Aus der Zeit als japanische Hauptstadt stammen die meisten der großen Tempelanlagen. Zwar verlor die Stadt nach der Verlegung der Hauptstadt nach Kyōto an Bedeutung, die buddhistischen Tempel und Shintō-Schreine jedoch bauten ihre Macht schrittweise aus und überstanden bis heute.
Als erstes besuchen wir den Tempelkomplex Kōfuku-ji. Das Gojūnotō, die fünfstöckige Pagode, die mit über 50 Metern Höhe die zweitgrößte Pagode in Japan ist, ist derzeit leider komplett eingerüstet und überhaupt nicht sichtbar.
Im Nara-Park, rund um die Tempel leben unzählige wilde Hirsche, Sikahirsche. Wild ist relativ, die Hirsche sind ganz wild auf die Hirschcracker, die überall im Park verkauft werden. Die meisten Hirsche sind aktuell noch geweihlos, diese wachsen jetzt erst im Frühjahr nach und nach (und werden wohl auch geschnitten, bevor sie Besuchern gefährlich werden können).
Bis hierhin ist der Hase noch nicht so davon überzeugt, dass die Tempel hier die 2 h Anreise wert sind (und wir müssen ja heute Nachmittag die 2 h Bahnfahrt auch wieder zurück 🤔).Læs mere