• Nebel am Vestrahorn und Steine in Djúpivogur

    August 26 in Iceland ☁️ 12 °C

    Heute Morgen gab es 🍳 Frühstück im Hostel. Selber zubereiten und geniessen war angesagt.

    Danach fuhren wir mit dem Auto weiter zum 🗼 Leuchtturm von Stokksnes. Auf dem Parkplatz folgte das böse Erwachen: Der Eintritt kostet 1000 ISK pro Person. Die Halbinsel ist Privatbesitz, kassiert wird beim Viking Café. Das ☁️ Wetter war leider nicht bombastisch, und man sah kaum etwas. Als Gruppe entschieden wir uns deshalb dagegen und fuhren weiter. Das 454 Meter hohe Vestrahorn blieb uns im Nebel verdeckt. Schade, denn der dunkle Gabbro-Berg über dem schwarzen Sandstrand gilt als eines der schönsten Fotomotive Islands.

    Unterwegs hielten wir an verschiedenen Orten und machten ein paar 📸 Fotos. Die Sicht wurde aber nicht besser.

    Der nächste grössere Halt war in Djúpivogur, einem 🎣 Fischerdorf mit rund 450 Einwohnern. Der Ort ist seit 1589 Handelsplatz und war die erste Gemeinde Islands im Cittaslow-Netzwerk. Dort geht es also ganz offiziell gemütlich zu und her.

    Wir besuchten JFS Handcrafts – Steinasafn, einen Steingarten mitten im Dorf. Der Eintritt ist gratis. Besitzer Jón war sehr nett und zeigte uns enthusiastisch seine 💎 Steinsammlung aus 45 Jahren. Fast alle Stücke stammen aus der näheren Umgebung. Die Steine schneidet er mit einer Diamantsäge in mehrere Teile. So wird das Innere sichtbar, mit Kristallen und farbigen Mustern.

    Gegen den späteren Nachmittag gingen wir in den 💧 Vök Baths entspannen. Die Anlage liegt am See Urriðavatn, zwei der Becken schwimmen direkt im Wasser. Der Name «Vök» bedeutet Eisloch: Im Winter blieb der See an diesen Stellen immer offen, weil von unten heisses Wasser aufsteigt. Es gab verschiedene 🌡️ Pools mit sehr warmen Temperaturen. Zum Abkühlen konnten wir in den See steigen. Dieser hatte 14 Grad, während die Pools 40 Grad warm waren. Der Wechsel war ein ordentlicher Wachmacher.

    Am Abend ging es in die 🍕 Pizzeria. Ich konnte nicht widerstehen und probierte eine Pizza mit Rentierfleisch. Die war sehr lecker. Rentiere gibt es in Island übrigens nur im Osten. Sie wurden im 18. Jahrhundert aus Norwegen eingeführt und leben heute wild in den Bergen.
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