Greece
Pythagóreio

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5 travelers at this place:

  • Day7

    Heute wollen wir per Auto die Insel erkunden. Von unserem Quartier aus gibt es 2 Möglichkeiten, auf die andere Seite zu kommen - auf der Küstenstraße, die wir auf dem Weg hierher schon genutzt haben, und quer über die Berge der Insel. Die Entfernungen sind eigentlich nicht groß, aber für 30 Kilometer kann man schon über 1 Stunde brauchen. Auf der Bergstraße ist kaum Verkehr, und Orte gibt es auch kaum, nur ab und zu eine Taverne, oder ein Honigverkauf, und einmal auch eine größere Verkaufsstelle, die sich ganz offensichtlich an Touristen richtet. Vielleicht kommt ja ab und zu Mal ein Bus vorbei...Aber die Ausblicke sind immer wieder überraschend, und zwischendurch sind wir auch richtig weit oben, so dass man aus der Inselmitte schon wieder das Meer sehen kann.

    Wir steuern zunächst die Top- Sehenswürdigkeit an, den antiken Eupalinos-Tunnel. Dieser uralte Wassertunnel von 1000 m Länge wurde 600 v.Chr. angelegt, um die Stadt Pythagorio auch während längerer Belagerungen mit Wasser versorgen zu können. Ohne Führung geht hier nichts, aber wir haben Glück, dass wir nicht lange warten müssen, und dann sind wir auch noch die einzigen Teilnehmer. Bringt aber nichts, weil unser Führer offenbar nur gerade genug Englisch spricht, um seinen Text aufzusagen. Auf Fragen kann er nicht eingehen, aber zum Glück hatten wir ja schon Reiseführer gelesen. Wir werden erstmal mit Helmen ausgestattet, und dann geht es über eine extrem schmale Treppe in den Untergrund. Kleinwüchsige sind hier im Vorteil, der Tunnel ist nur ca. 1,80 m hoch, und auch nicht wirklich breiter. Frank weiss bald, wofür er seinen Helm hat. Kaum vorzustellen, wie sich hier Männer mit Spitzhacken und Hämmern ihren Weg durch den Fels geschlagen haben. 10 Jahre hat es gedauert, und 4000 Sklaven waren beteiligt. Vorher hat man aussen um den Berg herum gemessen, um auf beiden Seiten die gleiche Anfangshöhe zu bekommen. Es wurde dann von beiden Seiten angefangen zu graben, und angeblich hatte man in der Mitte nur eine Abweichung von ca. 70 cm. Heutzutage mit Lasermessungen etc. ja vorstellbar, aber damals eine Riesenleistung. Der amerikanische Ingenieurverband hat diesen Tunnel auf die Liste der Top-Ingenieurleistungen gesetzt.

    In den ebenen Tunnel wurde dann eine tieferliegende Rinne mit Gefälle gegraben, in die wiederum Tonrohre gelegt wurden. Diese haben die Stadt ca. 1000 Jahre mit Wasser versorgt, ehe die Rohre dann zugesetzt waren. Und danach diente der Tunnel immer noch als Fluchttunnel. Wir werden auch zur Umkehr genötigt und nach 20 Minuten unter Tage kommen wir zurück in die flirrende Mittagshitze.

    Die Südostküste ist zwischen Pythagorio und Vathi (oder auch Samos-Stadt) deutlich touristischer als der Norden. Das Städtchen Pythagorio hat ein Kastell zur Besichtigung, und ansonsten eine kleine Einkaufsstraße bis zum Hafen hinunter. Am Hafen reiht sich Taverne an Taverne an Kafenion. Wir nutzen die Gelegenheit, in der ersten Reihe der Promenade leckere Cocktails zu schlürfen.

    Anschließend versuchen wir, den Strand zu finden, der der Türkei am nächsten ist. Man hat wirklich das Gefühl, man könnte hinüber schwimmen. Da es hier ziemlich voll ist, fahren wir aber weiter.

    Flamingos! Einfach so im Wasser! Die standen nicht im Reiseführer. Leider zu weit weg für ein gutes Foto.

    Unterwegs halten wir an einem lustigen Mini-Kirchlein. Wunderbar gemauert, aber so klein, dass man es für eine Kinderkirche hält.

    Wir fahren dann noch nach Ballos, wo auch ein netter Strand sein soll. Hier ist es wieder ruhiger, und wir nehmen schließlich doch noch ein Bad. Das Wasser scheint hier kälter als bei unserem Feriendomizil. Am Ufer auch wieder nette kleine Tavernen.
    Am Schluss hangeln wir uns über die Bergstraße wieder zurück in unser Haus. Schön war's!

    Abends gibt's Lammkoteletts mit Okragemüse. Premiere, Okra gab es noch nie. Da sie aber geschmacklich nicht sehr auffallen, wird es wohl bei dem einen Mal bleiben.
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  • Day16

    Archeological Museum of Samos

    July 29, 2017 in Greece

    The Samos Archeological Museum, only recently inaugurated in 2010, is built in the center of ancient Samos beside a very important archaeological site. It hosts approximately 3,000 exhibits coming from the ancient city's cemeteries. The museum presents the history of ancient Samos from the 5th millennium BC to the 7th AD, along with the island's significance in antiquity.

  • Day2

    Today we visited the town of Pythagoreio to see the exhibits at the archeological museum in town. This museum is relatively new being built in 2010, and it is built next an important antiquities site. We were surprised to see the vast collection in this relatively unknown museum. The exhibits date back to approximately 6000 BC.

You might also know this place by the following names:

Pythagóreio, Pythagoreio, Pythagorion, Πυθαγόρειο

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