• Abseits touristischer Pfade - in Sayil

    January 21 in Mexico ⋅ ☁️ 27 °C

    Im nahe Kabah gelegenen Sayil sind wir nahezu die einzigen. Erst später sehen wir zwei weitere Besucher. Hier kann man sich fast wie die ersten Entdecker fühlen, da das meiste noch nicht erforscht und ausgegraben ist. Stellenweise ist man von meterhohen Schutthügeln alter Gebäude umgeben und die Ruinen sind von einer üppigen Vegetation umgeben. Besiedelt wurde Sayil vermutlich etwa zwischen 600 und 1000 n. Chr. Die Stadt erlebte ihre Blütezeit im 9. und 10. Jahrhundert. Die Architektur hier ist charakteristisch für die Puuc-Region. Die Gebäude sind bekannt für ihre kunstvollen Steinmetzarbeiten, insbesondere die Verwendung von geometrischen Mustern und Reliefs.
    Eines der auffälligsten Gebäude ist das große Palastgebäude, die Fassade weist zahlreiche Säulen auf und ist mit verschiedenen Reliefs geschmückt, die mythologische Szenen und Tiere darstellen. Ein weiteres markantes Gebäude ist ein Tempel mit stilisierten Masken des Regengottes Chaac. Sayil wurde im 19. Jahrhundert von europäischen Archäologen entdeckt, doch erst in den letzten Jahren wurden Restaurierungsarbeiten durchgeführt, um die Stätte für Besucher zugänglicher zu machen.
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