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Australien 2026

Einmal rund um Down Under mit dem Moped! Lue lisää
  • Tag 43: Alice Springs

    11. maaliskuuta, Australia ⋅ ☀️ 34 °C

    Heute lasse ich mein Moped in der Garage stehen und nehme nach dem Frühstück den Bus zum Flughafen. Auf dem Programm steht ein Ausflügli ins 1300km entfernte Alice Springs. Nach gut 2.5h Flug mit Virgin bin ich da, der Kulturschock könnte nicht grösser sein: Temperaturmässig herrschen etwa 35 Grad, jede Menge lästige Fliegen. Hier in Alice Springs wohnen etwa 30'000 Einwohner, etwa 20 % sind Indigene Australier. Gemäss Statistik zählt Alice Spring offenbar zu den gefährlichsten Städten Australiens. Nach dem Einchecken mache ich einen Rundgang durchs Zentrum und erklimme den Anzac-Hügel mit coolem Rundblick über die Stadt.
    Für alle, die sich jetzt fragen, was der Schürmann da oben macht: Ich nehme morgen den Zug "The Ghan" und reise gemütlich in 3 Tagen zurück nach Adelaide 😇🤓.
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  • Tag 42: Adelaide

    10. maaliskuuta, Australia ⋅ 🌙 28 °C

    Die Benzinpreise sind hier richtig explodiert: von etwa 1.70 AUD bei meiner Ankunft auf über 2.10 AUD aktuell. 😎 Mein Moped lasse ich auch heute im Parkhaus stehen und nehme nach dem Frühstück das Tram in den Vorort Glenelg, 35 min. von hier direkt am Meer gelegen. Ich geniesse die Meeresbrise und mache einen Spaziergang der Hauptstrasse entlang bis zum Pier. Nach einem stärkenden Flat White gehts dann wieder zurück ins Zentrum von Adelaide, zum Central Market mit seinen über 70 Verkaufsständen und Parkhaus gleich im ersten und zweiten Stock. Hier gibts von Früchten und Gemüse über Meeresfrüchte, Fisch und Fleisch alles im Angebot. 😃
    Nach dem Mittag fahre ich mit dem Bus in den östlichen Vorort Magill zum berühmten Weingut PENFOLDS. Führungen sind über Tage ausgebucht, aber eine Degustation von zwei feinen Weissen und vier roten Weinen (für AUD 25) geniesse ich voll. Für den Starwein GRANGE (ab AUD 1000 pro Flasche) reicht mein Budget gerade nicht, die Anderen sind fein genug. 😅
    Zum Abendessen gibts dann feine Carbonara in der Osteria Oggi. 🙏
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  • Tag 41: Adelaide

    9. maaliskuuta, Australia ⋅ ☀️ 26 °C

    Der (Feier-) Tag startet mit einem gefreuten Frühstücksbuffet im IBIS. Gegen 10.30 Uhr nehme ich den Bus zum Adelaide Oval-Stadion (Danke an Nicole und Roli für eure Polarsteps-Inspiration🙏). In einer spannenden 90-min. Führung gehts durch das riesige Stadion, 2014 erbaut, mit über 53'500 Sitzplätzen. Unser Guide führt uns durch Garderoben und Gastroräume, an den Spielfeldrand, durch Kommentatorenräume und zur denkmalgeschützen Anzeigetafel von 1911 (noch alles manuell) - äusserst eindrücklich! Um die Mittagszeit laufe ich zum nahen Bahnhof und nehme den Vorortszug zur Port Dock Station. Gleich daneben steht das einzigartige National Railway Museum. Hier gibts viel australische Eisenbahngeschichte zu sehen: zahlreiche alte Dampfloks, alte Schlaf- und Passagierwagen, ein Bankschalter und sogar ein Metzger-Wagen. Höhepunkt ist eine Rundfahrt um die Anlage mit der Museumsbahn.
    Zurück im Zentrum schaue ich mir noch das National War Museum und die kurzweilige Fussgängerzone gleich hinterm Hotel an. Abendessen gibts im AMALFI, feinste Hauspizza. ☺️🙏
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  • Tag 40: Adelaide

    8. maaliskuuta, Australia ⋅ ☀️ 26 °C

    Distanz: 482 km
    Fahrzeit: 5.45h
    Wetter: in Mt. Gambier noch bewölkt und windig, nachher immer schöner ☀️☺️

    Einschlafen gleich oberhalb des Dorfpubs war nicht einfach, aber gut überstanden. 😇 Bereits vor 9 Uhr fahre ich los und schaue mir noch das "Umpherston Sinkhole" und den "Valley Lake" an, beide im Dorf gelegen. Anschliessend gehts nordwärts ins Weingebiet Coonawarra, wo sich Weingut an Weingut reiht. Hier wird vor allem Cabernet Sauvignon angepflanzt. In Naracoorte ist dann Kaffeepause angesagt, bevors weiter durch unendliches Farmland weitergeht. Bei Wellington nehme ich die kurze Fähre über den Murray River (gratis) und mache einen kleinen Umweg über Milang, um mir den "Alexandria See" etwas genauer anzusehen. Weiter gehts über Strathalbyn und die Adelaid Hills auf kurvenreichen und kurzweiligen Schleichwegen nach Adelaide. Der erste Eindruck ist sehr positiv, Wolkenkratzer finden sich hier im Gegensatz zu Melbourne fast keine (fast ein Dorf - trotz 1. 5 Mio. Einwohner😃🙃).
    Abendessen gibts beim zufällig gefundenen Mexikaner, gleich um die Ecke. 🙏😅
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  • Tag 39: Mount Gambier

    7. maaliskuuta, Australia ⋅ ⛅ 19 °C

    Distanz: 343 km
    Fahrzeit: 4.07h
    Wetter: anfänglich bewölkt und regnerisch, ab Portland trocken und schön

    Hier im Grampians NP hat es mir wunderbar gefallen.🙏 Trotzdem ist heute Zeit zum Aufbruch und nach einem letzten feinen Frühstück gehts in gut 2h Fahrzeit zurück nach Dunkeld (Auftanken) und weiter an die Küste nach Port Fairy. Die Benzinpreise sind auch hier in den letzten Tagen recht gestiegen, danke King Donny!😅Schon kurz nach der Abfahrt tropft es bereits und ich lasse meinen Regenschutz über weite Teile gleich an. In Port Fairy findet dieses Weekend ein grosses Folk Festival statt mit Fest- und Unterkunftszelten und Tausenden von Besuchern. Nichts wie weg weiter nördlich nach Portland, Hafenstädtchen mit etwa 10'000 Einwohnern. Bald kommt dann die imaginäre Grenze zum Bundesstaat South Australia, erkennbar am Einfuhrverbot und Güselkübel für Früchte am Strassenrand. 😅 Übernachtet wird in der zweitgrössten Stadt South Australias, in Mount Gambier (25'000 Einwohner). Absolutes Highlight heute ist der nahegelegene "Blue Lake", ein grosser, stahlblauer Kratersee gleich am Stadtrand. Abendessen gibts feine Fish und Chips im Pub des Federal Hotels, in dem ich untergebracht bin. 😃Lue lisää

  • Tag 38: Grampians NP/Halls Gap

    6. maaliskuuta, Australia ⋅ ☀️ 24 °C

    Die Nacht war wider Erwarten ruhig, nachdem gestern Nachmittag gleich zwei Minibusse Jugendliche auf dem Weg zu einem Festival gleich nebenan Quartier bezogen haben. Heute gehts nach dem Frühstück bei wunderbarem Wetter erneut in den Park. Ich fahre zum Wunderland Carpark hoch. Ab hier startet ein gut einstündiger Fussmarsch recht steil hoch zum "The Pinnacle" - Aussichtspunkt. Zuerst gehts durch den Gran Canyon hindurch, später durch eine ganz enge Schlucht, die "Silent Street" hoch zum Aussichtspunkt mit grandioser Aussicht über Halls Gap und die ganze Region. Unten beim Parkplatz bin ich dann einiges schneller und schaue mir auf dem Rückweg noch den "Lakeview-Lookout" an mit wunderbarer Sicht auf den Bellfield-Stausee. Zurück im Städtchen gibts den obligaten Glacehalt mit Kakadu-Beobachtung. Gäste gibts auch nach dem Abendessen beim Inder: zwei Kängurus stehen gleich bei der Einfahrt zum Campingplatz. 😃☺️Lue lisää

  • Tag 37: Grampians NP/Halls Gap

    5. maaliskuuta, Australia ⋅ ☀️ 24 °C

    Die Nacht war doch ziemlich frisch. Gestärkt mit ein paar feines Espressos aus eigener Maschine und einem feinen Frühstück gehts dann nach 10 Uhr über zahlreiche Kurven nach Zumsteins. Hier hatte ein Schweizer Auswanderersohn in den 30er Jahren an einem Bach ein kleines Ferienparadies geschaffen - die Ruinen sind noch sichtbar. Nun schnalle ich meine Wanderstiefel und laufe über einen zauberhaften Wanderweg zuerst zu den Fish Falls hoch (gut 60m hoch über mehrere Etappen). Unterwegs sieht man viel abgebrannten Wald vom letzten grossen Waldbrand, schon längst wieder grün am Spriessen. 20min flussaufwärts komme ich dann zu den MacKenzie Falls, mit 53m ganz spektakulär anzusehen. 😇 Gut 3.5km dauert dann die Wanderung zurück zum Moped in Zumsteins. Auf der Rückfahrt zum Camping schaue ich mir dann noch die Aussichtsplattformen Reed Lookout, The Balconies und Boroka Lookout an mit grandioser Aussicht über die ganze Region.
    Zurück im Dorf gibts erstmal feines Glace (Mango/Passionsfrucht) und ein kurzweiliges Gespräch mit einem jungen Schweizer Paar, die 5 Wochen von Adelaide bis Sydney unterwegs sind. 🍦😊
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  • Tag 36: Grampians NP/Halls Gap

    4. maaliskuuta, Australia ⋅ ☀️ 24 °C

    Distanz: 322 km
    Fahrzeit: 4.15h reine Fahrzeit
    Wetter: anfänglich bewölkt und neblig, später richtig schön

    Auch heute gehts nach dem selbstgebrauten Frühstück zeitig gegen 8 Uhr auf die Piste - praktisch ohne Verkehr. 🙏 Den ersten Halt mache ich an der "Wreck Beach" und steige die 350 Stufen runter zur Bucht. Hier ist schon das eine oder andere Schiff gestrandet. Die Stufen zurück sind dann munzig anstrengend und eine gute Fitness. Nach einem kurzen Stop bei den "Gibson Steps" kommt dann das eigentliche Highlight von heute, die "Twelve Apostels", von denen eigentlich aktuell nur noch 7 oder 8 stehen. Ein grandioser Ausblick von der Aussichtsplattform. ☺️ Loch Ard George ist nicht weit entfernt, in Port Campbell gibts dann einen Pausenkaffee. 😇🙏 Das Spektakel geht weiter mit den Formationen "The Arch" und "London Bridge", traumhaft schön. Abschluss bilden dann "The Grotto", "Bay of Martyrs" und "Bay of Islands" etwas nördlicher. Ab Warrnamool ist dann fertig lustig und die Strecke führt landeinwärts über eine Stunde durch endloses Farmland. In Dunkeld wird nachgetankt und es erscheinen aus dem Nichts schon die ersten Berge der Grampians Bergkette. Gut 50 min. dauert die Fahrt noch bis zum Etappenort Halls Gap mitten im NP. Unterwegs treffe ich zweimal auf lebendige Kängurus am Strassenrand. Hier in Australien sieht man sonst hauptsächlich tote Tiere am Strassenrand, man muss jedes Mal den Atem anhalten ob des strengen Verwesungsgeruchs. 🧐😎Lue lisää

  • Tag 35: Great Ocean Road/Apollo Bay

    3. maaliskuuta, Australia ⋅ ☀️ 18 °C

    Distanz: 223 km
    Fahrzeit: 4:30h
    Wetter: anfänglich noch bewölkt, nachher richtig schön ☀️

    Heute mache ich mich auf zur ersten Etappe der berühmten, 243km langen Great Ocean Road. Dank des frühen Starts um 7.15 Uhr treffe ich unterwegs an den Sehenswürdigkeiten sehr wenig Leute. Erster Halt ist Torquay mit gleichnamiger Beach sowie das Surferparadies Bells Beach. Praktisch im 20 min. Takt gibts Aussichtspunkte (Split Point Lighthouse... ) oder Wasserfälle (Erskine Falls.. ). Die Aussicht hier unten ist genial, die Strasse schlängelt parallel der Küste entlang. In Lorne mache ich Kaffeepause und am Zielort Apollo Bay bin ich schon gegen Mittag. Also gibts noch eine Zusatzrunde zum Maits Rest Rainforrest Walk mit seinen meterhohen Farnen und zu den Küstenmammut-Bäumen von Redwoods Otways. Absolut schenial schön!
    Übernachtet wird im idyllischen Küstenstädtchen Apollo Bay an der gleichnamigen Bucht. 😊
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  • Tag 33/34: Geelong

    1.–2. maalisk., Australia ⋅ ☁️ 24 °C

    Heute Sonntag ist nach längerer Zeit wieder einmal Ruhetag angesagt. Dazu passt bestens, dass heute und morgen eine Schlechtwetterfront über die Region zieht. So geniesse ich also erstmal Frühstück in meinem Häusle, erledige Wäsche, bringe meinen Helm wieder in Ordnung, studiere den Gasbackofen in meinem Hüttchen und gehe einkaufen. Der Nachmittag ist ausgelastet mit dem Lesen der Sonntagspresse. Ist ja wieder allerhand los in dieser chaotischen Welt. Bin ich froh, so weit weg zu sein. ☘️😅
    Zum Abendessen gibts dann feine Pizza aus dem Gas-Backofen, der erfolgreich gestartet werden konnte.
    Morgen Montag ist wieder einmal Arbeiten angesagt: diverse Abschlüsse und Steuererklärungen warten auf Erledigung. ☺️
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  • Tag 32: Melbourne/Geelong

    28. helmikuuta, Australia ⋅ ☁️ 25 °C

    Nach einem stärkenden Zmorge in meiner Cabin fahre ich auch heute mit dem Zug nach Melbourne. Eigentlich dachte ich, ich sei heute Samstag der Einzige im Zug. Falsch geraten, der Zug war voll mit einheimischen Ausflüglern. Ab der Flinders Station spaziere ich die paar Schritte zum Eureka-Tower, mit 297.3m Höhe die höchste Aussichtsplattform der Südhalbkugel. Die Aussicht hier oben ist genial in alle Himmelsrichtungen.
    Für 13.30 Uhr habe ich dann eine 1.5-stündige "Free Walking Tour" im weitläufigen, 38 ha grossen Botanischen Garten von Melbourne gebucht. Zu zweit gehts mit Guide Geraldine auf Pirsch durch den prächtigen Garten mit See und Pflanzen aus allen Herren Länder - phänomenal! Gleich daneben liegt das Kriegsdenkmal "Shrine of Rememberance", 1918 erbaut und heute in Gedenken an alle Australischen Kriegsteilnehmer.
    Abschluss meines Ausflugs heute bildet der Freedom Square, wo sie gerade für ein Konzert proben und die berühmte Hosier Lane mit ihrer Street Art und Graffiti-Kunstwerken.
    Zurück in Geelong mache ich Burger und Pasta-Salat zum Abendessen. ☺️🙏
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  • Tag 31: Melbourne/Geelong

    27. helmikuuta, Australia ⋅ ☁️ 23 °C

    Schon gemütlich, diese Cabins hier. 🙏 Komplett ausgerüstet zum Kochen. So steht einem gemütlichen Frühstück mit Kaffee, Brot, tasmanischem Brie und Schinken nichts im Wege. Später fahre ich zum Bahnhof Geelong South und nehme einen der regelmässigen Vorortszüge, die mich in gut 1.25h bequem und ohne Stress nach Melbourne bringen. Hier schaue ich mir zuerst den kurzweiligen Queen Victoria Market an und geniesse eine feine Bratwurst mit Sauerkraut. Anschliessend gibts im H&M im alten Postgebäude noch etwas zu shoppen und wenige Fussminuten später bin ich in Chinatown. Nicht weit entfernt ist auch die Flinders Station und die danebenliegende St. Pauls Cathedral, erbaut 1880-91. Ab 15 Uhr gönne ich mir dann eine kurzweilige, 2h Flusstour auf dem Yarra River. Zuerst fahren wir an den zahlreichen Wolkenkratzern vorbei flussabwärts bis zum Hafen, dann gehts langsam zurück den Yarra River über 1.5h hoch. Immer spannend, diese Flussfahrten. 😄Ed Sheran tritt hier heute im Marvel Stadium auf 😊. Anschliessend gehts zurück nach Geelong. 😊Interessanterweise sehe ich im Vorort Tarneit hauptsächlich Indisch-Stämmige aussteigen, die hier in Tarneit gemäss Internet gut 30 % der Bevölkerung ausmachen. ☺️
    Zum Abendessen gibts Griechischen Salat, dann Butter Chicken Curry und ein Glas vom feinen Koonuga Hill von PENFOLDS. 🍷😊
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  • Tag 30: Geelong

    26. helmikuuta, Australia ⋅ ☀️ 22 °C

    Tagwache ist heute schon um 5.45 Uhr. 😇 Heute gehts mit der Fähre "Spirit of Tasmania II" zurück aufs Festland. Zum Glück ist der Hafen nur 5 Fahrminuten entfernt. Checkin braucht seine Zeit, dann werden sämtliche Fahrzeuge in Reihen auf einem grossem Platz aufkoloniert. Reihe für Reihe gehts dann auf die Fähre, die Motorräder fast zuletzt. Mit einer guten halben Stunde Verspätung legen wir los: Zuerst wenden im Hafenbecken und dann ab auf die gut 10stündige Fahrt. Ich habe mir einen "Reclining-Seat" gebucht und geniesse die zum Teil ruppige Fahrt. Zwischendurch gibts Kaffee, später Salat im Bordrestaurant. Gegen 19 Uhr fahren wir dann langsam im Hafen von Geelong ein und ich düse die rund 20 min. bis zu meinem Camping, wo ich erneut eine Cabin beziehe.Lue lisää

  • Tag 29: Cradle Mountain/Devonport

    25. helmikuuta, Australia ⋅ ☁️ 18 °C

    Distanz: 200 km
    Fahrzeit: 3:31h
    Wetter: leicht bewölkt, ideal

    Heute habe ich einen Ausflug in die Berge geplant. Nach einem kurzen Frühstück in meiner Cabin-Küche gehts nach 9.15 Uhr auf der B14 ins prächtige Städtchen Sheffield. Zeit für einen Flat White mit Ausblick auf den Mt. Roland (1233m ü M). Fahrerisch und landschaftlich wirds ab hier interessant. Gut eine Stunde gehts erst durch Farmland, dann kurvenreich auf und ab zum Besucherzentrum des Cradle Mountain, Tasmaniens 5. höchster Berg. Hier heisst es Umsteigen auf den Shuttle Bus zum traumhaften Dove Lake, ein riesiges Wandergebiet. Da oben überwiegen vor allem chinesische und amerikanische Touristen. Bei der Rangerstation treffe ich das deutsche Paar mit Womo, das ich schon in Stanley getroffen hatte.
    Zurück gehts ziemlich direkt nördlich zur Küste und weiter zum Camping von Devonport. Uim Abendessen gibts feine Pizza vom Take Away, etwa 5 Fahrminuten entfernt. 🍕 😄
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  • Tag 28: Devonport

    24. helmikuuta, Australia ⋅ ☀️ 20 °C

    Distanz: 353 km
    Fahrzeit: 5:10h
    Wetter: trocken, wechselt alle 5 Min. 😊

    Gestern Abend las ich noch vom Tarkine Drive, einem gut 260km langen, zauberhaften Rundfährtli zur Nordwestküste und zurück durch Regenwald und hohe Eukalyptusbäume. Heute nach dem Frühstück setze ich gleich um und fahre via Smithton (nichts spezielles), Marrawah (etwa 5 Häuser) nach Arthur River (etwa 20 Häuser). Der Blick aufs Meer hier ist absolut grandios! Ab hier führt die Strasse dann wieder ostwärts durch dichten Regenwald. An zwei, drei Aussichtspunkten mache ich einen Zwischenhalt und geniesse das Panorama. Gesäumt von hohen Eukalyptusbäumen führt der Weg dann wieder nördlich Richtung Smithton. Hier, ausserhalb des NP, wird vor allem Landwirtschaft betrieben, z. T. mit riesigen Farmen und Kuhherden. Die letzten knapp 2 Stunden gehts dann der Küste entlang bis zur Hafenstadt Devonport, wo ich in einer Cabin auf dem Camping absteige, wenige Meter vom Meer entfernt. 🙃 😄Lue lisää

  • Tag 27: Stanley

    23. helmikuuta, Australia ⋅ ⛅ 17 °C

    Distanz: 295 km
    Fahrzeit: 4:10h
    Wetter: bewölkt und frisch, später richtig schön

    Die Nacht am Trockenen war richtig angenehm. Nach einem Nescafe aus dem Hotelzimmer und zwei feinen Joghurts lege ich gegen 9.30 Uhr los Richtung Strahan. Nochmals geht die Fahrt von gut 300m runter auf Meereshöhe. Das Städtchen gefällt mir sehr gut: uralter Bahnhof, alte Gebäude und eine wunderschöne Bucht. Weiter gehts nordwärts über Zehan zur Hellyer Gorge. Tönt etwas besser, als es ist.. Ein nettes Flüsschen, mitten in einer schönen Umgebung. 😊 Die Fahrt ist extrem kurzweilig, im Gegensatz zu 2020 habe ich in Queenstown getankt und somit keine Sorgen.
    Unterwegs gibts zwei grosse Minen, sonst nicht viel, und natürlich die Berggipfel der Cradle Mountains in Distanz. In Wynyard erreiche ich die Nordküste und fahre westlich, gut 1h bis Stanley. Nach dem Einchecken fahre ich mit dem Sessellift auf "The Nut", ein 143m hoher, vulkanischer Hügel und das Wahrzeichen Stanleys.
    Abendessen gibts auf meiner Terrasse Knusper-Fisch, Pommes und ein Schluck Chardonnay. Vor 6 Jahren war das einer meiner letzten Stationen in Australien vor der covid-bedingten Rückreise.
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  • Tag 26: Queenstown

    22. helmikuuta, Australia ⋅ ☁️ 11 °C

    Distanz: 307 km
    Fahrzeit: 4:45h
    Wetter: bewölkt, ab 12.45 Uhr bis zur Ankunft starker Regen

    Gepackt ist nach dem Frühstück schnell mal. Den ersten Halt mache ich im Autoshop im Städtchen, um für mein durstiges Moped etwas Öl zu kaufen. Die Route führt anschliessend nördlich nach Hobart und nord-westlich weiter zu den Russell-Wasserfällen, rund 60 m hoch. Im Dorf vorher gibts noch Hopfen-Stauden zu bestaunen. Ab dann regnet es die nächsten gut 3.5h nur noch. 💧 Am Lake St. Clair mache ich einen Kaffeehalt, hier ist der Start/Zielpunkt des beliebten 6-Tages-Trekkings "Overland Track". Hier sieht man zahlreiche Wandervögel mit ihren schweren Rucksäcken. Ab hier führt die Strasse dann passmässig gut 400 Höhenmeter tiefer. Viel von der schönen Umgebung gibts auch hier nicht zu sehen wegen des Regens. Queenstown ist für mich ein bisschen wie Goldgräberstädtchen mit Dampfeisenbahn und wunderschönen, alten Gebäuden. Bin ich froh, dass ich heute wiederum ein Dach über dem Kopf habe und all meine nassen Sachen trocknen kann. 🙏 ☘️Lue lisää

  • Tag 25: Hobart/Kingston

    21. helmikuuta, Australia ⋅ ☀️ 19 °C

    Nach dem Frühstück mache ich mich gemütlich auf zum Mt. Wellington/Kunanyi, 1'271m hoher Hausberg von Hobart. Von der Aussichtsplattform ganz oben geniesse ich einen gewaltigen Rundblick über die Stadt und die ganze Region. Weiter gehts südwärts über Margate, quer über die Halbinsel über die C626 und zurück etwas südlicher über die C627 wieder zurück, nach Woodbridge. Ein Sitznachbar, selber Töfffahrer, hatte mir den Tipp vorgestern im Lokalbus zurück nach Kingston gegeben. 🙏 ☘️ Ab Woodbridge gehts dann südwärts und einmal um die Halbinsel, mit zauberhafter Aussicht auf Bruny Island Süd. Im Stätchen Cygnet mache ich eine kurze Pause und fahre anschliessend gemütlich zurück in mein Airbnb.
    Zum Abendessen gibts gefreute Pat Thai Nudeln. 😊 👍
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  • Tag 24: Bruny Islands

    20. helmikuuta, Australia ⋅ ☀️ 21 °C

    Heute gehts früh raus, denn schon um 7.30 Uhr muss ich in Hobart sein - und das mit dem Stadtbus. Es ist noch recht frisch mit gut 9 Grad um diese Zeit für meine kurzen Hosen. 😄 Mit "Pennicott Journeys" gehts heute zur Bruny Island, 362km gross und im Süden Hobarts gelegen. Hin fahren wir mit Bus und Fähre und machen einen ersten Stop beim Truganini Lookout. Weiter gehts zu Tee und Muffin nach Adventure Bay. Hier wird die Gruppe auf 4 abenteuerliche Boote verteilt. Mit knapp 1000 PS gehts dann etwa 1.5h der Ostküste entlang abwärts, vorbei an hohen Klippen, Höhlen, Seelöwen und Wasservögeln. Auf dem Weg zurück begleiten uns noch Delfine ein Stückweit. Nach feinen Fish & Chips zum Mittagessen gehts dann mit Bus und Fähre wieder zurück nach Hobart. Ein absolut grandioser Ausflug durch die herrliche Natur Tasmaniens! 🙏 ☀️Lue lisää

  • Tag 23: Hobart/Kingston

    19. helmikuuta, Australia ⋅ 🌙 15 °C

    Hier in meinem Airbnb schläft sich ganz angenehm. 😊 Nach einem kurzen Frühstück gehts per Bus ins 20min. entfernte Hobart. Da ich noch zu Früh drann bin, bummle ich etwas durchs Zentrum und den Hafenbezirk. Um 11.45 Uhr fährt dann meine Kat-Fähre zum einzigen privat gesponserten und zugleich schrägsten Kunstmuseum der südlichen Erdkugel, zum MONA. Gegründet von einem finanzschweren Australier, ist das MONA über 99 Stufen erreichbar und befindet sich praktisch voll unterirdisch im Fels. So etwas habe ich doch noch nie gesehen, jedes Bild und jede Installation wird in der dazugehörigen App beschrieben.
    Gegen 14.15 Uhr bin ich dann wieder im Zentrum und schaue mir die Cascade-Brauerei Richtung Mt. Wellington an, die bereits 1824 gegründet wurde und die älteste Brauerei Australiens ist. 4 feine Biere gibts anschliessend zu degustieren. Nach 17 Uhr nehme ich den Bus zurück nach Kingston und lasse mich beim Inder im Zentrum feinstens verwöhnen. 😄 😊
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  • Tag 22: Hobart/Kingston

    18. helmikuuta, Australia ⋅ ⛅ 20 °C

    Distanz: 118 km
    Fahrzeit: 1:45h
    Wetter: vorzüglich zu Beginn, später stark bewölkt/regnerisch

    Die Nacht war ziemlich kalt, selbst im trockenen Bettchen. Nach ein, zwei Instantkaffees mache ich mich in Ruhe ans Verladen und kurz vor 10 Uhr bin ich dann weg. Erster Stopp (wie 2020 bei meinem letzten Besuch) ist die ehemalige Sträflingskolonie von Port Arthur, wo zwischen 1830 und 1877 hauptsächlich englische Gefangene untergebracht waren. Sehr eindrücklich, die noch verbleibenden Gebäude und die vielen wahren Geschichten. Noch krasser ist die davorliegende Insel Point Puer, wo straffällige Kinder zwischen 9 und 14 aus England untergebracht waren. 🙄 🤨
    Meine Reise führt weiter zum Unzoo in der Nähe, eine Art Zoo, wo man Kängurus und Tasmanische Teufel antrifft. Etwa auf halbem Weg nach Hobart liegt die Stadt Richmond mit Wurzeln in den 1830er Jahren. Sie umfasst neben vielen alten Gebäuden eine wunderschöne alte Steinbrücke aus 1823 sowie Richmond Gaol, ebenfalls eine Art Gefängnis aus 1825.
    Schlussendlich gehts im Feierabendverkehr durch die Hauptstadt Hobart nach Kingston, einem Vorort im Süden. Hier beziehe ich mein Airbnb-Zimmer bei Irene und Kees. Abendessen gibts Thailändisch süperfein in der Nähe, Tom Kha Gai-Suppe als Vorspeise und grünes Curry mit Crevetten - Hammermässig guut! 🙏 🤣
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  • Tag 21: Port Arthur

    17. helmikuuta, Australia ⋅ 🌬 23 °C

    Distanz: 240 km
    Fahrzeit: 3:45h
    Wetter: picobello, ab 18 Uhr regnerisch

    Zum Glück musste ich mitten in der Nacht kurz aufs Klo, sonst hätte ich diesen fantastischen Sternenhimmel noch verpasst, praktisch ohne Lichtverschmutzung. Morgens gegen 7. 30 Uhr bin ich dann eh wach, geniesse (m)einen Espresso (Akku reichte genau noch für einen😅). Gegen 9 Uhr bin ich dann abreisebereit, verabschiede mich von meinen Nachbarn und fahre zuerst noch zum Leuchtturm Cape Tourville im Park (mit grandioser Aussicht), dann südwärts der Küste entlang. Die Maria Island hätte mich noch interessiert, ich war aber spät drann für die Fähre. Weiter südlich besuche ich dann die berühmten Klippenformationen "Tasmans Arch", "Devils Kitchen" und das "Blowhole" - zauberhaft! Mein Etappenziel Port Arthur erreiche ich mit einer Schlaufe übers westliche Nubeena. Ich steige auf dem NRMA Campingplatz ab und gönne mir eine kleine Kabine mit Bett, Küche und Bad (nach knapp einer Woche campen schon fast Luxus🤣). Abends regnet es dann bis gegen 21 Uhr unregelmässig intensiv - Glück gehabt!
    Ab Morgen bin ich dann in der Hauptstadt Hobart. Booking.com zeigt seit Tagen 97 % Auslastung an, es hat nur noch Jugis, Löcher und sauteure Schuppen wie das IBIS Style (ab gut 200 Stutz). Also sichere ich mir ein Airbnb einer Familie, etwas südlich gelegen und absolut zahlbar. ☘️ 🙏
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  • Tag 20: Freycinet NP

    16. helmikuuta, Australia

    Frühstück gibts heute kalt, etwas Brot mit Schinken und eine Kaffeemilch. Halb neun marschiere ich los, um die Bucht ins Dorf Coles Bay. Heute ist Schiffsausflug mit dem Katamaran zur Wineglass Bay angesagt. Ich angle mir einen Fensterplatz und los gehts. Das Wetter ist stark bewölkt, nicht gerade ideales Schiffs-Wetter. Die Fahrt geht südwärts durch die Bucht und schon beim Einchecken meinten sie, dass das mit dem offenen Meer wohl nichts wird. Spasseshalber steuert der Kapitän das Schiff gut 10 min. aus der Bucht und alle sind froh, dass er wieder umdreht - so stark ist der Seegang. So cruisen wir heute nur durch die Bucht - nix mit Wine Glass Bay - sehen Vögel, Seelöwen und sogar Delfine. Zum Mittagessen gibts Boxlunch in der Cooks Beach und nach 14 Uhr sind wir wieder zurück. Auf meinem Stühli lese ich Zeitung, als Nachbarin Karen mich zu Apero und frischen Muscheln einlädt, gefolgt von Poulet asiatisch. Ihr Mann Rob hat bei Qantas gearbeitet, sie selbst war Lehrerin. Wir unterhalten uns bestens über unsere zahlreichen Reisen, Politik und das Leben. Die beiden leben in der Hauptstadt Hobart und kommen jedes Jahr sicher einmal hierher. Ein Hoch auf die australische Gastfreundschaft - wunderbarst! 🙏☘️Lue lisää

  • Tag 19: Freycinet NP

    15. helmikuuta, Australia ⋅ 🌬 20 °C

    Die Nacht war wiederum recht angenehm, der Tag wird mit einen feinen Espresso ab Zaubermaschine gestartet. Aufgeladen ist schnell und bereits nach 9 Uhr bin ich unterwegs auf dem Tasman Hwy. Richtung Scottsdale im Osten. Die Strecke führt über viel Farmland und Wald und wird ab Scottsdale bis zur Küste in St. Helens noch richtig kurvenreich und geil. Im Norden von St. Helens besuche ich die "Bay of Fires", über 50km grandiosen Strand mit den typischen orange-roten Granitfelsen. Weiter gehts der Küste entland südwärts und über den Elefantenpass (ca. 415m ü M, ein Mini-Brünig 😅) via Bicheno zum Tagesziel Freycinet NP.
    Ich übernachte auf Zeltplatz Nr. 39, nur ein paar Schritte vom Strand entfernt. Alle paar Hundert Meter hats ein WC-Häusschen mit kalter Dusche, sonst nix! Einer der schönsten Orte Tasmaniens, da war ich im 2022 schon. 🙏 Zum Abendessen gibts kalte Küche (Salat, Schinken und Brot).
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  • Tag 18: Launceston

    14. helmikuuta, Australia ⋅ ⛅ 24 °C

    Die Nacht war trotz der lärmigen Strasse, Ohrenstöpsel sei Dank, ganz angenehm. Da nun auch der Akku meiner Espressomaschine wieder voll war, gabs ein feines Zmorge mit Brot und Salami. Gegen 10.45 Uhr holte mich dann Terry für die ganztägige Weintour ab. Zusammen mit 8 Australiern gings auf 5 Weingüter und eine Distillerie auf Tour. Bei Tamar Ridge gabs erstmal lokalen Schaumwein, gefolgt von den Weissen Riesling und Chardonnay zu probieren, gefolgt von drei unterschiedlichen Pinot Noirs. Das eher rauhe Klima lässt keine hitzigen Trauben wie Shiraz zu, dafür Riesling, Pinot Gris, Chardonnay, Pinot Noir und vereinzelt Cabernet Sauvignon/Merlot - Blends. Bei Turner Stillhouse gabs anschliessend drei Gins - am hittigsten fand ich den Gin mit Orangen und Lavendel. Bei Moores Hill gabs dann Mittagessen-Plättli sowie das ganze Weinprogramm, bei Small Wonder auch Spezialitäten mit Viognier, Chardonnay und Pinot Gris - richtig fein! Abschluss bildete Hinton Bay von Liz und David, zwei pensionierte Quereinsteiger aus Sydney, die das Weingut erst vor gut 2 Jahren gekauft und nur einen Weissen (Chardonnay) und einen Roten (Pinot Noir) im Angebot haben. Ein doller Ausflug in die Region um den Tamar River!
    Nach meiner Rückkehr treffe ich in der Küche des Campings noch einen Schweizer, der vor 50 Jahren nach Australien ausgewandert ist und nach dem Tod seiner Frau jedes Jahr quasi als Ritual nach Tasmanien kommt - eine wunderschöne Begegnung! 🙏🙄
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