France
Winkel

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9 travelers at this place
  • Day9

    Richtung Norden

    September 2 in France ⋅ ☀️ 21 °C

    Ohne wirklichen Plan, sind wir heute morgen, nach dem Spaziergang in Montreux nach Norden gestartet.
    Das Ziel gab es nicht. Wir wollten einfach, auf schönen Route Richtung Norden fahren. Landstraße natürlich.
    Womit wir nicht gerechnet hatten, ist die Tatsache, das die französische Schweiz zwischen Montreux und
    Basel unfassbar langweilig ist. Es sieht ein bisschen aus, wie zwischen Cloppenburg und Bielefeld. Maisfelder und Kühe wechseln sich ab. Wenn ein Kürbisfeld dazwischen kommt, ist es ein Highlight.
    Unser Highlight war die Käserei von „Tete de Moine“ in Saicourt. Ganz schön war auch die Kaffeepause im Elsass. Viel mehr war leider nicht.
    Wir sind nun auch genug gefahren und haben die fixe Idee nach Hamburg durchzufahren schnell verworfen. Zum Glück kennen wir viele Leute, so haben wir spontan unseren Freunden Johanna und Uli Lorenz an der Nahe einen Besuch abgestattet.
    Gute Entscheidung. Denn jedesmal, wenn wir dort sind, feiern die gerade irgendwas. So auch heute.
    „Feierabend mit Mutti“. Eine kleine After-Work-Sause in Bad Kreuznach. Da sind wir gern dabei.
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    Margot Schwartz

    Das machst du gut in deiner Freiluftküche, Christina

    9/3/21Reply
    André Machon

    Sie hat sich nur für das Foto hingestellt und so getan, als würde sie was machen.

    9/3/21Reply
     
  • Day8

    Kühe auf der Strecke

    August 2 in France ⋅ ⛅ 15 °C

    Bevor ich mich heute endlich auf die Jura-Route begeben kann, muss ich noch ein Paket zu Julia schicken. Ich hab festgestellt, dass doch einige Dinge in meinem Gepäck wirklich überflüssig sind, die habe ich jetzt radikal aussortiert, um nicht immer so viel Aufwand beim Packen zu haben. Der DHL-Shop braucht leider nicht nur eine fertige Paketmarke und viele Schweizer Franken, sondern auch Zollpapiere braucht. Ich überlege kurz und suche mir eine Packstation hinter der deutschen Grenze raus. Acht Kilometer, lächerlich! Dafür spare ich immerhin einiges an Nerven und Geld.

    Gegen Mittag ist dann endlich alles auf dem Weg, sodass ich mich auf den Weg machen kann. Schön, dass ich mal einfach nur einer gut ausgeschilderten Strecke folgen muss. Nachdem ich die Vorstädte Basels hinter gelassen habe, geht der Weg über Wirtschaftswege zwischen Feldern auf die Hauptstraße, wo mich der erste richtig knackige Anstieg erwartet. Kaum hab ich den überstanden, biegt die Route in einen Waldweg ab, der in einer wahnwitzigen Abfahrt mündet. Am Ende schieße ich aus dem Waldstück - und fahre fast in eine Gruppe Kühe rein, die es sich auf und neben dem Weg gemütlich gemacht haben und nur sehr widerwillig Platz für mich machen.

    In der Folge fahre ich an dem Flüsschen La Lucelle entlang, das gleichzeitig als Grenze zwischen Schweiz und Frankreich fungiert. So führt mich die Straße durch diverse Brücken mehrmals nach Frankreich und wieder zurück. Nach ca. 40 Kilometern sehe ich auf der Karte einen Campingplatz auf der französischen Seite. Es ist halb fünf, mir reicht's für heute und meinen Beinen erst recht.

    Der Besitzer spricht deutsch und ist einigermaßen verdutzt als ich ankomme, weil er eigentlich gar keine Werbung für den Campingplatz macht. Er habe den Platz mal widerwillig geerbt und wird jetzt die Dauercamper dort nicht mehr los. Mein Zelt darf ich trotzdem auf der offenbar noch jungfräulichen Zeltwiese aufstellen. Als ich mir später was gekocht habe, gesellt er sich noch auf ein Pläuschchen zu mir und regt sich über Corona-Schwurbler auf. Das macht anscheinend auch nicht vor dem französischen Niemandsland Halt.
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