• Botanischer Garten von Rio de Janeiro

    3. April in Brasilien ⋅ ☁️ 26 °C

    Da es heute am Strand wegen des Karfreitags unheimlich voll ist, suchen wir ein Alternativprogramm. Und das finden wir im Botanischen Garten. Im Gegensatz zur hektischen und lauten Copacabana ist der botanische Garten eine friedliche Oase mit üppigem Grün und üppiger Flora. Obwohl es heute etwas ruhiger ist, denn wie immer freiertags und sonntags wird die Strandseite der Avenida Atlantica für den Autoverkehr gesperrt.
    Der Botanische Garten wurde bereits 1808 vom damaligen portugiesischen König João VI. gegründet. Die riesige Parkanlage beheimatet mehr als 40.000 Pflanzen, damit handelt es sich um eine der größten Ausstellungen von Pflanzen der Welt. Die Hauptattraktionen sind ein See mit der Seerose des Amazonas, der Victoria amazonica, sowie die Hauptallee Barbosa Rodrigues der 128 einhundert bis einhundertfünfzig Jahre alten und bis zu 48 Meter hohen Königspalmen. Der in der Mitte befindliche Springbrunnen Chafariz das Musas wurde in England gefertigt und 1895 aus London nach Brasilien verschifft. Die UNESCO erklärte den Park zum Biosphärenreservat. Im Gewächshaus befinden sich diverse Orchideen- und Bromelienarten. Zwischendurch erhaschen wir immer mal wieder einen Blick auf den Corcovado mit der Christusstatue. Nach dem Besuch fahren wir zu einem Aussichtspunkt, von wo aus wir einen schönen Blick auf den Strand von Leblon und Ipanema haben. Und jeden Abend ist am Strand das gleiche Spiel. Alle Stühle, Sonnenschirme und Pavillons werden wieder abgebaut und in diversen Transportern oder VW-Bussen verstaut, die permanent an Straßenrand parken. Die Metro bringt uns ans Ende der Copacabana in den Stadtteil Leme, wo wir den Abend im Restaurant Taberna Atlântica bei Livemusik ausklingen lassen.
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