich los. Schon faszinierend, das hier wirklich garkeiner Englisch sprechen konnte. Unser Russisch war ja mittlerweile garnicht schlecht. Aber wenn es um die Feinheiten ging, waren wir aufgeschmissen.

    Auf der ersten Strecke fuhren wir parallel zur großen Autobahn eine Landstraße entlang. Diese hatte auch zwischendurch einen ausgebauten Radweg. Wir fuhren und fuhren und merkten plötzlich, dass die Sonne wieder von vorn kam. Ein Blick auf die Karte ergab promp, dass wir falsch abgebogen waren und somit schon 5 Km in die falsche Richtung unterwegs waren. Es gab keine Alternativroute. Also mussten wir genau die gleiche Strecke wieder zurück fahren.

    Anschließend gaben wir wieder Hackengas. Heute hatten wir noch viele Kilometer vor uns. Auf der Landstraße ging es nun schnell voran und wir wurden zu Kilometerfressern. Bei Polyany machten wir dann endlich unsere erste Pause. Von unserem Startort aus waren es nur 35 Kilometer Entfernung, doch standen bereits 45 Km auf der Uhr.

    Bei unserer kleinen Rast gesellte sich ein sehr alter Hund zu uns. Auch wenn die Augen nicht mehr gut funktionierten, seine Nase erschnüffelt unsere Konserven und Miniwürsten 10 Meilen gegen den Wind. Anfangs noch ganz lustig wurde es jedoch immer lästiger. Er wollte auf meine "Geh Weg"-Kommandos irgendwie nicht so richtig hören. Also schnell alles auffuttern. Nachdem uns der Hund von Polyanki irgendwann wirklich auf die Nerven ging, kam dann auch langsam mal das Frauchen ("chen" ist eher das Antonym) aus dem Supermarkt, um ihn zurück zu pfeifen. So lernten wir also Babuschka's Höllenhund höchst persönlich kennen.
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  • Pause im Militärgebiet

    7 lipca 2017, Rosja ⋅ ⛅ 18 °C

    Befreit aus den Fängen von Babuschka's Höllenhund konnten wir also weiter radeln. Die Straße führte uns immer weiter durch den dichten Hexenwald.

    Auf der engen Landstraße fanden hin und wieder einspurige Bauarbeiten statt. An einer Baustelle tasteten wir uns langsam heran, da der Verkehr schon sehr gefährlich war. Wir mussten die Gegenfahrbahn benutzen und entschieden uns auf Kommando an der Baustelle vorbei zu fahren. Ich schaute nochmal schnell nach hinten, um auszuschließen, dass da nicht doch noch ein verrückter Autofahrer an uns vorbeirauschen will. Gleichzeitig achtete Martin vorn darauf und blieb auch sofort wieder stehen, weil da ein Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit entgegen kam. Einmal ins Pedal getreten konnte ich garnicht so schnell reagieren und knallte Martin direkt ins Hinterrad. Krawumm... Da lagen wir fast auf dem Asphalt. Die Bauarbeiter lachten uns aus, Maddin war sauer auf mich und ich war sauer auf diese Bauarbeiter. Zum Glück entstand kein größerer Schaden.

    Links und rechts waren alle paar hundert Meter Schilder in russischer Sprache angebracht. Man könnte meinen, dass sie aufgestellt wurden, um die braven Bürger vor Babuschka höchst persönlich zu bewahren. Beim genaueren Hinschauen und Entziffern der kyrillischen Buchstaben stellten wir fest, dass es sich um Militärschilder handelte. Nach einiger Zeit kamen wir in die kleine Stadt Kaminska hinein. Wir wunderten uns ein wenig, warum sich die Wohnhäuser hinter Zäunen und Mauern befanden. Zugang bekam man nur durch Kontrollstationen an den jeweiligen Zufahrten. Soldaten mit Gewehren standen davor. Links und rechts schien sich neben den normal wirkenden Wohnhäusern ein großes Trainingsgelände zu befinden. Hier wohnten die Soldaten mit ihren Familien. Ab und zu lief ein Soldat in Begleitung seiner Frau und einem Kinderwagen die Straße entlang. Auf der gegenüberliegenden Seite kam uns eine große Truppe im Marschschritt entgegen. Sie musterten uns in der typischen Form, die wir als Marsmenschen in Russland bereits gewohnt waren. Einige grüßten zu uns rüber. Und in ordentlicher Soldatenmanier grüßte ich mit der Hand am Helm (Fahrradhelm) zurück. Hier wollten wir lieber keine Pause machen. Es versteht sich von selbst, dass wir die Handys in den Taschen gelassen und kein Fotos gemacht haben. Um uns herum war ein riesiges großes Militärgebiet.

    Also wo jetzt Pause machen? Es half nix. An einer Waldabbiegung ein paar Kilometer weiter hielten wir an, um zu rasten. Nur nicht zu weit rein laufen. Nach einer Weile fanden dann auch wieder die Mücken gefallen an uns. Also möglichst in die Sonne stellen. Wer lange rastet, der rostet und wird von Mücken zerstochen. Also kurz andehnen und wieder rauf aufs Rad.
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  • Wyborg

    7 lipca 2017, Rosja ⋅ ☀️ 17 °C

    Und wieder hatten wir viel erlebt auf der Strecke. So langsam trieb es uns immer weiter nach Nordwesten. Am Abend erreichten wir Wyborg.

    Unser kleines schnuckeliges Hotel war versteckt hinter russischen Plattenbauten. Anhand der Architektur der Gebäude konnte man erkennen, dass die Stadt schon etwas mehr Geschichte aufzuweisen hat.

    An der Rezeption angekommen checkte ich nochmal das Vorderrad. Die Minibar im Hotelzimmer war eher spärlich befüllt. Wir hatten Hunger. Im Erdgeschoss platzten wir in eine Hochzeitsgesellschaft. Hier gab es leider nichts zu Essen für uns. Also gingen wir los, die Stadt erkunden.
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  • Abends in Wyborg

    7 lipca 2017, Rosja ⋅ ☀️ 16 °C

    Wyborg ist eine schöne alte Stadt. Hier spührt man einen großen westlichen Einfluß, der in ihrer langen Geschichte zu begründen ist.

    Wyborg war im Mittelalter von den Schweden gegründet worden. Eine reiche Handelsstadt. Im Laufe ihrer Geschichte wechselte Sie jedoch mehrmals den Besitzer. Zwischenzeitlich war Wyborg schon einmal Teil des Russischen Reichs. Ab 1812 gehörte es jedoch vollständig zum autonomen Großfürstentum Finnland und ab 1917 zum unabhängigen Finnland. Dort war Wyborg die zweitgrößte Stadt des Landes. Nach dem Winterkrieg 1939–1940 wurde die Stadt von der Sowjetunion einverleibt und die einheimische finnische Bevölkerung wurde ins verbleibende Finnland vertrieben. Die Stadt schien von nun an auf einem verlorenen Posten zu sein.

    Wir fanden auf dem Marktplatz unweit der Festung ein tolles Restaurant im "Runden Turm" mit Musik und Tanz. Das erinnerte schon irgendwie an eine alte Ritter-Gaststube. An den Wänden waren Bilder und Schriften der Stadtgeschichte teilweise in lateinisch und schwedisch aufgetragen, was erkennen ließ, dass Wyborg immer wieder stark umkämpft gewesen war. Über uns war der lateinische Spruch "PER ASPERA AD ASTRA" zu lesen, was soviel bedeutet wie "Nur über raue Pfade gelangt man zu den Sternen". Wie passend zu unserer Reise. Sehr schönes Ambiente, preiswertes Essen und leckeres Bier.

    Auf dem Weg zu unserem kleinen Hotel fanden wir am Hafen noch einen kleinen Schankbetrieb. Vor unserem Hotel stand auch schon wieder die Polizei. Ich nahm kurz Kontakt auf und bat um ein Foto.
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  • Finnland

    8 lipca 2017, Finlandia ⋅ ☀️ 17 °C

    Pause in Finnland.

    Heute morgen mussten wir schnell zur Post, um die Postkarten wenigstens noch von Russland aus abzuschicken. :-) In der alten Post musste man Nummern ziehen, die versteckt hinter der Einganstür aus einem russisch sprachigen Terminal kamen. So wartete man also in dem hübschen Saal bis einem an einem Monitor die Nummer und der Bearbeiterplatz zugewiesen wurde. Moderne trifft auf Antike. Gegen 12 kamen wir dann endlich los.

    Bis nach Hamina sind es rund 100 km. Die ersten 60 Kilometer rödelten wir auf der Autobahn ab. An der Grenze zu Finnland verlief alles reibungslos. Sie schauten uns alle skeptisch an, weil wir mit Fahrrädern kamen. Fußgängerverkehr gibt es hier nicht. Schnell einen Stempel in den Pass und "Europa du hast uns wieder" . Jetzt machen wir eine kleine Pause. Den Euro-Radweg haben wir gleich gefunden. Klasse ausgebaut hier. Bis nach Hamina sind es jetzt nochmal 50 Kilometer.
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