France
Grand-Est

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Top 10 Travel Destinations Grand-Est

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839 travelers at this place

  • Day38

    In Deutschland ist es warm

    November 7, 2019 in France ⋅ 🌧 7 °C

    Die Genfer Innenstadt hatte ich am Nachmittag und Abend erkundet. Und was soll ich sagen: Es herrscht eine tolle Atmosphäre. Die Läden sind bereits weihnachtlich geschmückt, die Menschen eilen mit schweren Einkaufstüten mit den Aufdrucken von Markenartikeln durch die Stadt und die vielen Restaurants und Bars sind voll besetzt.
    Für mich als Deutscher ist das erstaunlich, denn die Preise sind phänomenal! Ich nehme zum Vergleich drei Dinge als Maßstab: Wenn eine „Pizza-Margerita“ 20 EUR, ein Bier (0,3) 5 EUR und ein Hamburger (Menü) bei MC Donalds 18 EUR kostet, kann man prima auf alles andere schließen. Schweiz ist teuer!

    So genoss ich das Treiben und stellte fest: Gemessen an der Deko muss Weihnachten kurz bevorstehen.

    Meine Idee war, am Morgen zum „Mont Blanc“ zu fahren. Theoretisch wäre das möglich, denn es führt eine gestreute und geräumte Autobahn hoch. Ein Versuch wäre es wert gewesen. Jedoch: Morgens schüttet es zunächst und geht dann in Schnee über. Die Berge sind im Nebel. Die Schneegrenze ist auf unter 500 m über Nacht gesunken. Und weil der Genfer See bereits auf 400 m liegt, ist der Schnee zum Greifen nahe.
    Also Planänderung: Am Südufer des „Genfer See“ bis „Montreux“ und dann nach Norden.

    Die hohen Berge rund um den riesigen See sind imposant. Die passende Musik dazu kann nur Filmmusik sein. Ich lege mir also „Die Alpen von oben“ in den Helm... und los geht‘s in die Kälte. Denn es sind nur 4 Grad.

    60 km fahre ich direkt am Wasser entlang und mal aus der Schweiz raus und nach Frankreich rein... und dann wieder umgekehrt. Bei der Festlegung dieses Grenzverlaufes müssen die fünf Großmächte Preussen, Russland, England, Österreich und Frankreich während des „Wiener Kongresses“ 1815 betrunken gewesen sein. Die haben wahrscheinlich nicht aufgehört, den Sieg über Napoleon zu feiern.

    Man merkt aber nicht, dass man über eine Grenze fährt, denn seit 2008 gehört auch die Schweiz zum „Schengen Abkommen“: Es gibt keine Kontrollen.

    Es ist kalt! Martin, meine Sitzheizung ist Gold wert!! Sag nochmal was dagegen 😉.
    Montreux erreiche ich nach 2 Stunden völlig durchgefroren. Einzig meine Handflächen und mein Po sind warm.
    Ich wärme mich in einem Einkaufszentrum mit heißem Kakao auf und habe Mühe, wegen des Zitterns die Tasse ruhig zu halten. Dabei studiere ich das RegenRadar und Google-Maps. Ich entscheide mich zunächst für „Basel“. Jetzt brauche ich einfache „heiße Rythmen“: „Salsa“ und „Mambo“ sind die Lösung.

    Die Fahrt führt mich in die schönen, terrassenförmig angelegten Weinberge oberhalb des Genfer Sees und dann „über die Dörfer“. Diese unterscheiden sich deutlich von denen auf der iberischen Halbinsel: Breite Bürgersteige, Fahrradspuren, behindertengerechte Einrichtungen. Alles sieht viel freundlicher aus.

    In Basel kämpfe ich mich durch ein grausames Verkehrschaos. Ich muss nach „Saint Louis“. Das heißt, ich muss wieder nach Frankreich, dann kurz nach Deutschland und dann wieder nach Frankreich. Also innerhalb der Stadt 3 Grenzen. Und wer sich fragt „wieso“: Das ist die einzige Strecke, wenn man keine schweizer Vignette kaufen möchte.

    Am Grenzübergang fühle ich mich ein wenig an die DDR-Grenze erinnert: Diese lief auch mitten durch die Städte.

    In Basel steigen die Temperaturen auf über 10 Grad! Das ist warm!! Und es ist trocken. Besser geht‘s nicht.
    Ich gebe noch einmal Gas und „schwups“ bin ich in „Mulhouse“. Morgen passiere ich endgültig die deutsche Grenze.

    Eigentlich wollte ich noch durchs Elsass fahren. Doch wetterbedingt „verkneife“ ich mir das. Es wird einfach zu kalt 🥶 🥶 🥶

    Km-Stand: 8.600

    Erkenntnis des Tages:

    Für Behinderte, Fahrradfahrer und Fußgänger ist im Deutsch-sprachigen Raum am Besten gesorgt.
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  • Day18

    Remy sein Paradies

    June 18 in France ⋅ ⛅ 16 °C

    Ich habe Remy getroffen. Ein Französischer Pensionär der hier 3 Esel hält. Ich wollte eigentlich an seinem Weiher nächtigen. Jetzt schlage ich mein Zelt auf einem Hügel vor seiner Hütte zwischen Eseln und Pferden auf.Read more

  • Day9

    Hiking & Shopping

    June 20 in France ⋅ ⛅ 22 °C

    Es ist mal wieder Zeit für ausgedehntes Kardiotraining - heute auf dem Pfälzer “Rotsandsteinweg“.

    Start der 15 Kilometer ( am Ende waren es dann 17 Kilometer ) langen Rundwanderung, ist der Dorfbrunnen der kleinen Wasgau Gemeinde Oberschlettenbach.

    Eine Holztafel am Brunnen verspricht den Herren der Schöpfung allerhand. In der Kurzfassung geht's darum: Wer täglich einen Becher des Wassers trinkt, bei dem läuft's auch noch mit 100 Jahren in der Kiste.

    Hört sich ja erst mal prima an, aber für was denn bitteschön? Man stelle sich zwei Hundertjährige vor, die sich altersgerecht in Stützstrümpfen und am Rollator durch's Schlafzimmer jagen ( Kopfkino ). Das Ganze wird nicht wirklich erotischer, wenn wir gedanklich die imaginäre Mitstreiterin, durch eine "jung" gebliebene, attraktive 80jährige ersetzen, oder die medizinische Fußbekleidung / Gehhilfe weglassen - sorry, hören wir lieber damit auf und beginnen die Wanderung!

    Ich entscheide mich für den Weg in Richtung Burgruine Lindelbrunn. Die folgenden 7 Kilometer bis zum Dorf Vorderweidenthal sind landschaftlich reizvoll, aber weder spannend noch herausfordernd - ein Spaziergang auf Kurgarten-Level!

    Genau aus diesem Grund, hat sicherlich ein örtlicher Imker völlig bildungsfern, direkt am Wanderweg ( und ich meine direkt ) etliche Bienenstöcke aufgestellt. Fünf Meter weiter in der Natur wäre genug Platz gewesen, aber nein..... es mußte direkt am Weg sein.

    Und so, wird es doch noch richtig spannend! Schon von Weitem sieht man hunderte von Bienen kreisen und der einzige Weg führt durch die Bienen hindurch - da soll noch einer sagen, in der Pfalz erlebt der gemeine Wanderer keine Abenteuer! Aber mal Scherz beiseite, daß ist wirklich nicht ungefährlich, du dämlicher Imker!

    In Vorderweidenthal angekommen, führt der Weg durch den winzigen Ort, bis auf einmal keine Beschilderung mehr zu entdecken ist.

    Das Phänomen, daß Locals meistens nicht die geringste Ahnung haben, was in ihrem direkten Umfeld so läuft, greift auch in diesem Dorf.

    Von einem Rotsandsteinweg, hat in der 600 Einwohner-Metropole ganz offensichtlich noch niemand gehört und daß Selbiger am Ortseingang beschildert ist und dann plötzlich nicht mehr, versetzt alle Befragte in größtes Erstaunen - keine weiteren Kommentare!

    Gottseidank bin ich heute ja nicht in Tokio unterwegs und so, ist nach 30 Minuten durch's Ort irren, schließlich doch noch die Fortsetzung des Trails gefunden, Alhamd Allah 🙏🙏🙏!

    Nach Vorderweidenthal wird's dann richtig schön und endlich auch etwas anspruchsvoll. Naturbelassene Wege, ordentliche Steigungen, tolle Felsen und ebensolche Aussichten - na also, geht doch!

    Kurz vor Oberschlettenbach kommt schließlich auch noch der "hungerleidende" Wanderer auf seine Kosten. Die Bühlhofschänke erwartet in landschaftlich bevorzugter Lage, Gäste mit "Einkehrschwung" ( ich verachte dieses Wort zu tiefst ) - mich aber nicht!

    Ich habe mir spontan zu Radler und Pfälzer Wurstsalat ein Alternativprogramm ausgedacht.

    In nur 20 Fahrminuten ist das französische Wissembourg erreicht. Über das wirklich hübsche Städtchen habe ich ja bereits letztes Jahr berichtet. Aktuell geht's nur in den großen Supermarkt nahe der Ortsmitte. Käse, Baguette und leckere französische Limonade sind die heutigen Objekte meiner Begierde - alles für ein Véspres françaises 😋😋!

    Für alle, die nicht mal eben so zum Wandern in die Pfalz fahren können, gibt's von mir noch einen Übernachtungstipp mit auf den Weg.

    Im sehr beschaulichen Oberschlettenbach ist entweder direkt beim Vermieter, oder auch über Booking.com, das bezaubernde Hostel "Glühwürmchen" zu buchen. Ein hübsch renoviertes Fachwerkhäuschen, daß auch komplett gebucht werden kann - wirklich empfehlenswert!
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  • Day15

    Ein zäher Tag

    July 1 in France ⋅ ☀️ 14 °C

    Uij, war nicht so toll der Tag. Mit Kopfweh erwacht und die haben mich auch bis in den Nachmittag begleitet. Viel Straße gehen und somit auch viel Sonne haben es auch nicht erträglicher gemacht. Bis saverne waren es 28 km. Dort habe ich dann mehrere klare Getränke zu mir genommen und irgendwann danach wurde es wenig und jetzt gegen Abend ist alles ok 👌🏻
    Die Hitze war heute wirklich ätzend, jetzt donnert es hier schon eine ganze Weile und heute Nacht soll’s nit Regen anfangen.
    Trage jetzt essen für mindestens drei Tage, da dann erst wieder ein Supermarkt auf der Strecke liegt. Für Wasser habe ich mir jetzt noch eine dritte Flasche geholt, damit ich 3 Liter tragen kann.
    Campiere aktuell auf knapp 500 hm. Morgen gehts dann das erste mal auf 1000 🤗 ich hoffe da wird’s kühler.
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  • Day16

    Salm! Sollte man hin

    July 2 in France ⋅ ⛅ 16 °C

    Es ist Donnerstag. Ich habe es gestern nicht mehr geschafft etwas hier zu verfassen. Was heißt „geschafft“, ich hatte kein Bock mehr! War fix und fertig von diesen Bergen und diesem ganzen wasser in Meinen Schuhen und dem fehlendem Wasser in meinem Körper.
    Da ich nun beim Bäcker in Saint-Blaise-la-Roche sitze und meine Powerbank laden kann, nehme ich das mal zum Anlass das Handy doch noch etwas zu benutzen. Ich muss bis Mittwoch noch mit klarkommen. 😱
    Ja das sind noch einige Tage und dann steht ab Mittwoch wieder ein Zero an. Es ist schon alles gebucht da Besaçon anscheinend gern und gut besucht wird. Es ist ein Airbnb, ohne Wifi 😢
    Zum Titel dieses Posts, googlet mal den Ort Salm. Man ist der schön gelegen. Ich werde da auf jeden fall mal hin und Urlaub machen und nicht nur durchwandern.
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  • Day2

    Weinbergpfirsich

    June 23 in France ⋅ 🌙 18 °C

    362 Einwohner sind nicht viel. Aber Rodern im Elsaß hat mit dem Peche de Vigne ein wirklich hübsches kleines "Hotel". Wir erfahren, dass das Hauptgebäude aus dem 17. Jahrhundert stammt. Alles ist schief und verwinkelt, aber eben genau deshalb charmant. Unsere Bikes bekommen herrlichen Parkplätze im pittoresken Innenhof. Allein, es mangelt an Optionen für das Abendessen. Ein 20-Minuten-Spaziergang durch die Weinberge ins nahegelegenen St. Hyppolyte lässt uns nicht nur Weinbergpfirsiche live erleben, sondern löst vor allem unser Hungerproblem. Wir genießen die französische Esskultur auf der Terrasse des Hotel Alsace als einzige deutsche Touristen. Einige wenige französische Gäste gibt es auch, aber noch hängt die gedämpfte Corona-Stimmung über Frankreich.

    Der Tagesstart in Bad Kreuznach soll nicht unerwähnt bleiben. Das Alsenztal in Richtung Rockenhausen und dann weiter nach Kaiserlautern ist ein wunderbarer Spielplatz für Motorradfahrer, zumal wir es an diesem Dienstagvormittag für uns alleine haben. Weiter geht es nach Pirmasens und dann bald nach Frankreich, bonjour La Grande Nation, alles ganz ohne Grenz- oder Covidkontrolle. Die nördlichen Vogesen sind landschaftlich abwechlunsreicher als gedacht und warten zur Mittagszeit mir einem willkommenen Höhepunkt auf: Die Citadelle in Bitche thront als wunderbarer Aussichtspunkt in verschiede Täler erhaben und trutzig auf einem Hügel. Und eine erste Quiche Lorraine gibt es in der Patisserie Antoine.
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  • Day14

    Endlich Frankreich

    June 30 in France ⋅ ☀️ 18 °C

    Man was war ich erleichtert als ich aus RLP raus war. Am Sonntag hatte ich schon nen Tinnitus, am Montag dann nochmal und sowas kommt eigentlich nur wenn ich Stress hab. Das war aber auch ne doofe Situation, wie ein geächteter.
    In Frankreich sahen die Wälder direkt mal anders aus. Auch die Bunker habe ich so bei uns noch nicht gefunden 😃 gehören wohl zur Maginot Linie da sie nach Osten ausgerichtet waren und ich die Regelbauweise nicht erkannt hab. Oh, die Toilette war noch ein Anhaltspunkt.
    Meine Füße schmerzten heute in den neuen Schuhen. Bin auf dünnere Socken ungestiegen und damit geht es so einigermaßen, richtig gut ist aber anders. Mit Zeltplatz suchen und einer Burg angucken waren das heute so 45 km. Bin echt ganz schön alle.
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  • Day6

    Dreiländereck

    June 11 in France ⋅ ☁️ 18 °C

    Wenn man schon im Dreiländereck ist, kann man sich ja auch noch den einen Cache in der Nähe in Frankreich holen. Ansonsten hat der Ort Apach leider nicht viel zu bieten. Ich hatte auf einen Biergarten gehofft, war leider nichts. Dafür gibt es hier einen Baguette-Automaten, aus dem angeblich warmes Baguette raus kommen sollen.Read more

  • Day17

    Im ehemaligen Deutschland

    July 3 in France ⋅ ⛅ 16 °C

    Ja, da war ich heute unterwegs. Und zwar bin ich den ganzen Tag auf dem Grenzverlauf von 1914 gewandert. Im laufe des Tages wurde es dann auch zu einem Themenwanderweg wo es einmal um den zweiten Weltkrieg ging und später dann um die Annexion des Elsass 1871-1914. Wie das bei Grenzlinien so ist, werden die auf der Karte gezogen. Hier vor Ort musste dann die Grenze auch patrouilliert werden und Grenzsteine aufgestellt werde. Also gab es Wege die ganz genau der Grenze folgten. Einfach mal gerade den Berg hoch. Was für Steigungen 😢
    Bin heute nach 4 Tagen mit dieser meiner 3.Etappe fertig und in Le Bonhomme angekommen. Es sind nach 17 Tagen nun 529 km die ich von der Route gewandert bin. In fünf Tagen muss ich nun 185 km schaffen ✊🏻
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  • Day3

    Pommery

    October 28, 2019 in France ⋅ ☁️ 9 °C

    Besuch einer der bekanntesten Champagnerkellereien. Ich weiß jetzt, dass Champagner zweimal gähren muss den Rest habe nicht verstanden.
    Henri, der junge Mann, der uns durch die Keller geführt hat, hat mir dann noch ein besonderes Schöppchen eingeschenkt. Das war wirklich ein Genuss.
    Prost
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You might also know this place by the following names:

Grand-Est, ACAL, Alsace-Champagne-Ardenne-Lorraine, Alsazia-Champagne-Ardenne-Lorena

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