• Daniel Unger
  • Daniel Unger

Rom 2026

Wir sind zwar keine Gallier, aber Rom is fällich! Okumaya devam et
  • Gezinin başlangıcı
    11 Nisan 2026

    Abfahrt!

    11 Nisan, Almanya ⋅ 🌙 2 °C

    3 Uhr morgens und die Reise beginnt. Nochmal überlegen, ob wir alles haben.. und zum 20. Mal realisieren: wir sind im Urlaub in einer europäischen Großstadt, wir können alles kaufen..

  • Ein langer erster Tag..

    11 Nisan, İtalya ⋅ ☁️ 14 °C

    geht zu Ende. Nach einem kleinen Powernap am frühen Nachmittag, wir passen uns direkt der lokalen Kultur an, ging es zum Abendessen. Lokale Küche natürlich, es gab vegane Burger. Danach ein kleiner Abstecher zum Petersplatz und die Nachttour durch die PASSETTO DI BORGO, den Fluchtpfad der Päpste vom Vatikan in die Engelsburg. Der Weg nach Hause hatte es in sich, 19 min mit ÖPNV (davon 15 zu Fuß) oder 23 zu Fuß? Wir haben den Fußweg gewählt und haben nur knapp die 15km Tagesstrecke verpasst. Gute Nacht.

    PS: Überall sind Tankstellen und schreien uns "ätsch" entgegen.
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  • Start in den Tag

    12 Nisan, İtalya ⋅ ☁️ 12 °C

    Wir haben es wieder geschafft. Erneut riesige Events während wir vor Ort sind und wir hatten keine Info (Veranstaltungskalender alle leer). Von einem Event erfuhren wir, als die Tagesplanung der Fahrten mit dem ÖPNV plötzlich Umleitungen auswies ( Run for Autism) in der kompletten Innenstadt, vom 2. erfuhren wir dann vor Ort, als wir an unserer Endhaltestelle (Piazza del Popolo) ankamen und plötzlich der ganze Platz voll Polizei stand (inkl. Hubschrauber etc.). Aufgrund der Tageszeit waren noch keine Besucher da, also alles angeschaut und die nicht verstellten Sehenswürdigkeiten mit dem Kameraobjektiv eingefangen. Leider war eine der beiden Kirchen vor Ort noch zu, also ab in die andere (die Miracoli-Kirche) und ein bisschen die Frühaufsteher-Augen schweifen lassen. Ja, 9 Uhr am Sonntag ist hier Frühaufsteher-Zeit.Okumaya devam et

  • Da schaut man einmal um die Ecke..

    12 Nisan, İtalya ⋅ ☁️ 14 °C

    Der direkte Weg zum nächsten Ziel wurde durch die nächste, von außen unscheinbare, aber innen umso ausgeschmücktere, Kirche (mit Herzstück des Heiligen Charly) und danach einem Blick in eine Seitengasse verändert. Huch, da ist ja schon die spanische Treppe.. einmal abhaken bitte, solange noch nicht viel los ist. Ohne feste Termine ist das voll entspannt und Zack, da war sie. Übrigens ein europäisches Projekt, gebaut für die damals dort liegende spanische Botschaft, von Italienerin in Auftrag gegeben und von Franzosen gebaut. Und die Gebrüder Kassalek hatte hier die Finger zum Glück nicht im Spiel.Okumaya devam et

  • Ab zum Frühstück

    12 Nisan, İtalya ⋅ ☁️ 15 °C

    Da wir außer Pflanzenmilch nix eingekauft haben am Vorabend, sollte heute ein Frühstück in der City auf den Tag einstimmen. Eigentlich wollten wir schon viel früher da sein, aber, nach diversen weiteren Plätzen, einer Kunstinstallation für Valentino, dem obligatorischen Besuch des Trevi-Brunnens (man darf jetzt 2€ Eintritt bezahlen wenn man näher ran will), einer kleinen Runde ums Pantheon (kurz vor der Messe, also keine Lust reinzugehen) und den Routenänderung durch die Events, war es dann doch schon halb 11 als wir bei "Buddy" ankamen. Zum Frühstück nen Burger? Kein Problem. Aber wir haben uns dann doch für was klassisches entschieden. Leider war die Sonne heut, trotz angekündigter 26°C, ein wenig schüchtern, aber der halbe Liter Tee hat von innen gewärmt. Und, pünktlich zum 12. Glockenschlag gabs den obligatorischen Kanonenknall von der Engelsburg und die Kirche neben "Buddy" hörte vor Freude darüber kaum auf sich vollzuglockenbimmeln.Okumaya devam et

  • Piazza Navona

    12 Nisan, İtalya ⋅ ☁️ 20 °C

    Die ersten echten Sonnenstrahlen bekamen wir, nach Besuch der vorher erwähnten Bimmelkirche, dann endlich am Piazza Navona ab. Hier gabs früher wohl spannende Wettkämpfe, heut nur noch Ramschhändler und Restaurants. Die Kirche am Platz wird renoviert und die Werbeplakate stören so manch Foto. Doch trotzdem war er ganz hübsch. Leider haben um 12 die meisten Touristen ausgeschlafen, so, dass sie Stadt wirklich voll wurde. Also ab zum nächsten Stop.Okumaya devam et

  • Die größte Enttäuschung

    12 Nisan, İtalya ⋅ ☁️ 23 °C

    Nach all dem Sightseeing wollten wir eigentlich, ob der Touristenmassen, nur noch zum Hardrock -Cafe um den nächsten Kühlschrankmagneten unserer Sammlung hinzuzufügen. Aber, auf dem Weg zum "Rock Shop" lag erneut das Pantheon. Man konnte kaum 5 Meter Boden sehen so stauten sich die Besucher. Wie ists hier erst im Sommer? Nach weiteren Schritten und erneut spannenden Plätzen mit Obelisken und einer riesigen Säule endlich im Rock Shop angekommen, aber die 3 verfügbaren Magneten waren nicht im Ansatz geeignet. Doch, man wies uns freundlich den Weg zum richtigen Hard Rock Cafe, dort sollte es mehr Auswahl geben. Also auf ins Getümmel und, mit einem erneuten Besuch der europäischen Freundschaftstreppe (und der darüber liegenden, absolut unspannenden, weil fast vollständig für Besucher gesperrten Kirche), ab dort hin. Doch hier die große Enttäuschung, es gab zwar 6 Magneten, aber nur 3 davon hatten Rom-Bezug. Und keinen davon wollten wir am Kühlschrank sehen.Okumaya devam et

  • Der zweite Tag

    12 Nisan, İtalya ⋅ ☁️ 21 °C

    war zwar nicht so lang wie der Erste, aber er endete mit einem Einkauf beim 24/7 Supermarkt um die Ecke. 12.000 Schritte auf dem Tacho nach knapp 5h, da war der Energiespeicher leer.
    Die verlockend aussehenden, echt italienischen, frischen Nudeln lachten uns an und die wollten wir uns als Abendessen nicht entgehen lassen. Lecker wars. Und zum Frühstück gibts Stulle mit Brot!Okumaya devam et

  • Frühstück an der Pyramide

    13 Nisan, İtalya ⋅ 🌬 20 °C

    Was für ein Morgen. Erst lief der Spülkasten des Klos über, dann änderten wir die Frühstücksplanung und fuhren mit der italienischen Regionalbahn zum Frühstück ins Café 100%bio.
    Dabei durften wir 1. unsere Gehörgänge mit den quietschenden Bremsen der Bahn auf den Tag einstellen und 2. unsere Erwartungshaltung an die deutsche Bahn relativieren. Die pünktlich am Bahnhof eintreffende Bahn hat es geschafft innerhalb von 3 Haltestellen 12 Minuten Verspätung zu produzieren. Hui.
    Endlich am Frühstückscafé angekommen, diesmal mit kleineren Gerichten als am Vortag, durften wir die schöne Aussicht genießen. Stehen hier doch glatt ein paar stillgelegte Straßenbahnen rum, an denen sich die Sprayer austoben können.
    Den MixMarkt um die Ecke (Grüße an die Kieler Familie) haben wir als Sightseeing-Punkt ausgelassen.
    Die Pyramide und das alte Stadttor nebenan sind leider nicht zugänglich, das ganze Gebiet wird umfangreich saniert und ist ebenfalls abgesperrt. Lediglich ein Bereich war offen, doch die 5€ Pflichtspende für den kleinen, aber niedlichen, "nichtkatholische Ausländer"-Friedhof dahinter waren es uns trotzdem nicht wert. Also ging es weiter..
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  • Von Rosenduft zum Sandsturm

    13 Nisan, İtalya ⋅ ☁️ 21 °C

    Nach einem kleinen Parkspaziergang (Park des Widerstandes des 8. Septembers) und einer kleinen Bergtour kamen wir am städtischen Rosengarten an.
    Elena konnte ihr Glück kaum fassen, plötzlich standen wir in einer Wolke verschiedener Rosendüfte.
    So viele Blüten hatten wir zuletzt in den Herrengärten in Hannover gesehen. Und es waren kaum 30% der Rosen aufgeblüht. Wie muss das hier erst in einem Monat sein, wenn auch das "Rosengladiatoren" -Wettkampfgebiet öffnet.

    Nach einer ausgiebigen Schnuppertour ging es zügig, der Wetterbericht sagte Sturmböen und Gewitter voraus, zum Circus Maximus auf der andern Straßenseite. Die Aussicht auf die Ruinen des Palatin war spannend, der Circus ist heute nur noch Staub, Sand, Steine und Gras. Und, genau da kamen die ersten Böen, die uns erstmal sandstrahlen wollten. Schön! Also hurtig weiter zu den nächsten Punkten.
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  • Kapitolhügel und viele Treppenstufen

    13 Nisan, İtalya ⋅ ☁️ 21 °C

    Es gibt ja so Dinge, die werden groß angekündigt, aber sind dann völlig belanglos. So auch beim nächsten Stop, dem " Mund der Wahrheit". Eine in einer Nische aufgestellten runden Steinplatte, der man wohl unbedingt die Hand in die Kauluke stecken soll. Leider hinter Gittern mit langer Schlange, und der Audioguide verriet uns, dass die Geschichte dahinter evtl. ganz erfunden ist, und die Steinplatte eigentlich mal ein Abwasserschacht -Deckel war. Auch hier war das gegenüber liegende Gelände spannender, mit Brunnen und dem Tempel des Hercules Victor.

    Danach ging es vorbei am Vorgängerbau des Kollosseums (Marcellus Theater) auf den Kapitolhügel. Dort steht neben einer Kirche, zu der wir gefühlt 200 Treppenstufen überwinden mussten, auch ein Museum und ein riesiges Bauwerk als Nationaldenkmal (Mit ewiger Flamme und ständig bewachtem Grab des unbekannten Soldaten).
    Das Denkmal ist zum größten Teil kostenlos besuchbar, lediglich die Aussichtsterrasse und die nur mit einem Glasfahrstuhl erreichbare Dachterrasse (Hallo Höhenangst ruft Dan) kosten etwas. Und einfach so dazu gibt es noch die Eintrittskarten in 2 Museen im gleichen Gebäude und um die Ecke. Leider nicht dem Nebenan. Natürlich wird genutzt was da ist und wir haben uns alles angeschaut.

    Die Ausstellung im Inneren handelte von der Zeit Italiens bis zum 1. Weltkrieg.
    Das Gebäude des Museums um die Ecke war von den Faschisten um Mussolini als Hauptquartier auserkoren worden in den 1930ern und beherbergt heute eine Sammlung diverse Gegenstände und Kunstschätze. Leider nicht alles beschriftet, bei so manchem Exponat hätte man gern mehr gewusst.

    Aber, sowohl die Aussicht von den Terrassen und dem Dach, als auch der Innenhof des 2. Museums waren wirklich schön. Grüne Halsbandsittiche beim Nestbau sieht man sonst eher selten.
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  • Zum Abschluss noch ein Eis

    13 Nisan, İtalya ⋅ 🌧 19 °C

    Na gut, wir sind ja schon Mal hier, da muss man auch die lokale Küche testen. Elena hatte schon das italienische Croissant (Cornetto) am ersten Tag, heute konnte Dan endlich in den Genuss kommen, zum Frühstück gab es eins mit "Crema" gefüllt (lecker!).

    Nach fast 19.000 Schritten wollten wir uns nun die zweite Spezialität des Landes gönnen. Frisches Gelato.
    Nach ein wenig hin und her (der Bus kam nicht, also 'nen anderen genommen und die Route angepasst) und einem kleinen Spaziergang kamen wir in einem kleinen Spezialitätengeschäft an, in dem wir herzlich empfangen wurden. (Gelateria Iamotti, falls jemand Bilder sehen will)
    Der scheinbar vor kurzem eingestellte junge Mitarbeiter wurde parallel vom Meister eingewiesen, während er uns auf English all die schönen Dinge erklärte, die wir so kaufen konnten.
    14 vegane Eissorten, darunter super dunkle Schokolade, dazu vegane Biscotti und vieles mehr, und dann noch die nicht-vegane Auswahl, überforderten ein wenig. Aber, wir werden definitiv noch mal vorbeikommen. Auch hier gibts nur ein Prädikat: Mega lecker! Und, keine 10 min zu Fuß von unserer Unterkunft entfernt.

    Ein wenig Gebäck kam noch auf den Weg mit, der Nachtisch wollte ja gesichert sein. Es wurde dann eher Vortisch, mit Tee, weil wir es kaum aushielten.

    Gleich gibt es zum Abendessen noch belegtes Brot (wir haben bei Penny Salatgurke gefunden! Die gab's sonst nirgends!) und dann gehts früh ins Bett, denn morgen sind wir die ersten (mit Timeslot) in den vatikanischen Museen. Und Abends dann zum Geburtstagsessen um die nächsten italischen Spezialitäten zu degustieren.
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  • Heute gibts nur einen Plan..

    14 Nisan, Vatikan Şehri ⋅ ☁️ 17 °C

    Dieser lautet: Vatikan. Genauer: Vatikanische Museen und Sixtinische Kapelle. Na gut, Essen gehen, nochmal Gelato, vllt. was im Dunkeln anschauen.. aber erstmal Vatikan.

    Und da waren wir dann ganze 7 Stunden. Wie empfohlen kamen wir eine Viertelstunde vor unserer Buchung am Hauptportal an.. und die Schlange der Besucher wuchs schon um die nächste Ecke. Wow.

    Wettertechnisch war eigentlich Regen und Gewitter angesagt, davon war weit und breit nix zu sehen.

    Pünktlich setzte sich die Schlange in Bewegung, aber nach Ticketscan kam Ticketscan, Taschenkontrolle, Ticketscan und dann endlich wurde das Ticket gescannt (für den Audioguide). Was für ein Akt. Ich dachte in der Schweizergarde gibt's auch Deutsche? Vermutlich keinen Verkehrsplaner.

    Aber, erstmal wieder an die frische Luft. Kleiner offener Gartenbereich unter der Terrasse, sonst nicht viel zu sehen. Schon hier wieder die bekannten Touristen-Guides, jeder mit nem andern Wimpel, Fähnchen, Kuscheltier etc. am Stock, bloß niemanden im Vatikan verliern, nicht, dass es morgen wieder nen neuen Papst gibt.

    Im nächsten Innenhof gabs dann ne spannende Kunstinstallation zu bewundern, die Guides durften die Absperrung überqueren und sie in Drehung versetzen.
    Plötzlich stehen wir vor einer koreanischen Gruppe und sind begeistert, dass einer der Männer mit einem traditioneller koreanischem Hanbok vorbeigeht, bedruckt mit Mustern der koreanischen Schrift Hangul.

    Orientierungslosigkeit ist übrigens auch drinnen das Konzept. Schön ist lediglich, dass man alle, die die Sixtinische Kapelle sehen wollen durch 70% der Museen durchquetscht. Abkürzung? So weit kommts noch.
    Seitengänge und weitere Museen ab vom Pfad schaut fast niemand an, plötzlich stehen wir in absoluter Stille in einem kleinen Treppenhaus und befürchten gleich abgeführt zu werden. Aber nein, oben ist eine temporäre Galerie eingerichtet die noch genau bis Samstag geöffnet ist.

    Nachdem wir endlich Elenas Sehnsucht gestillt hatten, weil sie "die Schule von Athen" live und in Farbe betrachten konnte, kamen wir endlich in der Sixtinischen Kapelle an. Hab ich schon von der mangelhaften Verkehrsplanung gesprochen? Alter Verwalter.
    Zu viele Touris links? Dann schicken wir sie nach rechts und meckern, wenn sie danach doch nach links gehen und da frecherweise stehenbleiben um sich die Wände und Decke anzuschauen.

    Von hier führt eine Tür direkt per Geheimgang in den Petersdom, plötzlich sind all die Tourigruppen mit Guide verschwunden. Und der Rest wurde wirklich angenehm (abgesehn von den 20+ (gefühlt ) Museumsshops die entlang der restlichen Gänge bis zum Ausgang platziert wurden).

    Am Ende haben wir noch im Innenhof gesessen, auf der einzigen Bank im Schatten, denn, der komplette Himmel war plötzlich blau und die Sonne brannte. Und darauf waren wir jetzt wirklich nicht vorbereitet.

    Alles in allem ist der Komplex absolut den Besuch wert gewesen. Nur n bisschen mehr Orga, das wär toll. Und man müsste vermutlich 1. Nen Weiteren Tag buchen und 2. italienisch verstehen, denn vieles wird nicht übersetzt.

    PS: hatte ich die merkwürdig geplanten Wege erwähnt? Der Ausgang führt durch eine Abwärtsspirale, die zum Ende hin immer enger wird. Am Anfang ist es einfach eine Rampe, ab der Mitte kriegen die Mamas mit Kinderwagen fast nen Scheikrampf bei all den Stufen die immer enger und höher werden.
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  • Der Rest des vierten Tages

    14 Nisan, İtalya ⋅ ⛅ 19 °C

    Begann mit einem leckeren Gelato. Plötzlich standen wir wieder im Laden von gestern. Huch, wie konnte das passieren?
    Wir wurden direkt wiedererkannt und herzlich begrüßt. Als wir unser Gelato hatten und dies im Café genüsslich verzehrten fiel nur eines auf: kein einziger Touri außer uns. Voll bis auf den letzten Platz und alles sprach italienisch. Da haben wir uns wohl wirklich die richtige Ecke ausgesucht.
    Und es war wieder super lecker.

    Da wir eine Tischreservierung in der City hatten zum Abendessen, konnten wir aber nicht lange bleiben oder noch Gebäck mitnehmen. Also kurz nach Hause, frischmachen und dann ging es wieder zum Bus. Der nicht kam. Und der danach auch nicht. Weder in den Apps noch auf der Webseite der Verkehrsbetriebe ein Hinweis was los ist. Also mal wieder umplanen, Route ändern und kurz vor knapp im Restaurant ankommen.
    Hier gab's dann endlich die nächsten lokalen Spezialitäten, römische Artischocken, Bruschetta, Gnocchi mit Tomatensauce und Pizza. Als Nachtisch Tiramisu und "Thousand Leaves Cake".

    Danach sind wir noch zu einer Ruine um die Ecke, nachdem die Sonne untergegangen war, gabs hier mal Rom im dunklen zu bestaunen. Der durch komplett dunkle Gassen führende Weg zum Trevi-Brunnen tat sein übriges. Lediglich die Touristengassen, mit unzähligen Restaurants vor denen jeder Römer flieht, hatten ausreichend viel Licht.
    Der Brunnen selbst war nicht sonderlich spektakulär, keine tolle Lichtinstallation oder so. Spannender waren für viele Besucher deshalb wohl die alle 5 Minuten stattfindenden Heiratsanträge, die laut bejubelt wurden.

    Danach ging's nach Hause, Pinguine füttern und ab ins Bett, morgen gehts wieder früh raus.
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  • Hoch hinaus und tief hinab

    15 Nisan, Vatikan Şehri ⋅ ☁️ 14 °C

    Ging es heut im Petersdom.

    Ihr erinnert euch an gestern? Tausende Menschen die sich vor den vatikanischen Museen fast um den letzten Quadratzentimeter zum Eingang prügelten?

    Wir uns auch. Deshalb dachten wir, auch aufgrund zusätzlicher Infos aus dem Netz: früher da sein schadet nix. Also haben wir statt "mind. 30 Minuten vorher", wie bei der Buchung vorgeschlagen, lieber 60 Minuten vorher angepeilt.

    Und kamen..

    .. an einem völlig leeren Platz an. Ein Wachmann hat uns sogar eine Absperrung geöffnet, damit wir kurz durch können und nicht das Zickzack der vor dem Eingang gelegenen langen Warteschlange als Martyrium durchschreiten mussten.

    Wir fühlten uns an New York 2019 erinnert, wo wir, statt wie alle andern durch die 3 Haupteingänge, nach einem kurzen "nach dem Weg fragen", das in "oh. You got a Reservation!" mündete, durch die Polizeiabsperrung zum Hafenfeuerwerk am Nationalfeiertag durchgelassen wurden.

    Die beiden Kartenkontrolleure zuckten nur mit den Schultern " too early? No problem!" Und Zack waren wir eine ganze Stunde früher im Dom als geplant. Es gab nicht mal so frühe Tickets zu kaufen. Und er war sooo leer.
    Faszinierend. Audioguide war zum runterladen, Kopfhörer rein und ab ging die Reise durchs christliche Heiligtum.

    Nachdem wir im Erdgeschoss alles erkundet hatten, ging es für Elena in den Himmel. Also, so wurde die Spitze der Hauptkuppel im Audioguide beschrieben. Mit dem Fahrstuhl bis in die erste Etage, dann weiter die Treppe hinauf, den immer enger und schräger werdenden Gängen folgend bis auf die Spitze der Kuppel.

    Der Dan hatte mehr Lust unten zu warten, woran das nur liegen mag...? Aber, dafür gabs dann ein Foto von unten, mit Elena auf der Galerie winkend, und eins von oben mit Dan, der mit Elena dabei telefoniert.

    Als Elena endlich wieder unten war, ging es noch in die Grotte des Doms. Da unten liegen neben dem Grab Petrus auch diverse Päpste in ihren Sarkophagen, ein mitlaufender Priester konnte sein Glück kaum fassen an all den Särgen beten zu dürfen. Wir freuten uns für ihn mit und lachten leise über die 20köpfige Klasse, maximal 10 Jahre zählender Schüler, die sich zwischen "psst psst" lauten und zurufen über die neuesten Entdeckungen kaum entscheiden konnten. Und die Entdeckung des Tages: auch den heiligen Keanus Reevus gabs wohl schon einmal, spannend.

    Danach ging es hinaus, in strahlenden Sonnenschein. 25 °C und leider heute kein Mittwochsgebet des Papstes auf dem Petersplatz. Die Stühle waren da, die Bildschirme auch, nur der Ami hatte wohl bessers zu tun (mit Trump streiten) als seine Schäfchen zu beglücken.

    Da unser nächster Punkt erst in einigen Stunden geplant war, ging es erstmal heimwärts. Kurzer Powernap, was trinken und ab in den Bus zur Engelsburg. Die hatten wir zwar am ersten Abend schon gesehen, aber nur den Fluchtpfad der Päpste und einen kleinen Teil innen. Der Rest war nicht zugänglich.
    Zum Glück hatten wir Tickets bekommen, dachten schon es wären wieder Massen an Menschen da.. und vor uns niemand. Dafür klare Pfade, gut ausgeschildert, und vom Audioguide auch mit einer Prise Humor erläuterte Punkte. Im Café (an dem man automatisch vorbeigeführt wurde) eine junge deutsche Familie, deren beide ca. 5 Jahre alten Jungs sich fast beim Kuchen essen prügelten. Tsts... Touristen.. ;)

    Auf den letzten Metern die Burgmauer entlang dann landete plötzlich ein riesiger Regentropfen auf Elenas Handrücken. Perfektes Timing. Regenradar sagte: ihr habt 10 Minuten, dann geht's hier ab. Also los zum Bus,.. der Weg: 9 Minuten lang, Abfahrt nur 4 Minuten später. Elena erspähte ein offenes Tor zu einem Hinterhof direkt nebenan (Bushaltestellenzellenhäuschen sind hier wohl Lottoglück) und wir waren sicher. Bis der Bus (in dem grad 2 Brittinnen des Schwarzfahrens überführt wurden von den Kontrollettis) bei unserer Station ankam war der Schauer vorbei und wir sicher in der Bude.

    Und da ging es los. Ein Gewitter das den Regen durch die Straßenschluchten peitscht und die Autos überall ihre Alarmanlagen testen lässt. Gut, dass wir erst um 18:30 Uhr den Tisch im Restaurant gebucht haben. :) bis dahin soll alles vorbei sein. Wir bleiben gespannt.
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  • Abendausklang im Restaurant

    15 Nisan, İtalya ⋅ ☁️ 17 °C

    Um unsere kulinarische Reise weiterzuführen ging es heut in ein rein veganes Restaurant. Zufällig auch 13 jähriges Vegan-Jubiläum beim Dan, also rein da.

    Die U-Bahn völlig überfüllt waren wir froh mit der Welle an der korrekten Haltestelle ausgespült zu werden.
    Dann 3 mal um die Ecke und wir waren da. Klein und laut(er) ala gestern. Aber alle Plätze besetzt, was außerhalb der Touriecken nicht der schlechteste Vorbote ist.

    Von Vorspeise, Hauptspeise bis zum Nachtisch, war alles ein Traum. Diverse Vorspeisen (die 2 Personen Platte), Artischockenlasagne für Elena mit Nachtisch " Rocher mit mandelcreme und Kirschkern" und Pizza für Dan, Käsekuchen mit Salzkaramell als Nachtisch.

    Voll und zufrieden gings wieder heim und ab ins Bett. Morgen dann wieder Altbauten besichtigen.
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  • Das Antike Rom

    16 Nisan, İtalya ⋅ ☀️ 17 °C

    Heut' hatten wir die Tour durch den Rest des alten Rom geplant. Also erstmal auf ins Pantheon. Wir wählten für diese Route unsere Lieblingsbuslinie, die bereits beim letzen Versuch 2 Mal nicht an der Haltestelle aufgetaucht ist. Kurz vor 8 in die Schuhe, kurz über die Straße.. kein Bus da.
    Ja. Supi. Heute auch noch 2 tolle Events in der Stadt, erstens streikten die Redakteure von Nachrichten -Redaktionen, u. A. der, die für die Bekanntmachung im ÖPNV zuständig ist. Und der Staatspräsident wurde erwartet zu einem Festakt im Justizpalast. Der, man ahnt es, auf unserer Route lag und, wie könnte es anders sein, Umleitungen auslöste. Da heute 4 Italiener*innen zusammen mit uns warteten, hatten wir zumindestens keine Angst was verpasst zu haben.

    14 min später kam dann der Bus und.. direkt dahinter der nächste. Danke. Trotz Umleitung kamen wir ausreichend pünktlich an, und standen, bereits mit Tickets bewaffnet (zur Öffnungszeit), zwischen zwei Schlangen mit Menschen die keine Tickets vorher online erworben hatten. Während der Wartezeit kamen wir dann in Kontakt mit einem älteren koreanischen Paar, machten gegenseitig Pärchen-Fotos vor dem Pantheon und dann ging es schon rein.

    Ganz klarer Tipp: Tickets für den ersten Einlassslot buchen, nicht vor Ort kaufen und mehr als überpünktlich da sein.

    Pantheon? Ach ja. Das war beeindruckend. Und definitiv die 5€ pro Person wert. Wenn man am Anfang nur mit 40 Menschen darin steht, wirkt es noch Mal um Welten größer, als wenn sich 500 Menschen reinquetschen.

    Danach ging es nochmal zu Buddy zum frühstücken. Leider erst ab 10 Uhr geöffnet, also um die Ecke den Hof des Nationalarchives angeschaut und dann nochmal den Piazza Navona besucht. Kurz vor 10 war nicht einer der Krempelhändler vor Ort, niemand wollte uns Wasser, Powerbanks oder "Frieden für Afrika" aufschwatzen.
    Und dann, war es schon 10 und wir die ersten Gäste bei Buddy.
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  • Viele Schritte unter glühender Sonne

    16 Nisan, İtalya ⋅ ☀️ 22 °C

    Was für ein Morgen, blauer Himmel, die Sonne knallt.
    Und Dan entscheidet nach dem Frühstück spontan: wir laufen nicht 8min zum Bus um dann 3 Stationen zu fahren, wir laufen bis zum Kolosseum!

    Elenas Adleraugen erspäten im vorbeigehen, dass wir nun auch den Hinterhof besichtigen können, der wegen Bauarbeiten am Museum geschlossen war vor einigen Tagen (Vögel und so).

    Daneben stand eine weitere Kirche (Chiesa del Gesu) in der vermutlich das Kieler Rathaus Platz hat ("klein" gibts hier fast nicht). Und auf dem Weg liefen wir dann entlang der Kaiserforen, was sich am Ende als Glücksgriff herausstellte. Außerdem hatten wir Aussicht auf die Seite des Nationaldenkmals mit dem Glasfahrstuhl zum Dach.

    Dann erstmal ins Kolosseum. Orga: 5. Sorry, aber über die verschiedenen Eingänge einfach mal drüber schreiben, welcher es ist, kann so schwer doch nicht sein, oder? Da wir zum Einlass noch 10 Minuten warten mussten, nutzten wir die Zeit zum fotografieren. Seht ihr auch den Arbeiter mit dem Nasssauger? Ja, der hat die Pfützen auf den Steinen wegsaugt.

    Drinnen war es dann genau ein Weg, Mal im Schatten, mal in der glühenden Sonne. Gern hätten wir noch den Keller besichtigt, dies ist aber nur mit geführten Touren möglich, Tickets dafür waren immer direkt ausverkauft. Trotzdem ein beeindruckendes Bauwerk.
    Und selbst hier wurden Münzen über die Geländer geworfen, trotz Hinweisschildern, dass diese Besuchern im Keller auf den Kopf fallen können und es verboten sei. Fehlte nur noch ein Tag "Yolo" ;)

    Danach gings auf über 4 stündige Wanderschaft. Direkt neben dem Colosseum liegt der Palatin und die römischen Foren, also alte Kaiserwohnungen, Tempel, Bäder, ShoppingMalls und anderes. Da wir auch "Super" Sites mit gebucht hatten, durften wir auch einige Orte betreten die besonders gut erhalten waren, u. A. das Haus des Augustus, des ersten römischen Kaisers, wo es zusätzlich eine mit Licht und Ton unterstütze Führung gab, die eindrucksvoll illustrierte, wie es darin früher ausgesehen hat.

    Gern hätten wir uns noch die Kaiserforen auf der anderen Straßenseite angesehen, aufgrund der fortgeschrittenen Zeit und einer akuten Starkregenwarnung sind wir aber lieber gen Ausgang gepilgert, wo wir dann "noch eben" durchs Museum gingen und vermutlich sonst eine der besten Aussichten aufs Kollosseum verpasst hätten.
    Und die Kaiserforen hatten wir ja, aufgrund der Wahl der korrekten Straßenseite bei der Ankunft, bereits von oben gesehen und somit gar nicht so viel verpasst.

    Abschließend gings dann zum Abschied noch Mal in das Restaurant vom Vortag, wo es uns so gut gefallen hatte, dass Dan noch dort sitzend direkt einen Tisch für den Folgetag gebucht hatte und mit der Bedienung abklärte, dass wir genau den Tisch vom Vortag wieder bekamen.
    Wieder war das Restaurant bis auf den letzten Platz gefüllt und das Essen hervorragend. Und, wir konnten es uns nicht nehmen lassen den letzten Tag mit einem letzten Gelato vonn Iamotti ausklingen zu lassen, wo wir vom Chef direkt Rabatt auf unsere Bestellung bekamen.
    Mit dem Becher Gelato in der Hand ging es dann heimwärts, die letzten Meter nach einer Woche der Stadterkundung. Und Regen? Ja, 5 Tropfen, insgesamt. Der Rest zog vorbei.

    Am Ende ergaben sich für den Tag die meisten Schritte der Woche (weit über 27.000), völlig ausgelaugte Urlauber und: die erste und letzte Blase der Woche. Genau richtig im Timing, am Anfang der Woche wäre das doof gewesen, so ist's egal.
    Okumaya devam et

  • Ein letztes Frühstück

    17 Nisan, İtalya ⋅ ☀️ 23 °C

    So, da ist er also, der letzte Morgen.
    Elena ist noch Mal um die Ecke zur sizilianischen Bäckerei vom ersten Tag, Cornetto gefüllt mit Pistaziencreme und in Vegan besorgt, dazu gab's noch ne Portion Müsli mit Banane, das hält ein wenig.

    Pünktlich ausgecheckt, U-Bahn, Bus zum Flughafen und schon sind wir da. Und gleich geht's heimwärts.

    Schön wars. Ciao Rom.
    Okumaya devam et

    Gezinin sonu
    17 Nisan 2026