Krater, Salzflocken und Robben
August 30 in Iceland
☁️ 9 °C
Der Tag startete wieder mit einem tollen Frühstücksbuffet 🥐 im Hotel. Gleich neben dem Hotel haben wir eine Mooslandschaft entdeckt, welche wir kurz vor der Abfahrt erkundeten. Das dicke Moospolster 🌱 wächst auf altem Lavagestein und braucht Jahrzehnte, bis es eine solche Decke bildet. Genau darum bleibt man hier besser auf den Wegen.
Die Fahrt ging danach zum Vulkan Grábrók. Der Schlackenkrater entstand vor rund 3400 Jahren und ragt etwa 170 Meter über das Umland. Dort machten wir wiederum eine Kraterrunde 🌋 auf Holzstufen, denn das Gebiet steht seit 1962 unter Naturschutz. Der Krater war aber viel kleiner als der letzte Vulkan. Von oben sieht man die beiden Nachbarkrater und das Lavafeld Grábrókarhraun, dessen Lava damals einen Fluss aufstaute und so den See Hreðavatn entstehen liess.
Es ging weiter zu einem Salzwerk in Reykhólar am Breiðafjörður. Dort hat uns ein Mitarbeiter spontan erklärt, wie sie das Salz aus dem Wasser ernten und herstellen. Meerwasser wird in offene Pfannen geleitet und mit Wasser aus heissen Quellen 💧 langsam erwärmt. Dabei verdunstet das Wasser, und es bleiben feine Salzflocken zurück, die von Hand abgeschöpft werden. Die Methode wurde genau hier bereits 1753 erprobt und 2012 wieder aufgenommen. Sehr spannend! Nach der kurzen Führung haben wir alle Salz 🧂 gekauft. Der Mitarbeiter hat uns noch Tipps gegeben, wo wir Robben sehen sollten. Beim Notlandeplatz für Flugzeuge neben dem Salzwerk wurden wir tatsächlich fündig 🦭.
Es ging weiter zur Hörgshlíðarlaug. Eine heisse Quelle mitten im Nirgendwo. Eine malerische Landschaft mit einem kleinen Becken, direkt am Ufer des Mjóifjörður. Das gemauerte Becken ist rund sechs Meter lang und etwa 80 Zentimeter tief, das Wasser liegt bei angenehmen 40 Grad ♨️. Gespeist wird es von mehreren Quellen, zwei heissen und einer kalten. Der Ort liegt auf Privatland, ist aber frei zugänglich. Keine 5 Minuten im Wasser kam ein Schweizer Pärchen dazu 😅. Ich glaub, sie hatten nicht so Freude an uns 11 Leuten.
Zum Abschluss des Tages ging es weiter zu einem weiteren Aussichtspunkt für Robben auf der Strecke nach Ísafjörður. Auch da wurden wir wieder fündig und fanden Robben 🦭 am Strand. Die flachen Ufer entlang des Ísafjarðardjúp sind bekannt dafür, dass Seehunde dort bei Ebbe auf den Steinen dösen.
Die noch geplante Wanderung haben wir dann aufgrund des Regens ☔ auf den nächsten Tag verschoben. Am Abend ging es im Restaurant essen. Danach liessen wir den Tag in der Hotelbar 🍻 ausklingen.Read more






























Traveler
jöhhh😍😍