Wintercamping II -KOA Washington Capitol
28 Jan–1 Feb, Amerika Syarikat ⋅ ☀️ -11 °C
(HD) Ich schaue am Morgen noch mal nach den beiden Schwänen, die wir gestern Abend auf dem See im Eis gesehen haben. Die Temperatur liegt bei -12 Grad Celsius. In der Dusche ist es nicht gerade angenehm, aber das Wasser ist heiss. Auch wenn Schwäne Kälte aushalten und nicht festfrieren können, da sie im Fuss eine Art Wärmetauscher haben und alle Bewegungen komplett einstellen können - es wirkt bizarr sie vom Eis eingeschlossen zu sehen und die Hoffnung, dass sie diesen Winter überleben schwindet. Von alleine kommen sie hier nicht mehr raus, sollten sie überhaupt noch leben.
Unsere Fahrt zum Campingplatz Washington ist kurz. Nur etwa 90 min. Trotzdem sind wir froh, dies gestern nicht mehr gemacht zu haben, denn auch dieser Platz ist vereist und im Dunkeln einzurangieren wäre kein leichtes Ding.
Pünktlich auf die Minute kommen wir zum Check In ab 13.00 Uhr an. Allerdings haben sie mit uns gar nicht mehr gerechnet und den Aufenthalt bereits storniert weil wir geschrieben hatten dass wir wetterbedingt nicht wissen ob alles klappt. Macht nichts. Ausser Dauercampern kommt sowieso niemand mehr. Die Strassen sind eng und schneebedeckt aber Vera bringt unsere Madmoiselle gut hierher. 4 Nächte haben wir gebucht um nicht nur das Mobil für die Verschiffung zu richten sondern auch Zeit für einen Trip nach Washington zu haben.
Beim Abwasser entleeren stellen wir fest dass der Schieber eingefroren ist. Die Minustemperaturen im zweistelligen Bereich fordern ihr Tribut. Also Tankdeckel innen öffnen und mit der Schöfkelle 40 Liter in den Eimer umfüllen. Dauert zwei Stunden. Doch die Probleme gehen weiter. Wir brauchen Propangas. Mit so einem Verbrauch haben wir nicht gerechnet. "Kein Problem" meinen die Leute vom Platz. " Wir haben genug". Wenn .... ja wenn die Füllanlage nicht eingefroren wäre. Der Senior bringt uns zwei angebrochene Flaschen, die Abreisende Europäer hier gelassen haben. Gerettet. Wir müssen nicht erfrieren.
Irgendwann haben sie die Füllstation eisfrei bekommen und er bringt uns unsere auftragsgemäss halb voll gefüllte amerikanische Flasche, die wir bei der Abfahrt hier lassen werden. Für die nächsten Ankommenden. Unabhängig von den strengen Beförderungsbedingungen der Rederei können wir mit der Flasche in Europa auch nichts anfangen.
Vera bringt noch die letzten Aufkleber von Maryland an. 28 Bundesstaaten haben wir seit dem 1.6.25 durchquert und hierbei viele Highlights gesehen, was wir oft mit einem Aufkleber dokumentieren konnten.Baca lagi













