Unser Besichtigungsstopp heute ist Bautzen. Die Bautzener Altstadt mutet schon auf den ersten Blick schnuckelig an.
Der Dom St. Petri zu Bautzen ist eine der größten Simultankirchen Deutschlands. Der Chor ist katholisch, das Schiff evangelisch. Die Kirche hat einen stark ausgeprägten Achsenknick, für den es diverse Erklärungsansätze gibt, aber keine davon ist erwiesen. Das Museum mit dem Domschatz hat sonntags geschlossen.
Die Bautzener Senfstube - immerhin 1 von 2 am Sonntagmittag geöffneten Lokalen - ist genau das richtige Lokal für einen Mittagssnack. Das Bautzener Senfmuseum - ja, sowas gibt’s - hat sonntags geschlossen.
Über der Stadt thront die heute vom Sächsischen Oberverwaltungsgericht genutzte Ortenburg mit ihrem weißen Renaissancegiebel. Unzählige Türme zieren die Stadt.
Der Nicolaiturm ist der einzige Zugangsturm der Stadtbefestigung der noch erhalten ist. Geht man durchs Tor steht man vor der Nicolaifriedhof, ehemals Kirchhof der Nicolaikirche, von der seit 1620 nur noch die Ruine übrig geblieben ist. Seit 1745 wird auch die Ruine der Kirche als Friedhof genutzt, dem Augenschein nach hauptsächlich für katholische Würdenträger.
Die Gedenkstätte Bautzen, das Stasi-Gefängnis, lassen wir heute unbesucht, dabei hätte das sogar offen gehabt, vielleicht beim nächsten Mal.Read more
TravelerTolle Bilder - bei unserem Besuch im September 2007 hatten wir leider Starkregen, das hat die Sicht ein wenig getrübt 😉
TravelerJa, dann macht auch keine Stadtbesichtigung Spaß ☔️
Traveler
... ich finde schon 🤔