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  • Day7

    The last day...

    March 9, 2018 in Denmark ⋅ ☁️ 0 °C

    ...unserer Urlaubswoche und wir haben doch noch einen Artgenossen getroffen. Fanø ist bekannt für einen großen Robbenbestand auf den Sandbänken vor der Insel. Hier versammeln sie sich im Frühjahr um ihre Jungen zur Welt zu bringen. An die 3000 sollen es sein, die hier um die Insel leben. Es ist noch ziemlich früher Frühling, es war noch sehr kalt und oft neblig, so das uns in der ganzen Woche keine einzige Robbe „begegnet“ ist.
    Heute hatte das Wasser am Fährhafen keine Eisschicht mehr und was lag da auf einer kleinen Sandbank, als hätte sie auf uns gewartet, eine Robbe. Sie wirkte, als würde sie für uns posen, damit wir Touri’s noch ein perfektes Foto von ihr bekommen 😉.
    Und sonst so. ...haben wir noch mal ganz besonders viel „nichts“ getan. Lesen, spazieren am Strand, zur Abwechslung mal den in Rindby, lecker Kaffee und Kuchen, letzteres können die Dänen sehr gut. Julia wurde für den letzten Abend wieder an der Fähre eingesammelt. Ein letzter Saunagang und morgen früh müssen wir wieder Richtung Deutschland aufbrechen.

    Außer Robbensafari, die man hier in der Saison zu den Sandbänken buchen kann, gibt es noch einen weiteren Ausflugstip von mir.

    Rubjerg Knude, eine der größten Wanderdünen in Europa.
    Das Besondere, sie hat einfach mal einen Leuchtturm samt Nebengebäuden „verschluckt“ und „spuckt“ ihn gerade wieder aus. Die Nebengebäude sind durch den Druck, den die Sandmassen ausgeübt haben, völlig zerstört, vereinzelt sind die Ziegel noch zu sehen.
    Der ca. 20 Meter hohe Leuchtturm „Knude Rubjerg Fyr“ wurde im Jahre 1900 etwa 60 Meter über dem Meer, auf dem höchsten Punkt des Küstenabschnitts und gut 200 Meter im Landesinneren gebaut. Bei seiner Eröffnung gab es keine größeren Sanddünen in der Nähe. Mit der Zeit fraß sich das Meer immer weiter in das Land hinein, die Küstenlinie verschob sich pro Jahr etwa 1-2 Meter landeinwärts und gleichzeitig wehte der Wind erhebliche Sandmengen die Steilküste hinauf. Man vermutet, dass der Leuchtturm in einigen Jahren im Meer verschwinden wird, so wie sich die Wanderdüne bewegt. Also, besucht „Knude Rubjerg Fyr“ solange es noch geht. 😉
    Man kann fast direkt vor dem „Sandhaufen“ parken, es gibt aber auch einen schönen, ca. 3 Kilometer langen Wanderweg vom „Hof des Strandaufsehers“. Dieser Hof beherbergt eine Ausstellung und Informationen zur Wanderdüne.
    Ihr findet die Wanderdüne mit dem Leuchtturm zwischen Lønstrup und Løkken, etwa eine halbe Stunde von Hirtshals entfernt. Auf dem Weg zur Fähre in Hirtshals oder während eines Dänemark Roadtrips lohnt sich ein Abstecher zu diesem Naturschauspiel. Wahrscheinlich sieht es dort jedes Jahr anders aus. Da wird einem die Kraft der Natur so richtig bewußt. Ich war im Oktober 2017 dort, auf dem Weg nach Skagen.
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