• Montañita

    November 25, 2023 in Ecuador ⋅ ⛅ 26 °C

    Nach den intensiven Tagen auf den Galapagosinseln sind wir mit dem Bus nach Montañita gefahren. Der Plan hier: entspannen, geniessen und weiter planen. Dafür ist Montañita perfekt. Im Hostel „Casa del Sol“ wurden wir jeden Morgen mit einem köstlichen Frühstück verwöhnt. Von Pancakes über Avocado Toast zu Fruchtsalat mit Granola, jeden Tag erwartete uns etwas anderes. Ausserdem konnte Franca die Yogastunden besuchen und das Meer war nur ca. 100 Meter entfernt. Wir genossen die Sonne am Strand und badeten im wellenreichen Meer (was die vielen Surfer*innen natürlich freute), wuschen unsere Kleider, chillten in der Hängematte und planten unsere Weiterreise. Am 18. Dezember haben wir ab Quito den Flug nach Costa Rica. Wir werden bis dahin nochmals ins Landesinnere, etwas südlicher reisen, um dann langsam zurück nach Quito zu gelangen. Am Strand entlang waren wir in etwa 10 Minuten im Zentrum von Montañita. Da dies für lange Partynächte bekannt ist, haben wir eine Unterkunft etwas ausserhalb gebucht. Unter der Woche und in der Nebensaison ist hier aber nicht viel los und die Restaurants buhlten regelrecht um uns.
    Am Freitag machten wir einen Ausflug zu den Cascadas Dos Mangas. Mit dem Taxi wurden wir zum Eingang des Gebietes gebracht und von dort aus von einem Guide durch die Umgebung geführt. Die Region ist geschützt und darf nur begleitet betreten werden. Eine Gemeinschaft lebt dort und hat eine eigene Schule und betreibt Landwirtschaft, vor allem mit Kochbananen. Eine Person aus dieser Gemeinschaft war unser Guide. Beim Eingang bekamen wir Gummistiefel zum Anziehen und waren zuerst etwas überrascht, wieso wir diese wohl für die Wanderung brauchen. Doch schon bald überquerten wir den kleinen Fluss zum ersten Mal und das sollte nicht das einzige Mal bleiben. Wir liefen diesem kleinen Fluss entlang durch teilweise sehr Amazonas ähnliches Gebiet. Wir konnten eine Affenfamilie auf den Bäumen beobachten und sahen einige Vögel. Nach ca. 1.5 Stunden sind wir beim kleinen Wasserfall angekommen. Der grosse Wasserfall ist wegen zu wenig Wasser aktuell nicht vorhanden. Da es sehr heiss war, sprangen wir sofort ins Wasser und genossen die Abkühlung. Auf dem Rückweg machte Franca nach langem wieder einmal die Erfahrung wie es ist ihre Knie aufzuschlagen als sie auf einem rutschigen Stein ausrutschte. Zurück in Montañita suchten wir sofort etwas zu Essen, da der versprochene Snack unterwegs leider ausblieb.
    Auch am Samstag machten wir uns direkt nach dem Frühstück auf, diesmal Richtung Strand „Los Frailes“. Dazu standen wir an die Hauptstrasse und warteten auf einen grünen Bus, der auch schon bald kam. Nach etwas mehr als einer Stunde waren wir am Rand des Naturschutzgebietes und mussten wie immer Passnummer, Name, Alter und Nationalität angeben. Wir liefen dann ca. 3 Kilometer mit nicht ganz passendem Schuhwerk (Flipflops) durch extrem dürre Landschaft bis zum Strand. Unterwegs kamen wir an mehreren Aussichtspunkten und wunderschönen Buchten, wo man leider nicht baden darf, vorbei. Die dürren Bäume gaben leider kaum Schatten, daher waren wir froh um die Abkühlung anschliessend im Meer. Der Strand „Los Frailes“ zählt zu den schönsten von Ecuador und war etwas besser geeignet zum Baden, als der in Montañita. Nach einigen Stunden sünnelen und baden nahmen wir ein Tuktuk zurück an die Strasse und von dort wieder den Bus zurück nach Montañita. Am Abend trafen wir uns noch mit Andreas und René, die wir in der Sprachschule in Quito kennengelernt haben, auf ein paar Cocktails. Wir sahen nun, dass Montañita am Wochenende wirklich zum Partystädtchen mutiert. Sogar in der Nebensaison ist die „Calle de los Cócteles“ am Samstagabend mit Menschen gefüllt und aus den Clubs dröhnt die Musik.
    Den letzten Tag verbrachten wir nochmals gemütlich, organisierten einige Dinge und bereiteten uns auf die Reise am Montag nach Cuenca vor.
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