• Skopje

    3. juli, Nordmakedonien ⋅ ⛅ 28 °C

    Gegen Mittag kam unser gestern vom Platzwart bestellter Taxifahrer und brachte uns über die rund 13 Kilometer direkt in die Stadtmitte. Diese liegt an der Alten Brücke aus dem 15ten Jahrhundert über den Fluß Vardar. Über die Brücke gelangten wir in den Altstadtbereich, der die Besucher mit dem bekannten, kolossalen Standbild Alexander des Großen empfängt. Der war schließlich auch Mazedonier, zwar schon lange her, aber was soll's.
    Wir liefen durch die meist ansehnlichen Straßen mit allerlei Einkaufsmöglickeiten und vielen Cafés und Restaurants. Eine orthodoxe Kirche konnten wir besuchen, ein Haus mit Erinnerungen an Mutter Therese betrachteten wir nur von außen genauso wie das Parlamentsgebäude und verschiedene Museen. Eins davon hat das Erdbeben von 1963 überstanden, allerdings ist die Uhr bei der Katastrophe stehen geblieben und erinnert heute noch an den Beginn des Bebens.
    Zurück über die Brücke zum Alten Bazar der Stadt, in dem noch heute Händler und Kaufleute aus den verschiedensten Balkanländern ihre Waren feilbieten, gelegentlich mit Chinaware gemischt.
    Die Stimmung erinnert an einen nordafrikanischen Soukh.
    Auch das Erinnerungszentrum für die Holocaust Opfer der Stadt und Region konnten wir aus Zeitgründe nicht besuchen. Die Skulptur mit den Kindern vor dem Haus erinnert an ähnliche, die wir in anderen Städten bereits mit der gleichen Intention gesehen haben.
    Und damit Alexander der Große nicht so alleine ist, steht auf dieser Flussseite das riesige Standbild von Philipp II. von Makedonien.
    Das Fort haben wir uns für das nächste Mal aufgehoben.
    Und morgen früh werden wir gegen 05.00 Uhr wieder vom Muezzin geweckt, der sein lautsprecherbewehrtes Minarett zwei Grundstücke weiter aufgebaut hat.
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