Egypt
Ras Nasrani

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5 travelers at this place:

  • Day2

    Wir erwachen gegen 08:30 Uhr, mäßig ausgeschlafen, an diesem wunderschönen Ort. Vor unserer Hüttentür ist eine Terrasse mit riesiger Hängematte und einer bequemen Sitzecke, dahinter sofort der Strand mit großen Bastschirmen und Liegen, Palmen und Bougainvillen und natürlich das Meer. Die Luft ist wunderbar warm und es könnte alles so schön sein, wenn dieser Mist mit den Pässen nicht wäre. Die Leute von der Tauchbasis sind super und versuchen zu helfen wo sie können, sie fahren Felix und Jonas zur Polizeiwache und schicken auch noch einen Übersetzer mit. Aber -es geschehen noch Zeichen und Wunder- kurz vor Ankunft kommt ein Anruf vom Flughafen, die Pässe wurden in einem Mülleimer gefunden (der ja in der Nacht angeblich schon intensiv durchsucht worden war....aber na ja, Schwamm drüber). Uns wird ganz schwach vor Erleichterung und können unser Glück kaum fassen; haben wir uns doch in Gedanken schon zurück nach Kairo fliegen und mit dem Konsulat und den ägyptischen Behörden rumstreiten sehen.
    Also fahren die Jungs schnell zum Flughafen, werden dort von Polizist zu Polizist gereicht, bis sie beim Sicherheitschef des Flughafens ankommen - und tatsächlich, die Pässe, unsere Tauchausweise und unserer Tauchlogbücher haben sich wieder angefunden. Die Pass-Tasche, die 20 € und die Krankenversicherungskarten sind verschwunden, aber die sind ja am einfachsten zu ersetzen.

    Unterdessen sind Lea, Nele und ich am Strand, buddeln wie die Weltmeister im Sand und genießen das warme Wasser. Die Taucherei hat sich ja nun leider etwas verzögert, aber immerhin tritt Jonas schon mal zum Checkdive an, während Felix und Nele Mittagsschlaf halten und Lea und ich unsere Schnorchelausrüstungen ausprobieren. Nach anfänglicher Irritation traut sich Lea schon ganz viel und zeigt mir unter Wasser ganz viele bunte Fische, Muscheln und Korallen. Es macht richtig Spaß! Leider ist es etwas bewölkt und teilweise weht kräftiger, warmer Wind, aber für uns werden die Temperaturen dadurch eher angenehmer.
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  • Day3

    Sunshine Divers Tag 2

    May 8 in Egypt

    Gestern spätabends hat sich der Reisetrupp durch die Ankunft von Oma Anne vervollständigt. Entsprechende Jubelgesänge waren heute früh aus der Kinderbettecke zu vernehmen, die SOFORT Oma Anne zu sehen verlangten. Onkel Jonas ist heute mit dem Tauchboot nach Tiran unterwegs, um dort die Unterwasserwelt zu erkunden und seine Advanced Open Water Diver-Zertifizierung voranzutreiben. Wir warten leider immer noch auf unseren Checkdive, da diese ganze Passproblematik auch die Tauchplanung ziemlich durcheinandergewirbelt hat. Nach dem Frühstück legen wir die 10m zum Strand zurück, verbringen einen entspannten, sonnigen, warmen Vormittag am Strand und gehen am wunderschönen Hausriff schnorcheln. Um 12:30 Uhr gehen wir den üblichen Papierkram erledigen und Ausrüstung zusammensuchen, um 13 Uhr soll es losgehen. Das andere deutsche, ältere Pärchen, welches noch mittaucht braucht allerdings eine halbe Ewigkeit bis sie halbwegs fertig sind, und im Wasser gehen die Probleme weiter, man fragt sich, wie und wo und wann die ihre Brevetierung erreicht haben. Der Typ kommt, trotz mehrfacher Gewichtnachladungen, einfach nicht nach unten, sonden schwimmt wie ein Korken auf der Oberfläche, dafür verliert er bei seinem Gerudere seinen Ehering, den wir dann erstmal auf dem kieseligen Meeresboden suchen müssen. Als er endlich unten ist, wird auch viel gerudert und hilflos umhergetrieben und nach sage und schreibe 35 min hat er seinen 12l-Tank leergeatmet. Wir tauchen also etwas enttäuscht und leicht genervt mit 120 bar Restluft auf, gesehen haben wir in der kurzen Zeit nicht so viel. Unsere eigene Performance steht dagegen natürlich super da, so dass wir ohne weiteres die Erlaubnis für Bootstauchgänge bekommen. Die beiden anderen bekommen Bootsverbot und einen Auffrischkurs empfohlen, was aber in unseren Augen wirklich vernünftig ist und für den hohen Standard der Tauchbasis spricht. Na gut, morgen wird tauchtechnisch hoffentlich alles besser, da ist ein Bootstauchausflug in den Ras Mohammed Marine National Park und abends noch ein Nachttauchgang geplant.
    Der Nachmittag plätschert dann zufrieden am Strand dahin, wir machen noch eine ausgiebige Schnorcheltour. Wir setzen uns, als es dunkel zu werden beginnt, zum Abendessen in das hauseigene Restaurant direkt am Strand und genießen Pizza, Pasta, ein Gläschen Wein, Kerzenschein und die warme Abendluft.
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  • Day6

    Strandtag

    May 11 in Egypt

    Wie immer, wenn man eigentlich hätte ausschlafen können, richtet sich um 06:20 Uhr ein kleines Erdmännchen im Kinderbettchen auf und ich höre "Mama....Attehn!" :-(
    Ein knappes Stündchen schaffen wir noch im Bett zu schmuseln, dann ist auch die große Schwester unwiederbringlich wach und wir beginnen den Tag. Beim Verlassen unseres traumhaft klimatisierten Zimmers trifft uns heute früh fast der Schlag, schon um kurz nach sieben lastet eine drückende Hitze auf der Sharks Bay, das Thermometer zeigt bereits 35 Grad. Laut des Besitzers der Tauchbasis, Klaus, erwarten wir heute 39 Grad... Der Wellengang ist immer noch ganz erheblich, der (kühlende) Wind von gestern hat sich aber gelegt. Die Hitze steht. Wir genießen erstmal unser Frühstück mit fantastischen Spiegeleiern, Gemüse, dunklem Brot und frisch gepresstem Orangensaft.
    Onkel Jonas ist heute zum Bootstauchen aufgebrochen, aber wegen des Wellengangs wurde der Hafen in Sharm El Sheikh kurzfristig gesperrt und die ganze Tauchtruppe kehrt unverrichteter Dinge zurück in die Basis.
    Wir ziehen mit Sack und Pack an den Strand, wo sich die Wellen heute tosend am Riff brechen und versuchen uns möglichst wenig zu bewegen :-) Baden ist eher schwierig, da erhebliche Strömungen einen gerne auf das seeigelgespickte Riff tragen, so verdaddeln wir entspannt den Vormittag mit Malen, Lesen und Liederhören. Bei einem Strandspaziergang finden wir einen kleinen Mini-Seeigel, den wir zurück ins Meer zu seiner Mama befördern. Felix und Jonas wollen 11 Uhr zum Strandtauchgang aufbrechen, aber auch dieser wird aufgrund der Wetterkonditionen abgesagt - man würde eh nur aufgewirbelten Sand sehen. Nachdem sich die Herren lange darum gezankt haben, wer jetzt mit Nele im klimatisierten Zimmer Mittagsschlaf halten darf, legen sie sich - eine wahrhaft salomonische Lösung - beide mit hin. Oma Anne, Lea und ich flüchten in den Schatten. Wir staunen über fieseste Sonnenbrände in allen Stadien und die Ignoranz der knallharten Menschen, die sich bei der Hitze über Mittag noch schön in die Sonne packen...Ein Wüstenwind ist aufgekommen, der uns die heiße Luft entgegenbläst, es ist wirklich sehr warm heute. Nach dem Mittagessen (Nele schläft immer noch, den Rest hat der Hunger rausgetrieben), als die Wellen etwas nachlassen, gehen Lea und ich gerade schön schnorcheln, als mich das Pfeifen des Strandguards aufhorchen lässt, er winkt aufgeregt und bedeutet mir an Land zu kommen. Lea und ich schwimmen zurück, neben ihm steht eine Frau mit Nele auf dem Arm....Nele ist wohl aufgewacht, still und leise aus dem Zimmer gewandert, stand dann dort in der prallen Sonne und schaute sich erstmal entspannt um. Der 10 m weiter im Restaurant sitzende Felix hat natürlich nix gehört, da das Babyphone bei Neles heimlichen Abgang nicht angesprungen ist. Immerhin kann jemand Nele zumindest mir zuordnen und so wird sie an den Strand gebracht! Puh, das hätte ja auch anders ausgehen können...
    Den restlichen Nachmittag verbringen wir mit Baden, Schnorcheln und einem kurzen Abstecher auf den Bootssteg, wo der unerträglich heiße Wind gleich mal Neles Mütze ins Meer weht, sie kann aber von zwei beherzten Touristen mit Luftmatratze geborgen werden.
    Gegen Abend legt sich der Wellengang so weit, dass wir zu einem finalen Nachttauchgang aufbrechen. Oma Anne übernimmt wieder die Heldenrolle und wir stapfen in der Dunkelheit wie schwer beladene Schnecken mit komplettem Tauchgepäck über den Strand und tauchen ab. Zunächst herrscht ziemlich schlechte Sicht, aber das bessert sich bald und wir sehen noch zwei Oktopoden, und endlich auch die ersehnte Spanische Tänzerin. Felix ist außer sich vor Entzückung und anschließend sehen wir noch einem Lion Fish bei der Jagd zu - es war ein guter Abschluss für einen super Tauchurlaub!
    Zurück an Land gibt es ein weiteres Highlight, Felix hat bei dem übernetten Kellner des Restaurants ein Beduinendinner organisiert, es gibt gegrillte Dorade auf orientalische Art mit Reis. Sehr lecker!
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  • Day2

    Hotel Siva Sharm

    April 1 in Egypt

    Ein grosszügiges und sehr entspanntes Hotel, dass vor allem durch die echte Freundlichkeit und die Hilfsbereitschaft der Mitarbeiter besticht. Lobby und Restaurants sind ganz oben... zum Pool und zum Strand fährt man sieben Stockwerke nach unten, was daran liegt, dass das Hotel direkt an den Hang und die Klippen gebaut ist. Strand gibt es keinen, dafür Plateaus mit Sonnenliegen und direkten Zugang zum Hausriff über einen Steg. Eingebettet ist alles in eine wunderschöne Gartenanlage und man hat trotz der vielen Gäste nie das Gefühl, es sei überlaufen.Read more

  • Day4

    Die Shopping Mall erinnert ein bisschen an Disneyland, viel Bling Bling und LED Palmen und allerlei Zeugs, das kein Mensch braucht. Wer bitte will in der Wüste Schlittschuh laufen?
    Trotzdem waren wir ein paar mal dort... es ist von unserem Hotel fußläufig in zehn Minuten erreichbar und war die perfekte Strecke für einen Abendspaziergang nach dem Essen. Es gibt unzählige Geschäfte, Bars und Restaurants, die Verkäufer lassen einem ziemlich in Ruhe und man hat viel zu gucken. Mehr nicht!Read more

  • Day101

    15.4. karsamstag in aqaba

    April 16, 2017 in Egypt

    früh am Morgen in der einzigen Hafenstadt Jordaniens im 4-ländereck Ägypten, israel (eilat), jord. und saudi-arabien
    am Ende des gleichnamigen golfes angekommen und bald mit über 50 reisebusse weiter zum weltkulturerbe petra.
    zuerst nordöstlich via Autobahn ca 100 km Richtung Hauptstadt amman, dann ca. 50 km nach nordwesten über die panoramastrasse der könige, einem hist. karawanenweg auf dem bereits Moses die Israeliten aus Ägypten zurückgeführt hat und den auch die hl. 3 Könige benutzt haben sollen. die Strassen führen ziemlich ansteigend zuerst durch das küstengebirge , von mir zebragebirge benannt, weil die Felsen der wie überall völlig baum- und strauchlosen landschaft mit vielen dunklen Bändern (graniteinlagerungen während der erdfaltung) durchzogen sind. danach weitere Gebirge aus weichem Gestein ähnlich der dolomiten mit grossen schuttkegeln auf einem hochplateau mit etwas land- und weidewirtschaft (schafe/ziegen). und wenige ansiedlungen. die königsstrasse kann man sich vorstellen wie die schwarzwaldhochstrasse mit fantast. Panoramaausblicken in eine zerklüftete Landschaft - nur eben ohne Bewuchs. dann das proppevolle petra,die Hauptstadt des einst mächtigen nabatäerreiches, der Kern belegen in einer tiefen Schlucht (zwangspass aller karawanen) mit in den Fels gehauenen Häusern, Magazinen, Gräbern etc. und einem grossen theater. durch den ca. 2 km langen engpass mit bis zu 100 m senkrecht oder überhängend aufragenden buntfarbenen felswänden bis zum eigentlichen stadtzentrum zwängen sich nicht nur menschenmassen, sondern z. t. in halsbrecherischer geschwindigkeit auch unzähliche pferderischkas mit gehbehinderten oder auch nur lauffaulen touristen. daneben werden auch transporte mit araberpferden, eseln und kamelen angeboten, ausserhalb der schlucht auf einem eigens angelegten geläuf wie bei einer trabrennbahn (so geht es dort auch zu). auch bei meinem 2. Besuch nach 40 jahren an diesem faszinierenden Ort wieder nicht alles gesehen. der Trip für mich einer der reisehöhepunkte!
    Wetter gut, in der Schlucht angenehm kühl. am Abend letztmalig südkurs (den ganzen Golf zurück) und dann scharf über back in den Golf von suez nach Norden, hin zum suezkanal, wo unser Schiff um 4.00 h eine ganz bestimmte Position
    innerhalb eines Konvois für die passage auf der neuen ostroute eingenommen haben muss. am Sonntagabend sollten
    wir dann suez und damit wieder das Mittelmeer erreicht haben.

    bye bye du wundersames Arabien.

    Martin
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Ras Nasrani

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