Semperoper, Zwinger und Frauenkirche
February 28 in Germany ⋅ ☀️ 14 °C
Dann sind wir über die Augustusbrücke in Richtung Altstadt gelaufen. Links konnte man die sogenannte „Porzellanmauer“ sehen – das ist der Fürstenzug am Stallhof des Dresdner Schlosses. Er zeigt die sächsischen Herrscher aus dem Hause Wettin als großer Reiterzug. Das Besondere: Das Wandbild besteht aus rund 23.000 Meißner Porzellanfliesen und gilt als eines der größten Porzellanbilder der Welt. Natürlich haben wir auch dort Fotos gemacht.
Durch das Georgentor sind wir weiter in Richtung Theaterplatz gelaufen. Direkt hinter dem Tor hatte Olli an einem kleinen Stand einen schönen vergoldete Stocknagel entdeckt und sie für Theos Wanderstock.
Weiter ging es zur Semperoper. Das Opernhaus wurde im 19. Jahrhundert von Gottfried Semper entworfen und gehört zu den bekanntesten Opernhäusern Deutschlands. Die heutige Oper ist ein Wiederaufbau, da das Gebäude im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Die Fassade mit den Figuren und Bögen ist sehr beeindruckend. Auch hier haben wir natürlich fotografiert.
Direkt daneben liegt der Zwinger. Die barocke Anlage wurde Anfang des 18. Jahrhunderts unter August dem Starken erbaut. Ursprünglich war sie für Feste und höfische Veranstaltungen gedacht. Heute befinden sich dort mehrere Museen. Besonders schön ist der große Innenhof mit seinen Pavillons, Galerien und Brunnen. Wir haben uns dort eine Weile aufgehalten und viele Fotos gemacht.
Anschließend haben wir uns im Café am Kunstmuseum einen Platz in der Sonne gesucht und einen Kaffee getrunken. Das tat gut nach dem vielen Laufen.
Danach sind wir oben auf dem Zwinger entlanggelaufen – einmal rundherum. Von dort hat man schöne Ausblicke auf den Innenhof und die Umgebung. Auch hier sind wieder viele Fotos entstanden.
Später sind wir noch in ein Fotogeschäft gegangen und haben für mich eine neue Kameratasche gekauft. Ein vorgezogenes Geburtstagsgeschenk 😊
Zum Essen waren wir bei Enchilada in der Nähe des Altmarkts. Ein mexikanisches Restaurant mit großer Auswahl an Tacos, Burritos und Enchiladas. Es war gut besucht und das Essen sehr lecker.
Danach sind wir noch in die Frauenkirche gegangen. Die barocke Kirche wurde nach ihrer Zerstörung im Krieg jahrzehntelang als Ruine belassen und erst nach der Wiedervereinigung originalgetreu wieder aufgebaut. Innen wirkt sie hell und beeindruckend mit ihrer großen Kuppel. Ich war allerdings so müde – vermutlich wegen der Heuschnupfentablette – dass ich dort fast eingeschlafen wäre.
Anschließend haben wir noch eine Apotheke gesucht, um neue Allergietabletten zu kaufen, die nicht müde machen.
Danach sind wir zu den Brühlschen Terrassen gelaufen. Die Terrassen werden auch „Balkon Europas“ genannt. Sie liegen oberhalb der Elbe und bieten einen schönen Blick auf den Fluss und das gegenüberliegende Ufer. Natürlich haben wir wieder Fotos gemacht.
Um die Zeit bis zum Konzert von Edgar & Marie zu überbrücken, sind wir noch in den Radeberger Spezialausschank gegangen. Das Lokal gehört zur Radeberger Brauerei und ist im traditionellen Stil eingerichtet. Olli hat ein leckeres Bier getrunken, und ich habe sogar ein Glas Wein bekommen.Read more










