• mit dem Zug weiter nach Cordoba

    13 апреля 2022 г., Испания ☁️ 17 °C

    13. April

    Wir fahren zurück nach Sevilla, wo wir den Mietwagen wieder abgeben, der Verleih ist ganz in der Nähe des Bahnhofs. Natürlich sind wir zu zeitig am Bahnhof und müssen eine gute Weile Wartezeit verbringen, ehe unser gebuchter Zug nach Cordoba startet. Die Fahrt dauert kaum 45 Minuten.

    In Cordoba hatte ich ein Hotel außerhalb der Altstadt gebucht, in der Annahme, wir wären weiter mit dem Mietwagen unterwegs und würden einen Parkplatz benötigen. Diesen Plan hatte ich dann zwar zugunsten der Zugverbindung aufgegeben, das Hotel allerdings dann nicht mehr umgebucht, da aufgrund der Osterwoche im Zentrum alles überfüllt und/oder überteuert war.
    Das Hotel selber war sehr gut, der Marsch in die Stadt aber doch um einiges länger, als ich angenommen hatte.
    Aber so kamen wir in den Genuß, noch am Abend der Ankunft unter einer dramatischen Wolkenkulisse über die berühmte Römische Brücke mit ihren mächtigen Steinbögen die Altstadt zu betreten. Bis auf einen leichten Schauer blieb es bei leeren Drohungen, so daß wir den ersten Blick auf die majestätische Kulisse schon mal genießen konnten.

    Geht man über die römische Brücke steht man vor einer imposanten Mauer, die Durchgänge für Fußgänger jedoch waren weitestgehend abgesperrt (ja, klar - Semana Santa....) so daß wir nicht direkt in die Altstadt kamen. Die Prozessionen laufen hier in der Stadt offenbar anders ab als in Jerez - zeitlich sehr viel später und nicht so nett einfach auch mal durch Gassen, wo man problemlos vom Straßenrand zusehen konnte. Nein, hier ist komplett alles mit erhöhten Balustraden für zahlende Zuschauer blickdicht abgesperrt und in den verbleibenden schmalen Streifen schoben und drängten die Menschen sich durch. Anders als in Jerez hatten hier aber auch 1000 kleine Läden und Geschäfte geöffnet, es war eng, immer wieder mal ein Blick auf die hohen Mauern der Mezquita - vielversprechend.

    Nach einer Stunde hatten wir genug, der Weg zum Hotel ist weit und die Prozessionen waren nicht vor 21 Uhr zu erwarten. So lange wollten wir definitiv nicht ausharren, zumal wir ja schon genug von dem Spektakel gesehen hatten.
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