• Zeit für einen Stadtbummel

    November 26, 2019 in Taiwan ⋅ 🌧 20 °C

    Die Sitzungen sind geschafft, die Sieger stehen fest. Auch zwei TV-Interviews habe ich jetzt hinter mir. Fertig waren wir am Dienstag nach vier Tagen Sitzungen gegen 13 Uhr, so dass mir der Nachmittag blieb um Taipeh etwas zu erkunden. Und was bietet sich dazu besser an als die U-Bahn. Also ins ´Abenteuer´ gestürzt und los. Es war viel einfacher als gedacht. Alles zwar riesig aber gut beschildert, auch auf Englisch und hochmodern. Enge Takte, die Züge halten exakt vor Glastüren am Bahnsteig, die zusammen mit denen vom Zug aufgehen. So sind die Gleise immer und überall nicht frei zugänglich und sicher. Was die Infrastruktur angeht ist Deutschland da Schwellenland. Auch beim Internet, WLAN, der Infrastruktur im allgemeinen. Ein Tagesticket für alle Linien kostet übrigens rund 4,50 €.
    Also auf in die Altstadt, einige wichtige Tempel, einen Kräutermarkt und weitere Sehenswürdigkeiten besucht, hier ist Englisch Mangelware. Aber mit Karte, der Orientierung anhand der U-Bahnstationen und großen Kreuzungen - hier stehen die Straßennamen auf englisch - gut machbar.
    Dann zum Monument von Chiang Kai-shek, einfach beeindruckend und riesig. Schwer zu beschreiben. Bin gerade rechtzeitig zu einem Wachwechsel hinzugekommen. Weiter zu Fuß zum botanischen Garten, da war es aber schon dunkel.

    Also in der U-Bahn zurück mit einem Stopp an der Central-Station. Kaum zu beschreiben. Hier könnte man Tage verbringen und hätte noch immer nicht alle Läden gesehen. Allein die Underground Mall ist 800 m lang. Weiter zur neuen Stadt um Taipeh 101 herum und in die weihnachtliche Glitzer- und Konsumwelt geworfen - ohne etwas auszugeben. Einfach verrückt. Im Hotel waren es dann rund 20 km Fußmarsch an dem Nachmittag.
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