• Tikal - Punto Pertido, lost World

    January 31 in Guatemala ⋅ ☀️ 32 °C

    Am späten Nachmittag ging es dann noch mal einfach 45 Minuten rein in den archäologischen Park nach Punto Pertido - the lost Word, um von einer Pyramide aus den Sonnenuntergang zu erleben. Rein darf man dann nur noch mit einem einheimischen Guide, der einen auch sicher in der Nacht wieder rausbringt. In der letzten Saison, erzählt Carlos, verschwanden insgesamt 15 Menschen spurlos im Dickicht des Regenwaldes, acht davon konnte man retten, sieben blieben vermisst, sind tot.
    Schon der Weg hin in der Dämmerung ist etwas Besonderes, denn dann erwacht der Dschungel zu Leben. Wir sahen Agutis, einen Fuchs, Eichhörnchen, Tukane und Papageie, einen Falken, ein Specht steckte seinen Kopf heraus, nur ein Jaguar ließ sich nicht blicken. Die gibt es hier auch recht zahlreich. Ihn zu sehen ist jedoch selten. Carlos zeigte uns eine kurzen Clip am Handy, den er vor einigen Tagen vom Auto aus aufnahm. Dabei schlenderte ein Jaguar die Straße entlang. Auch die Ruinen erschienen in einem wunderbaren Licht. Oben auf den Pyramide - nach weiteren 140 Stufen - dann ein wunderschöner Sonnenuntergang mit vielleicht 20 weiteren Leuten und den Geräuschen der Dschungels, bevor es dann wieder die 45 Minuten bei am Ende stockdunkler Nacht mit Kopf- und Taschenlampen zurück ging. Zusammen bin ich an diesem Tag rund 14 Kilometer in Tikal unterwegs gewesen. Wie man auch nur das Wichtigste bei eine Tagestour mit einem Aufenthalt von zwei/drei Stunden sehen will, bevor es weiter geht, ist mit ein Rätsel.
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