• Fahrtenschreiber
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Das ist der Hammer

Im Frühsommer 2019 verbanden wir den Tórshavn Marathon auf den Färöer Inseln mit einer Städtereise nach London und Kopenhagen Läs mer
  • Guesthouse Hugo

    1 juni 2019, Färöarna ⋅ 🌧 7 °C

    Das Guesthouse ist nicht unbedingt auf dem neuesten Stand, aber liebevoll eingerichtet und die Besitzer sind rührend um uns bemüht:
    Nach unserer Rückkehr im Guesthouse Hugo bot uns der Vermieter einen Zimmertausch an (Begründung: Dort habt ihr Meerblick), den wir gern annahmen.
    Wir wechselten also vom "Blumenzimmer" zum "Vogelzimmer", sogar mit Vogelkäfig und künstlichen Vögeln drin. Muss einem nicht gefallen, witzig ist es allemal.
    Und zum Frühstück hat man einen tollen Blick aus der Gemeinschaftsküche auf die Bucht und das Meer.
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  • Da ist das Ding !

    2 juni 2019, Färöarna ⋅ 🌧 10 °C

    Heute fand nun endlich die Veranstaltung statt, die der Anlass unseres Besuchs auf den Färöern war, der Torshavn Marathon. Thomas hatte sich für die Halbmarathon-Distanz angemeldet. Da zeitgleich das Aufstiegsspiel der BSG Chemie Leipzig gegen den FC Eilenburg lief, entsprechend gekleidet.
    Das Wetter spielte allerdings überhaupt nicht mit: 8 Grad, Regen und heftiger Wind, echt schwere Bedingungen also.
    Die Strecke führte zwei Mal durch die Stadt und dann am Meer entlang, trotz des miesen Wetters ein echt tolles unvergessliches Erlebnis.
    Zunächst eher eine spleenige Idee, dann ein Jahr Vorbereitung und jetzt war es endlich soweit: Nach 2 Stunden 9 Minuten und 18 Sekunden kam Thomas ins Ziel und hielt die begehrte Finisher-Medaille mit Thors Hammer in der Hand!
    Der Sieg und (der damit verbundene) Aufstieg von Chemie machte den Tag perfekt.
    Jetzt heißt es für ihn Füße hoch und regenerieren.
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  • In den hohen Norden

    3 juni 2019, Färöarna ⋅ ⛅ 9 °C

    Nach dem Kraftakt gestern war an eine ausgedehnte Wanderung heute nicht zu denken.
    Deshalb setzten wir uns in den Bus und fuhren einmal quer über die Inseln, von Sorvagur im Südwesten über Torshavn und Klaksvik bis nach Vidareidi im Nordosten.
    Trotz mehrfachen Umsteigens kamen wir pünktlich hin und wieder zurück, und die Busfahrer waren alle ausnehmend freundlich und hilfsbereit.
    Die Fahrt an sich war bereits ein Erlebnis. Das Sauwetter von gestern hatte sich verzogen und es herrschte Windstille, bei der einem die 8 Grad am Morgen gar nicht so kalt vorkamen. Die Landschaft überraschte immer wieder mit neuen Ausblicken und das Meer, Buchten und malerischen Wasserfällen.
    In Klaksvik nutzten wir die Pause zur Erkundung des Ortes. Auffällig ist die Kirche aus Stein mit ca. 30 Meter frei daneben angeordneten Glockenturm aus Holz - und dass es eine Sparkasse gibt.
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  • Heaven on earth

    3 juni 2019, Färöarna ⋅ ⛅ 10 °C

    Für die Fahrt nach Vidareidi wurde ein deutlich kleinerer Bus genutzt als die sonst hier üblichen Coaches und es war schnell klar, weshalb:
    Die Straße führte durch zum Teil so enge Tunnel, dass es nur eine Fahrbahn und Ausweichbuchten zwischendurch gab. Ein Reisebus wäre da niemals durchgekommen.
    Vidareidi liegt malerisch am Nordatlantik und ist der bisher am höchsten im Norden gelegene Ort, den wir bereisten. Von hier aus kann man direkt übers Wasser zum Nordpol "sehen", Land liegt dazwischen keines mehr!
    Wir entdeckten eine tolle kleine Bucht, die direkt aus dem "Herrn der Ringe" hätte stammen können. (Thomas fand, dass die Färöer an vielen Stellen wie verwunschen oder verzaubert aussehen.)
    Als dann auch noch die Sonne herauskam, war auf einmal T-Shirt-Wetter.
    Wie sagte einer der Busfahrer auf der Tour hierher: This here is heaven on earth.
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  • Zurück ins schlechte Wetter

    3 juni 2019, Färöarna ⋅ ⛅ 10 °C

    Zurück an der Bushaltestelle entdeckten wir, dass die Schafhirten per "Kasse des Vertrauens" die Hörner ihrer Widder verkaufen - mussten wir natürlich nutzen ….
    Die Rückfahrt verlief, was die Busse angeht, ähnlich komplikationsfrei wie die Hinfahrt, die Busse kommen hier tatsächlich auf die Minute pünktlich.
    Das Wetter allerdings machte eine Rolle rückwärts und nach der Anmutung von Sommersonne kehrten wir zurück in graue Wolken und Regen.
    Das Abendessen gab es im Restaurant des Guesthouses Hugo, wo wir den (nach Aussage der Besitzer) "weltbesten Lachs" probierten. Er war wirklich toll!
    Inzwischen hat es angefangen zu stürmen.
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  • Nullnummer und Volltreffer

    4 juni 2019, Färöarna ⋅ ⛅ 5 °C

    Der Sturm von gestern setzte sich die ganze Nacht fort und brachte den Regen mit.
    Die geplante Wanderung fiel also ins Wasser und wir machten uns einen ruhigen Vormittag.
    Aus Mitleid brachte unsere Vermieterin Kaffee und selbstgebackene Cookies vorbei, eine liebe Geste.
    Gegen 14:00 Uhr wurde uns langweilig, daher setzten wir uns in den Bus nach Tørshavn.
    Das dortige Einkaufszentrum mit Namen SMS wird sogar im Reiseführer erwähnt, ist aber eher enttäuschend. Im benachbarten Stadion landete Thomas allerdings dann mit einem verwandelten Elfer einen Volltreffer in Vorbereitung des Länderspiels am kommenden Freitag gegen Spanien.
    Hoffentlich hört der Regen bis morgen auf.
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  • 2x 200 Kronen

    5 juni 2019, Färöarna ⋅ ⛅ 8 °C

    Das Wetter hatte sich beruhigt (8 Grad, bedeckt, ab und zu etwas Niesel) und lud zum Wandern ein. Wir hatten uns eine Route aus einem Wanderführer herausgesucht, die vom Nachbarort Midvagur zum Wasserfall Bosdalafossur und zurück führt, ca. 10km.
    Zu unserer Überraschung war der Pfad durch einen Zaun mit Tor abgesperrt und ein junger Mann verlangte pro Person 200 Kronen (27,- EUR) Eintritt. Auf unsere entsprechende Frage meinte er, die Inseln würden von so vielen Touristen besucht, dass die Natur leidet und deswegen wolle man über die Gebühr den Andrang regulieren. Klingt nach Ausrede für Geldschneiderei und ist auch eine, da der Eintrittspreis nirgend publiziert wurde und man zum Beginn der Wanderung auf einem offiziell empfohlenen Weg(!) vor vollendete Tatsachen gestellt wird.
    Überhaupt ist bei uns der Eindruck entstanden, dass man auf den Färöern mit dem ständig steigenden Strom von Touristen nicht so recht umzugehen weiß. Einerseits ist das Geld natürlich willkommen, andererseits wollen die Färöer wohl lieber ihr eigenes Ding machen.
    Wir bezahlten jedenfalls zähneknirschend und wanderten auf einem felsigen, z.T. schlammigen Pfad zunächst auf die Klippe der Steilküste und dann an die Stelle, wo der größte See der Färöer Inseln sein Wasser über einen spektakulären Wasserfall in den Atlantik gießt. Sehr beeindruckend das Ganze und nur von den tiefhängenden Wolken buchstäblich getrübt.
    Zum Schluss mussten wir zwei Zäune überklettern, um die Runde auf dem vorgegebenen Weg absolvieren zu können.
    Von Verwendung des Eintrittsgeldes war recht wenig zu sehen, man wollte uns wohl die maximal naturbelassene Wandererfahrung zuteil werden lassen. Das hat jedenfalls funktioniert, wir haben sogar etwas Sonne abbekommen.
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  • Dieser Weg wird kein leichter sein

    6 juni 2019, Färöarna ⋅ ⛅ 7 °C

    Der letzte Tag auf den Färöern begann mit Sonnenschein und klarer Sicht. Das richtige Wetter für eine letzte Wanderung!
    Zunächst also mit dem Bus nach Torshavn, auf der Fahrt schnell noch das prima Wetter für ein paar Fotos genutzt.
    Von Torshavn aus führte der steinige Weg über eine Hügelkette Richtung Kirkjubour im Süden der Insel. Wegen der hohen Luftfeuchtigkeit kamen wir trotz nur 8 Grad Lufttemperatur ordentlich ins Schwitzen.
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  • Zwei Kirchen und fünf Häuser

    6 juni 2019, Färöarna ⋅ ⛅ 8 °C

    Kirkjubour wird hier ziemlich gehypt und den ganzen Tag über von Einzeltouristen und Reisegruppen besucht. Hauptgrund ist, dass der winzige Ort im 13. Jahrhundert gleich über zwei Kirchen (evtl. sogar drei) verfügte und zeitweise Bischofssitz für die Färöer Inseln war. Vom ehemaligen Dom sind jedoch de facto nur noch die Grundmauern erhalten und einen großen Teil des Ortes hat sich der Atlantik geholt.
    Da wir den Bus um wenige Minuten verpassten, hatten wir jede Menge Zeit zur Erkundung und zum Geocachen.
    Die gut erhaltenen Bauernhäuser aus Holz sind eine Augenweide und zum Teil auch noch bewohnt.
    Kurz nach 15:00 Uhr brachte uns der kostenlose(!) Bus zurück nach Torshavn und gegen 17:30 Uhr waren wir wieder in Sorvagur.
    Jetzt heißt es Kofferpacken und morgen früh auf nach Kopenhagen.
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  • Zurück in den Sommer

    7 juni 2019, Färöarna ⋅ 🌧 6 °C

    Die Färöer Inseln machten uns den Abschied leicht - das miese Wetter war zurückgekehrt.
    Als Ausgleich brachte uns "unser" Busfahrer mit dem Linienbus direkt zum Flughafen, obwohl die Fahrt dort eigentlich vorbeigegangen wäre. Wirklich ein netter Kerl!
    Nach zwei Stunden landete der Airbus A319 in Kopenhagen und wir waren (wieder per Bus) ruck-zuck im Hotel. Das Radisson Blu liegt ideal am Rande des Stadtzentrums, ist jedoch deutlich in die Jahre gekommen.
    Wettermäßig haben wir uns enorm verbessert, T-Shirt und kurze Hose sind angesagt. Nach dem Check-In ging es auf Erkundungstour in die Stadt.
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  • Kopenhagen in grün-weiß

    7 juni 2019, Danmark ⋅ ☁️ 17 °C

    Kopenhagen ist heute von grün-weiß gekleideten Fussballfans geflutet, da am Abend Dänemark gegen Irland in der EM-Qualifikation spielt.
    Aber auch ansonsten war die Innenstadt voller Besucher.
    Ein vorgezogenes Abendessen nahmen wir im Cock´s & Cows, einem guten Burger-Laden, ein. Nach dem ausgedehnten Spaziergang machten wir es uns im Hotel gemütlich.Läs mer

  • Kreuz und quer durch Kopenhagen (1)

    8 juni 2019, Danmark ⋅ 🌧 18 °C

    Der Tag begann mit einem heftigen Unwetter, so dass wir erst gegen 11:00 Uhr das Hotel verlassen konnten. Zum Glück hatten wir gestern bereits gut "vorgearbeitet", so dass das Programm nicht zu umfangreich wurde.
    Am Wasser entlang liefen wir zum Schloss Amalienburg, wo wir der Wachablösung um 12:00 Uhr beiwohnten, ein Riesenspektakel für zahlreiche Touristen, wenn auch nicht ganz so gut besucht wie am Londoner Buckingham Palace.
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  • Kreuz und quer durch Kopenhagen (2)

    8 juni 2019, Danmark ⋅ ⛅ 19 °C

    Danach ging es durch das Kastell (ehemalige Festungsanlage) zur Statue der kleinen Meerjungfrau. Neben dem obligatorischen Selfie konnten wir dort auch unseren 700. Geocache holen.
    Auf dem Rückweg in die Innenstadt gönnten wir uns eine Pause inkl. Sandwich (aus hausgemachtem Brot - lecker!) in bzw. vor einem winzigen Cafe mit unglaublich netten Besitzern.Läs mer

  • Christianshavn

    9 juni 2019, Danmark ⋅ ⛅ 17 °C

    Unser Flieger ging erst 16:10 Uhr (dachten wir), also blieb am Vormittag nach genügend Zeit, den Kopenhagener Stadtteil bzw. die Insel Christianshavn zu erkunden.
    Wie in den beiden Tagen zuvor orientierten wir uns an einer Route für einen Stadtrundgang, den ein freundlicher Zeitgenosse ins Internet gestellt hatte.
    (Die Route ist insgesamt 15km lang und eigentlich für das Rad gedacht, wir verteilten sie auf drei Tage zu Fuß. )
    Christianshavn hält nicht die ganz großen Sehenswürdigkeiten bereit, und wenn, dann waren sie sonntags für Touristen geschlossen - wie die beiden Kirchen, die wir gerne besucht hätten. Die eine wegen des dort verborgenen Caches, die andere wegen der Turmbesteigung per außen umlaufender Wendeltreppe. Pech gehabt!
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  • Blumenkinder

    9 juni 2019, Danmark ⋅ ⛅ 16 °C

    Eine Sehenswürdigkeit konnten wir dann aber doch besichtigen - das Hippiedorf Christiania, das es seit den 50er Jahren in Kopenhagen auf der Insel Christianshavn gibt.
    Allerdings wurden wir den Eindruck nicht los, dass das Ganze eine ziemlich clevere Vermarktungsmasche ist und es mit der Hippiekultur in Christiania nicht mehr weit her ist.
    So werden bspw. die Einfahrten von automatischen (natürlich bunt bemalten) Pollern geregelt, wie man sie auch aus Großstädten hierzulande kennt …
    Die Graffittis waren dennoch eine Augenweide.
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  • Home sweet home

    9 juni 2019, Tyskland ⋅ ⛅ 22 °C

    Gegen Mittag hieß es dann Abschied nehmen von Kopenhagen.
    Fazit: Eine nette Stadt, die aber mit Metropolen wie London nicht mithalten kann.
    Schnell noch einen Cache geholt und ein Foto vom Hotel gemacht, dann ab zum Flughafen mit dem Bus.
    Dort angekommen, erwartete uns eine böse Überraschung: Die Abflugzeit hatte sich um 50 Minuten nach hinten verschoben!
    Für unsere Bahnverbindung nach Hause (obwohl großzügig geplant) verhieß das nichts Gutes.
    Die gesamte Crew und vor allem der Pilot legten sich allerdings mächtig ins Zeug: Statt einer Stunde Flugzeit landete die Boeing 737 bereits nach 40 Minuten(!) in Berlin Schönefeld - der Anschlusszug war gesichert.
    Kurz nach 21:00 Uhr waren wir dann wieder zu Hause, wo es ja auch ganz nett ist. :-)
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    Resans slut
    9 juni 2019