• Stefan und Birgit on tour
  • Stefan und Birgit on tour

Etwas Salzkammergut

A 11-day adventure by Stefan und Birgit on tour Read more
  • Trip start
    August 30, 2025

    Start

    August 30, 2025 in Germany ⋅ 🌙 14 °C

    Heute begann unser Trip in Richtung Wien. Wie immer fahren wir nur mit grobem Plan. Da uns allerdings Heike in Natura die Stadt Kelheim in Niederbayern besonders ans Herz gelegt hatte, machten wir dort auf dem Womo Stellplatz für 13 Euro erste Rast. Die Stadtbesichtigung dauerte dann von etwa 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr und damit war der Ort auch tatsächlich besichtigt. Danach noch Abendessen im Weissen Braustübel. Morgen geht es dann zu Fuß zur Befreiungshalle und weiter zum Kloster Weltenburg am Donaudurchbruch vorbei und eventuell mit dem Schiff zurück.
    Wie immer beginnt die Reise mit einem kleinen Handicap. Der Scheibenwischer hat seine Tätigkeit vollumfänglich eingestellt. An der Sicherung liegt es nicht!
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  • Wandertag

    August 31, 2025 in Germany ⋅ 🌙 17 °C

    In der Nacht ging es auf dem Parkplatz richtig rund, singen, lachen, Musik. War aber keine Party sondern die Vorboten des Flohmarktaufbaus, der so richtig dann um 05.30 Uhr los ging. Nicht verdrießen gelassen und mit mehr oder weniger Unterbrechungen noch etwas geschlafen, gefrühstückt und los ging es. Zunächst über den Markt, dann zu Fuß auf steilem Weg zur Befreiungshalle, die auf geheiß König Ludwigs zu Ehren der geeinten deutschen und österreichischen Fürstentümer im Krieg gegen Napoleon erbaut wurde.
    Danach rund 5 Kilometer über schattige Waldwege zum Kloster Weltenburg mit der ältesten Klosterbrauerei der Welt. Davon machten so viele Touristen Gebrauch, dass es uns grauste und wir nach Besuch der Pfarr- und Klosterkirche St. Georg sofort ins Dorf Weltenburg in ein kleines aber feines Café, allerdings mit zahlreichen Biersorten gesegnet, weiter gingen. Die Kirche gehört zu den schönsten Barockbauten Bayerns und ist wirklich einen Besuch wert.
    Mit dem Schiff ging es dann zurück durch den bekannten Donaudurchbruch, der dem Wasser nicht viel Platz zum Durchfließen lässt. Eine wirklich sehenswerte Gegend, die schon seit weit über hundert Jahren unter Schutz steht.
    Von Kehlheim fuhren wir dann nach Passau, wo der Stellplatz in Stadtnähe brechend voll war. Aber die selten genutzte App "Stellplatz Radar" zeigte uns gleich einen weiteren Platz, Nachteil; fußläufig 50 Minuten von der Altstadt, Vorteil; kostenlos.
    Den Hinweg legten wir zu Fuß zurück, liefen durch die Altstadt und schauten uns an, was der Touri so anschauen soll, tranken ein großes Bier und einen Johannisbeersaft und genehmigten uns ausnahmsweise ein Taxi für die Rückfahrt.
    Für Statistiker: 22.221 Schritte und 1760 verbrauchte Kalorien.
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  • Planänderung

    September 1, 2025 in Austria ⋅ 🌙 20 °C

    Heute Morgen zunächst zum ATU, der Meisterwerkstatt, direkt neben unserem Stellplatz. Der Meister selbst nahm sich sofort und ohne viel Federlesens unseres Problems an. Ich habe ihm nur gesagt, dass
    a) ich die Sicherung bereits kontrolliert habe und
    b) letzte Woche in der Werkstatt die Glühbirne links ausgetauscht wurde.
    Er öffnete die Motorhaube, leuchtete mit einem Taschenlämpchen hinter die Lampen, fummelte etwas rum und meinte, ich solle die Zündung anschalten und mal den Scheibenwischer einschalten. Siehe da, der Wischer funktionierte. "Hat der Kollege wohl beim Birnchenwechsel den Kontakt zum Wischermotor abgerissen. Gute Fahrt."
    Danach erreichte uns auch noch ein erfreulicher Anruf, dass wir nächste Woche Donnerstag einen sehnlichst erwarteten Termin in Wiesbaden haben.
    Und so haben wir den Plan kurzfristig geändert. Wien auf nächstes Jahr verschoben und Ziel Nummer zwei, Hallstatt, am Attersee vorbei durch die ersten Berge direkt angefahren. So wanderten wir dann heute in Obertraun umher, schauten uns um und werden wohl ein, zwei Tage die Ruhe am Hallstätter See ausprobieren.
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  • Hallstatt

    September 2, 2025 in Austria ⋅ 🌧 15 °C

    Heute hieß es zunächst Gasflasche wechseln, Toilette leeren und Wasser auffüllen. Alles auf einem Stellplatz etwas 2 km entfernt, und dann wieder zurück nach Obertraun zu unserem Stellplatz. In Obertraun gibt es mehrere Plätze, alle zum Preis von 26 Euro.
    Mit dem Bus, Haltestelle keine Minute vom Stellplatz, ging es dann nach Hallstatt auf der anderen Seeseite. Aus den Internetinformationen hatten wir einiges erwartet, doch die Realität übertraf jeden elektronischen Hinweis. Massenhaft Touristen, vermutlich aus allen Destinationen der Welt, vornehmlich allerdings Asiaten. Ein geradezu babylonisches Sprachenwirrwar.
    Das ganze Dorf ist direkt am See beginnend in Terrassen auf und in den Berg gebaut.
    Wir gehörten zu den Wenigen, die auch die schmalen Gassen der dritten oder vierten Ebene besuchten.
    Die 500 Jahre alte Dorfkirche mit mehreren ebenfalls Jahrhunderte alten Altären ist einen Besuch absolut wert.
    Auch das Gebeinhaus, in dem die bemalten Schädel von 1200 Verstorbenen aufgereiht liegen, sollte man ansehen und sich die für uns seltsame Kultur des Schädelbemalens erklären lassen.
    Alles in allem ein sehenswerter Ort, allerdings wie uns der einheimische Wirt sagte, wären weniger Touristen immer noch mehr als genug.
    Bei www.hallstatt.net und YouTube gibt es mehr zu lesen.
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  • Wandertag

    September 3, 2025 in Austria ⋅ ⛅ 16 °C

    Heute machten wir uns auf den Weg die Koppenbrüller Höhle zu erkunden. Eine von mehreren Höhlen, die in der Gegend besichtigt werden können. Sie ist 4054 Meter lang und 565 Meter sind touristisch erschlossen. Nach knapp fünf Kilometern, etwa in Höhe des Koppenbrüller Bahnhofs erklärte uns dann ein Hinweisschild, dass der Weg zur Höhle wegen Steinschlages gesperrt sei. Also gegenüber im Lokal eingekehrt und durch den Wald auf der anderen Seite der Trau wieder zurück gewandert und nach 12 Kilometern gesund und munter wieder am Wohnmobil angekommen.
    Da uns inklusive Kurabgabe 32 Euro für einen Parkplatz ohne alles recht überteuert vorkam, beschlossen wir dem ein Ende zu setzen. So stehen wir jetzt in Salzburg für 33 Euro mit allem drum und dran und werden uns morgen mit dem Bus direkt an der Platzeinfahrt in die Stadt bringen lassen. Lassen wir uns überraschen.
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  • Salzburg

    September 4, 2025 in Austria ⋅ 🌙 19 °C

    Heute Morgen ging es mit dem kostenlosen Bus direkt vom Stellplatz in die Stadt. Ausstieg in der Nähe des Mirabellplatzes und der Andräkirche. Überracht hat uns der riesengroße Markt mit Lebensmitteln, Kleidung und Dingen des täglichen Bedarfes, der rund um die Kirche bis weit in die Nebenstraßen stattfand.
    Weiter durch den Mirabellgarten in Richtung Altstadt, am Wohnhaus von Meister Mozart vorbei durch einige gut mit Touris gefüllte Sträßchen, inklusive der berühmten Getreidegasse und dem Geburtshaus des Meisters. In beiden Häusern sind natürlich Museen untergebracht.
    Prada, Todz und Louis Vuitton ließen wir heute aus und kamen so an der Universität vorbei zum Mozartplatz und dem Salzburger Dom.
    Zu Fuß, die Seilbahn verschmähend, den steilen Anstieg zur Festung Hohensalzburg, dem Wahrzeichen der Stadt, rauf marschiert und dann fast 2,5 Stunden die Burg besichtigt. Sehr sehenswert und der Religionsunterricht, der dem Besucher nebenbei geboten wird, ist auch nicht zu verachten. Nebenbei bemerkt, wir waren 2 von angeblich 1,2 Millionen Besuchern im Jahr. (Ist aber immer noch nix gegen Hallstatt)
    Zurück besuchten wir noch den ältesten Friedhof der Stadt, den Petersfriedhof. Dort wird eine prachtvolle Beerdigungskultur gezeigt, große, abgesperrten Grabkammern mit mehreren Familienmitgliedern und alte Grankreuze, metallen und mit Gold verziert. Und in den Gräbern ruht so ziemlich alles, was die kuk Monarchie aufzubieten hatte, Fürsten, wirkl. geheime Räte, Witwen mit den tollsten Titeln der Ehemänner etc.
    Dem KI Stadtführer gehorchend gingen wir dann nach einer kleinen Bierstärkung auch noch den Kilometer zum Augustinerbräu-Kloster Mülln. Dort herrschte ein derartiger Betrieb, Volksfest ist ein wahrer Schaaß dagegen, dass wir die direkt an der Brauerei gelegene Bushaltestelle zur Heimfahrt nutzten.
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  • Regen in Oberbayern

    September 5, 2025 in Germany ⋅ 🌙 10 °C

    Zunächst ging es heute von Salzburg nach Bad Reichenhall. Gut, dass der Scheibenwischer wieder geht. In Reichenhall könnten wir einige Meter wandern, ohne den Schirm aufspannen zu müssen und ein Brauhaus war auch bald gefunden.
    Dann in Dauerregen zurück ans Wohnmobil und weiter nach Bad Tölz. Danke dem ATU-Meister, sonst wäre nichts mehr möglich gewesen.
    In Tölz dann noch eine Runde spazieren in Pullover und Jacke bei 11 Grad Celsius, aber ohne Regen. Morgen soll die Sonne wieder lachen und so bleiben wir bis Sonntag hier.
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  • Bad Tölz

    September 6, 2025 in Germany ⋅ ⛅ 16 °C

    Heute haben wir zunächst eine längere Wanderung an der Isar vorbei gemacht und uns dann Rrecht gemütlich auf den Weg zum Stadtkern und wieder zurück gemacht.
    Abends noch mal in die Marktstraße zum Abendessen eingekehrt und danach den Tag bei einem Glas Wein ausklingen lassen.
    Mal etwas geruhsam.
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  • Geretsried und Schongau

    September 7, 2025 in Germany ⋅ ☁️ 17 °C

    Heute ging es zunächst ins rund 20 Kilometer entfernte Geretsried, wo wir das Wohnmobil abstellten und uns auf eine rund 7 Kilometer lange Wanderung durch die Isarauen und an der Isar entlang aufmachten. Danach in Geretsried noch kurz auf ein Bier und dann über die Landstraßen durch die wunderschöne Landschaft an Seeshaupt und Weilheim vorbei nach Schongau am Lech.
    Einen Rundgang durch Schongau mit kurzer Einkehr und das war's dann auch schon wieder für heute.
    In der Dorfkirche Mariä Himmelfahrt, einem barocken Kirchenbau, der sich sehen lassen kann, haben wir dann auch St. Xaverius kennengelernt, einen Apostel der Indianer. Vorher noch nie gehört.
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  • Kempten und Rottenburg

    September 8, 2025 in Germany ⋅ ☁️ 16 °C

    Da wir es nicht so eilig haben sind wir heute zunächst nach Kempten, dem "Tor zum Allgäu" gefahren, haben in der Nähe des Ortskerns am Straßenrand für 2,50 Euro für 2 Stunden geparkt und los ging's. Zunächst zur Basilika St. Lorenz, einer barocken Kirche, die gleich mit drei Orgeln aufwarten kann. Danach durch die Fußgängerzone in der wir leider auch wie in fast allen Städten vorher einigen Leerstand sowie Billigläden und Schnellimbisse vorfanden, die jedenfalls in der Regel keinen Bezug zu ihren ursprünglichen Namen und Handelsrichtungen haben.
    Nach einem Bier ging es dann in fast drei Stunden Fahrt in Richtung Tübingen. Die Stadt werden wir dann morgen früh besuchen, allerdings nur wenn es nicht regnet. Jetzt stehen wir auf einem Stellplatz in Rottenburg direkt am Neckar und haben die Stadt bei einem längeren Spaziergang auch schon erkundet. Ist einen Besuch wert.
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  • Trip end
    September 9, 2025