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Donauradweg 2026

Ein lang gehegter Wunsch wird Wirklichkeit 🤗. Wir starten zu unserer "Kombireise" - mit Wohnmobil + Fahrrädern, von der Quelle bis - soweit wir kommen 😂 Read more
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    🇨🇿 Škrdlovice, Tschechien

    Campingplatz in Škrdlovice

    Yesterday in Czech Republic ⋅ ⛅ 21 °C

    Die slovakischen Straßen sind eine Spur besser, als die Ungarischen. Aber immer noch sehr hoppelig, zum Teil richtig tückisch. Wir kommen nur langsam voran und sind froh, als wir die Grenze nach Tschechien erreichen. Hier wird es angenehmer, wenn auch die Nebenstrecken, die wir fahren, recht schmal sind und reger Verkehr herrscht. Auch schwere LKW's schlängeln sich durch die kurvenreichen Straßen, Hügel rauf, runter. Die Landschaft hat sich verändert, wird abwechslungsreicher, mal bewaldet, mal weit offen und vorbei an riesigen, bewirtschafteten Feldern, die Dörfer gepflegter. Leider gibt es kaum geeignete Stellplätze für die Nacht. So entscheiden wir uns, ausnahmsweise mal auf einen Campingplatz zu gehen. Wir finden einen sehr schönen Platz an einem See. Thomas geht baden, Bogi wälzt sich im Gras und alle sind glücklich 😂 Am Abend wird gegrillt und der Sonnenuntergang bewundert 😎Read more

  • Entlang der Waag

    June 17 in Slovakia ⋅ ☁️ 28 °C

    Wir übernachten noch einmal in Ungarn, in der Nähe von Tatabánya. Von dort aus planen wir für heute eine Radtour, entlang der Waag in der Slowakei. Die Strecke wollen wir uns aufteilen, erst fahre ich und Ida den zweiten Teil.
    Zunächst fahre 20km bis zur Donaufähre in Neszmély. Aber die fährt nur alle zwei Stunden und ich hätte noch eine Stunde in einer einsamen Gegend warten müssen. Darauf hatte ich keine Lust und ich entscheide mich 20km flußaufwärts nach Komarom zu fahren dort gibt es eine Brücke. Dabei führt mich der Weg einen Teil meiner Strecke wieder zurück und ich muss ein zweites Mal am Langos-Stand vorbei. Dieses Mal bin ich nicht standhaft und gönne mir so ein leckeres Teil (der ist nicht mit Ketchup, sondern lag unter einem roten Sonnenschirm auf einem roten Tisch).
    Auf slowakischen Seite geht es dann über sehr gute Radwege bis zu unserem Treffpunkt. Aber für Ida lief es nicht so gut. Der Weg führt über holprigen Wiesenpfad. Nach knapp 3 kilometern verladen wir das Rad lieber wieder auf dem WoMo und fahren gemeinsam bis an den Stausee bei Kajal.
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  • Von Mohács nach Vértesszölös

    June 16 in Hungary ⋅ ⛅ 26 °C

    Ein Wasch- und Fahrtag. Wir fahren heute zusammen mit dem WoMo, die Fahrräder bleiben auf dem Fahrradträger. In Dunaujváros machen wir eine längere Pause um zu waschen und bei Decathlon zu stöbern. Dann gehts weiter Richtung Komárom. Ab Budapest ist die A1 wegen einer riesenlangen Dauerbaustelle kilometerlang verstopft, so verlassen wir die Autobahn und freuen uns über die - zwar hoppelige - aber freie Alternativroute. Von unserem Nachtplatz in Vértesszölös aus wollen wir morgen wieder abwechselnd mit dem Fahrrad ein Stück fahren, bevor es hoch ins Riesengebirge geht.Read more

  • Adé Donauradweg

    June 15 in Hungary ⋅ ☁️ 19 °C

    In Mohács, kurz vor der Serbischen Grenze ist die Hälfte der Donau. Nach reiflicher Überlegung entscheiden wir uns, den "sogenannten" Donauradweg hier zu verlassen, und die "Hälfte" ist ein guter Zeitpunkt dafür.
    Bereits seitdem wir Budapest hinter uns gelassen haben, wurden wir zunehmend unzufriedener. Wir wissen auch, dass die Straßenverhältnisse in den Ländern Serbien, Rumänien und Bulgarien sich noch eher verschlechtern, und darauf haben wir keine Lust. Unsere Stärke liegt in der Flexibilität, wie wir es wieder einmal unter Beweis stellen, also vergeht der Nachmittag mit Neuplanung 🤣
    Das grobe Ziel ist die Elbquelle im Riesengebirge, danach sehen wir weiter 🤪
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  • Von Uszód nach Mohács

    June 15 in Hungary ⋅ ☁️ 19 °C

    Am Vormittag machen wir einen Abstecher nach Kalocsa, das als Zentrum der ungarischen Paprikaherstellung gilt. Wir sind aber nicht wegen der Paprika hier, sondern wegen einer Fahrradwerkstatt. Bei Thomas Fahrrad ist eines der Ritzel stark abgenutzt und bei Belastung "springt" die Kette. Die ausgesuchte Werkstatt ist ein Glücksgriff, sie tauschen Kette und Ritzel sofort aus und so können wir unsere Fahrt nach einer Stunde fortsetzen.
    Kurz hinter Baja, wieder an der Donau, steige ich aufs Fahrrad und Thomas fährt mit Bogi zur Fähre Richtung Mohács, wo wir uns wieder treffen. In Mohacs übernachten wir auch.
    Unterwegs fahre ich an der stark umstrittenen Mega - Baustelle der neuen Brücke in Mohács vorbei.
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  • Von Tass nach Uszód

    June 14 in Hungary ⋅ ☁️ 24 °C

    Die sehr schlechten Wegstrecken der letzten beiden Tage nahmen uns am Morgen die Freude auf weitere Etappen. Mit gemischten Gefühlen starte ich gegen 10:00 zu meiner Etappe nach Uszód.
    Auf den ersten 20km bessert sich meine Stimmung auch nicht. Der Radweg führt über holprige Wiesenwege. Für mich ist es eine Quälerei und mein Fahrrad ist für so eine Belastung auch nicht ausgelegt. Ich spiele mit dem Gedanke abzubrechen. Aber dann wird es besser. Einige Kilometer geht es über recht gute, teilweise neue Straßen (in Ungarn eine Seltenheit). Da Sonntag ist, hält sich die Verkehrsdichte auch in Grenzen. Und dann geht es noch etwa 20 km über guten Radweg.
    Ida hat in der Zwischezeit einen traumhaften Übernachtungsplatz an der Donau gefunden. Wir sind wieder etwas versöhnt. Mal schauen, wie es weitergeht.
    Am Spätnachmittag zieht erneut eine Gewitterzelle knapp südwestlich an uns vorbei. Dort hagelt es heftig und hinterlässt ein Bild der Verwüstung, wie wir in den Nachrichten sehen. Bei uns hat es zum Glück nur kurz geregnet, aber unsere morgige Strecke führt durch das betroffene Gebiet. 🥹
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  • Von Dunaharaszti nach Tass

    June 13 in Hungary ⋅ ⛅ 22 °C

    Ich fahre am Nebenast der Donau Ráckevei weiter. Der sogenannte E6 Donauradweg führt über recht unkonventionelle Wege nach Süden. Schmale Sandpfade, Waldwege mit tief ausgefahrenen Schlammlöchern wechseln sich mit Schlaglochpisten aus den 80-er Jahren ab. Etwa ein Drittel der Strecke führt über die Landstraße, wo reger Verkehr herrscht und ich durch knapp überholende Autos häufig durch ausgefranste Schlaglöcher gedrängt werde. Etwa 8 km vor dem Ziel zieht ein heftiges Gewitter auf und ich flüchte in ein Wochenendhaus, wo eine junge Familie aus Budapest wohnt. Sie sind sehr nett und hilfsbereit. Nach einer halben Stunde ist der Spuk vorbei und ich kann meine Schlagloch-umfahr-Slalomfahrt in Fußgängertempo fortsetzen...Read more

  • Budapest

    June 12 in Hungary ⋅ ⛅ 21 °C

    Unser Nachtplatz liegt an einer Eisenbahnstrecke nach Budapest. So mache ich mich am Vormittag auf und fahre mit nostalgisch anmutenden Öffis in die Stadt. Es ist ein merkwürdiges Gefühl, ohne Tickets durch die Gegend zu fahren, aber es ist legitim, da Menschen über 65 alle öffentlichen Verkehrsmittel kostenlos nutzen dürfen. So mache ich Hopping, fahre hierhin und dahin, steige aus, wo es schön ist, fahre nach einem Spaziergang wieder ein paar Stationen mit der Straßenbahn. Ich besuche zunächst die Markthalle, das Parlament und später den Ostbahnhof. Ziemlich geplättet komme ich am frühen Abend wieder am WoMo an. Es war ein schöner Tag 🥰Read more

  • Von Szentendre nach Dunaharaszti

    June 11 in Hungary ⋅ ☁️ 21 °C

    Bezüglich der Radwegqualität mache ich ähnliche Erfahrungen, wie Ida gestern. Von autobahnähnlichen Radwegen, bei deren Bau die Fidezräuber ihr EU-Geld gewaschen haben, bis fast unpassierbar, ist alles dabei.
    In Budapest mache ich einen Abstecher zum Burgviertel mit der Fischerbastei und der Matthiaskirche. Danach habe ich vom Touristenandrang genug und keine Lust mehr auf die Altstadt. So radel ich noch die letzten 20km zu unserem Übernachtungsplatz.
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  • Szentendre

    June 10 in Hungary ⋅ ⛅ 25 °C

    Nach einer kurzen Erholungspause schwinge ich mich wieder aufs Fahrrad und besichtige Szentendre. Das touristisch geprägte Künstlerstädtchen ist echt sehenswert. Vor 20 jahren war ich schon mal hier, damals mit dem Motorrad. Da die meisten Läden bereits geschlossen sind, werden die Gassen auch leerer. Ist aber immer wieder schön... Ich mache noch einen Abstecher zum Japanischen Garten und zum Skulpturenpark. Am Abend planen wir den morgigen Tag, die Fahrt durch Budapest. 😊Read more

  • Von Zebegény nach Szentendre

    June 10 in Hungary ⋅ ☁️ 24 °C

    Am Morgen füllen wir noch Frischwasser auf und machen uns auf den Weg. Meine Fahrradstrecke ist sehr abwechslungsreich und birgt einige - leider Ungarntypische - Überraschungen. Von betörend duftenden königlichen Rosengärten mit 4 Meter breiter Fahrradautobahn bis unpassierbare Brücke Mitten im Wald ist alles dabei. Mal rollt es ganz gut, mal quäle ich mich über Kopfsteinpflaster, Schlaglochpisten oder über quer zur Fahrbahn wachsenden Wurzeln. Der Fahrradweg endet oft ohne Vorwarnung und man teilt sich die Fahrbahn über mehrere Kilometern mit Autos auf vielbefahrenen Straßen. Auf einer Brücke ist der Fußgänger/Fahrradweg so schmal, dass mein Fahrrad gerade durchpasst. Alle 25 Meter kommt ein Laternenmast, der den Weg noch weiter einengt. Dennoch genieße ich das Schöne an der Fahrt, vorbei an Visegrad und am Donauknie. Am Treffpunkt erwarten mich Thomas und Bogi schon kurz vor Szentendre, wo sie in einem Wäldchen stehen.Read more

  • Esztergom

    June 9 in Hungary ⋅ ☁️ 30 °C

    Der Nachmittag ist schwül, wir haben beide Kreislaufprobleme. Das Wohnmobil steht im Schatten auf einem großen, kostenpflichtigen Parkplatz. Wir machen ein kurzes Nickerchen und anschließend einen Spaziergang zur beeindruckenden Kathedrale. Da der Parkplatz Mitten in der Stadt und recht laut ist, fahren wir wieder auf die linke Donauseite, noch einmal kurz durch die Slovakei, um nach ein paar km wieder in Ungarn zu sein. In Zebegény finden wir ein wunderschönes, ruhiges Plätzchen zum Übernachten.Read more

  • Von Zlatná nach Esztergom

    June 9 in Hungary ⋅ ☁️ 28 °C

    Nachdem wir in Deutschland und Österreich radfahrende Senioregruppen im Herdenauftrieb beobachten konnten, ist es jetzt auf den Radwegen sehr ruhig geworden. Nur noch wenige scheinen so verrückt, wie wir zu sein und fahren weiter.
    Dabei hatte ich heute bei hochsommerlichen Temperaturen eine schöne und abwechslungsreiche Fahrt durch Slowakei. Der Weg führte teilweise auf den Spuren der alten Römer entlang (Limesturm). Und etwas Kitsch am Gartenzaun war auch dabei. Bei der Rast konnte ich mich in der Donau etwas abkühlen. In Esztergom wartet Ida mit dem WoMo schon auf mich. Wir wollen uns die Basilika und Burg noch anschauen.
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  • Von Kyselica nach Zlatná

    June 8 in Slovakia ⋅ ☀️ 24 °C

    Meine heutige Strecke führt schnurgerade über den Damm. Keine Ortschaften, kein Schatten, keine Bank. Zwischendurch ist der Straßenbelag über 5 km lang mit groben Stein gepflastert, wo nachträglich scharfkantige Schlackesteine aufgeschüttet wurden. Es is ist tierisch anstrengend zu fahren. Der unter dem Damm verlaufende Sandweg erweist sich als tiefgründig und noch schlechtere Alternative. Zum Glück wird es nach 5 km besser und ich komme zügiger voran.
    Nach gut 60 kilometern erreiche ich unseren Nachtplatz, der wiederum wunderschön ist. Wir stehen im Schatten und können sogar in der Donau baden 🏊‍♂️
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  • Kyselica

    June 7 in Slovakia ⋅ ☀️ 22 °C

    Unser heutiger Nachtplatz hinter dem Damm am Fähranleger. Am Abend machen wir einen Spaziergang am angestauten Kanal, der zum umstrittenen Kraftwerk Grabčikovo gehört. Der schwere Eingriff in den Lauf der Donau führte zu jahrzehntelangen Konflikten zwischen Ungarn und der Slovakei.
    Wir hingegen genießen den tollen Sonnenuntergang und das Froschkonzert 😂
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  • Von Schönau nach Kyselica

    June 7 in Slovakia ⋅ ⛅ 26 °C

    Meine heutige Route führt mich durch Bratislava und ich nehme mir Zeit, die Stadt etwas kennenzulernen. Der Radweg führt direkt unter dem UFO-Tower durch. Da gönne ich mir doch eine Aussicht auf die Stadt aus 95m Höhe. Der UFO-Tower trägt die 430m lange Donauhängebrücke. Oben gibt es ein Café und eine Aussichtsplattform. An der Außenseite Fassade kann man einen geführten Skywalk machen. Ist aber nichts für mich. Etwas ungewöhnlich ist die Herrentoilette, Eimer als Urinale.
    Danach fahre ich auf die andere Seite und erkunde zu Fuß die Altstadt.
    Die letzten 25km zum Wohnmobil sind leicht zu fahren. Weil ich Rückenwind habe.
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  • Durch Wien

    June 6 in Austria ⋅ ☁️ 25 °C

    Von Stockerau nach Schönau, Wien mal ganz anders. In den letzten 54 Jahren bin ich hundertemal mit der Bahn oder dem Auto durch Wien oder dran vorbeigefahren. Heute zum ersten Mal durchquere ich sie mit dem Rad. Und bin begeistert. Ich fahre zunächst über die autofreie Insel, später am Donaukanal entlang. Die Fahrradstrecke führt durch Wien, ohne an Kreuzungen oder Apeln anhalten zu müssen. Genial, purer Genuss! Kilometerlang bewundere ich die Graffitys entlang des Kanalradweges. Ein kleiner Abstecher zum Hundertwasserhaus ist Pflicht. Diesmal nur von außen, drinnen war ich schon vor ein paar Jahren. Etwas aufregend ist es dann, beim Kraftwerk auf die linke Donauseite zu gelangen. Aber auch da gibt es Wege, ich muss mein sackeschweres Fahrrad nicht über die Stufen schleppen. 🤣
    Nach 3,5 Stunden und 57 Kilometern komme ich in Schönau am Treffpunkt an.
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  • Von Oberleuben nach Stockerau

    June 5 in Austria ⋅ ☁️ 16 °C

    Der Tag beginnt leider so, wie vorhergesagt, nämlich mit Regen. Ich habe aber keine Lust schon wieder wegen Regen einen Tag zu pausieren. Deshalb starte ich gegen 10:30, als der Regen etwas nachlässt. Noch viele Kilometer bleibt der leichte Regen mein treuer Begleiter, stört mich aber nicht sehr. Nur für die Pause suche ich mir diesesmal ein Café (in Tulln), da es im Freien doch zu ungemütlich ist.
    Danach kommen 10km mit Hochgeschwindigkeit, weil ich auf dem Donaudeich mit starken Rückenwind fahre.
    Unser Nachtplatz ist heute in Stockerau am Schwimmbad.
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  • Von Persenbeug nach Oberloiben

    June 4 in Austria ⋅ ☁️ 23 °C

    Bei Traumwetter fahre ich am frühen Vormittag los. Gleich bei der Abfahrt und unterwegs begegne ich immer wieder den Frohenleichnamsprozessionen. Die gewählte Rute führt mich am linken Donauufer quer durch die Hügelladschaft der Wachau. Die Donau schlängelt sich hier zwischen schroffen Felsen und lieblichen Weinbergen und ich überquere nette kleine Orte mit engen Gassen, Kopfsteinpflaster und malerischen Aussichten. Das Stift Melk bewundere ich diesmal nur von der gegenüberliegenden Donauseite aus. Ein Teil des Radweges führt unmittelbar auf der linken Seite der Straße. Es sind unsagbar viele Menschen unterwegs, der Radweg ist schmal, die entgegenkommende Autos schnell, so bin ich immer froh, wenn der Weg breiter wird. Am Treffpunkt angekommen, während ich mich etwas erfrische, fährt Thomas nach Dürnstein und wandert zur Burgruine hoch. Auch hier schieben sich die Massen durch die Gassen.Read more

  • Waschtag

    June 3 in Austria ⋅ 🌧 16 °C

    Die Regenfront hat auch in Österreich ein für Radfahrer ungemütliches Wetter beschert, also beschließen wir, einen Waschtag einzulegen. Leider sind die Waschsalons in dieser Gegend dünn gesät. So fahren wir nach St. Pölten. Es handelt sich um Automaten, die - nur mit einem kleinen Vordach versehen - offen auf dem Parkplatz stehen. Das Parken ist schwierig, es regnet immer mal, aber die 20 kilo Maschine funktioniert, und so ist unsere Wäsche nach 2 Stunden wieder sauber und trocken. Am Nachmittag fahren wir wieder an die Donau zurück, um morgen von da aus zu starten.Read more

  • Oberranna nach Ottensheim

    June 1 in Austria ⋅ ☁️ 19 °C

    Die Nacht ist bis auf die bis spät in die Nacht fahrenden Ausflugsschiffe ruhig. Den Vormittag verbringen wir mit Planung und Wetter- Beobachtung. Kurz nach 14 Uhr scheint eine etwas längere Regenpause zu sein. So mache ich (Ida) mich auf den Weg. Die Strecke ist gut ausgebaut und ich komme gut voran. In der Schlögener Schlinge wollte ich eigentlich die Längsfähre nehmen, lande aber auf der falschen Fähre, die mich auf die andere Donauseite befördert, statt wie gewollt, 5 km weiter, auf der gleichen Seite. So what, mach ich das Beste daraus, fahre ich eben auf der rechten Seite 🤣
    15 km vor dem verabredeten Treffpunkt ziehen immer mehr schwarze Wolken auf und ich fahre so schnell ich kann. Auf dem Weg sieht man noch sehr viele Spuren des gestrigen Gewitters. Umgestürzte Bäume, die zum Teil noch im Weg liegen, überall Äste und Blätter. Ich hab daher wenig Lust, bei Gewitter weiterzufahren. 3 km vor dem Ziel erreicht mich die Regenwand. Zum Glück finde ich eine überdachte Infotafel, unter der ich mich in Sicherheit beingen kann. Nach 15 minuter lässt der Wind nach und ich fahre im Regen weiter... Wie gut, dass Thomas schon die heiße Dusche vorbereitet hat! 🥰
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  • Passau - Schlögener Schlinge - Oberranna

    May 31 in Austria ⋅ ☁️ 24 °C

    Gemütliche Strecke mit dem WoMo. Unterwegs mache ich einen kurzer Stop an einem Mohnfeld. Wir treffen uns in Oberranna mit Thomas, der anschließend nach einer Kaffeepause zur Schlögener Schlinge weiterradelt. (Den Abschnitt fahre ich morgen auch).
    Gegen 15 Uhr verändert sich das Wetter schlagartig, der Himmel wird schwarz, orkanartige Windböen peitschen den Regen vor sich her. Diesmal kriegt Thomas es volle Kanne ab 🥴. Aber nach 72 km Gesamtstrecke kommt er auch wohlbehalten an.
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  • Deggendorf - Passau

    May 30 in Germany ⋅ ☁️ 23 °C

    Das Wetter hat sich etwas verändert, es ist kühler, windiger geworden. Da kein Regen vorausgesagt wurde, lasse ich (Ida) die Regenjacke im Auto. Leider, denn 20 km vor Passau kommt ein heftiger Regenguss herunter. Unterstellen ist nicht, die fehlende Bewegung bringt sogar noch mehr Kälte durch die nassen Klamotten, also fahre ich klitschnass weiter. Irgendwann hört es auf, die Luft wird schwül und ich fahre immer wieder durch dichte "Insektenwolken", die ständig ihren Weg in meine Augen und Nase finden... brrrr... Nach insgesamt 55 kilometern komme ich am Treffpunkt in Passau an. Nach einem Mittagsschläfchen macht sich Thomas zu einer Besichtigung von Passau auf. Er fährt mit dem Fahrrad und bekommt ebenfalls einen kräftigen Regenguss ab. So beschränkt er sich aufs Stephanskreuz, wo es einen tollen Blick auf den Zusammenfluss der 3 Flüsse gibt, der Höllengasse und der Glasscherbenvilla...Read more

  • Von Regensburg nach Deggendorf

    May 29 in Germany ⋅ ☀️ 24 °C

    Heute führt mich mein Weg von Regensburg bis in das 95 km entfernte Deggendorf. Nach etwa 15 km biege ich von meiner Route ab und schaue mir die Walhalla an. Über den Sinn dieser Ruhmeshalle kann man geteilter Meinung sein, aber das monumentale Bauwerk ist schon beeindruckend. Eine besondere Würdigung erfährt Sophie Scholl, stellvertretend für die mutigen Menschen der Weißen Rose. Ihre Büste erhielt einen eigenen Sockel.
    Etwa 5 km vor dem Ziel verabschiedet sich mein Handy und nimmt Hitzefrei. Alle Apps werden geschlossen, einschließlich Komoot. Dadurch brauchte ich dann etwas länger, bis ich Ida und Bogancs gefunden hatte. Die Ursache für den Blackout war meine Handyhalterung. Aus Wetterschutzgründen haben wir geschlossene Taschen. Bei praller Sonne kühlt allerdings auch kein Fahrtwind. Der Expertmarkt in unmittelbarer Nähe hatte passende offene Halterungen. Jetzt sind wir für jedes Wetter gerüstet.
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