• Heiko Seifert
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Ein Abenteuer ohne ende Les mer
  • An evening with the dames

    24. mai, Tyskland ⋅ ☀️ 24 °C

    Mit das beste, was ich seit langem gesehen habe.

    Nun, was fand ich so gut? Also, erstmal sind die beiden natürlich super Sänger, aber das Ganze fühlte sich "deep" an.

    sie erzählten über ihre Kindheit, ihren Vater, ihre Familie, ihre Transsexualität oder Transidentität ihre sicht auf maskulinitat und feminität und gender und es fühlte sich sehr authentisch und nicht aufgesetzt fast intim an.

    Alles war sehr ruhig gespielt und ließ Raum für die Musik und eine Stille am Ende, es dauerte oft erstaunlich lange am Ende eines ließ,bis geklatscht wurde, weil wohl niemand als erster in die Stille klatschen wollte.

    Also mich hat das voll mitgenommen
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  • 1. Mai

    1. mai, Tyskland ⋅ ☀️ 23 °C

    Ich will nichts entschuldigen, aber mit einem fetten Tesla (macht Musk reicher) am 1. Mai mitten in der Oranienstraße zu parken ist schon auch etwas dämlich.

    Ich hörte das Kratzen des Schlüssels, aber bis ich Gewahr war, was da gerade passiert war, verschwand schon irgendwer in der Menschenmenge.

    Ein Kratzer einmal die gesamte Seite entlang.
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  • Wir sind am Leben

    14. april, Tyskland ⋅ ☁️ 12 °C

    Wir sind am Leben – das Berlin Musical

    Ich hatte im Vorfeld einige Bewertungen gesehen, die nicht besonders überzeugend waren, und bin deshalb ohne große Erwartungen ins Theater des Westens gefahren, um „Wir sind am Leben – das Berlin Musical“ zu sehen.

    Nun komme ich gerade heraus und muss sagen: harte Kost, ein hartes Pflaster – Berlin.

    Ich bin ja erst 2005 nach Berlin gekommen, also etwa 15 Jahre nach der Zeit, in der dieses Musical spielt. Ich habe nur noch die Ausläufer dieser Ära miterlebt – die letzten Clubs, die letzten Bars.

    Aber vieles davon kann ich absolut nachvollziehen.

    Auch ich war einmal in Berlin, bin nicht mehr davon losgekommen, immer wieder zurückgekehrt, ins Berliner Nachtleben eingetaucht, schließlich hergezogen und habe es einige Jahre intensiv gelebt.

    Als ich ankam, gab es noch vereinzelte besetzte Häuser. Die meisten waren jedoch schon geräumt. Aber Kreuzberg war immer noch rebellisch.

    Das Musical beginnt mehr oder weniger mit einer Drag-Performance, die Marlene Dietrich imitiert. Wäre ich 1990 in dieser Szene gewesen – so wie ich 2005 war – wäre ich vermutlich genau auf dieser Party gelandet.

    Ich kenne dieses Gefühl, wenn einen Berlin überkommt. Ich kenne aber auch das andere Gefühl: in der mit Abstand größten Stadt Deutschlands zu sein – und sich trotzdem allein zu fühlen.

    Ich kenne das Gefühl, wenn die eigene Heimatstadt plötzlich viel kleiner wirkt als zuvor. Ich habe Menschen in allen Stadien des Drogenkonsums gesehen, und Musik war immer ein Teil davon.
    Ich habe Menschen erlebt, bei denen alles zusammenkam: Sex, Drugs & Rock’n’Roll – und geplatzte Träume. Und ich habe auch die eine oder andere Person kennengelernt, die heute nicht mehr lebt, für die Berlin einfach zu viel war.

    Das sind meine Erfahrungen aus 2005. Ich nehme an, die Erfahrungen der 1990er waren noch intensiver. Ein Teil von mir hätte das gerne miterlebt.

    Glücklicherweise musste ich mir zur Hochzeit der AIDS-Epidemie darüber keine Gedanken machen. Ich kannte keine erkrankten Menschen in meinem direkten Umfeld, niemand ist daran gestorben. Wirklich bewusst wurde mir das Thema erst, als ich bereits in Berlin war.

    All diese Themen – und noch mehr, wie verlorene Jobs in Ostdeutschland, Stasi-Vergangenheiten und gesellschaftliche Umbrüche – greift dieses Musical auf.

    Es ist ein bewegendes Stück. Mich hat die Geschichte tatsächlich mehr mitgerissen als die Musik.

    Natürlich gab es einige Gänsehautmomente. Bei „Die Schlampen sind müde“ – ein Song von Rosenstolz, der auch den Soundtrack meiner ersten Jahre in Berlin geprägt hat – wurde es besonders intensiv. Insgesamt war es aber die Geschichte, die mich stärker berührt hat.

    AIDS, die Diagnose, die Krankheit und der Tod – all das ist sehr präsent inszeniert. Es hat mir einen echten Kloß im Hals beschert und mich beinahe zu Tränen gerührt.

    Damit war dann auch klar, warum das Musical

    "Wir sind am Leben" heißt.

    Berlin ist ein hartes Pflaster. Berlin war ein hartes Pflaster. Und das hier ist ein hartes Musical.

    Aber auch ein schönes. Und definitiv ein sehenswertes – vor allem für alle, die in Berlin leben oder hierhergezogen sind.
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  • Gisbert zu Knyphausen singt Schubert

    5. april, Tyskland ⋅ ☁️ 11 °C

    Wieder in Berlin schreit mein Abundo Abo "Hallo" mit einem Konzert von Gisbert zu Knyphausen.

    Der Herr befindet sich seit vielen Jahren in meiner Spotify Playlist, und davor in meiner Deezer Playlist und vermutlich schon vorher in meiner Google Playlist.

    Heute allerdings nicht mit den eigenen Liedern sondern mit Liedern von Franz Schubert in Klavierbegleitung.
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  • Carmen - Opernloft, Hamburg

    3. oktober 2025, Tyskland ⋅ ☁️ 12 °C

    Carmen meets Coyote Ugly

    Auch wenn ich die letzten 20 Jahre verdammt viel Kultur zu mir genommen habe, war Oper bisher - bis auf das eine Mal in Venedig - nicht darunter.

    Da ich aber ja gerade Abundo ausprobiere und dort herausgefunden habe, dass man die Stadteinstellung ändern kann, und dann auch in Hamburg suchen kann, schaute ich doch mal, was Hamburg so bietet.

    Unter Anderem die Oper "Carmen" im "Opernloft" im alten Fährterminal in Altona. Nun ja, offensichtlich nicht genau DIE Carmen Oper, sondern eine sehr neumodische Inszenierung.

    Nun kenne ich Carmen nicht, aber ich bin mir sicher "La Vie en Rose" wurde bei der Uraufführung der echten Oper noch nicht gesungen und auch sonst scheint diese Oper eine ganze Ecke weg von der klassischen Carmen Oper zu sein.

    Diese Carmen ist keine Arbeiterinnen, die sich in der Taverne beim Tanz mit Soldaten vergnügt, sondern Barkeeperin in einer Karaoke Bar in der sie vorzugsweise französische Chansons singt, auf und vor der Bühne tanzt, Cocktails mixt und mit den Gästen und ihrem Barkeeper-Kollegen Escamillo flirtet.

    Und sie hat auch nicht mit Soldaten und Stierkämpfern zu tun, sondern mit dem furchtbar ekligen Schnösel-Gast José. Sie machen sich gegenseitig schöne Augen und haben zusammen in der Bar spaß

    So viel spaß, dass bald eine Liebschaft draus wird und mit einem großen Klunker offenbar Verlobung gefeiert wird. Bis dahin ist alles gut. José war zwar von Anfang an furchtbar unsympathisch, aber Geschmäcker sind ja verschieden. Ab da wird es allerdings cringe und erinnert an Coyote Ugly.

    Exkurs Coyote Ugly:
    Violet, Sängerin arbeitet als Bardame in der Coyote Ugly Bar, dort tanzen und Singen die Barkeeperinnen gerne auf der Bühne und Die Drinks werden von oben schon mal direkt aus der Flasche in den Mund laufen gelassen

    Eines Abends tanzt Violet mal wieder auf der Bar und singt wunderbar - ein Gast verliebt sich in sie und beide beginnen eine Beziehung. Keine gute Idee, sich mit Gästen einzulassen, vor allem nicht mit jenen, die nicht damit umgehen können, wenn ihre Freundin freizügig auf der Bar tanz und singt und qua Beruf mit anderen Gästen flirtet...

    Es folgt eine Eifersuchtsszene, und Carmen äh Violet beendet die Beziehung einseitig

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    Das ist mehr oder weniger der Plot dieser Carmen Oper, aber im Unterschied zum Hollywood Film, wo ein Happy End folgt, ist das eine Oper und folglich gibt es kein Happy End sondern ein tragisches Ende mit einem Femizid bzw der Ermordung Carmens durch ihren ehemaligen Liebhaber Jose..

    Davor werden aber noch viele Lieder gesungen und viele Cocktails und Getränke gemixt und an die vorhandenen Gäste ausgeschenkt - und wenn man wie ich, so weit vor ne sitzt, kann es sein, dass man selber etwas abbekommt, ich in diesem Fall einen Cocktail und einen Shot :) )

    Ach und es wird viel Nein gesagt, denn Carmen muss sich hart erwehren und ihm immer wieder klar machen, dass ihre Beziehung beendet ist und die ihn nicht (mehr) liebt - was er nicht akzeptiert.

    Man sitzt so nah am Geschehen, dass man am liebsten zwischen Jose und Carmen stürmen und ihn anschreien möchte

    "Was stimmt mit dr nicht, typ, sie hat Nein gesagt, nicht einmal, nicht fünf Mal, nicht 10 Mal, nein 15 Mal, sieh es ein und verpiss dich endlich"

    Ich tat es nicht, und auch sonst niemand - und es führte zu einem Femizid, der Ermordung von Carmen..... Kein "Coyote Ugly" Happy End.

    Aber auch, wenn das Ende traurig war, fand ich Carmen toll, Erstaunlicherweise kannte ich auch viel mehr Lieder, als ich erwartet hätte und ich fühlte mich sehr gut unterhalten.

    Ich denke, ich sollte mir noch ein Paar Opern anschauen, vielleicht auch mal in den Originalversionen und nicht in den 90 Minuten Event-Versionen, Aber genau ,das werde ich auf jeden Fall mir noch häufiger anschauen und das Opernloft besuchen
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  • Vaudeville Variety 19

    27. september 2025, Tyskland ⋅ ⛅ 13 °C

    Eine Ära geht zu Ende – zumindest vorerst. Sheilas Vaudeville Variety hört mit der Nummer 19 erst einmal in Berlin auf.

    Weil es in Berlin einfach immer schwerer geworden ist, den Wintergarten immer voll zu bekommen, und es in anderen Städten offenbar einfacher ist, gibt es vorerst keine Nummer 20.

    Obwohl, irgendwie waren ihre beiden Shows 2013 im Clash und die dritte Show 2014 irgendwo in Kreuzberg aber ja schon Vorboten zu dem, was da mit der Vaudeville Variety Premiere im Imperial Club des Admiralspalast folgen sollte.

    19 Shows mit Burlesque, Cabaret, Gesang, Boylesque, Comedy und großartigen Akrobatik und Zirkusnummer und zwar auf einem Niveau, dass zumindest alle Ein-Tages-Shows, die Burlesque in Berlin zeigen, nicht kennen.

    Bis auf Dita von Teese sind wohl alle, die im Burlesque Rang und Namen haben, bzw die Sheila haben wollte, irgendwann für diese Show nach Berlin gekommen.

    Sheila hat die Latte so hoch gelegt, dass ich tatsächlich immer das Beste vom Besten erwartet habe, Nummern, die ich so noch nie gesehen habe, Nummern, die mich begeistern und die mich staunen lassen – dass das mit der Vielzahl der Shows irgendwann schwierig wird, noch neue Superlativen zu finden, ist da irgendwie logisch.

    Irgendwann hat man alle Federburlesque Nummern schon einmal gesehen, irgendwann alle Feuerburlesque Nummern, alles an Jonglage, Nummern an der Pole Stange, Nummern an Seilen, Schwertschlucker. Für sich genommen immer noch alle Nummern aber vieles so – oder so ähnlich dann doch schon auch einige Male gesehen.

    Das ist Logisch – auch dem Erfindungsreichtum der besten Künstler sind irgendwann Grenzen gesetzt. Vieles veränderte sich dann irgendwann nur noch in Nuancen. Da kann ich Leute schon verstehen, die schon 10 Mal da waren, die sich dann fragen, ob das 11te, 12te, 13te Mal wirklich noch dringend nötig ist. Das ist halt das Leben, gerade auch in einer Stadt wie Berlin.

    Und ein so gutes Programm, wie Sheila plant ist nur finanzierbar, wenn genug Gäste kommen, genug Gäste kommen nur, wenn das Programm so gut ist – und vor allem bleibt – wie man als Gast gewohnt ist.

    Und dann ist es halt schwierig, wenn man seine Gäste erzogen hat, das beste zu erwarten, da jedes Mal wieder etwas draufzusetzen. Und klar, wird es dann irgendwann schwieriger, den Wintergarten 2 x im Jahr zu füllen, nicht weil das Programm schlechter wird, sondern, weil die Gäste gesättigt sind

    Wenn das aber in Berlin immer schwerer wird, kann ich durchaus verstehen, wenn sie die Zelte vorerst in Berlin abbricht und dahin geht, wo die Zuschauer noch nicht so gesättigt sind, wie hier. Und wer weiss, vielleicht kommt es ja doch noch irgendwann zu einer 20. Jubiläumsausgabe in Berlin nach einer kreativen Pause.

    Zum vorerst letzten Mal gab es aber noch das gute Vaudeville Variety Programm: Etwas Gesang und Drag mit Gingzilla, Rhinestone und Federfächer Burlesque mit Miss Miranda und Didi Derriere, Boylesque mit Mr Gorgeous, Akrobatik mit den segura Brothers und ein bisschen was Stranges mit Opus Furore. Ein schöner Abschluss an diesem Abend.

    Ja, ich denke, ich werde diese Show vermissen – und nicht nur ich, einige Gäste, sah man da immer wieder. Und auch der Wintergarten selber wird die show vermissen, hat sie doch – wie Gerüchte aus erster Quelle sagen – zu für solch Shows fast traumhaften Umsatz bei Getränken und Speisen gesorgt.

    Aber besonders wird sicher der Strassenfeger e.V. die Show vermissen, da Sheila seit vielen Jahren in ihrer Show sammelt und die Tombola voll an den Strassenfeger gehen lässt – das finde ich seit vielen Jahren sehr beachtlich. Sie hätte diese Beträge ja auch einfach in die eigene Tasche wandern lassen können – tat sie aber nicht, und das ist großartig.

    Auch an diesem Abend sind wieder über 1.000 € in die Notübernachtung für Obdachlose gewandert. Über die Jahre mit teilweise 2 Abenden pro Show und zumeist ausverkauften Abenden, dürfte da eine wirklich beachtliche Summe zusammengekommen sein

    Nun ja, das war es erst einmal – Dafür besuche ich dann vielleicht mal Köln oder Frankfurt und ich hörte von Bremen?

    An diesem Abend wurde aber noch einmal alles gegeben, Miss Miranda als Headliner mit, dem was sich der geneigte Nichtwissende als Burlesque vorstellt, sehr viele Swarovskis und lange Federfächer

    oder das gleiche noch einmal in Männlich und sehr groß mit Mr Gorgeous, hier mit Umhang aber in seinem zweiten auftritt ebenfalls mit Federn an sich und in der Hand.

    oder Jonglage und Aktrobatik, etwas Zauberei und natürlich noch mehr Burlesque

    Fürs erste das letzte Gruppenbild mit Dame aus dem Wintergarten.

    Und damit wohl auch erstmal von mir aus den ikonischen Damentoiletten des Wintergarten 😉
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  • 3 - DIE ZEIT - Verbrechen

    25. september 2025, Tyskland ⋅ ☁️ 13 °C

    Der Kriminalpodcast: Verbrechen - DIE ZEIT
    Abrundo 3

    Ich bin ja gerade dabei, Abundo auszuprobieren und lege damit diese Woche eine Kulturwoche ein - der gestrige Tag im Friedrichstadtpalast gehört da nicht zu, denn diese Karte flog mir ja auf anderem Wege zu - und ich würde nicht erwarten, irgendwann mal den Friedrichstadt Palast dort zu finden. Heute natürlich auch nicht.

    Aber ein noch größeres Venue in Berlin mit der Uber Eats Arena.

    Dort fand heute der Live True Crime Podcast "Verbrechen" statt. Von dem hatte ich noch nie gehört, aber der Uber Eats Arena ist nicht weit entfernt, also schauen wir uns das mal an.

    ? Aber mal ganz Ehrlich ?
    ?? True Crime ??
    ??? Ich ???

    Wie kam ich auf die Idee, dass das eine gute Idee sein könnte? Wenn irgendwas ekliges im Fernsehen komme, halte ich mir die Hände vors Gesicht. Alles was irgendwie Horror ist, schalte ich gar nicht erst ein (oder sehr schnell aus) und selbst Halloween ist absolut nicht mein Thema.

    Und dann sitze ich mit einigen tausend Personen in der Arena und höre zwei Kriminalfälle, denen man eigentlich eine Trigger Warnung geben müsste.

    Ein erster Kriminalfall eines bestialen Mordes mit Folter, bei dem selbst hartgesottene Mordaufklärer offenbar gesagt haben, sie hätten sowas noch nicht gesehen, mit "verschwundenen" Beweisen und einem schwerstkriminellen Rocker und keinen Ergebnis selbst 40 Jahr später.

    Und einem zweiten Fall, bei dem es eventuell um eine versuchte Vergewaltigung, aber auf jeden Fall um eine junge Frau geht, die durch Mord oder Unfall ums Leben kommt...

    Beides wirklich nichts für mich und hätte ich vorher nachgedacht, was mich da wohl erwarten würde, (was ich generell sehr selten tue), wäre ich da wohl nicht hingegangen.

    Aber das wäre schade, denn es war schon spannend und hat beim zweiten Fall mein Vertrauen in die Polizei und ihre Ermittlungen da gesagt, zumindest mal deutlich "nicht erhöht".

    Da ist ganz viel schief gelaufen und zwar so, dass der Fall trotz einem Urteil und einem Tatverdächtigen, der bereits Jahre im Gefängnis verbracht hat, wieder aufgerollt und neu verhandelt werden muss.

    Vier Personen haben die beiden Fälle vorgestellt und vor allem die eine Gerichtsreporterin Sabine Rückert war toll. Voll mit staubtrockenem Humor und einer Draufsicht auf Polizei, Richtern und Anwälten die - wie gesagt - das eigene Gefühl zu Gerichten und Polizei nicht wachsen lässt.

    Aber das kann der Sache geschuldet sein, dass eben vor allem jene Stücke interessant sind, worüber sich diskutieren lässt und wo nicht alles so läuft, wie im sonntags Tatort. Wie sie selber sagte "keiner interessiert sich für das Flugzeig, dass ordentlich landet, aber wenn es abstürzt ist es interessant" klingt fatalistisch, ist aber vermutlich genau so....

    Also, der Der Kriminalpodcast: Verbrechen der ZEIT, war so gut, dass ich nocheinmal hingehen würde, aber true crime mit bestialischen Morden, nein nein, das landet nicht in meinem Podcast her.

    Aber der gestrige abend zeigt mir, dass ich Abundo wohl doch verlängern würde, denn jetzt snd es 2 von 3 gute Ergebnisse und die Monatskosten habe ich jetzt schon bestimmt 4 mal wieder eingeholt. Heute hätte die Karte mindestens 40 gekostet, vermutlich etwas mehr, hätte ich zahlen müssen.

    Ich bin ja gespannt, was ich noch alles anschauen und rausfinden werde, offenbar saßen heute alle Abundo Kunden im gleich Bereich, denn ich unterhielt mich mit meiner Sitznachbarin, die ebenfalls darüber dort war, und der Typ daneben ebenso.

    Und das interessante war, die macht das schon etwas länger - und sie war damit auch mal im Friedrichstadt Palast zur vorherigen Show... Also vielleicht doch? Das klingt sehr gut.

    Ich teste mal weiter - und muss dann überlegen, ob ich auf das zwei Karten Angebot wechseln sollte, um potenzielle Begleitungen fragen zu können, ob sie mitkommen.

    Denn immer alleine ist schon auch langweilig :)
    Zumindest langweiliger als zu zweit. :)
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