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Marokko II

A 69-day adventure by Stefan und Birgit on tour & Birgit und Stefa on Tour Read more
  • Trip start
    December 25, 2024

    Tournus

    December 25, 2024 in France ⋅ 🌙 5 °C

    Nach rund fünfeinhalb Stunden gemütlicher Fahrt und Pausen und 428 Kilometern haben wir den städtischen Stellplatz in Tournus, direkt an der Saône, zum ersten Übernachtungsplatz auserkoren.
    Die Saone führt genau wie die vielen Bäche und Flüsse unterwegs erhebliches Hochwasser.
    Ein ausgedehnter Spaziergang führte uns in die Altstadt, in der allerdings alles bis auf einen kleinen PMU geschlossen ist. Jedenfalls ist der Start schon mal geglückt.
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  • Meeresfrüchte

    December 26, 2024 in France ⋅ 🌙 10 °C

    Wie immer auf unseren Reisen in den Süden machten wir halt bei den Austernfischern in Leucate. Etwas 100 Kilometer davor bemerkten wir unsere Freunde Heike und Aloys mit ihrem Womo hinter uns auf der Autobahn und so nahm der Abend dann seinen Lauf. Austern, fruits der mere, Crevetten extra und Picpoule de pinet. Danach noch die ein oder anderen Digestives im Womo und jetzt Übernachtung vor Ort. Schaun ma mal.
    Der Weg ist halt das Ziel!
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  • In Spanien angekommen

    Dec 27–28, 2024 in Spain ⋅ ☀️ 14 °C

    In Leucate noch Pflaster in einer Apotheke erstanden und dann nach Maureiillas las Lilas gestartet, wo wir in einer uns gut bekannten Dorfkneipe einen Café und einen Ricard zu uns nahmen und dann auf Google Maps vertrauend einem abenteuerlichen Weg über die C 13 ins Gebirge folgten. Die Straße war zeitweise so schmal, dass wir bei dem gottlob seltenen Gegenverkehr nur durch jeweiliges hin und her jonglieren, den zeitweise tiefen Abgrund zur Rechten ignorierend, aneinander vorbei kamen. Als dann nach rund 10 Kilometern die Stelle kam, an der wir vermeintlich auf eine größere Straße kommen sollten, diese sich aber als noch schmalerer Waldweg herausstellte, drehten wir auf engem Raum und fuhren wieder zurück. Jedenfalls ein schönes Abenteuer!
    Danach ging es dann auf normalen Straßen nach Spanien und so stehen wir jetzt auf dem uns seit Jahren bekannten Campingplatz in Pineda de Mar, waren zu Fuß nach Calella zu drei Bierchen und lassen jetzt den Herrgott einen guten Mann sein.
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  • Krankheitstag

    Dec 28–29, 2024 in Spain ⋅ ☀️ 15 °C

    In der heutigen Nacht begann das Magen- Darmdrama mit Übelkeit, Durchfall und Erbrechen. So kamen wir erst spät vom Campingplatz los und kamen erst ziemlich spät in Denia an, wo wir auf einem Stellplatz am Hafen ubernachteten. Der vorgesehene Stadtbummel fiel dann der Übel- und Müdigkeit zum Opfer.Read more

  • Nie mehr Le Mas Bleu

    Dec 29–30, 2024 in Spain ⋅ 🌙 13 °C

    Nach langem Schlaf und einem kargen Frühstück mit Fencheltee ging es weiter zu unserem ersten Ziel, auf dem wir einige Tage bleiben werden; dem Campingplatz We Camp in Las Negras.
    Auf den letzten rund 100 Kilometern fuhren auch Aloys und Heike wieder hinter uns her.
    Welche Überraschung als sie uns direkt bei der gemeinsamen Ankunft von Übelkeit, Erbrechen und Durchfall berichteten.
    Und so war der Übeltäter gefunden. Der einzige Ort an dem wir gemeinsam gegessen hatten. Le Mas Bleu in Leucate.
    Eine entsprechende Rezension habe ich dort hinterlassen.
    Nach einem kurzen Spaziergang ins Dorf Las Negras ging es heute wieder früh ins Bett.
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  • Kalt in Las Negras

    December 30, 2024 in Spain ⋅ ☀️ 15 °C

    Im Gegensatz zum letzten Jahr spielt der Wettergott nicht so mit. Lediglich etwas unter 15 Grad und starker, richtig kalter Wind machen den Aufenthalt nicht unbedingt zu einem jubelhaften Erlebnis. Nach dem Frühstück marschierten wir nach Las Negras, wo wir uns ziemlich windgeschüzt zu ein, zwei, drei Bier niederließen.Read more

  • Fort Bravo

    January 2, 2025 in Spain ⋅ ☀️ 14 °C

    Nach den letzten Tagen in Cabo da Gata sind wir heute zusammen mit Heike und Aloys zur Kulissenstadt Fort Bravo bei Tabernas gefahren. Auf den Spuren namhafter Regisseure und Schauspieler haben wir uns in dem leider immer mehr verfallenden Örtchen umgeschaut eh wir dann zum Stellplatz am Restaurant "Route 66" fuhren, dort Steaks und Schälrippchen verzehrten und übernachten.Read more

  • Wanderung

    Jan 4–5, 2025 in Spain ⋅ ☁️ 15 °C

    Nach einem langen Frühstück machten wir uns auf den Weg nach Torre del Mar. Durch die Stadt gegangen, einige Lebensmittel gekauft, den vergessenen Bademantel ersetzt und kurz eingekehrt. Sonst nix passiertRead more

  • Kurz nach Malaga

    January 8, 2025 in Spain ⋅ ⛅ 13 °C

    Die letzten Tage verbrachten wir mit Ruhe, lesen und täglichen Wanderungen nach Torre del Mar und zurück, was nicht nur uns sondern auch Samsung health erfreute. Das Wetter ließ im Gegensatz zum letzten Jahr zu wünschen übrig. In der Sonne und im Windschatten alles ok, letzterer war allerdings ziemlich rar.
    Heute machten wir uns wieder auf den Weg nach Torre del Mar, um mit dem Schnellbus nach Malaga zu fahren. 6,36 Euro zum Rentnertarif für uns zwei, kann man nicht meckern. Fahrzeit50 Minuten plus 20 Minuten Hinweg.
    In Malaga gaben wir der Markthalle die Ehre und bummelten durch die uns schon bekannte Altstadt und den Hafen.
    Zurück ging es dann wieder mit dem langsamen Bus, der an jedem Gartentor hält. Der war dafür 8 Cent billiger und zurück waren wir genauso schnell, da der Bus uns an der Haltestelle unmittelbar vor dem Campingplatz raus ließ.
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  • Rast bei Marbella

    January 10, 2025 in Spain ⋅ 🌙 16 °C

    Heute fuhren wir gemütlich weiter in Richtung Süden und machten gegen frühen Nachmittag in Cala de Mijas in einem kleinen englischen Pub Rast. Ein großes Guinness und zwei große Estrella später fuhren wir dann in Berge zu einem größeren Wohnviertel zu Bekannten, gingen Essen und quatschten stundenlang über Gott und die Welt, können in der Urbanicazion übernachten und morgen geht es endgültig zur Fähre. Auf dem Rückweg vom Restaurant konnten wir ein herrliches Bild vom fernen Afrika im Licht der untergehenden Sonne einfangen.Read more

  • Abenteuer Fähre

    January 11, 2025 in Morocco ⋅ ⛅ 16 °C

    Nach einem Kaffee wurde zunächst unsere leere deutsche Gasflasche bis März zwischengelagert und es ging nach Cala de Mijas, um noch einige Einkäufe zu erledigen.
    Auf dem Weg nach Algeciras machten wir Rast in San Roque, wo wir vor zwei Bier und einem Licor de Herbas noch kurz vom üblen Teil der deutschen Geschichte eingeholt wurden.
    Gegen 15.45 Uhr an der Fähre angekommen erwies sich unsere Vermutung die 16.01- Uhr-Fähre locker erreichen zu können als richtig.
    Gegen 17.00 Uhr ging es dann los, konnten die Fähre gegen 19.30 Uhr verlassen und nach dem uns bereits bekannten Chaos am Grenzübergang blieben wir einfach so eine Stunde vor Mitternacht auf dem großen Parkplatz am Hafenausgang bei den zahlreichen Wechselstuben stehen, kauften noch eine Sim-Karte bei Inwi und harren dann der Dinge, die hier kommen.
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  • Asilah

    Jan 12–13, 2025 in Morocco ⋅ 🌙 15 °C

    Nach einer etwas durch Verkehrslärm beeinträchtigten Nachtruhe ging es heute über die Nationalstraße am Meer vorbei zu unserem Etappenziel Asilah auf den uns schon bekannten Campingplatz Echrigui. Der Platzwart hat uns gleich wieder erkannt und nachgefragt ob denn die Reparatur am Womo im letzten Jahr gehalten habe, was wir gerne bestätigten. Die marokkanische Gasflasche aus dem Kofferraum geholt und dem Händler vor der Eingangstür überlassen, der sie morgen in eine volle umtauschen wird (hoffen wir mal).
    Nach einem mehrstündigen Rundgang durch die belebten Straßen mit Händlern jeglicher Profession, einem Besuch der Medina sowie Orangen- und Avocadosaft ließen wir den Tag ausklingen. Schaun ma mal wo wir morgen landen werden.
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  • Larache

    January 13, 2025 in Morocco ⋅ ☀️ 16 °C

    Die Gasflasche war gegen 10.00 Uhr natürlich noch nicht da. Aber der Platzchef besorgte uns dann doch noch eine und so konnten wir für 6 Euro voll gegen leer tauschen.
    Frohgemut ans Werk, der Euro-Adapter Nr. 2 passt schließlich auf die marokkanischen Flaschen. Hat die Flasche nicht gewusst und der Adapter Nr. 2 war zu klein in seinem Gewinde und passte nicht. Kluger Mann nimmt dann den Adapter Nr. 4 von der spanischen Flasche und siehe da, passt. Zumindest vom der Gewindedicke, leider nicht von der Länge. Zu lang. Danach wollte ich nach längerem Rumgemurkse den marokkanischen Druckminderer vom letzten Jahr montieren, was ich allerdings wegen nicht passendem Werkzeug aufgab und auf später verschob. Ohne angeschlossenes Gas weiter zum Rest Area Larache, wo wir über die Landstraße gegen 13.00 Uhr eintrafen und hinter einem Womo aus Freital in Sachsen platziert wurden.
    Mit dem 85 jährigen Fahrer kam ich ins Gespräch in dessen Verlauf wir auch auf die Gasversorgung zu sprechen kamen. Seit 12 Jahren jährlich in Marokko war der topfitte Senior nicht um einen Rat verlegen. Er legt eine selbstgefertigte Sicherung zusätzlich in die Anschlussschraube und hat seit 12 Jahren keine Probleme. Und das tollste, Dichtungen hat er dabei und selbstverständlich gibt er mir eine ab. Gesagt, getan. Dichtung rein, aufgeschraubt, Gas aufgedreht, mit Dichtungsspray geprüft, dicht.
    Mit dem Taxi vom gegenüber liegenden Bus Depot für einen Euro die 4 Kilometer in die Stadt gefahren, durch die Altstadt gebummelt, eingekehrt zu Kaffee und Tee und das quirlige Treiben genossen. Zu Fuß gingen wir dann unterbrochen durch eine Orangensaft Pause zurück.
    Die Gasflasche war diese 4 Stunden bemüht unseren Kühlschrank zu kühlen und siehe da, Kühlschrank kühl, Eisfach eisig, kein Gasgeruch, Test mit Spray, alles in Ordnung.
    Das anschließende Boulespiel mit und gegen Eingeborene ging unentschieden aus.
    Summa summarum ein erfolgreicher Tag.
    Da wir erst Samstag in Marrakesch sein müssen (wollen) fahren wir morgen nur bis Kenitra.
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  • Mehdiya

    January 14, 2025 in Morocco ⋅ 🌬 14 °C

    Wie vorgesehen sind wir heute rund 150 km weiter in den Süden gefahren und haben uns auf dem Campingplatz Mehdia niedergelassen. Die ersten rund 50 km fuhren wir auf der Landstraße. Auf beiden Seiten begleiteten uns riesige Obst- und Gemüsefelder, sehr viele unter Plastikplanen oder unter richtig großen Gewächshäusern. Auch auf den weiteren Kilometern auf der Autobahn links und rechts das gleiche Bild. Hier scheint die Gemüsekammer Marokkos zu sein. Beim Avocadogroßhandel haben wir dann ein Kilo für drei Euro erstanden. Nach einem Bummel auf der Strandpromenade, einem Saft und Grühnkohl lassen wir den Tag ausklingen.
    Morgen schaun ma mal.
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  • El Jadida

    January 15, 2025 in Morocco ⋅ 🌙 13 °C

    Entgegen unseren normalen Gepflogenheiten fuhren wir heute rund 160 Kilometer teils über die Autobahn nach El Jadida. Dort stehen wir nun an einer Uferstraße neben dem Hotel Ibis. Ein freundlicher Wächter hat uns gleich abgefangen als wir durch die Straße fuhren. 4 Euro will er für den Platz haben inklusive Übernachtung und Bewachung. Kann man nicht meckern.
    El Jadida war lange Zeit eine portugiesische Stadt mit Hafen und einer großen Zitadelle, die Anfang des 16ten Jahrhunderts erbaut wurde. 1769 zogen die Portugiesen aus und danach die Franzosen ein. Zu dieser Zeit stieg die Stadt zu einem wichtigen Hafen- und Handelszentrum auf. Heute hat die Stadt rund 260 tausend Einwohner, die wir gefühlt heute Abend bei unserem Heimweg alle trafen. Wir müssen uns wohl erst wieder an das Gewusel gewöhnen. Vorher besuchten wir den zuvor aufgeführten Stadtteil, seit 2004 Weltkulturerbe La Cité Portugaise, wanderten durch die engen Gassen, unterhielten uns mit Verkäufern, die ihre Waren Feil boten, tranken einen Saft auf einer Dachterrasse hoch über den Mauern und verspeisten unsere erste Tajine für dieses Jahr. Leider wird das Welterbe nicht mit der eigentlich vorgeschriebenen Sorgfalt erhalten. Kann aber auch sein, dass man viele Häuser nur verfallen lässt, um sie später schöner wieder aufzubauen.
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  • Qualidia

    January 16, 2025 in Morocco ⋅ ☀️ 17 °C

    Heute ging es weiter nach Qualidia, etwas 80 Kilometer auf einer relativ gut ausgebauten Straße, fast ständig den Atlantik in Sichtweite. Nach etwa 15 Kilometern durchfuhren wir eine Industriezone in der die Luft stickig wurde und sich eine eklige Dunstglocke über das Land stülpte. Kraftwerke, Öl- und Gasbehälter, Raffinerien, eigentlich alles, was die Umwelt verpestet. Dazwischen Kühe, Esel, Ziegen und Schafe mit ihren Hirten, die sich nicht aus der Ruhe bringen ließen.
    Danach wechselte die Bebauung in große Agrarflächen und da es einige Lagunen gibt wird auch Salzgewinnung in Salinen betrieben.
    Hier stehen wir nun als einzige Deutsche auf dem Campingplatz La Laguna, etwas am Hang mit einem tollen Blick auf die Dünen und aufs Meer.
    Morgen werden wir auf den Stellplatz im Ort wechseln.
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  • Qualidia

    January 17, 2025 in Morocco ⋅ ☁️ 15 °C

    Vom Campingplatz sind wir nach dem gestrigen Waschtag heute Morgen runter ins Dorf auf den großen Stellplatz gefahren. Danach machten wir uns auf zur Lagune, die wir dann zu Beginn der Flut für eine längere Wanderung zur Grotte von Qualidia verließen. Unterwegs trafen wir auf einen recht bemerkenswerten Zeitgenossen, der sich in den Felsen am Ufer eine kleine "Kneipe" eingerichtet hat. Ein paar Stühle, eine Grillstelle, ein aufgeschnittener Kanister mit langer Schnur, an der er Frischwasser aus dem Meer zum Spülen raufzog, einige verbeulte kleine Wasserkocher aus Alu und kleine Gläser. Wir bestellten tatsächlich einen Minztee, der hervorragend schmeckte. Ein junges französisches Rucksackpaar war ganz begeistert von Crevetten, die er in einer altertümlichen Pfanne zubereitete. Jedenfalls beschrieb er uns noch den Weg zur Grotte, die wir auch tatsächlich fanden. Ein etwa 1 Quadratmeter großes Loch in dem zerklüfteten Felsen führte in eine größere Höhlenkammer aus der man etwas 10 Meter über dem Wasserspiegel aufs Meer blicken kann.
    War ein interessantes Erlebnis.
    Nachmittags machten wir noch eine ausgedehnte Wanderung durchs Dorf, das angeblich im Sommer als Touristenhochburg für Marokkaner aus dem Landesinneren aus allen Nähten platzt.
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  • Auf nach Marrakesch

    January 18, 2025 in Morocco ⋅ 🌙 10 °C

    Heute fuhren wir rund 180 Kilometer bis kurz vor Marrakesch auf den Campingplatz der deutsch -marokkanischen Familie Schatz. Auf diesem super angelegten Platz mit viel grün und Natur wollen wir einige Tage in Ruhe verbringen. Auf Normalnull gestartet führte uns der Weg über gut ausgebauten Straßen anfangs durch ein agrar genutztes weites Land, bis die Trockenheit immer mehr zunahm und das Grün dem ockerbraunen Boden weichen musste. Jetzt stehen wir schon etwas höher auf 390 Höhenmeter auf der Hochebene bei rund 20 Grad im Schatten.Read more

  • Marrakesch

    January 20, 2025 in Morocco ⋅ 🌙 15 °C

    Gestern haben wir den Tag auf dem Campingplatz mit Wenig- bis Nixtun verbracht. Heute fuhren wir dann mit einem weiteren Camperpaar nach Marrakesch, trafen dort unseren Freund Moulay und liefen zunächst durch den Park an der Moschee, den Palast Mahia, um dann den Rest des Tages im Souk zu verbringen. Nach einem gemütlichen Abendessen im bekannten Restaurant Argana ging es dann wieder mit dem Taxi zurück. Ein rundum gelungener Tag.Read more

  • Eier und Marmelade

    January 21, 2025 in Morocco ⋅ 🌙 19 °C

    Nach dem gestrigen Ausflug nach Marrakesch ließen wir es heute wieder langsam angehen. Etwas aufgeräumt, ein bisschen Sport und weil Eier und Marmelade fehlen, Brot liefert Familie Schatz jeden Morgen pünktlich, machten wir uns auf in ein etwa 1,5 Kilometer entferntes Dörfchen und fanden auch tatsächlich einen kleinen Laden. Das Gesuchte für knapp 6 Euro erstanden und noch etwas rumgewandert. Auch in dem nebenan liegenden Weiler sind Touristen offensichtlich nicht so an der Tagesordnung. Kinder liefen uns hinterher, allerdings ohne zu betteln, und die Erwachsenen machten einen doch ziemlich überraschten Eindruck, was ihrer Freundlichkeit allerdings keinen Abbruch tat. Morgen werden wir noch auf dem Campingplatz bleiben und dann fahren wir weiter ins Gebirge.Read more

  • Trockenheit

    January 22, 2025 in Morocco ⋅ ⛅ 15 °C

    Am letzten Tag auf dem Campingplatz bei Familie Schatz machten wir eine kleine Wanderung in der Umgebung, über trockene Böden und ehemalige Plantagen mit Bäumen und Bodenfrüchten. In der Erde noch Reste von Plastikbahnen und ausgetrocknete Wasserläufe und Bewässerungsrinnen nebst Stammresten von gefällten Bäumen. 4 Jahre ohne Regen haben hier alles zunichte gemacht. Brunnen führen erst nach mehr als 15 bis 20 Metern Wasser und der Starkregen im letzten November/Dezember hat auch mehr kaputt gemacht als genutzt.
    Morgen geht's weiter ins Atlasgebirge.
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  • Richtung Atlas

    January 23, 2025 in Morocco ⋅ 🌙 11 °C

    Wie vorgesehen sind wir heute in Richtung Atlasgebirge aufgebrochen. Die Landschaft wechselte ständig auf den Landstraßen, die wir hinter dem Großraum Marrakesch nahmen. Weite Teile des Weges bestanden aus Steinwüste, in der Olivenplantagen total vertrocknet waren. In den Teilen, in denen Bewässerungskanäle installiert sind, führte höchstens jeder dritte Kanal auch Wasser und daher waren jeweils einige, allerdings immer große, Felder trocken und lagen brach und wenige andere standen in voller grüner Pracht.
    Einen ersten Halt in einem Dörfchen mit Markttag nutzten wir zum Obst - und Gemüsekauf, zur Wasserversorgung und genehmigten uns einen Café Marrocain und einen thė à la menthe.
    Wenige Kilometer hinter der Stadt Demnate kamen wir zu einem Imi Nifri, einer Natursteinbrücke, der wir unsere Aufwartung machten. Ein interessantes Naturschauspiel, das auf der einen Seite der Straßenbrücke nach unten und auf der anderen wieder nach oben erwandert werden kann. Die 120 Stufen auf der einen und die 243 auf der anderen Seite dürfen einen allerdings nicht schrecken.
    Jetzt stehen wir wie letztes Jahr schon auf dem Campingplatz Zebra in Ousoud und fahren morgen weiter wieder etwas aus dem Gebirge raus nach Kasba Tadla, um dann wieder ins Gebirge abzubiegen.
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  • Im Polizeigewahrsam

    January 24, 2025 in Morocco ⋅ 🌙 15 °C

    Wie vorgesehen starteten wir von Ousoud in Richtung des Stausees Barrage Bin El-Quidane, also die gleiche Strecke wie letztes Jahr. Und wie letztes Jahr machten wir halt beim Kleinkrämer, der in seiner Wellblechbude vom Knopf bis vermutlich Atomkraftwerk alles anbietet. Er erinnerte sich sogar an uns, wir seien schon mal bei ihm gewesen und hätten eine Flasche Gas und zwei Tajine gekauft. So viele Touristen scheinen nicht bei ihm zu halten. Die haben natürlich auch keine Ahnung! Zwei kleine Tajinen sollten es dieses Jahr sein. Und so erstanden wir zwei kleine zwei-Personen-Tajinen zu je 2 Euro und ein unter die Tajine passendes Blech mit Griff damit man sie auch auf offener Gasflamme nutzen kann für einen weiteren Euro.
    Danach ging es dann gemächlich von 730 Meter über NN auf gut 1350 Meter auf einer gut ausgebauten Straße, vorbei an gelegentlichen Olivenplantagen und Ackerbau, aber auch an viel unwirtlichem, trockenen Boden. Der Blick auf den als Wasserreservoir gedachten Stausee erschreckte uns geradezu. War der See letztes Jahr schon nicht zur Hälfte gefüllt war es diesmal noch weniger.
    Und wieder von vorn. Jetzt auf über 1500 Meter, vorbei an dicht bewaldeten Berghängen und mit Blicken auf die Atlasberge und in tiefste Schluchten.
    Und so ist es; Schnee und Regen im Gebirge lassen alles wachsen, das abfließende Wasser wird direkt und in den nahen Tälern und Ebenen genutzt und in Marrakesch und Umgebung kommt nichts mehr an und ausreichend Regen fehlt.
    Weiter nach Beni Mellal und im Carrefour kurz eingekauft, den Alkoholshop links liegen lassend.
    Wegen der vorgerückten Stunde ließen wir auch Kashba Tadla links liegen und fuhren rund 15 Kilometern weiter nach El Ksiba auf einen bei park4night und in unserem Marokkoführer aufgeführten "offiziellen Stellplatz" an einem Vergnügungspark mit Sportplatz und zahlreichen, kleinen offenen "Restaurants" und einem großen Parkplatz, auf den wir das Womo abstellten und uns dort einen Orangensaft genehmigten. Als wir so da saßen, meldeten sich ein älterer und zwei jüngere Herren bei uns. Sie meinten der Platz sei nicht gut geeignet zum Übernachten, zu laut und vielleicht auch zu unsicher und sie wollen uns in der Gemeinde einen anderen zeigen. Also hinter dem Auto mit den zwei jüngeren Männern zurück nach El Ksiba und auf einen erhöhten Bürgersteig. Die Herren stellten sich dann als Polizisten vor und wir stehen nun vor dem Gerichtsgebäude, neben der Gendarmerie National und gegenüber der Police Royal und der Police Municipale. Dürfte ein sicherer Platz sein.
    Und so hat sich bewahrheitet was unser Freund Moulay erzählte; wenn in Marokko Touristen irgend ein Leid geschieht wird zunächst bei der Polizei ermittelt wie das passieren konnte. Und so nehmen die Sicherheitsleute die Touristen bei sich vor die Tür und das Kontrollieren ob sie noch munter und lebendig sind, geschieht vor der Tür und nicht sonstwo. Uns ist's recht.
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