Denali Canyon
Jun 2–4 in the United States ⋅ ☀️ 12 °C
Wir erreichen unser erstes größeres Highlight: Denali Nationalpark. Auf dem Weg hierhin hat uns bereits ein Schwarzbär am Straßenrand zugewunken was die Vorfreude auf das Wildlife hier extrem steigen lässt. Angekommen im Riley Creek Campground direkt am Eingang zum Nationalpark checken wir ein und machen uns direkt auf eine 4,5 stündige Tour durch den Park selbst. Wir fahren bis auf 1200 m hoch in die Berge und machen tatsächlich Bekanntschaften mit Caribous, Erdhörnchen, einer Elchkuh mit frisch geschlüpften Jungtier und Bergschafen. Tom, unser gemütlicher Tourguide erklärt uns dass wir wettertechnisch den Jackpot gezogen haben, denn über das ganze Jahr verteilt hat man gerade mal eine 10% Chance einen wolkenfreien Blick auf den Mount McKinley zu erhaschen, den mit 6900 m höchsten Berg Nordamerikas. Der Berg wirkt unheimlich imposant, aber irgendwie auch blasser zum Rest des Gebirges, als ob dieser Spot in den Rest der Berglandschaft mit Photoshop reingesetzt wurde. Irgendwie verrückt anzusehen.
Wir wandern im Nationalpark noch eine kurze Strecke durch einen teils noch zugefrorenen Creek und lassen den Abend bewusst entspannt im Camper ausklingen. Denn am nächsten Tag geht es für meine Verhältnisse sehr früh raus. Aber es soll sich definitiv lohnen! Wir düsen fast 2 Stunden mit einem Quad durch die Wildnis um Healy, über Stock und Stein, durch riesige hüfttiefe Matschlöcher und breitströmende Flüsse. Was ein Riesenspass! Am Ende sind wir nass und dreckig bis auf die Unterhose, aber auch mit dem breitesten Grinsen das man sich vorstellen kann. Wir genießen ein paar Stunden Mittagspause und entspannen in der Sonne bevor dieser Actiontag in die nächste Runde geht: Rafting. Trotz fast 22 Grad und ballernder Sonne packen wir uns mit mehreren Schichten Socken und Kleidung ein, denn der Nenana River wird mit Gletscherwasser des Denali gespeist und ist dementsprechend eiskalt.
Mit Dry Suit und Paddel bewaffnet sitzen wir mit 5 anderen Paddlern im Schlauchboot und paddeln uns fast 20 km durch die Stromschnellen des Rivers. Natürlich werden wir patschnass, aber der Spass und vor allem die wunderschöne Landschaft des Canyon sind das alles wert.
Mit Muskelkater und extrem glücklich gönnen wir uns noch eine Pizza der angeblich besten Pizzeria des Ortes und fallen müde und glücklich in unser Camperbett.Read more
























TravelerWas für eine Erlebnisreiche Tour.