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Portugiesischer Frühling 2026

A 14-day adventure by Fahrtenschreiber Read more
  • Trip start
    March 22, 2026

    Marathon-Anreise

    March 22 in Portugal ⋅ ☀️ 19 °C

    Der Tag begann heute bereits kurz nach drei Uhr, da uns der Bus um 4:00 Uhr vom Moxy Hotel zum Berliner Flughafen brachte.
    Nach knapp drei Stunden Flug landeten wir gegen 9:10 Uhr überpünktlich in Lissabon.

    Dort ging es mit der Metro zunächst zum Hafen Cais do Sodré, wo wir mit der Fähre nach Seixal übersetzen wollten. Leider ging das nächste Schiff erst knapp 1,5 Stunden später und wir beschlossen, mit einer anderen Fähre nach Cacilhas zu fahren und von dort den Bus zu nehmen.
    Was nach kostengünstigem Sightseeing klang, erwies sich leider als die schlechteste Entscheidung des Tages: Ungefähr 3 Kilometer vor dem Ziel verkündete der Busfahrer zur „Begeisterung“ sämtlicher Passagiere, dass er wegen des heute stattfindenden Marathons umkehren und die restlichen Stationen nicht anfahren würde.
    Kurzerhand legten wir die restlichen Kilometer mit einem Uber zurück (Premiere!).

    Die nächsten Tage verbringen wir in der Wohnung eines Freundes von Thomas, toll eingerichtet, mit Blick auf den Tejo und nur wenige Gehminuten vom Wasser entfernt.

    Der erste Spaziergang führte durch Seixal, zunächst zum Restaurant Letras e Talheres und dann entlang der Uferpromenade auf einer 5km Runde.

    Für den Rest dieses buchstäblichen Marathon-Tags ist Couching angesagt :-)
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  • Ein Tag in Lissabon (1)

    March 23 in Portugal ⋅ ☀️ 16 °C

    Am ersten Tag war natürlich ein ausgedehnter Stadtrundgang (>12km) angesagt.
    Dazu ging es zunächst mit der Fähre (regulär und pünktlich) über den Tejo zum Cais de Sodré.
    Die Tour führte an vielen tollen Gebäuden und Parks bis hoch zum Gefängnis, einer burgähnlichen herrlich verspielten Anlage aus dem 19. Jahrhundert.Read more

  • Ein Tag in Lissabon (2)

    March 23 in Portugal ⋅ ☀️ 21 °C

    Vom Aussichtspunkt Park Eduardo VII hat man einen tollen Blick über die Stadt.
    Danach ging es so langsam wieder in Richtung Altstadt, durch kleine Gassen mit vielen Restaurants und Cafés.
    Zwischendurch konnten wir auch zwei der bekannten Standseilbahnen ungestört ganz aus der Nähe begutachten. Seit der Katastrophe von 2025, bei der 16 Menschen ihr Leben verloren, sind die Seilbahnen außer Betrieb und auch der imposante, Ober- und Unterstadt verbindende Aufzug fährt nicht.
    Im Rocco, einem aus Raum und Zeit gefallenen Nodelrestaurant, gönnten wir uns Eis und koffeinhaltige Heißgetränke.
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  • Ein Tag in Lissabon (3)

    March 23 in Portugal ⋅ ☀️ 22 °C

    Gestärkt ging es zum Abschluss zum Archäologischen Museum, das in der beeindruckenden Ruine einer mittelalterlichen Kirche in der Oberstadt zu Hause ist.
    Von dort aus kann man dann auch den schmiedeeisernen Aufzug bestaunen, der direkt auf einer belebten Einkaufsstraße in der Unterstadt endet.
    Mit den Einkäufen aus dem Supermarkt am Hafen bestiegen wir dann wieder die Fähre nach Seixal.
    Das Wetter spielt übrigens prima mit (23 Grad und sonnig).
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  • Monsanto

    March 25 in Portugal ⋅ ☁️ 18 °C

    Nach den beiden Tagen in Lissabon war uns heute nach etwas mehr Grün.
    Daher entschlossen wir uns zu einer kleinen Wanderung (10km) auf dem Monsanto, einem Hügel westlich von Lissabon.
    Zu erreichen ist das Gebiet mit Bus und Zug, wobei letzterer über die untere Ebene der „Brücke des 25. April“ fährt. Das Bauwerk wurde von der gleichen Firma errichtet, die auch die Bay Bridge in der San Francisco Bay gebaut hatten. Die Lissaboner Brücke wird gern mit der Golden Gate Bridge verglichen, ist jedoch quasi eine Mischung beider Brücken - die äußere Erscheinung ähnelt stark der Golden Gate Bridge, die beiden Etagen für Autos und Züge entsprechen dem Design der Bay Bridge.

    Die Wanderung wurde wegen der hohen Luftfeuchtigkeit zu einer teilweise schweißtreibenden Angelegenheit, von der wir uns bei einem leckeren Mittagessen im Monte Verde nebst Kaltgetränk erholten.
    Zum Abschluss bestaunten wir dann noch das Aquädukt aus dem 18. Jahrhundert mit seinen bis zu 65m hohen steinernen Bögen. Einst hatte es eine Gesamtlänge von 58km und versorgte Lissabon für mehr als 200 Jahre mit Trinkwasser.
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  • Castelo de S. Jorge

    March 26 in Portugal ⋅ ☀️ 18 °C

    Das Wetter heute versprach wieder herrlich zu werden, insbesondere was die Fernsicht angeht. Daher verwarfen wir den ursprünglichen Plan einer Runde durch das westliche Stadtgebiet Lissabons zugunsten einer Besichtigung der Burg, da sich von dort oben ein toller Blick auf Lissabon und Umland bietet.
    Bei der geführten Tour erzählte unser Guide Mathilde auf launige Art von der Historie der Befestigungsanlage, die im 7. Jahrhundert mit der Besiedlung durch die Phönizier begann. Später waren in der Region Römer, Westgoten und die Mauren ansässig.
    Im Jahr 1147 eroberte der spätere König Afonso I. mit tatkräftiger Unterstützung der Kreuzritter die Region von den Mauren.
    Ein Erdbeben im Jahr 1755 zerstörte die Anlage dann bis auf einen Wehrturm.
    Der Wiederaufbau erfolgte erst in den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts, allerdings nicht sehr originalgetreu sondern eher nach den romantischen Vorstellungen, wie eine mittelalterliche Burg auszusehen habe.
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  • Welcome to the jungle

    March 27 in Portugal ⋅ ☀️ 16 °C

    Heute klingelte der Wecker bereits um 5 Uhr - Fortsetzung des Urlaubs auf Madeira war angesagt. Und zeitiges Erscheinen ist auf dem Flughafen Lissabon immer eine gute Idee - die Warteschlange bei der Gepäckaufgabe zog sich einmal quer durch die Halle. Dank dem uberpünktlichen Fahrer war das aber kein Problem.

    Kurz nach 10 Uhr setzte die Maschine dann wegen heftiger seitlicher Böen ziemlich ruppig auf der Landebahn auf. Die Start- und Landbahn ist spektakulär auf zahllosen Betonstelzen an die Insel angebaut und der Anblick erinnert von der Ferne an einen Flugzeugträger, da die Startbahnen abrupt über dem Meer enden.

    Die etwas mehr als 34km zur Ferienwohnung legten wir im Mietwagen (Skoda Kamiq) zurück.
    Dabei erhielten wir einen ersten Eindruck von der Insel, in die sich Thomas quasi gleich verliebt hat: Die Straßen ähneln Achterbahnen - auf/ab, links/rechts und natürlich zu meist recht eng, sobald man von der Schnellstraße abgefahren ist.
    Sie schlängeln sich an den steilen Berghängen entlang und empor, die Häuser kleben teilweise wie Schwalbennester an den Felsen. Und immer wieder fantastische Ausblicke auf den Atlantik - fabelhaft!

    Unsere Ferienwohnung ist Teil einer einen Hektar großen, an einem steilen Hang liegenden Anlage. Das vorherrschende Motto hier lautet „Asien“, mit entsprechenden Dekorationen und Motiven überall.
    Sogar Volieren mit tropischen Vögeln gibt es, blühende Pflanzen sowieso.
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  • Tunnelblick

    March 27 in Portugal ⋅ ☀️ 16 °C

    Nach einem ersten Einkauf im Supermarkt rafften wir uns noch zu einer kleinen Wanderung (knapp 4km) auf.
    Der Rundweg auf immerhin ungefähr 600 Höhenmetern führte vorbei an einigen Aussichtspunkten und entlang von Wasserkanälen, die auch heute noch in Betrieb sind (aktuell jedoch trocken). Ein paar 100 Meter durchquerten wir dabei auch einen extra angelegten Tunnel.
    Nach Lissabon ist die tolle Landschaft eine willkommene Abwechslung.
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  • Funchal

    March 28 in Portugal ⋅ ☀️ 17 °C

    Da es heute nicht ganz so warm werden sollte wie an den kommenden Tagen, besuchten wir Madeiras Hauptstadt Funchal.
    Dort wird Cristiano Ronaldo noch ausgiebiger gehuldigt als auf dem portugiesischen Festland, da er in Funchal geboren wurde und seine Kindheit hier verbrachte. Gefühlt kommt er hier im eigentlich katholischen Portugal noch vor Jesus. Nicht nur gibt es ein Museum nebst Bronzestatue - Funchals Flughafen heisst offiziell „Cristiano Ronaldo Airport“.

    Unsere Tour führte zunächst entlang der Uferpromenade und später durch teilweise malerische Gassen.
    Insgesamt ist Madeira nicht so (massen-)touristisch wie die Kanaren, in Funchal gibt man allerdings diesbezüglich alles.
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  • Welcome to the jungle - jetzt erst recht

    March 29 in Portugal ⋅ ☀️ 14 °C

    Lag es an der Zeitumstellung? Es wurde jedenfalls ein ereignisreicher Tag.
    Mit dem Auto ging es zunächst auf ca. 1.600m Höhe zu einem Wanderparkplatz als Startpunkt der heutigen Tour.
    Für den Anfang standen lediglich etwa 7km auf dem Plan, die hatten es jedoch echt in sich.
    Nach dem ersten Abschnitt über Stock und vor allem Stein durch den letzten Lorbeerwald Europas wurde es naß:
    Vermutlich wegen der Regenfälle der vergangenen Wochen ergossen sich Wasserfälle nicht nur in die dafür vorgesehenen Levadas (Rinnen aus Stein oder Beton zum Transport das Wassers zu den Anbauflächen der Bauern) sondern mehrfach auch direkt auf den Wanderweg. So erhielten wir beide unfreiwillige Duschen und nasse Füße.

    Außerdem kletterten wir ziemlich häufig über umgestürzte oder abgebrochene Bäume, die den Weg versperrten.
    Ein weiterer Wegabschnitt war eher eine Kletterpartie quer durch den Wald, auf einem kaum noch erkennbaren Pfad.
    Und natürlich ging es dann nochmal ordentlich bergauf.

    Belohnt wurden wir allerdings mit unglaublichen Ausblicken auf die umgebenden Berge und Wolken. Fotos und Videos fangen das leider nur sehr unvollkommen ein.

    Zurück am Auto sprach uns ein junges Pärchen aus Tschechien (Decin) an. Sie mussten nach 5 Stunden Wandern leider feststellen, dass der Rückweg (nochmals 11km) wegen einer Tunnelsperrung nicht funktioniert.
    Kurzentschlossen brachten wir sie mit dem Auto zurück zu ihrem Parkplatz - unsere gute Tat für heute. Sie revanchierten sich mit einem Kaffee und wir kamen dadurch in eine wunderschöne Ecke Madeiras, in die es uns eventuell nicht verschlagen hätte.
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  • Im Norden heiter bis stürmisch

    March 30 in Portugal ⋅ ⛅ 15 °C

    Dem gestrigen Austausch mit dem tschechischen Pärchen hatten wir den Impuls zum Besuch des Inselnordens mitgenommen und setzten diesen gleich heute in die Tat um.
    Praktischerweise verläuft die einzige Nord/Süd-Verbindung unweit der Ferienwohnung, somit betrug die Fahrzeit bis zu unserem ersten Ziel Sao Vicente gerade mal eine halbe Stunde.

    Der Ort hat eine kilometerlange Uferpromenade, die wir auf ganzer Länge erkundeten. So kamen auch heute wieder knapp 9km zusammen.
    Die Nordküste Madeiras ist besonders in den Wintermonaten ziemlich stürmisch und mit den hohen Wellen ein Magnet für Surfer.
    Aber auch für uns Nicht-Wassersportler war sie ein lohnendes Ziel, einfach wegen der grandiosen Landschaft mit den hohen Felsklippen und meterhohen Wellen.

    Letztere boten insbesondere in Porto Moniz -unserem zweiten Ziel heute- in Verbindung mit der bis ins Meer reichenden erstarrten Lava ein spektakuläres Schauspiel, das zahllose Touristen anzog.
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  • Nimm 2

    March 31 in Portugal ⋅ ☀️ 13 °C

    Statt einer größeren Wanderung hatten wir uns für heute zwei kleinere Strecken von jeweils ca. 4km vorgenommen.
    Zunächst ging es wieder mit dem Auto auf knapp 1.500 Höhenmeter bis zu einem der zahlreichen Wanderparkplätze.
    Die erste Tour führte auf den 1.639m hohen Pico Ruivo do Paul, von dem aus man einen tollen Rundblick hat.
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  • Whale Watching mit H2O

    April 1 in Portugal ⋅ ☀️ 17 °C

    Darauf haben wir uns bereits seit Tagen gefreut: Heute fuhren wir mit einem Schlauchboot auf´s Meer zur Wal- (und Delfin-)Beobachtung.
    Der Anbieter H2O aus Calheta bietet entsprechende Trips mit Begleitung von Meeresbiologen (in unserem Fall aus Deutschland) an.
    Mit an Bord war auch eine Meeres-Schildkröte, die verletzt aufgefunden und hochgepäppelt, und nunmehr dem Ozean zurückgegeben wurde.
    Als erstes sahen wir einen Zweizahnwal, nach den Worten unserer Guide ein recht seltener Anblick, da diese Tiere locker zwei Stunden unter Wasser bleiben können.
    Auf dem Wasser entdeckten wir danach sogar noch zwei weitere Meeres-Schildkröten.
    Auf dem Rückweg wurde noch einiges an Müll eingesammelt, so dass der Trip deutlich länger als die vorgesehenen zwei Stunden dauerte.
    Insgesamt legte das Schlauchboot mehr als 36 km auf dem Wasser zurück - erreichte in der Spitze 70 km/h, was uns ordentlich durchschüttelte.

    Im Anschluss stärkten wir uns in einem der zahlreichen Restaurants am Hafen.
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  • Delfine wie du und ich

    April 1 in Portugal ⋅ ☀️ 18 °C

    Und dann gab es noch jede Menge Delfine zu sehen, und zwar genau zwei Arten - Gemeine Delfine (wie du und ich) sowie Streifen-Delfine.

    Wir hatten das Glück, die Tiere sowohl beim entspannten Spielen und Beobachten unseres Bootes als auch bei der Jagd verfolgen zu können. Letzteres mit bis zu 70 km/h im wildem Ritt über die Wellen. Da war das Boot auch mal über´m statt im Wasser.Read more

  • Völkerwanderung

    April 2 in Portugal ⋅ ☀️ 17 °C

    Als wir heute feststellten , dass relativ wenige Autos auf den Straßen unterwegs waren, schwante uns nix Gutes für den heutigen Ausflug. Und in der Tat ist heute auf Madeira Feiertag (sogar gleich doppelt - Gründonnerstag und Tag der Autonomie).
    Die Idee zu einer Wanderung auf dem nordöstlichen Zipfel Ponta de Sao Lourenco hatten daher neben den Touristen auch viele Einheimische. Der Wanderparkplatz rappelvoll, die Polizei(!) wies uns einen Parkplatz ca. 1km entfernt zu.

    Die reichlich 10km lange Tour wurde dann erwartungsgemäß zu einer regelrechten „Völkerwanderung“. Trotzdem war das heute definitiv eines der Highlights unseres Urlaubs, mit tollen Ausblicken auf Felsen, Buchten und den Ozean.
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  • Levada Runde in Sao Martinho

    April 3 in Portugal ⋅ ☀️ 16 °C

    Für den heutigen letzten Urlaubstag :-( war nur ein vergleichsweise kleine Runde vorgesehen. Quasi zum Abtrainieren liefen wir 7km durch das benachbarte San Martinho, entlang an gut gefüllten Levadas bis runter zum steinigen Strand und wieder zurück (insgesamt 200 Höhenmeter).
    Heute am Karfreitag war am Strand eine Menge los, während wir in den Straßen und Gassen des Ortes nur auf wenige Menschen trafen.

    Morgen gegen Mittag geht dann leider der Flieger nach Hause.
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  • Abflug!

    April 4 in Portugal ⋅ ☁️ 18 °C

    Die Rückreise heute verlief absolut problemlos:
    Gegen 9:30 Uhr den Mietwagen abgeliefert, der Flieger hob (fast) pünktlich 12:00 Uhr ab - nicht ohne eine Desinfektion der Kabine inkl. Handgepäck (immer mal was Neues).
    Gegen 17:10 Uhr in Berlin gelandet, benötigten wir lediglich eine halbe Stunde bis zum Shuttle, das uns zum Parkhaus mit unserem Auto brachte.
    Kurz nach 20:00 Uhr (inkl. Wochenendeinkauf) kamen wir wohlbehalten im HomeSweetHome an.

    Zwei tolle Wochen in Portugal sind vorbei - wir hatten eine schöne Zeit und freuen uns auf ein Wiedersehen.
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    Trip end
    April 4, 2026