• In den Bergen angekommen

    4. juli, Nordmakedonien ⋅ ☀️ 25 °C

    Zunächst fuhren wir heute Morgen zur nur wenige Kilometer entfernten Matka Schlucht und dem gleichnamigen Stausee. Beides Naturdenkmäler. Dass sie zu den beliebtesten Ausflugszielen der Mazedonier gehören, konnten wir problemlos feststellen. Weit vor dem eigentlichen Parkplatz stellten wir den Carado ab und wanderten bis kurz hinter die Staumauer und ließen uns die Natur genauso gefallen wie den künstlichen See. Ansonsten alles so wie überall, Taxifahrer wollen uns partout fahren, Händler erklären ihre super tollen Waren als momentane Schnäppchen und statt Wurst gibt es Mais vom Grill.
    Danach fuhren wir weiter nach Ohrid, wo wir jetzt direkt am gleichnamigen See auf einem Stellplatz mit ordentlich Party drumherum stehen. Der See ist mit 1,5 bis 5 Mio Jahren der älteste in Europa, liegt rund 700 Meter über nN und ist 360 Quadratkilometer groß.
    Morgen werden wir dann der Stadt unsere Aufwartung machen.
    Ohrid gehört zu den ältesten Städten Europas. Als Stadt wurde sie bereits in der Antike erwähnt, war römische Handelsstation und im Mittelalter wichtiges Zentrum der slawischen Kultur.
    Auch heute kamen wir wieder an einer unendlich langen Autobahnbaustelle vorbei. Bei den letzten dieser Art sind uns asiatisch anmutende Arbeiter, vermutlich Ingenieure, aufgefallen. Heute wissen wir, dass Nordmazedonien, genauso wie Serbien, eine intensive Zusammenarbeit mit China im Bahn- und Straßenbau unterhalten. So ist nicht verwunderlich, dass dann auch unter den Brückenbauten gelegentlich "Power by China" zu lesen ist.
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