• Auf nach Agadir

    February 22 in Morocco ⋅ ☀️ 27 °C

    Gestern Abend schon alles verpackt, Frühstück im Freien, Tisch und Stühle weg, Geschirr gespült und um kurz nach 10 ging es ab in Richtung Agadir. Dort finden sich Sonntags um 14.00 Uhr im Lokal Nil Bleu, direkt am belebten Strand, deutsche Residenten und Touristen ein. Mit denen mal über eine Wohnung fern von überteuerten Gebühren reden.
    Von Tafraoute ging es dann in Richtung Agadir/ Ait Baha, zunächst ein Stück durch das mittlerweile bekannte Ammelntal und dann über die D 105 über den Anti Atlas, durch und vorbei an kleinen Dörfchen, die wie Schwalbennester an den Berghängen kleben. Manche erkennt man erst beim genauen Hinsehen. Bekannt ist die Region für ihre leider immer mehr verfallenden Agadire, ehemalige Speicher, in denen die Dorfbewohner alles mögliche, Saatgut, Waffen, Urkunden und sonstigen Familienbesitz sicher unterbrachten.
    Eine mächtige Wehrburg/Agadir steht in der Nähe von Tizourgane auf einem Bergkegel, erbaut im 13. Jahrhundert, diente sie als Rückzugsort für die Bevölkerung bei kriegerischen Auseindersetzungen, die gelegentlich vorkamen. Ein herrlicher Anblick. Jetzt beherbergt die Burg ein Hotel und man kann durch die alten Mauern laufen.
    Es ging wieder ordentlich nach oben auf engen, teilweise stark ausgefranste Teerstraße, die sich in engen Kurven durch die Bergwelt windet.
    Ab Ait Baha ging es dann durch die Ebene bis zur Metropole, die wir fast pünktlich zum Meeting erreichten.
    Mit netten Leuten haben wir geredet, einige von ihnen wohnen seit 40 Jahren in Agadir. Übereinstimmend sagten sie uns, die Gebühren bei den Internetangeboten seien wie die Preise selbst total überzogen, wir sollten Mittwoch wieder kommen und dann schauen wir weiter. Inch Allah.
    Der Campingplatz am Meer ist überfüllt und so stehen wir wieder in Aourir.
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