• Basilika von Aquileia

    23. oktober, Italien ⋅ 🌧 18 °C

    Tatsächlich sind wir trotz des schlechten Wetters so gut in der Zeit, dass wir spontan beschließen, einen eigentlich erst für morgen geplanten Abstecher schon heute zu machen. Nach dem ganzen Tag im Auto tut ein bisschen Kultur noch gut.

    Die romanische Basilika Santa Maria Assunta von Aquileia ist die ehemalige Patriarchalbasilika des Patriarchats von Aquileia. Sie gehört seit 1998 zum UNESCO-Weltkulturerbe.

    Bereits um 300 ließ der damalige Bischof eine Kirche in Form einer Basilika errichten, wovon eine Inschrift des Mosaikfußbodens zeugt. Die meisten Mosaikböden stammen aus jener Zeit und sind so gut erhalten, weil sie mehrfach „überbaut“ wurden.

    Das heutige Bauwerk wurde im 11. Jahrhundert errichtet. Der aus Deutschland stammende Patriarch Poppo brachte als Vorbild für die Kirche Architektur aus Niedersachsen nach Italien. 1021–1031 wurde die Basilika von Aquileia nach dem Vorbild der Michaeliskirche in Hildesheim errichtet.

    Die Fresken der Krypta stammen aus der Zeit um 1180.

    Das Baptisterium stammt aus dem 5. Jahrhundert mit einem riesigen Tauchbecken.

    In einer weiteren Krypta sind großartige Mosaiken aus älteren Bauten zu sehen, auf denen zum Teil auch das Fundament des Campaniles steht.
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